28.12.2009

Es geht dem Ende zu

Das wäre dann der letzte Eintrag für dieses Jahr. Reicht dann auch und geht im neuen Jahr mit Sicherheit auch weiter. Bis jetzt stehen 222 Einträge zu Buche, nicht schlecht, es ging ja erst im April los. Nun wäre sicher der Zeitpunkt sich irgendwas fürs neue Jahr vorzunehmen, mach ich aber lieber nicht...

So, noch ein nachweihnachtliches Video...

Twisted Sister »Oh Came All Ye Faithful« (»Twisted Christmas«, 2006)

Also dann, allen zusammen einen guten Rutsch, wahlweise einen feuchten Kuss oder Händedruck an meine Mitblogger (zutreffendes bitte selbstständig auf dem Monitor unterstreichen, hehe) und allen, die das ganze hier regelmäßig verfolgen... Schönes neues Jahr zsamm!

24.12.2009

Jingle bells

So, nun isse da, die weiße Weihnacht. Deutschland hockt unterm Baum, und hält sich vorm Fernseher die Wampe, weil Schnaps und Gans gerade aufeinandertreffen. Schönes Ding! Kommt eigentlich wieder ein Teil Winnetou?

Ansonsten wünsch ich allen zusammen ein paar ruhige Tage und dass aufgenommene Nahrung und eingeflößter Alkohol den Körper nur durch die dafür vorgesehenen Öffnungen wieder verlässt. ;-)


PS: Ja ich weiß, dass ich den Leuten nicht immer mit diesem Lied auf die Nerven gehen soll... nächstes Jahr gibts für alle Meckerer was von Wham... huargh!

23.12.2009

AC/DC

Nun, da ich für die Kleinigkeit von ca. 80 Euronen in den Besitz einer Karte für das Dresdener AC/DC-Konzert gekommen bin, würde mich mal interessieren, wer die geheimnisvollen zwei Vorbands sein sollen, die zwar angekündigt, jedoch nicht namentlich bekannt gemacht wurden. Es gibt die wildesten Gerüchte, habe in verschiedenen Foren Namen wie Metallica, Kiss, Guns N´Roses u. ä. gelesen. Die Metallicats spielen mit Sicherheit eine eigene Tournee und würden trotz mieser Alben in letzter Zeit als Headliner selbst genug Leute ziehen. Kiss wäre möglich, allerdings wäre dann der Ticketpreis deutlich höher... Und Ägsel Rose samt Statisten, nach so einem grottigen Album, wer will den sehen?

Wenn ich heute schön aufesse, darf ich dann Volbeat UND Airbourne als Vorband sehen? Das wäre mein persönlicher Idealfall. Wobei wenigstens eine der beiden Bands gar nicht so unrealistisch wäre, da musikalisch ähnlich und im Verhältnis zur Hauptattraktion noch klein genug. Bleibt spannend.

Falls also jemand was gehört hat, oder etwas darüber weiß: Für sachdienliche Hinweise bin ich jederzeit dankbar!

20.12.2009

Der letzte Schnee dieses Jahr?

Tauwetter soll sich Mitte dieser Woche einstellen. Grund genug, um noch schnell ein paar Erinnerungsfotos an die Weise Pracht ins Netz zu stellen.

19.12.2009

Für Lizzard

DAS Original... 1967!

18.12.2009

Okocim Palone

Hin und wieder wollte ich ja an dieser Stelle ein paar besonders gut anzuschauende Exemplare unserer Bierverkostungen präsentieren. Heute also Okocim Palone. Es handelt sich um ein polnisches Bier, welches in Warschau unter der allmächtigen Fuchtel von Carlsberg gebraut wird. Passend zur äußeren Erscheinung handelt es sich um ein Schwarzbier.

Getestet hatte ich es schon vor 4 Jahren, aber zum Glück fotofrafiert. Wirklich hübsch, solche ansehnlichen Etiketten könnte es öfter geben.

PS an den Kollegen Minimi: Stammt das aus unserem Granzübertritt auf den Spuren Ballacks, haha? Ich glaub, so war das...

17.12.2009

Der erste ordentliche Schnee

Yeah! Der Winter ist nun endlich auch im Elbtal angekommen. Mit Schnee! Man fasst es kaum. Schenkt man diversen Online-Wetterdiensten Glauben, so soll es die nächsten Tage weiter flocken. Kommt gut, weil sieht schön aus und dämpft den Lärm.


Da gibts eigentlich nur eines: Winterschuhe an den Fuss und ab in den Winterwald. (Flachmann und Thermoskanne nicht vergessen!) Und Vorsicht, wenn seltsame Gestalten den Weg kreuzen. ;-)


Enslaved »Path To Vanir«
(vom Album »Ruun«, 2006)

16.12.2009

Laid To Rest

Normalerweise werden an dieser Stelle ja hin und wieder (oder schreibe ich hinundwieder zusammen? verflucht nochmal...) Horrorfilme vorgestellt bzw. belobhudelt, heute will ich mal vor einem warnen, denn wer hat schon 90 Minuten seines Lebens zu verschenken.

Die Rede ist von »Laid To Rest«, einem wirklich beschissenen Machwerk. Man möge sich vor Augen halten, dass es sich um eine Low Budget Produktion der B- oder wahrscheinlich C-Kategorie handelt, was es aber nicht besser macht.

