06.04.2020

▶ Misfits // Dig Up Her Bones


Misfits »Dig Up Her Bones« (»American Psycho«, 1997)

03.04.2020

Coronaferien // Friedhof Tolkewitz

Liebes Seuchentagebuch! Der Ministerpräsident hat gesagt, dass ab sofort internationale Gottesäcker nicht mehr zu betreten sind, weil sie ja nicht im vorgeschrieben Aktionsradius liegen. Wohl dem, der dort lebt, wo der liebe Gott schöne Friedhöfe auf die Erde plumpsen lassen hat. Also, rauf auf´s Fahrrad, ein desinfiziertes Bier auf den Gepäckträger gebunden und ab geht´s! Coronaferien sind, was man daraus macht. ;o)


Rocko Schamoni »Gegen den Staat« (»Showtime«, 1999)

26.03.2020

Simon Says

Am Anfang dieses 2006 produzierten Slashers lernen wir die Zwillinge Stanley und Simon, der geistig nicht ganz auf der Höhe ist, kennen. Aus Motiven, die später im Film erläutert werden, töten Stan seinen Bruder.

Eine genretypische Gruppe Jugendlicher fährt in einem Kleinbus in die Wälder, um ein paar Tage zu campen. Auf dem Weg dahin machen sie eine erste Bekanntschaft mit Stanley, der eine völlig heruntergekommene Tankstelle betreibt. Am Ziel angekommen, werden die Zelte aufgebaut und dann teilt sich die Gruppe auf, wie man das in solchen Filmen eben macht. Ein Mädchen geht joggen, ein Pärchen geht fummeln statt Holz zu sammeln, der Kiffer kifft und so weiter. Als erstes bemerkt die Joggerin, so viel kann verraten werden, dass hier irgendetwas nicht stimmt, spätestens als ihr die Lieblingswaffe des Killers - der Mann hat ein unfassbares Arsenal an Spitzhacken - im Rücken steckt.



Für eine Produktion dieser Art wird man sehr gut unterhalten. Die Darsteller sind auf jeden Fall okay, Crispin Glover, der den Stanley gibt, agiert teilweise völlig überzogen (irgendwie hat er diesen Woody Harrelson-Gedächtnisblick, wenn er den Irren mimt), was der Sache aber keinen Abbruch tut, sondern gut in die Kulisse passt. Die Metzelfrequenz und der Gorefaktor stimmen auch und was hier so alles spitzhackentechnisch aufgefahren wird, ist schon kreativ.

Simon sagt: Kann man sich getrost reinpfeifen! ;o)


Cirith Ungol »Before Tomorrow« (»Forever Black«, 2020)

24.03.2020

Städtischer Friedhof Chemnitz



Nur die ganz Alten werden sich noch an die Zeit erinnern, als man noch gesetzeskonform und unmaskiert von einer sächischen Partymetropole in die nächste fahren konnte. Natürlich nicht, ohne den obligatorischen Ausnüchterungsspaziergang über den lokalen Friedhof. Also dann, lasst uns in Erinnerungen schwelgen! ;o)



Taake »Heartland« (»Pakt«, 2020)

21.03.2020

▶ 2x Me And That Man


Me And That Man feat. Niklas Kvarforth »Confession« (»New Man, New Songs, Same Shit, Vol 1«, 2020)


Me And That Man feat. Ihsahn »By The River« (»New Man, New Songs, Same Shit, Vol 1«, 2020)

01.03.2020

neuer Friedhof Kühlungsborn



Da der alte Friedhof in Kühlungsborn nach dem zweiten Weltkrieg nicht mehr ausreichte, um die Toten, inlusive Vertriebenen und Flüchtlingen, beizusetzen, wurde im Ostteil des Ortes ein neuer Friedhof geschaffen. Eine Mauer oder so etwas gibt es nicht, die Anlage ist recht schlicht gehalten. Hingucker ist natürlich die Kirche mit ihrem Reetdach.


