21.09.2017

der verpasste Wahlkampf

Jungejunge... jetzt ärgere ich mich gerade ein bisschen...

War an dieser Stelle stets ein warmes Plätzchen für ein bisschen Voranalyse für anstehende Wahlen, auch wenn sie selten so unspektakulär langweilig, weil eindeutig in ihrem Ausgang waren, wie diesmal, hab ich es dieses Jahr irgendwie verpasst mal ein paar Fotos von künstlerisch wertvollen (teilweise originalen, teilweise von Volkskunst verschönerten) Wahlkampfplakaten zu schießen und diese zu präsentieren. Wobei, was soll's: nach der Wahl ist vor der Wahl. Und die Herzen aller Frauen hat Martin Schulz auch ohne die dümmlichen Kommentare meinerseits im Sack. Und Frauen, das weiß man, regieren die Welt... ;o)

In diesem Sinne: Frohe Vorweihnacht!

Abstürzende Brieftauben »Frauke halts Maul« (2016)

20.09.2017

Nikolaifriedhof Bautzen - eins



Der Nikolaifriedhof (vor Ort als Nicolai, sonst aber überall mit k geschrieben) ist in zweierlei Hinsicht interessant. Zum einen fällt die Zweisprachigkeit (sorbisch und deutsch) sofort ins Auge. Zum anderen ist die Ruine der Nikolaikirche, deren Inneres ebenfalls Gräber beherbergt, eine Sache, die man sonst eher selten sieht...



demnächst mehr...

Katla »Hyldýpi« (»Móðurástin«, 2017)

19.09.2017

▶ Me And That Man // Nightride

Me And That Man »Nightride« (»Songs Of Love And Deat«, 2017)

15.09.2017

Sharknado 2

Was sagt es aus, wenn The Hoff einen Film bewirbt? Yes, der Trash-Faktor wird im Wohlfühlbereich sein! Und sein Gesicht ist ja ohnehin mit der Sharknado-Reihe (dieses Jahr Teil 5!) verbunden. Dieser zweite Teil (OT: »Sharknado 2: The Second One«) stammt aus dem Jahr 2014.



Fin und April (Ian Ziering und Tara Reid) sind anfangs in einem Flugzeug unterwegs, als dieses in einen Sharknado gerät. Die Maschine hat Löcher, die Besatzung geht drauf, aber natürlich gelingt Fin die Notlandung, Ehrensache. Zurück in New York muss April ins Krankenhaus, eine Hand ist ab. Das hält sie aber nicht davon ab dem lieben Fin zu helfen, die Menschheit zu retten. Haare und Make Up sitzen natürlich, den Umständen entsprechend, gut. Da wären dann noch zwei Windhosen, die sich über dem Big Appel treffen, ein ohnehin unschönes Wetterextrem, wenn nicht beide auch noch Haie durch die Luft wirbeln würden...



Unterm Strich ist klar was hier geboten wird. Der Actionanteil und die Metzelfrequenz wurden gegenüber dem Erstwerk noch ein bisschen angehoben, sämtliche Übertreibungen auch. So muss das... ;o)

Spinnerette »Valium Knights« (»Ghetto Love«, 2008)

14.09.2017

▶ The Creepshow // Sticks And Bones

Neues The Creepshow-Album... seit heute. Scheiße, sind wir mal wieder aktuell... ;o)

The Creepshow »Sticks And Bones« (»Death At My Door«, 2017)

10.09.2017

erzgebirgische Volkskunst



An so einem Wochenende im Erzgebirge gibt es allerhand zu entdecken, was das Auge des Zugereisten verwundert oder amüsiert. Ein kleiner Auszug.



Und, Eintrag ins Brigadetagebuch: Parkt eure deutschen Fahrzeuge nie dort, wo deutsche Demonstranten eine Demo zur Erhaltung deutscher Werte angemeldet haben, sonst kommt das deutsche Ordnungsamt und ihr kommt alle in die Hölle! ;o)

Erzgebirgsmusik!

Eminenz »Jesus Wept Nevermore« (»Exorial«, 1994)

08.09.2017

Ouija 2 - Ursprung des Bösen

Teil zwei der Ouija-Reihe wurde 2016 produziert. Der deutsche Zusatz entspringt diesmal nicht ideenlosen Cerebra einheimischer Verleihfirmen, sondern ist schlicht die Übernahme des englischen Originals »Ouija: Origin Of Evil«.