Kurzer Handlungsabriss: Brünette Lady, mit, wie man später erfährt, großen Hupen, wacht in einem Sarg auf, kann sich aus diesem befreien, wird von einem Knilch in glänzender Totenkopfmaske verfolgt. Parallelen zu unser aller Lieblingsrapperin Sido sind sicherlich unbeabsichtigt. Auf der Flucht gesellen sich ein hüftlahmer Geselle, der optisch ein ganz klein wenig an Morris O Brian aus »24« erinnert und ein Schmalhans zu ihr. So weit so gut, mehr handelnde Hauptakteure gibt es kaum und wenn doch mal einer auftaucht, stirbt er schleunigst durch das gewaltige Schnitzwerkzeug des Killers. Dieser trägt eine Kamera bei sich, mit der er alles aufzeichnet, in dem er die Kamera irgendwo deponiert, bzw. auf seine Schulter klemmt. Eine beknackt klingende Idee, die man jedoch viel besser ausgebaut hätte, denn die damit einhergehende rote Lampe, die manchmal das letzte ist, was seine Opfer zu sehen bekommen, ist das einzig coole an ihm. Die ganze Nummer endet an einer Tankstelle, da die Autos chronischen Treibstoffmangel haben.

Klingt vielleicht noch nicht so blöde, wie es sich anschaut. Das schlimmste, neben den unterirdischen Leistungen der Schauspieler und dem nervigen Schnitt (da sieht manches Urlaubsvideo besser aus) ist die Tatsache, dass sich (sicher dem Drehbuch zuzuschreiben) alle Akteuere aufs nervigste unlogisch benehmen. Während der Maskenmann praktisch schon immer vor Ort ist, rennen seine Opfer, wie die Lemminge, chronisch in ihr eigenes Verderben. Wenn man schon das einzige Auto des Films, das des Killers, findet, welches genügend Sprit hat, sollte man doch entkommen können. Nein, man hät erst mal an, beratschlagt sich und fährt eben nur bis zu nächsten Tankstelle (!) und nicht in die vielleicht rettende Stadt. Diese ist anfangs des Films angeblich irgendwas über hundert Meilen entfernt, irgendwann taucht aber noch ein Schild auf, welches ein Nest in etwas unter 20 Meilen ausweist. Wichtig ist auch, sich immer schön zu trennen. Es gab da mal die coole Szene in »Scream« als der eine Knilch auf der Party sagte »...und sag nie "Ich komm gleich wieder!", denn du kommst nicht wieder...«. Sollte Gesetz sein. Puha, wie mieß...

Das die Püppi kurz vor Schluß ihren halben Körper mit, ratense mal wessen, Blut besudelt und nach dem nächsten Schnitt ihr Hemd wieder fast weiß ist - geschenkt.

Die einzigen 5 Minuten, die noch halbwegs gelungen sind, sind der Showdown und das Verrecken des bösen Mannes. Rettet den Streifen aber auch nicht.

Der Trailer...



Sollte also jemand dennoch 90 Minuten übrig haben, dann empfehle ich ein Fussballspiel unserer ruhmreichen SGD. Ist zwar auch nur Drittliganiveau mit wirr umherschwebenden Akteuren und ohne jeden Plan, dafür hat man auf jeden Fall eine bessere Dramatik und die Guten verlieren zum Schluß, haha...

PS: Habe gerade abschließend festgestellt, das es bei einem schlechten Film eine Parallele zu einem miesen Bier gibt, man nimmt sich deutlich mehr Zeit um sich drüber aufzuregen, als man aufwendet, um ein gutes Pordukt zu loben...

14.12.2009

Humppanachtrag

Habe gerade gesehen, dass die im Post weiter unten zu sehenden Videos beide offizielle aus der Eläkeläiset-Schmiede sind. Sinn und Zweck der Aktion ist wohl, dass jeder den Text lernt und seine eigene Version anschließend zu YouTube hochladen soll. Nette Idee, denn spätestens am 29. Mai nächsten Jahres soll die Welt dieses Lied nie wieder vergessen, hehe...

Auf jeden Fall eine nette PR-Idee in Zeiten von Web2.0 und solchem Gedöns...

Jaaa, ich weiß, der ESC-Blog ist wo anders, aber interessant dürften auch noch die norwegische bzw. schwedische Vorentscheidung sein, bei denen Keep Of Kalessin und Crucified Barbara die Äxte schwingen. Man darf gespannt sein.

Die entsprechenden Lieder gibt es noch nicht in Videoversionen, daher hier zwei ältere Hörbeispiele, damitse wissen, was ich meine...


Crucified Barbara »Play Me Hard«, Schweden
(vom Album »In Distortion We Trust«, 2005)


Keep Of Kalessin »Ascedant«, Norwegen
(vom Album »Kolossus«, 2008)

Was auch immer daraus wird, es wirkt sicherlich belebend auf die alte Dame Euroviosion Song Contest. Wäre auch für Deutschland eine Idee, da fallen mir auf die Schnelle mehrere Bands ein, die ich gerne im Duell mit Jeanette Biedermann sehen würde! Crucified Jeanette sozusagen...

13.12.2009

Fahrnse vorsichtig!


Hier ein weiteres Motiv aus der beliebten Aufklärungsreihe »Don´t drink and Škoda«. Passt auch vom Schnee her, momentan flockt es draussen wie verrückt. Ist auch ein guter Grund, jetzt den Rechner runterzufahren, rauszugehen und ein paar lässige Schneeengel zu machen...

Humppatext

Sicher wieder kein Originalvideo, ich weiß nicht, wann die Herren mal aus der Hüfte kommen, aber dennoch eine wichtige Collage, um im Falle eine Humppatriumphes den Text wirklich drauf zu haben...


Wenn mans dann voll drauf hat, empfiehlt sich diese Karaoke-Version um ggf. die Belegschaft einer familiären oder auch betrieblichen Weihnachtsfeier in echtes Erstaunen zu versetzen.


Perkele!

12.12.2009

besinnliche Töne zum Advent

Dieser Post ist nicht weniger als ein Merkzettel für mich selbst, oder im Bürojargon gesprochen: ein PostIt auf meiner eigenen Stirn. Denn gestern gelang es zwischen etwas brodelndem Glühwein und perlendem Jever eine Frage zu beantworten, welche ich mir seit über 10 Jahren stellte, als dieses Lied mit dem Dimitri-Geschwafel auf irgendeinem Mixtape bei mir landete. Wer macht so was und ist er vielleicht Holländer? Ist er nicht, weil Belgier und das Projekt nennt sich De Klootzakken. Das Video ist nicht das echte, weil es wahrscheinlich nie eines gab, sondern so ein selbstgebasteltes YouTubeTeil. Aber, man will nicht meckern, YouTube sei dank, hab ich´s überhaupt gefunden.


