25.07.2017

Friedhof Oberbärenburg, erster Teil



Heute wandern wir mal ins Osterzgebirge, genauer gesagt in den Kurort Oberbärenburg und nachdem wir die umliegende Landschaft erkundet und den Wald von allem Essbaren befreit haben, nehmen wir auf der Friedhofsbank platz. Es handelt sich um einen kleinen Friedhof mit Waldatmosphäre, dessen Besonderheit wohl seine Soldatengräber sind. Dazu im zweiten Teil mehr...



Und weil man im Erzgebirge um einen gewissen Humor nicht verlegen ist: der Straßenname des Friedhofszubringers lautet tatsächlich Großvaters Ruh (die offizielle Anschrift lautet Wolfssteg, deswegen das Beweisfoto). Sieht man auch nicht alle Tage. ;o)



...mehr demnächst...

Master´s Hammer »Já mizérií osudu jsem pronásledován« (»Jilemnický Okultista«, 1992)

24.07.2017

▶ Attic // Sanctimonious

Attic »Sanctimonious« (»Sanctimonious«, 2017)

22.07.2017

Die Nacht der lebenden Toten

Heute wollen wir uns dem Zombie-Klassiker schlechthin widmen, bedauernswerter Anlass ist der Tod George A. Romeros. Zum Zeitpunkt der Besprechung hat der Film bereits fast ein halbes Jahrhundert auf dem Buckel (gedreht als »Night Of The Living Dead« 1968), wie auch immer, er beeinflusste Legionen von Zombiefilmen danach. Hier wurden Standards gesetzt, z. B. das Wiederauferstehen aus Gräbern, der Kopfschuss... etc...



Die Geschwister Barbara und Johnny besuchen auf dem Friedhof ihren verstorbenen Vater. Dort werden sie von einem seltsamen Mann angegriffen (ein Zombie, nur wissen sie das noch nicht), Johnny überlebt das nicht, Barbara kann fliehen. Sie kommt bis zu einem Haus, in dem sich Ben und, wie man später feststellt, ein paar weitere Personen im Keller verbarrikadiert haben. Nach und nach erkennen sie, was da auf das Haus zutrampelt und seine fauligen Arme durch die eilig vor die Fenster genagelten Bretter steckt...

Vielmehr braucht man wahrscheinlich nicht zu erzählen - wie gesagt, es ist ein Klassiker - und wer Genrefreund ist, sollte diesen Streifen einfach mal gesehen haben. Es kursieren verschiedene Versionen, u. a. gibt es bei YouTube eine uncut Version, die allerdings unsynchronisierte Szenen enthält (was der Sache allerdings keinen größeren Abbruch beschert).

Die Ärzte »Anti-Zombie« (»Geräusch«, 2003)

17.07.2017

▶ Laibach // Vor Sonnen-Aufgang

Laibach »Vor Sonnen-Aufgang« (»Also sprach Zarathustra«, 2017)

12.07.2017

▶ Cradle Of Filth // Heartbreak And Seance

Cradle Of Filth »Heartbreak And Seance« (»Cryptoriana - The Seductiveness of Decay«, 2017)

09.07.2017

Friedhof der Kuscheltiere

Ich weiß gar nicht, wie oft ich mir vorgenommen habe, endlich mal diesen Klassiker zu konsumieren. Manches dauert halt im Leben etwas länger... Der Film, nach einer Romanvorlage von Stephen King, der in einem Chameoauftritt als Pfaffe zu sehen ist, stammt aus dem Jahr 1989, was man ihm (also dem Film, nicht Mr. King, hehe) auch zu jeder Sekunde ansieht...


Als der Kater Churchill von einem Truck überrollt wird begräbt ihn der Vater auf einem Friedhof hinter dem eigentlichen Tierfriedhof (namensgebend: von Kindern falsch geschriebenes Schild Pet Sematary), wo einst die Indianer vom Stamme der Mi’kmaq ihre Toten begruben. Und, wie vom knarzigen alten Nachbarn vorghergesagt, erwacht der kleine Vierbeiner zu neuem Leben. Nur leicht verändert, aber das kann ja mal passieren... Als der Sohn des Hauses auch noch vom LKW in den Tod gerissen wird, unternimmt der Familienvater natürlich dasselbe. Geht natürlich gewaltig nach hinten los...

Was soll man sagen? Wahrscheinlich seit Generationen immer wieder gern gesehen, nur für heutige Sehgewohnheiten reichlich Staub drauf. Mit einem Indianerfriedhof und dem ewig gleichen LKW holt man heute keinen mehr hinterm Ofen vor. Last but not least... der Soundtrack. Da kann der Film sein wie er will. Hey ho - let´s go!

Ramones »Pet Sematary« (»Brain Drain«, 1989)

08.07.2017

Lucifer Over London

Rotting Christ »Lucifer Over London« (»Khronos«, 2000)

So klingt das, wenn Griechenlands Vorzeigeengel Current 93 covern (eine Ewigkeit her, Video ist aber recht neu)...

