12.10.2019

Mother´s Day Massacre

Hier haben wir einen amerikanischen Horrorfilm aus dem Jahr 2007. Regie führte Jeff Roenning und das Ganze geht stilecht unter 1:20 über die Ziellinie.

Der gute Jim ist ein durchschnittlicher amerikanischer Teenager, mit leichter Tendenz zum Loser. Sein Vater ist ein durchgeknallter Typ, der ihm das Leben schwer macht und so bschließt er samt einiger Freunde, seine Mutter zu suchen, die die Familie verließ, als er noch ein kleiner Junge war. Unterweges begegnet die Gruppe dann ein paar Hinterwäldlern und ab da, logisch, geht die blutige Hatz munter los...



Ohne zu viel zu verraten, kann der einführende Text nicht länger sein, was eine dünne Handlung suggeriert. Ist sie auch, aber das alles ist in einer überspitzten Form, wenn man diese mag, über die Kürze des Films gut ausgewalzt. Anfangs etwas hüftsteif, können sich spätestens das zweite Drittel, dem Zusammentreffen mit den Hillbillies und das furiose Finale sehen und als höchst unterhaltsam bis spannend feiern lassen.


The 69 Eyes »Burn Witch Burn« (»West End«, 2019)

16.09.2019

▶ Avatarium // Rubicon


Avatarium »Rubicon« (»The Fire I Long For«, 2019)

07.09.2019

Trauerwald, Bayerisch Eisenstein



Der Trauerwald in Bayerisch Eisenstein ist einen Ausflug wert, wenn man mal in der Gegend ist und lässt sich prima mit einer kleinen Wanderung verbinden. Man hat auch einen schönen Ausblick zum Großen Arber. Die Idee des Trauerwalds ist es, eine preiswerte Bestattungsvariante zu offerieren, ohne dabei, wie sonst aus Kostengründen heutzutage gerne mal üblich, die Verstorbenen zu anonymisieren. Grabpflege und ähnliches entfallen ebenso, aber man bekommt dennoch ein schönes Plätzchen zum Trauern.



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Brutto »Родны Край« (2015)

03.09.2019

Blutige Schreie - Small Town Massacre

Im Rest der Welt »Strange Behaviour« betitelt (leichte Parallelen zu »Disturbing Behaviour«, wobei der eher an das Buch »Bestien« [englisch »Creatures«] von John Saul angelehnt war, auf jeden Fall scheint der Autor aber mal vorliegenden Film gesehen zu haben - würde chronologisch passen, Film 1981, Buch 1989), wurde der Streifen in den USA als »Dead Kids« vermarktet und für den deutschen Markt entblödete man sich eben »Blutige Schreie - Small Town Massacre« aufs Etikett zu kritzeln. Es handelt sich um eine neuseeländisch-amerikanische Koproduktion, gedreht wurde größtenteils in Auckland, obwohl die Handlung in den USA spielt.

In einer Kleinstadt drehen hier und da Teenager durch, es gibt sogar Tote. Sheriff Brady untersucht diese Vorfälle, während sein eigener Sohn als Proband an medizinischen Versuchen eines ominösen Instituts teilnimmt, um sein Taschengeld aufzubessern. Klar, die Spuren laufen in genau zu diesem Institut und seinen reichlich verschrobenen MitarbeiterInnen...



Man muss dem Film lassen, nett zu sein. Vieles wirkt staubig, ein bisschen stümperhaft, es müffelt selbst durchs Glasfaserkabel nach VHS. Aber was solls, die Sehgewohnheiten ändern sich halt. Wer mal nen Retro-Abend machen will, kann sich den Film also getrost reinpfeifen.


Die Antwoord feat. G-Boy »DntTakeMe4aPoes« (2019)

01.09.2019

▶ Knorkator // Ein Wunsch


Knorkator »Ein Wunsch« (»Ein Wunsch«, 2019)

20.08.2019

Fear Asylum (Room 33)

Dieser Gruselstreifen stammt aus dem Jahr 2007, der Originaltitel lautete schlicht »Room 33«.

Ein Pärchen namens Alley und Chad hat eine Panne. Zum Gück naht ein Van, welcher unterwegs zu einem Roller-Derby-Contest ist, zu Hilfe. All zu weit kommen sie samt den Roller Girls, des Trainers und des Fahrers aber auch nicht, die Straße endet vor einer verlassenen Nervenheilanstalt, mitten im Nichts, und weit genug vom nächsten Handymasten entfernt. Also wird kurzerhand beschlossen, die Nacht in dem unheimlichen Gebäude zu verbringen. Dieses ist tatsächlich verlassen, denken die jungen Menschen, bis sie von einem Mädchen attackiert werden, welches völlig verstört ist und anschließend von irgendwelchen Morden im Zimmer 33 berichtet. Alles was nun bleibt, sind ein paar Überwachungskameras, Rollschuhe und die Hoffnung, irgendwie Hilfe holen zu können...