G-E-N-I-A-L-! Lässt sich auch prima unter der nächstbesten, möglicherweise verschneiten, Fichte dazu abschädeln! ...HI DIMITRI!

11.12.2009

Père Lachaise

Heute mal wieder ein paar Friedhofsfotos, diesmal vom Père Lachaise in Paris. Dort gibt es wohl die höchste Promidichte. ;o) Auch sonst kann man dort gepflegt flanieren, es gibt da herrlich verwachsene Ecken.

Die Internetseite bietet eine kleine Onlineführung an, das sollte man sich mal reingezogen haben! Außerdem gibt es auch noch ein paar Infos bei Wikipedia mit einer schönen Auflistung aller beigesetzten Persönlichkeiten.

die Urnenhalle

Jim Morrison

Édith Piaf

Frederic Chopin

09.12.2009

Humppa für umme

»Hulluna humpasta« als freier MP3 Download von der Eläkeläiset Homepage. Sollte man im Player haben. :o)

08.12.2009

Sebnitz sehen und sterben

Am vergangenen Wochenende segelten Teile des Channel666 nach Sebnitz um den dortigen Weihnachtsmarkt zu inspizieren. SKANDAL! Das, was auf dem Foto halbwegs muggelig aussieht, entpuppte sich als echte Frechheit. Wie man sieht, war der Markt nicht groß, was aber nicht schlimm ist, wenn man sich Mühe gibt. An sich gibt Sebnitz etwas besseres her, denn mit seiner hügeligen Lage, diversen Wasserläufen und inklusive weihnachtlicher Beleuchtung, sieht der Ort gemütlich aus. Aber er hupt. Hupt? Ja! Denn wir haben ja ein Kinderkarussell auf dem Weihnachtsmarkt und alle Fahrzeuge, die hupen können, hupen eben. Aber sind wir der Elite von morgen gegenüber möglichst tolerant. Schöner wird es davon nicht, denn auf einmal geht die Musik aus und der Moderator eines lokalen Autohauses preist den neuen Astra (der neben der Tanne geparkt ist), als hätten die Vorväter vor 2000 Jahren einen Opel ans Kreuz genagelt. Aua!



Das einzige Highlight war die Turmerklimmung (kann man Erklimmung sagen?) in der Kirche über diverse Stufen, Tritte und Leitern, bei der auch dieses Foto entstand. Schöne Grüße an den Knaben am Fuße der Treppe und die junge Lady auf dem Turm, das war wirklich genial, auch wenn die Höhenangst dort oben übel zuschlägt... :-(

Wie auch immer, ansonsten für den Arsch, falls das jemand liest: haltet euch lieber fern! Versöhnlich war dann noch das Abendessen auf der Rückfahrt (rund um den Sebnitzer Marktplatz klemmt gastronomisch ein wenig die Säge). Das Gasthaus Zum goldenen Apfel bei Stolpen kann man wärmstens empfehlen. Jamjam, war das lecker...

07.12.2009

Gruselgrizzly

Das Foto ist schon um gut drei Jahre alt, aber so was muss man auch erst mal sacken lassen...

(gesehen unweit des Weihnachtsmarktes Annaberg Buchholz)

05.12.2009

Honni reloaded, Erich 2.0

Mir ist den ganzen Tag schon so... Zone! ;o)

Guddi, bloß noch mal so und auch um mein schönes Emblem zur Verwendung zu bringen. Ab 18.oo geht´s los, da glüht die Bocki, steppt der Erich, qualmt die ganze Partei...

Bis später!

Fällt mir noch ein Witz zum Thema ein...

Es windet sich, Ort egal, eine ziemlich große Schlange Menschen auf einem Platz. Als der Genosse Staatsratsvorsitzende Erich Honecker selbigen betritt wundert er sich darüber. Aufgrund seiner aufgeweckten, bisweilen forschenden Natur, reiht er sich ein um herauszufinden, warum sich die Bürger anstellen. Natürlich hat sich in Windeseile herumgesprochen, welche Prominenz sich soeben in die Schlange eingereiht hat. Darauf hin löst sich die Schlange auf, nur Erich bleibt stehen. Verwundert fragt er also jemanden, was dies zu bedeuten hätte, woraufhin ihm dieser erklärt: »Wir hatten uns eigentlich alle angestellt, um unsere Ausreise aus der DDR zu beantragen, aber jetzt, wo du auch abhauen willst, können wir je getrost hier bleiben!«.

Brüller! :o)

01.12.2009

Distemper in der Chemo

Tach allerseits.

Hier mal fix ein Veranstaltungstip für den morgigen Mittwoch (nämlich den 2.12.). Da schlagen mal wieder die Jungs von Distemper in der Chemiefabrik auf und bringen als Verstärkung noch die Combo Hausvabot (kennichnich) mit. Wird so gegen halb, um zehne losgehen., schätze ich mal, aber angesichts des Dilemmas vom letzten Mal (da war nämlich ausverkauft), sollte man evtl. bissel früher dasein und ordentlich vorglühen.

Kommt wer mit?

Eläkeläiset @ ESC

Eigentlich will ich die Blogs ja nicht so vermischen, aber die neueste Meldung ist es einfach wert hier und im ESC-Blog aufzutauchen...

Finnland gab dieser Tage seine Kandidaten zum Vorausscheid für den ESC 2010 bekannt. Das sind insgesamt 15, sensationell davon ist jedoch nur einer: ELÄKELÄISET! Freude schöner Götterfunken, dass ich das noch erleben darf, haha. Sollte dort ein Sieg gelingen, was so schwer nicht sein sollte, dann sichere 12 Punkte meinerseits nach Finnland!

Und so klingt der Schinken.