Sopor Aeternus & The Ensemble Of Shadows »Mourning« (»Island Of The Dead«, 2020)

28.02.2020

Anguish - Gequälte Seele

Hier haben wir einen Film aus dem Jahre 2015. Er ist weniger Horror, mehr stiller Grusel. Stellenweise so still, dass man geneigt ist, sich von der Zeitanzeige hypnotisieren zu lassen. Muss ja nicht immer die ganz große Blutkonserve aufgeschlitzt werden, aber gewollte Atmosphäre kann eben auch schnell in Langeweile münden. Inspired by true events hin oder her.

Ein Mädchen stirbt bei einem Verkehrsunfall. Ein weiteres Mädchen, namens Tess, wird fortan von ihrem Geist heimgesucht, was anfangs niemand so recht ernst nimmt, da ihre Halluzinationen und Depressionen erfolgreich mit Medikamenten behandelt wurden. Nach und nach wird die Lage bedrohlicher, denn das tote Mädchen scheint Schritt für Schritt die Macht über Tess zu übernehmen.



Naturgemäß enthalten diese Art von Filmen, wenn sie aus den USA kommen, eine ordentliche Portion Katholizismus und natürlich werden Pillen geschluckt, bis der Pharmazievertreter des Vertrauens geweitete Pupillen hat - ganz im Gegensatz zur Zuschauerschaft dieses Films. Schade drum, denn die Idee war gut, ebenso wie die Schauspieler.


Buck Satan & The 666 Shooters »Medication Nation« (»Bikers Welcome Ladies Drink Free«, 2011)

17.02.2020

▶ Helfró // Afeitrun


Helfró »Afeitrun« (»Afeitrun«, 2020)

08.02.2020

Erfurt, Hauptfriedhof, Teil 2





Midnight »Fucking Speed And Darkness« (»Rebirth By Blasphemy«, 2020)

25.01.2020

Bigfoot - Der Blutrausch einer Legende

Im Original, produziert 2012, hörte auf den Titel »Bigfoot: The Lost Coast Tapes«, was wesentlich besser zur Found Footage Handlung passte, als der alternative deutsche Titel auf Bild-Zeitungs-Niveau.

Journalist Sean hat mit Integritätsproblemen zu kämpfen, da er einem Schwindler auf den Leim ging, der angeblich einen Sasquatch (nordamerikanische Bezeichnung) gesichtet haben wollte. Als sich nun die Chance bietet, von einer weiteren Sichtung zu berichten, bzw. von einem Bigfoot-Jäger, der im Besitz eines toten Exemplars sein will, nutzt er diese Möglichkeit, skeptisch, aber mit dem Rücken zu Wand stehend. Beigleitet von einem Kamerateam macht er sich auf den Weg zur entlegenen Lost Coast, einem bewaldeten Küstenstreifen, mitten im Nichts. Dort angekommen spielen sich einige schräge Dinge ab... und dass Bigfootjäger reichlich seltsame Vögel sein müssen, ist auch so klar wie Sasquatch-Urin (wenn den jemand mal gesehen hat, hehe).



Man möge mir den Pipi-Vergleich vergeben, aber zum Film insgesamt würde mir noch ganz anderes Ausscheidungsvokabular einfallen. Das Found Footage Genre atmet seit seiner Erfindung nur sehr flach, selten, dass man mal was zu sehen bekommt, was nur ansatzweise innovativ wäre, aber dieses planlose Geruckel hier ist schon eine Herausforderung. Was nicht mal an der visuellen Umsetzung (gut, der Hauptdarsteller hat eine Mimik zum nicht gerne haben) liegt, vielmehr an den strunzdämlichen Dialogen dazu, die vielleicht irgendeiner Atmosphäre zuträglich sein sollen, dies aber eben nicht sind. Kleines Beispiel... breiter Waldweg, hellerlichter Tag. »Passt auf, wo ihr hintretet.« - »Ich bin direkt hinter dir.«... und so weiter. Also, nur für absolute Fetischisten behaarter Waldbewohner zu empfehlen. Der Rest kennt zig Bigfoot-Filme, die besser unterhalten. Bin direkt hinter euch. ;o)


Die Krupps »Vision 2020« (»Vision 2020«, 2020)