Die verwitwete Alice zieht den Leuten Geld aus der Tasche, indem sie mit recht einfachen Tricks Seancen abhält. Zum Beschiss gehören ja immer zwei (einer, der es tut, sowie jemand, der sich bescheißen lässt) - am Ende hilft es allen - Alice, um sich und ihre zwei Töchter Lina und Doris über Wasser zu halten, den Kunden, weil sie so den Verlust eines lieben Menschen besser verarbeiten zu können. Oder eine Win/Win-Situation, wie wir Tschechen zu sagen pflegen... ;o) Eines Tages kauft sie ein Ouija-Brett, um damit ihre Performance aufzupeppen. Falscher Fehler, denn die kleine Doris nimmt tatsächlich Kontakt zum Reich der Geister, wo auch Daddy den mittlerweile zweiten Wohnsitz hat, auf. Von da an geht es natürlich rapide abwärts auf der Gemütlichkeitsskala und Schuld daran ist immer wieder das verfluchte Ouija-Brett...



Man sieht der Produktion an, dass sie mit einem ordentlichen Budget und Leuten, die ihr Handwerk verstehen, umgesetzt wurde. Bis auf wenige Spezialeffekte (auf Blut wird verzichtet) zieht der Film seine Atmosphäre aus subtilem Grusel, wie auftauchende Geister oder dem Mitfiebern mit der kleinen Hauptprotagonistin, beziehungsweise deren merkwürdigen Verhaltensweisen. Insgesamt gute Unterhaltung, kleine Längen kann man Dank der soliden Grundqualität locker verschmerzen.

Noch was zum Soundtrack: Wem das Lied aus dem Trailer gleich bekannt vorkommt... es sind Herman´s Hermits mit ihrem Knieschwinger »I´m Into Something Good«. ;o)

Herman´s Hermits »I´m Into Something Good« (»Herman´s Hermits«, 1965)

05.09.2017

Städtischer Friedhof Chemnitz revisited

Avatarium »Medusa Child« (»Hurricanes And Halos«, 2017)

30.08.2017

▶ Kadavar // Into The Wormhole

Kadavar »Die Baby Die« (»Rough Times«, 2017)

28.08.2017

restliche Hecht-Nachlese



Ich weiß, das ham wir schon mal schneller gesehen... aber besser spät, als nie - aber immerhin weder chronologisch noch geografisch geordnet: die diesjährige Restbildermappe vom Hechtfest. Schön war´s, wie immer.



Anekdötchen am Rande: Wie lockt man Frauen auf die Fete? Richtig, man hängt Martin Schulz-Plakate auf! Darauf angesprochen meinte eine, ähem, Jungwählerin: »Der is doch n Alki - wenigstens ein gemeinsamer Nenner...«. Das lassen wir unkommentiert so stehen. ;o)

Superpunk »Das waren Mods« (»Die Seele des Menschen unter Superpunk«, 2010)

Hechtfest 2017

Ein paar unsortierte Eindrücke vom diesjährigen Hechtfest. Mehr später... ;o)

Arch Enemy »The Eagle Flies Alone« (»Will To Power«, 2017)

26.08.2017

Cementerio de la Almudena // Madrid // Número tres




Tsjuder »Ancient Hate« (»Demonic Possession«, 2002)

22.08.2017

▶ The Hollies // I´m Down

The Hollies »I´m Down« (»Another Night«, 1975)

21.08.2017

Gespensterbahn reloaded

Yeehaw! Nun isses wieder so weit. Deutschland umarmt sich, kommt sich näher - vor Wahlkampfplakaten!

Klar, je nach Wahlkreis fährt man früh am Morgen (nicht später, wenn man aktiv an der Zukunft der Welt mitschrauben möchte!) durch die alle vier Jahre zugemutete Gespensterbahn; aber nie war dieses, dem Gefühl, der Bulimia nervosa (wir Models leiden ehrlich gern darunter) gleichende, Unterfangen so aufregend wie 2017. Weil: Gottkanzler in the house!

Und ist mal jemandem aufgefallen (habe es persönlich abgeschritten), dass zwischen zwei Cuck Norris-Plakaten jeweils 36,7 Meter Mindestabstand bestehen? Hab ich... ja, ich habe... meinte natürlich Martin Schulz. Sie entschuldigen?!

Warum ist das so? Es gibt mehrere Thesen...