Das offizielle Video kommt erst am 9. 12. raus. Zu sehen dann sicher nicht nur irgendwo, sondern auch schleunigst hier. Auch sonst soll die Aktion an dieser Stelle weiter beleuchtet werden, alles andere zum Grand Prix, wie anfangs schon erwähnt, dann wie immer im ESC Blog. Humppa!

30.11.2009

Schlaues zum Montag

»Wenn wir bedenken, dass wir alle verrückt sind, ist das Leben erklärt.«

Mark Twain

29.11.2009

Friedhof vs. Weihnachtsmarkt

Na klar, wer sich irgendwas mit 666 nennt, treibt sich auch auf Friedhöfen rum. HUAARGH, liebe Kinderlein! Dem ist mitunter so und deshalb sollen, quasi als noch ne neue Rubrik, hier die knuffigsten Friedhoffotos zu sehen sein.

Los geht es mit ein paar Winterimpressionen vom Friedhof Tolkewitz zu Dresden.


So ein Spaziergang zu den Vorvätern ist übrigens gerade jetzt, in der Weihnachtszeit, viel entspannter, als ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt. Habe mir gestern die Muse eingeredet, um in Dresdens Innenstadt zu gurken. Oh ha! Kulturschock, denn davor geisterte ich etwas über den Friedhof Tolkewitz (die zu sehenden Schneefotos stammen allerdings vom letzten Winter).

Schön: der kleine Markt auf dem Neumarkt, da passt die Kulisse. Über den Striezelmarkt an sich kommt man nur schwer, an Ständen stehen bleiben ist nahezu ausgeschlossen, man wird praktisch dran vorbei geschoben. Centrumgallerie zum ersten mal gesehen, nicht schlecht, kann man gratis stundenlang Rolltreppe fahren. Den Glühwein mal wieder auf der Prager Straße verzehrt, dort bekommt man sogar einen Stehtisch und passendes Wechselgeld.

Insgesamt ist man froh, wenn man es hinter sich hat... Mit Gemütlichkeit hat das alles nicht viel zu tun.

27.11.2009

Arrivederci Franz, das war dein letzter Tanz!

Schon wieder Querwerbung in eigener Sache. So brauch ich wenigstens nicht zwei mal tippen und es sieht nach mehr aus. ;o)
Franjo Jung ist soeben zurückgetreten und da er sich sowieso schon mehr als genug zum Ei machte, hat er den Titel Hupe des Monats auf unserer Heimseite dicke verdient.

Wer sieht was?

Suchbild:
Mein DD

25.11.2009

Muddi, `s Nikolasi rummelt!

...frisch gestärkt das weiße Hemd,
die Feder an den Hut geklemmt...

Na, das ist doch mal was! In Zeiten, wo der Nikolaus ein lahmer Eurojobber sein kann, den das Arbeitsamt einfach zu einem solchen erklärte, und man sich nicht sicher sein kann, ob der Weihnachtsmann nicht mal spontan den Mantel aufreißt (und wahlweise drunter nackig, drunter nackig, aber weiblich, oder gar Guido Westerwelle ist), schenkt man sich gerne mal was selbst. Gestern bestellt, heute schon zugestellt: das geniale Rummelsnuff-Album »Halt durch!«. Schön das! Und nur echt im Original...



Das Bonuslied »Schützenfest«, welches in nicht näher genannten Kreisen schon länger ein Hit ist, erhebt die Platte endgültig zum Kunstwerk. Irgendwie kam es wohl auch zu diesem ominösen Live-Mitschnitt mit den sensationellen Humppaisten aus der Hauptstadt, Die Wallerts. Wenn das mal keine sensationelle Zusammenführung dessen ist, was ich unter Kultur verstehe! ;-)



Ich sag´s ja immer: Gut, wenn ein Mann auch singen kann!

24.11.2009

Würg

Gerade beim Fotos durchstöbern gefunden... Ein Brunnen mitten in Nürnbergs schöner Altstadt. Der Franke scheint schon ein blutrünstiger Mensch zu sein.

23.11.2009

Sensationelle Enthüllung! Eeeextrablatt!

Etwas Querwerbung... Die Wahrheit, besser gesagt eine Wahrheit über Weihnachten lesen Sie auf unserer bescheidenen Heimseite! Denn, wenn der liebe Gott schon Tscheche war, MUSS sein Sohn auch einer gewesen sein!

Klick sie bitte hier!

Robert Overload

Das Wochenende ist abgehakt, damit auch die Aktivitäten der Bundesliga. Kann es sein, dass das Robert Enke Thema etwas übertrieben, will sagen pseudosensibilisiert, wird? Geht das nur mir auf den Keks?

Bei aller Tragik und davon ausgehend, dass nicht er sich, sondern die Krankheit Depression ihn in den Tod trieb, traut man sich ja kaum was anderes zu sagen, und sicherlich ist der Verlust eines Mitmenschen, Mannes, Vaters, Kollegen oder was auch immer für alle schwer. Daher habe ich nichts gegen die Gedenkminute in allen Stadien einzuwenden, auch nichts gegen die groß angelegte Gedenkfeier im 96er Stadion. Aber wer hier in den Medien alles Lobhudeleien zum besten gibt und in welch massiver Form, das ist kaum noch realitätsgerecht. Er war der beste Fussballer, den wir überhaupt hatten, der beste Mensch sowieso, und wir müssen uns jetzt endlich mal mit der Problematik auseinandersetzen, dufter Kumpel, Depression darf kein Tabuthema mehr sein, er war ja so ne knorke Type... die ganze Mannschaft hat zu Robert aufgeschaut... (Können sie jetzt noch besser, insofern sie Christen sind und an den Himmel glauben, hehe). Wer beweint die anderen 10000 (die Dunkelziffer ist sicherlich um einen erstaunlichen Faktor höher) Selbstmörder, die jährlich ihrem Dasein ein Ende setzen? Eben.