Das Original:

Current 93 »Lucifer Over London« (1994)

06.07.2017

Ort der Rückkehr: Buddhistischer Friedhof Dresden



Den ersten buddhistischen Friedhof Dresdens findet man auf dem Gelände des Heidefriedhofs. Er wurde 2015 eingeweiht und zeigt neben einer zentralen Buddhastatue steinerne Inkarnationen Buddhas sowie das Lebensrad Dharma.

Myrkur »Måneblôt« (»Mareridt«, 2017)

04.07.2017

Heidenau // Südfriedhof



Warum in die Ferne schweifen... let´s go Heidenau Süd. Der dortige Friedhof ist sicher nicht der spektakulärste, aber wenn man auf der Durchreise ist, lohnt sich ein Stopp allemal.



Und natürlich... ;o)

Abstürzende Brieftauben »Das Grauen kehrt zurück« (»Im Zeichen des Blöden«, 1989)

02.07.2017

▶ Goldfrapp // Systemagic

Goldfrapp »Systemagic« (»Silver Eye«, 2017)

30.06.2017

Hólavallagarður, 2




Samael »Angel Of Wrath« (»Hegemony«, 2017)

29.06.2017

Monsieur Pierre geht online

Aktuell kann man in deutschen Kinosälen »Monsieur Pierre geht online« (frz. Original: »Un profil pour deux«) sehen. Auffälligster Name dieser Komödie ist Pierre Richard. Alte Bekannte sieht man immer gern, also nichts wie hin! ;o)

Im Zentrum der Handlung steht der Maestro selbst - er spielt einen alten Herren, welcher seit dem Tod seiner Frau das Haus praktisch nicht mehr verlässt. Ums Nötigste, wie Einkäufe, kümmert sich seine Tochter. Mit seiner Enkelin redet der alte Kauz nicht mehr, da ihm nicht passt, dass sie ihren Freund abserviert hat. Nun hat eben jene Enkelin einen neuen Freund, einen eher erfolglosen Drehbuchautor. Da dieser ständig knapp bei Kasse ist, bittet ihn die Mutter dem Alten gegen ein kleines Salär Computerunterricht zu geben.



Nach anfänglichen Schwierigkeiten (kennt vielleicht mancher, der schon mal versucht hat jemandem ein oder zwei Generationen vor einem selbst ähnliche Dinge zu erklären) führt es dazu, dass der alte Pierre via Onlinepartnerbörse eine junge Belgierin kennenlernt. Da er sich aus Unsicherheit aber mit dem Bild und Alter seines Computerlehrers angemeldet hat, muss er diesen überreden für ihn zum ersten Date nach Brüssel zu fahren...

Das Ensemble ist charmant, die Handlung manchmal komisch, manchmal herzig. Seichte Unterhaltung mit einem sehr zuckerwattigem Finale - perfektes Sommerkino! ;o)

Jacques Brel »Les bergers« (1976)

28.06.2017

1 LoFi Minute #014: Dettifoss

Aus unserer niedrigauflösenden Kurzfilmreihe heute ein vierzehnter Teil...



Wir sehen den Wasserfall Dettifoss. Laut Wikipedia der leistungsstärkste Wasserfall Europas. Wie auch immer, man wird nass und darauf kommt es schließlich an... ;o)

Joan Jett & The Blackhearts »Make It Black« (»Unvarnished«, 2013)

27.06.2017

▶ The Hillbilly Moon Explosion // Call Me

The Hillbilly Moon Explosion »Call Me« (2014)

25.06.2017

Hólavallagarður, 1




Jyrki 69 »Bloodlust« (»Helsinki Vampire«, 2017)

24.06.2017

The Farm - Survive The Dead

Aus dem Jahr 2010 stammt dieser US-amerikanische Zombiestreifen. In der 18er Fassung gerade mal 73 Minuten wirken in diesem Falle gnädig.

Zwei Brüder wohnen in einem Farmhaus irgendwo im nichts der USA als Selbstversorger. Eines Tages taucht ein Mädchen auf, bittet die beiden um Hilfe, sie fühle sich verfolgt. Das wäre dann wahre Abgeschiedenheit, wenn man die Zombieapocalypse um ein Haar verpasst hätte...



Die Handlung ist so was von lahmarschig und nervtötend in Szene gesetzt, dass wir über die preiswert gemachten Zombies gar nicht sprechen wollen. Kinderlein, Hände weg von diesem Schund! ;o)

Noch ein bisschen Eyecandy zum Schluss: im Herbst kommt ein neues Myrkur-Album!

Myrkur »Två Kongunbarn« (»Mareridt«, 2017)

22.06.2017

virtuelle Halbmastbeflaggung für Gunter Gabriel

...an alle hier spricht Gunter G.: ich hab da ein Problem...