- nicht genügend Wahlkampfplakate, um meterweise zuzuschlagen
- genügend Abstand für die spontan Applaudierenden, auf die Knie fallenden Menschen, zu halten
- Platz für Opfertiere
- oder, was mir persönlich am plausibelsten erscheint, genügend Radius, um bei jeder Tageszeit die beste Sonnenlichteinstrahlung zu gewährleisten, wenn spontan (Vorsatz kann man nur vermuten, nicht beweisen) Frauen, zu jeder Tageszeit, Selfies mit dem Großen Martin (das G bei Großer Martin wird natürlich groß geschrieben!) machen wollen

Also, Gespensterbahn war gehstern. Hui, Martin! ist heute. Viel Glück, Digger! ;o)

Samael »Red Planet« (»Hegemony«, 2017)

18.08.2017

▶ Attic // The Hound Of Heaven

Ván Records bewerben das heute erscheinende Attic-Album mit den Worten ...On 18.08.2017 darkest heavy metal will rise to its full power once again...
Hell yeah! Wie auch immer, ein schmuckes Video gibt´s zu sehen. ;o)
Attic »The Hound Of Heaven« (»Sanctimonious«, 2017)

17.08.2017

1 LoFi Minute #016: Evil Gorf

Und weil wir in den Sommerferien immer so schrecklich produktiv werden, gibt es heute einen sechzenten Teil unserer kleinen Schwarzweißserie zu beäugen.



Das Geraschel entspringt dem Song »Evil« unseres Hausorchesters Gorf. Die Bilder haben keinen tieferen Sinn, enthalten aber natürlich eine geheime Satansbotschaft. Muss ja, sonst wär´s ja nicht finster, Sie versteh´n. Besten Dank für die Aufmerksamkeit! ;o)

Instant Remedy »International Karate«

16.08.2017

▶ Arkona // Serbia

Arkona »Serbia« (»Yav«, 2016)
[ Аркона »Сербия« (»Явь«, 2014)]

15.08.2017

Wrong Turn

Folgenden Streifen wollte ich, falls ihn jemand noch nicht gesehen hat, schon lange mal empfehlen. Zu jeder Zeit gibt oder gab es Filme, die einfach aus der Menge weit herausragen, »Wrong Turn« ist fürs Backwood-Genre so ein Prachtexemplar, eine aus dem Jahre 2003 stammende US-amerikanisch/kanadisch/deutsche Koproduktion.



West Virginia, hinter den sieben Bergen und so weiter... Als der Highway dicht ist, beschließt eine Gruppe junger Menschen eine Abkürzung zu nehmen. Diese hat die Form einer mittleren Landstraße durch tiefe Wälder. Natürlich lernen sie unterwegs ein paar reichlich degenerierte Einheimische an.

Das ist grob umrissen die Handlung. Die schauspielerischen Leistungen sind weitestgehend okay (nur manchmal fragt man sich, ob Eliza Dushku schon zum Frühstück so finster guckt), besonders die Hinterwäldler sind mehr als gelungen. Besonders herauszuheben sind die Baum- und Turmszenen. Im Ganzen wirklich stimmig und gelungen.

Die angegebenen Produktionskosten (10 Millionen Dollar) wurden gescheit investiert, denn man hat einen Film geschaffen, von dem es seit Jahren immer mal wieder lauwarme Abziehbilder gibt, die ihm aber in Sachen Kulisse, Kreativität und Authentizität allesamt nicht das Wasser reichen können. Unbedingtes Pflichtprogramm (Gourmets greifen zur Uncutvariante, das was es da u. a. bei YouTube gibt ist kürzer, als der Film sein sollte).

Me Firstn And The Gimme Gimmes »Take Me Home Country Roads« (»Have Another Ball«, 2008)

14.08.2017

► Enslaved // Storm Son

Enslaved »Storm Son« (»E«, 2017)

12.08.2017

Kafka im Schnee // Neuer jüdischer Friedhof Prag



Im Prager Stadtteil Žižkov befindet sich der neue jüdische Friedhof der Stadt. Sein tschechischer Name lautet Nový židovský hřbitov. Eröffnet wurde er 1890, als der alte jüdische Friedhof nicht mehr genügend Fassungsvermögen hatte. Heute sind über 20000 Menschen dort beerdigt. Prominentestes Grab ist das von Franz Kafka (1924). Am Eingang gibt es für die männlichen Besucher eine Einwegkippa, das hat man auch nicht alle Tage...



Und weil wir gerade vor Ort sind... Moimir Papalescu veröffentlichte (offenbar nach dem Rauchen einer Kraftwerk-LP) mit seinem Sohn unter dem Namen Papalescu2 geschmeidigen Klang. Plong! ;o)

Papalescu2 »Slavia Café« (»Das Teleskop«, 2016)