Irgendwann muss mal gut sein und, das lege ich hier schriftlich nieder, spätestens am Ende der Saison spricht keine Sau mehr über den, zugegebenermaßen wirklich bemitleidenswerten Kerl. Irgendwie sehe ich da auch eine Parallele zu Michael Jackson, die da wäre, dass beide froh sein können diesem ganzen Mist nicht bei vollem Bewusstsein beiwohnen zu müssen. Von wegen, ruhet in Frieden.

20.11.2009

Ferientipp Dolský Mlýn (Grundmühle)

Hier kann man noch ungestört entspannen.

Der älteste schriftliche Nachweis über die herrschaftliche Mühle erfolgte 1515 beim Verkauf der Herrschaft Scharfenstein durch Nikolaus III. 1743 regelte die Binsdorfer Herrschaft mit dem Müller Pohl in einem Vertrag die Reduzierung der Wasserzufuhr zum Aufschlaggraben während der Flößzeiten. Da Pohl dadurch zur Einstellung des Mühlbetriebes gezwungen war, erhielt er als Ausgleich des Recht zur Branntweinherstellung und zum Schank Binsdorfer Bieres.
So so, da gab es also Branntwein und Bier.
Die Grundmühle war Drehort des 1952 entstandenen tschechoslowakischen Märchenfilmes Pyšná princezna (Die stolze Prinzessin). Im Jahre 2008 wurde dort auch für den Märchenfilm Ztracený princ gedreht.
Weiterhin gibt es die Sage, dass bei der Dolský mlýn (Grundmühle) die Seelen des Müller und seine Ehefrau irren, weil sie ihren Sohn töteten.
Echt krass.

Musikalischer Hofabend

Kurz vor knapp, aber immerhin, noch schnell die Mitteilung, dass heute (Freitag, den 20. 11. 2009) in der Buchbar wieder mal »Musikalischer Hofabend« ist. Start ist wohl 20.00 und der Jahreszeit entsprechend wird sicherlich nicht auf dem Hof, sondern in der Buchbar an sich die Axt geschwungen. Teilnehmende Künstler entnehmen Interessierte der Ankündigung auf der hauseigenen Netzpräsenz.

19.11.2009

Dem Oskar noch ein Trullala!

Der Donnerstag geht zu Ende und ich hoffe, dass der Fraß von der Raststätte meinem zarten Körper keine bleibenden Schäden zufügt. Obwohl... schon schlimmer gegessen. Und wenn, dann geht´s mir noch lange nicht so mies wie Oskar. Welch tröstliche Angelegenheit, zumindest für mich. Gute Besserung uns allen!

17.11.2009

So schmeckt der Sommer!!!






Für alle die es beim Novemberwetter schon vergessen haben.

15.11.2009

The Devil´s Blood

Heute soll´s es mal um eine Band gehen, die ich den werten Mitlesern wärmstens ans Herz legen möchte. Es geht um The Devil´s Blood. Diese geistern nun schon eine Weile durchs rockige Unterholz und erfreuen die Welt mit gepflegtem, 70erjahrelastigem Hard Rock.


Die Band besteht im Kern praktisch nur aus den Selim Lemouchi und seiner Schwester Farida. Es gibt insgesamt drei Veröffentlichungen, als da wären, das mit den Black Metallern Urfaust aufgenommene, Demo »The Graveyard Shuffle« aus dem Jahre 2008. Nachdem u. a. kein geringerer als Fenriz höchstselbst via einer größeren Postille mächtig die Werbetrommel dafür rührte, wurde die Band quasi noch vor Veröffentlichung eines regulären Tonträgers zum Liebling der einschlägigen Musikpresse. Noch im selben Jahr folgte »Come, Reap«, eine EP und in diesem Jahr dann endlich das grandiose Album »The Time Of No Time Evermore« samt der Singleauskopplung »I´ll Be Your Ghost«. Einfach grandios!


Hier noch was zum reinhören...


»House Of 10000 Voices«


»I´ll Be Your Ghost«

Was lernen wir daraus? Eigentlich nichts, außer vielleicht, dass nicht alles, was aus den Niederlanden kommt, schlecht ist. ;-)

13.11.2009

Wo war der Raps?

Auch ohne Raps ganz schön.

Freitag der 13.

Was tun an so einem Tag...?

Ausflug zum Crystal Lake...
...oder einfach im Bett bleiben?

11.11.2009

Virtuelle Halbmastbeflaggung...

...für Robert Enke!

Nostradamus

Sollte schon lange mal passiert sein, heute wird´s was. Da auf unserer Heimpräsenz technischen Gründen eine Bebilderung des Biertests nicht möglich ist, will ich den Blog dazu nutzen, in Abständen das ein oder andere sehenswerte Etikett zu präsentieren. Den Anfang macht ein sehr schönes aus Belgien. Das Bier selbst heißt Nostradamus und der Knabe ist ganz gut getroffen.

Hier noch der Link zum Test. Gebraut wird es in Falmignout von der Caracole Brauerei. Mit immerhin 9,5 Umdrehungen ein echter Brecher, geschmackstechnisch sehr anspruchsvoll. Deswegen wurde Belgien einst erfunden!

09.11.2009

Armageddon Death Squad

Das ist mal was... Ich poste das hier u. a. als Gedankenstütze für mich selbst. Da spielen am 6. Februar nächsten Jahres tatsächlich Impaled Nazarene in Dresden!!! Und als Support Purgatory! Welch unheilige Allianz!




Stattfinden soll die Sause im Skullcrusher zu Dresden und zwar unter dem bedeutungsschwangeren Slogan »Fuckin War Over Dresden«. Ein Schlimmling, wer böses denkt... Auf jeden Fall mal ein bemerkenswerter Termin.



»Armageddon Death Squad« (vom Album »All That You Fear«, 2003) ist, seit dem ich es zum ersten mal hörte, nie wieder aus meinem MP3-Player verschwunden. Sensationelles Schmuckstück...