Die Schauspieler sind mäßig bis gar nicht talentiert, die Ausleuchtung grottig, die Dialoge teils dämlich. Effekthascherei, wie die Tatsache, dass sich ein Rollergirl mitten in der Nacht in volle Sportmontur wirft, um durch die Gänge zu brettern, ist gewollt und nicht gekonnt, aber am Ende so ziemlich das Einzige, was einem bei diesem Film im Gedächtnis kleben bleibt.

Schrott kann schön sein, muss er aber nicht. ;o)


Borknagar »The Fire That Burns« (»True North«, 2019)

17.08.2019

Kerepesi temető // Batthyány Mauzóleum



Der ungarische Magnat Lajos Batthyány von Németújvár fand in diesem gewaltigen Mausoleum seine letzte Ruhe. Geboren wurde er 1807 in Bratislava (damals Pressburg), sein Ende fand er im Oktober 1849, als er in Pest erschossen wurde. Man setzte ihn vorübergehend in einer Krypta der Pester Franzsikanerkirche bei, 21 Jahre darauf fand ein feierliches Begräbnis im Mausoleum statt.





The Sallyangie »Children Of The Sun« (»Children Of The Sun«, 1969)

15.08.2019

Danny Trejo schneidet seine Ziege selber...



Seit wann postet der hier Werbespots? Seit Bier und Danny Trejo in einem Kurzfilmchen auftauchen!

Saß neulich so in der Gegend rum, um mir einen gemütlichen B-Movie anzusehen. Dann unterbricht der und Machete betritt die Bar... So was künstlerisch ausgebufftes bekommt man nicht jeden Tag zu sehen! ;o)


Angerfist & Stereotype »Primal Instinct« (2019)

13.08.2019

6-Headed Shark Attack

6 Köpfe - so langsam wird es eng am Rumpf des Hais! Aber dafür sind Handlung, Schauspieler, Dialoge und Synchro auch gefühlt sechs mal mieser, als je zu vor. Alles das, worauf es bei einem gepflegten Hai-Filmchen also überhaupt nicht ankommt. Veröffentlicht wurde dieser vierte Teil dieser, sich mit mehrköpfigen Haien beschäftigten, Reihe, im Jahr 2018. Premiere war auf dem TV-Sender SyFy, produziert von der Firma The Asylum, was im Grunde alles sagt.

Corazon Island, eine felsige Insel, rundherum feinstes Haigewässer inklusive einer verlassenen Haiforschungsstation. Dort will Eheberater William, dem gerade noch die Frau weggerannt ist, einigen Paaren, durch ein Wochenende mit therapeutischen Ansätzen, wieder zu einander helfen. Soweit kommt es nicht, denn schon bald beginnt der Hai die Gruppe zu dezimieren. Am Ende werden wohl die überleben, die das Ziel des Wochenendes, nämlich sich auf einander zu verlassen, zu vertrauen und an einem Strang zu ziehen, am besten umsetzen. Was dem sechsköpfigen Knorpel aber wurscht ist. Mithilfe der Köpfe, die er gerade nicht zum Schnappen braucht, kann er sich inzwischen krabbenartig kürzere Strecken an Land bewegen.



Also, nebst schon eingangs erwähnten Grunddefiziten: der Hai ist ganz gut gemacht, die Effekte darüber hinaus sehen fürs Jahr 2018 sehr seltsam aus, gerade wenn z. B. bei Fressszenen Computer und Echtbild ineinandergreifen sollten. Der eigentliche Reißer ist (und das ist kein Spoiler, der irgendwie die Spannung killt) das Unwetter. Laut Meteorologin ist der Zyklon in weniger als vierzig Minuten da. Wenn man sich mal anguckt, wie viel Zeit sich die Protagonisten lassen... ach so, es kommt ja gar kein Zyklon, in der übernächsten Kameraeinstellung sehen wir nach dunklen Wolken und weißem Nebel auf einmal die Sonne, nur damit es kurz darauf finsterste Nacht sein kann. Bei aller Liebe zum B-Movie, aber so was hätte jeder Kabelassistent besser auf die Kette bekommen. Aber, wir wollen nicht zu viel meckern, und uns auf den nächsten Teil mit noch mehr Köpfen freuen! ;o)


The Melmacs »Record Store« (2019)