08.11.2009

Mother North

Wohl DER Satyricon Klassiker schlechthin. Aus einer Zeit, als derr Herr Wongraven noch nicht aussah wie Schumis kleiner Bruder. Das Schmuckstück stammt vom Album »Nemesis Divina« aus dem jahre 1996. Schon wieder verflucht lange her. Was vielleicht nicht so bekannt ist: Hinter dem Pseudonym Kveldulv und einem halben Eimer Schminke versteckt, wirkte kein Geringerer als Nocturno Culto an dem Album mit. Schon deswegen muss es brilli sein!



Es gab damals wohl noch ne zensierte Version, in der die Hupen des Mädchens (Monica heißt die, glaupich) besser verpackt waren, aber die wollen wir hier in Deutschlands beliebtestem Brustblog natürlich nicht sehen, hehe...

Mother north - united we stand - together we walk

07.11.2009

FC Tarakany

War mir letztens beim Tarakany!-Post durch die Lappen gegangen. Ist aber zu gut um nicht in diesem Blog gezeigt zu werden. Halb Sam, halb Cthulhu, ein Stuhlu, quasi. Muss reichen für diese Urzeit.

06.11.2009

I choose the box

Heute mal was Lustiges zum Wochenausklang... ein Video, welches mir von einem meiner Untergrundkontakte zugespielt wurde und welches bei mir auch beim wiederholten Ansehen Lachkrämpfe erzeugt.

video

Übrigens gibt es demnächst einen Film namens "The Box" (Start in Deutschland Ende Februar 2010), welcher sich mit einer solchen Box samt Knopf und Ehepaar in Entscheidungsnot beschäftigt. Dieser beruht auf der Kurzgeschichte "Button, Button" von Richard Matheson und wurde von Donnie Darko-Regisseur Richard Kelly betreut! Dieser wird aber vermutlich eher ernst sein - ist ja auch ein kniffliges moralisches Dilemma (außer natürlich für den oben zu bestauneneden Schelm : )

04.11.2009

Phil Shoenfelt am 7.11. im Skullcrusher

Tja, mit der Überschrift ist ja eigentlich schon alles gesagt.

Schöne Musik für schöne Menschen ! Reinhorchen kann man hier und angucken kann man sich das:


Ich werde jedenfalls da sein ... mal gucken, wer noch.

Tanz hinter Stacheldraht

Freunde der Sonne!

Nun, nach langem hin und her, soll die lang angekündigte DDR-Party am 5. Dezember 2oo9 stattfinden. Los geht´s zwischen 18.oo und 19.oo und Austragungsort ist, aus Gründen der Diskretion, eine hier nicht weiter publik gemachte Austragungsstätte gepflegter Pfeilwurfkultur (Zufall oder Kunst?: Opa Karl residiert gleich um die Ecke!). Die Eingeweihten wissen, wo.

Was wird passieren? Es gibt Bocki mit Semmel (mehr DDR geht ja wohl kaum) für den kleinen Hunger. Getränke wie üblich. Dazu das wirklich handverlesen schlechteste aller möglichen Musikrichtungen aus 40 Jahren Mummenschanz. Zudem gibt es vor allem viel zu sehen, stille und bewegte Bilder und ne Deko, auf die Walter und Erich neidisch wären, sowieso.

Falls noch diverse Kleidungsstücke vorhanden sind, in die die Körper noch reinpassen, so können diese gerne angezogen werden. Und wenn irgendwer noch irgendwelche sehenswerten Dinge hat, Fotos, Gegenstände oder sonst was - mitbringen. Ansonsten, bis dahin, Drushba!

03.11.2009

Realität und andere Nebenwirkungen

Tag zusammen,

ich will hier gar nicht weiter herumphilosophieren, dafür bin ich viel zu müde. Ich möchte nur mal feststellen, daß der Herbst und das momentane Wetter auf das eine oder andere Gemüt eine gar ernüchternde und unschöne Wirkung hat, die wohl gemeinhin als Herbstdepression bezeichnet wird. Ich würde das ja eher mit "Haß-auf-alles-Melancholie" oder "Wutanfall-Blues" oder so betiteln, aber wer weiß...

Nun ja, allen, denen es diesbezüglich wie mir geht, sei gesagt: Es gibt einen Ausweg. Und zwar Realitätsflucht ... Sucht Euch ein hübsches Plätzchen, z. B. hier


und bleibt dort, bis der Frühling Einzug in heimische Gefilde hält.

Nächste Woche stelle ich eine andere Methode vor, mit diesen unangenehmen Gefühlen umzugehen, nämlich das von mir von Zeit zu Zeit favorisierte und praktizierte alterssenile Herumpöbeln.

Bis dahin. Und laßt Euch nicht einschüchtern!

P. S. Ich gehe erstmal Holz hacken ... darf bloß meine Tschentücher nicht vergessen.

Herbstausflug in den Dresdener Osten

Zugeben, der Herbst zeigt sich bis jetzt von seiner unschönen Seite und wird wahrscheinlich unbemerkt in einen schneefreien, dafür regnerischen Winter übergehen. Doch, wie verschiedene Gelehrte, von Jörg Kachelmann bis hin zum alten Kasachen, schon ewig predigen, ist es genau bei diesem Dreckswetter wichtiger denn je, sich an die frische Luft zu begeben um wenigstens ein Minimum an Licht aufzusaugen, mit dem der Körper dann ein Abwehrstoff- und Hormonsüppchen kochen kann.

Deswegen, darum, deshalb... mal was ganz neues an dieser Stelle, ein Wandertipp

Hochlandwanderung ohne Auto

- Startpunkt Haltestelle Pappritz (Fernsehturm), da fährt u. a. die Linie 61, dann in Richtung Pappritzer Hof bewegen

- durch Pappritz zum Helfenberger Grund (gelber Strich)

- Helfenberger Grund durchqueren, danach Straße nach Rockau (gelber Strich)

- in Rockau Aussicht auf Dresden nicht verpassen (rechts vom Weg, 259,5 m, normalerweise irrer Blick über Dresden, bei momentaner Wetterlage gerade mal bis zum Fernsehturm)

- weiter zu Keppmühle (gelber Strich)

- an der Keppmühle links hoch (grüner Strich)

- Malschendorf (dort Möglichkeit zur Einkehr in der Naturschänke)

- weiter nach Krieschendorf (roter Punkt), sollte es nass sein (Feldweg!) kann man auch der asphaltierten Straße Richtung Borsberg folgen

- abwärts zur Meixmühle (dort Möglichkeit zu Einkehr)

- Friedrichsgrund abwärts in Richtung Pillnitz (gelber Punkt)

- in Pillnitz den Schlosspark durchqueren, mit der Fähre nach Kleinzschachwitz übersetzen

- an der Endhaltestelle Kleinzschachwitz wartet dann ein Bus und die Straßenbahn (Linie 2), womit man die nächsten Knotenpunkte bequem erreichen sollte

Laufstrecke ca. 10km

Gesammelte Eindrücke...

Kartentafel in Pappritz (zum Glück hat der Teich nicht auch 2xL im Namen)

Da kann Netto überkleben, was es will, die Ladeluke erinnert an die liebgewonnen kleinen Preise, die kleinen Racker ;-)
Muss man dafür erst nach Malschendorf laufen?

Dazu gibt es noch eine schöne Sage, zu finden in der Speisekarte der Meixmühle, verfasst von Eduard Dietrich. Ich hoffe, nach Angabe der Quellen darf ich diese hier reproduzieren. Sie ist am Ende übrigens aus heutiger Sicht politisch nicht ganz so korrekt. Das geht wohl zu Lasten der Ur-Verfassers, nicht das morgen früh Michel Friedman bei mir klingelt, dem Channel666 werden ja ab und zu mal solche Dinger vorgeworfen... ;o)

Die Sage von der Meixmühle

(von Eduard Dietrich)

Noch geht die Mär im Volkesmunde:
Einst hauste in dem Friedrichsgrunde
In einer Höhle nah am Bache
»Der Meix«, ein alter, böser Drache.
Der hatte ein furchtbares Maul,
War sehr gefräßig, dumm und faul.
Er faulenzte manch liebes Jahr,
Den Bauern er ein Schrecken war.
Die mussten liefern Fleisch und Wein,
Auch jedes Jahr ein Mägdelein.
Und wenn das ihm nicht mehr gefiel,
Fraß er es auf mit Strunk und Stiel.
Na, so was ist gewiß kein Spaß,
Denn wenn er wieder eine fraß.
War´s für die Mädchen ganz entsetzlich,
Denn losen mußten sie dann plötzlich.
Und wer da zog das Unglückslos,
Warf man dem Drachen in den Schoß.

Ein Jahr war um, es musste sein,
Da traf´s des Müllers Töchterlein.
Es half kein Bitten, keine List:
Nur einen Tag gab man ihr Frist.
Nun daß sie oben in der Kammer,
Ganz aufgelöst vor Gram und Jammer.
Des Müllers Knappe hatte Muth,
schon längst war er dem Mädchen gut.

Er sann und sann, ob er am Ende,
Nicht gar den Drachen töden könnte.
Mit einem Spieß am langen Stiele,
Schlich er sich heimlich aus der Mühle.
Ging nach der Höhle dort am Bache,
Wo gerade schlief der alte Drache.
Und mit dem großen, langen Spieß,
Er sofort nach dem Drachen stieß.

Er scheute nicht den gift´gen Hauch,
Und stach dem Viech ein Loch im Bauch.
Da war vorbei die große Noth,
Der böse Meix lag mausetodt.
Nun jubelten die Bauersleute,
Und zogen gleich vor lauter Freude,
Des Drachen Fell am langen Spieße,
Nach Dresden auf die Vogelwiese.
Dort kaufte es ein alter Jude,
Für seine Raritätenstube.

Der Knappe hat nach kurzer Zeit,
Des Müllers Töchterlein gefreit,
»Meixmühle« heißt seit jener Stunde,
Die Mühle in dem Friedrichsgrunde.

So, das sollte an Informationen reichen, den Rest erlebt man am besten vor Ort selbst. Noch ein paar anständige Fotos zum Thema gibt es hier.

31.10.2009

Plague Town

Mal wieder was aus dem Filmschrank, Schublade Horror, Unterfach Backwood.

Folgendes passiert: Amerikanischer Vater will seine Töchter und seine neue Lebensgefährtin einander etwas näher bringen, schiebt dazu eine Reise nach Irland an. Zur Truppe, besser gesagt zur älteren Tochter gesellt sich noch ein Brite und fertig ist die Opferriege. Nach anfänglichen familiären Dialogen und nichts zur Handlung beitragenden Streitigkeiten zwischen den Schwestern, wird es dann endlich dunkel, was es auch bis zum Filmende bleibt. Schöne auf dem Klischee rumreitend, je weiter das Land desto salonfähiger das inzestuös degenerierte Balg, werden die Missetaten hier ausschließlich von Kindern und Jugendlichen ausgefühert, die alle nicht mehr ganz gesund aussehen, weil die Eltern nicht ganz gesund waren und deren Eltern auch nicht und so weiter...



Gelungen ist der Film erstaunlich gut! Vielleicht auch bedingt durch das geringe Budget passiert eben viel im Dunklen, jedoch, wenn es drauf ankommt, immer noch gut genug ausgeleuchtet. Die Splatterszenen sind jedoch nicht durchgehend gestreut, sondern vielmehr punktuell wirksam verteilt. Außerdem gelingt es, mal nicht die Blondine, so viel sei verraten, als erste sterben zu lassen und die Charaktere rennen zur Abwechslung mal nicht wie die aufgescheuchten Lemminge ihn ihr eigenes verderben, sondern verhalten sich selbstschützend und halbwegs nachvollziehbar. Unterm Strich ein feiner Gruselfilm für den geneigten Genrefreund. Wem beim Anblick diverser Fussballfankurven der Inselmannschaften schon anders wird, sollte allerdings die Finger davon lassen. ;o)

Verlinktes: Plague Town bei Blairwitch.de, bei Amazon und auf der eigenen Homepage, die aber zugegebenermaßen nicht viel zu bieten hat...

29.10.2009

Dark house

@Lizzard: An diesem Gebäude, oder dem, was davon übrig ist, waren wir vor Ewigkeiten mal zusammen (auch der Herr Rumpelpudding war dabei). Wirst du dich vielleicht nicht mehr dran erinnern, oder doch? Auf jeden Fall sollte ich es damals fotografieren (so lange her, da hat man noch auf Film geknipst) und sollte dir das zukommen lassen, damit du es abmalen kannst. Da ich bis heute keinen Scanner habe und es offenbar nie zur Drogerie zwecks eines Abzugs geschafft habe, bin ich im Rahmen des letztsonntäglichen Ausflugs noch mal fotografierend an das Objekt getreten. Da hastes!


Wenn du es immer noch malen willst, dann mal los! Das Ergebnis würde den Blog sicher schmücken. ;-) Und weißt du es noch?

Return

Nun aber, Anläufe später, scheine ich wohl wieder online zu sein. Nach dem letzten Eintrag an dieser Stelle ereignete sich eine weiter Festplattenformatierung nach üblen Systemfaxen. Da lässt man schnell Nerven und vor allem Zeit. Um eine hornalte Binse zu bemühen: Am Rechner ist die Stunde nur 10 Minuten wert.


War mindestens so aufregend, wie die Puzzles, die Teile der Channel666-Belegschaft einst mit ruhiger Hand zusammenfruttelten.

PS: Habe gestern den ersten zwei Busfahrern in den Dienstfahrten der zwei neuen Striesener Buslinien winken können. Die üben heimlich, nachts versteht sich.

26.10.2009

Auferstanden aus Ruinen

Knabe O. ist wieder da, war ja auch nicht lange weg. Der Montag ist gerettet, zumindest für mich selber. ;-)

@Lizzard: Köment schreiben geht noch nicht, die Peripherie ist noch nicht in ursprünglichen Zustand zurück versetzt, quasi Basic, Commodore, Bloggrafik, monochrom, wissense. Blögchen, Bierchen, Wölkchen und so... na ja, soll nicht wieder vorkommen...
Bin vorerst per LAN wieder online, hat wohl hingehauen. Danke für Hilfe & moralische Unterstützung! ;o)

24.10.2009

Fremdgebloggt

Live aus der Dartkaputnikshöhle... Bierchen und Blögchen sozusagen. Bald wieder vom Heimcomputer, das wird schön... Schönes Wochenende zusammen!

Unsere Heimat, das sind nicht nur die Städte und Dörfer


Unsere Heimat ist das Gras auf der Wiese, der Raps auf dem Feld

21.10.2009

Humpty Dumpty


(Die Goldenen Zitronen, »Der Humpty Dumpty« vom Album »Kampfstern Mallorca dockt an«, 1988)

Abgefahren, abgefahren, vom Moderator über die Herren Künstler, bis zum Publikum, einfach abgefahren! Rutschte gerade durch meine Gehirnwindungen, war erst vor ein paar Tagen mein Tagesohrwurm. Das ist das Lied, was man früh irgendwie bewusst oder unbewusst hört und den ganzen Tag nicht wieder los wird. Zum Glück war es nicht Tom Jones.

20.10.2009

Verstärkung

Ist ja irre, sagt Menschmeier, sind wir wieder einer mehr...
(aus »Rauchhaus Song« von Ton Steine Scherben)

Trifft auch auf diesen Blog zu, denn ungefähr 5654 Wochen nach der ersten Einladung hat sich der Kollege Minimi eingeklinkt. Also sagen wir Guten Tag! und freuen uns, dass alles noch bunter und aufregender wird. ;o)

19.10.2009

Der Bär oder ich

Mit viel Glück konnte ich dieses Urlaubsbild retten. Nicht alle hatten so viel Glück.

Immer wieder Montag

Schönen Wochenstart zusammen!

17.10.2009

17.10.09. Morphonic Lab VIII

Hier noch einmal der Veranstaltungshinweis für heute abend (siehe meinen anderen Post weiter unten).

Morphonic Lab VIII - White Noise
Barockpalais Großer Garten
20:00

Und hier eine schöne Außenansicht des Palais (Morphonic Lab VI)

Tarakany!


Heute will ich das zum wiederholten mal beschissene Wetter (Temperatur 5°C, kurze Regenpause nach 2 Tagen Dauerregen, geht aber sicher gleich weiter) dazu nutzen, etwas Werbung für eine geniale russische Band zu machen, quasi eine Lanze zu brechen... für: Tarakany! (In kyrillischer Schreibweise: Тараканы!, so viel Zeit muss sein.)

Tarakany 2008

Die Band wurde bereits 1991 unter dem Namen Kutusowski Prospekt (Кутузовский проспект) gegründet, bennante sich nach einem eigenen Song 1992 in Chetyre Tarakana (Четыре таракана) um (bei der betreffenden Nummer kann sich der Verfasser noch heute kaum vor Begeisterung zurück halten).



Nützliche Links sind der zur bandeigenen Homepage, der Auftritt bei MySpace sowie der Eintrag bei Wikipedia. Die absolute Creme, gerade für den geneigten Neufan, stellt die ausführliche Download-Sektion auf der Homepage dar. Dort kann man, schön chronologisch geordnet, die musikalische Historie der Russen mitverfolgen. Von den rumpeligen, aber nicht minder genialen Anfängen, bis hin zur Zusammenarbeit in Form eines Split-Albums mit den auch hier zu Lande zu Ruhm gekommenen Distemper.



Also anhören, gefälligst gut finden, rocken!