Diese Textzeile einer fernfahreraffinen Band war das Erste, was mir vorhin durch das blümchentapetenverzierte Oberstübchen wehte, als ich vom tragischen Ende Gunter Gabriels erfuhr. So einem traut man ein Ableben durch Intoxikation zu, aber nun ist er eine Treppe herunter gestürzt. Nun ja.

Als der deutsche Schlager noch Gräten hatte, standen Typen wie er in der ersten Reihe. Darauf erhebe ich mein Glas! ;o)

Gunter Gabriel »Big Bad John« (»Gesucht«, 1973)

18.06.2017

▶ Me And That Man // Magdalene

Me And That Man »Magdalene« (»Songs Of Love And Death«, 2017)

08.06.2017

▶ Sólstafir // Silfur-Refur

Sólstafir »Silfur-Refur« (»Berdreyminn«, 2017)

29.05.2017

Heidefriedhof // Gedenkstätte für Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter der Sowjetunion



Auf dem Dresdener Heidefriedhof befindet sich diese Gedenkstätte für Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter der Sowjetunion. Eingerichtet wurde sie 1989 und stammt aus der Hand der Bildhauerin Thea Richter.

Ljapis Trubezkoi »Manifest« (»Manifest«, 2008)
[Ляпис Трубецкой »Манифест« (»Manifest«, 2008)]

27.05.2017

▶ Avatarium // The Starless Sleep

Avatarium »The Starless Sleep« (»Hurricanes And Halos«, 2017)

25.05.2017

Rotkäppchen (Litte Red Riding Hood)

Rotkäppchens typischer Gesichtsausdruck: fragend, die Stirn leicht in Falten, zu Tränsäcken neigend, aber sonst topfrisiert.

Krieger zu Rotkäppchen: »Was für ein Ort ist das?«. Rotkäppchen zu Krieger: »Ein Ort des Grauens!«. Krieger: »Dann gehe ich.«.

Das verdient ja wohl Szenenapplaus! ;o)

Also, Rotkäppchen geht die Abkürzung durch den Wald um der lieben Oma Medizin zu bringen. Das tut sie zwar regelmäßig, aber diesmal kreuzt ihr Weg eine Burg. Dieser Schmuckkasten wird von einem Dämon bewohnt (kleiner Spoiler: der hat sogar Blumenkästen im Hof!), so ein ganz finsterer Knilch, welcher sich von der Lebensenergie und Angst anderer ernährt. Außerdem hat er ein paar andere Finsterlinge unter seiner Knute, darunter zo eine Art Zombiewolf. Denn hetzt er der jungen Dame natürlich hinterher und schlussendlich rettet sie sich in die Burg. Dort kann sie von Zauberhand aber nicht wieder weg.

Cut. Gegenwart. Eine junge Dame, offenbar Hobbyfotografin betritt die Szene und scheinbar hat der Dämon die Jahrhunderte prima überlebt. Pech, dass sie in einem Haus übernachten will, dessen Besitzer ihr keine ausdrückliche Einladung ausgesprochen hat.

Zurück in den Wald. Dort präsentiert eine exotisch anmutende Schönheit einem umherirrenden Krieger ihre Brüste. Das findet er gut und er folgt ihr bis in die Burg des Oberfinsteren. Dort verwandelt sich, wir ahnen es bereits, die Holde in ein garstiges Monster und der Krieger ist ziemlich angemalt. Dann trifft er Rotkäppchen. Hier fügt sich der Dialog vom Anfang ein. Und so weiter, und so fort.


Dieser Filmausschnitt, kein echter Trailer, zeigt bereits Teile der Burg, den Bösling und vor allem die Geräuschkulisse...

Keine Ahnung, was die Geldgeber, der Regisseur und die restlichen Beteiligten während dieser Produktion so konsumiert haben. Gesund kann es nicht gewesen sein. Der Soundtrack, der schon nach wenigen Minuten nervt harmoniert prächtig mit den total überdrehten Digitaleffekten, die völlig übermotiviert eingesetzt werden. Die Schauspieler sind, nun ja, sie haben sich bestimmt Mühe gegeben. Sämtliche Finsterlinge haben derart alberne Kostüme, die Masken und Klamotten sind wahrscheinlich beim Laientheater oder im Museum ausgeliehen. Dazu kommt noch die zweite Handlungsebene der Gegenwart. Das hätte eine ganz pfiffige Idee sein können, nur wird sie überhaupt nicht mit der Rotkäppchen-Handlung verzahnt und erst recht nicht ordentlich zu Ende erzählt. Bei einer Nettospieldauer von knapp 80 Minuten eine reife Meisterleistung. Viele Worte um eine Tatsache: dieser Film ist einfach Kacke, denn er unterhält nicht, sondern nervt nur.

Krach! Bumm! Peng! Screenshot mit den typischen Effekten dieses Films.

Angucken könnt Ihr euch diesen Schund bei YouTube (in voller Länge, huaarrr!)... Was da so knarrt? Die Gebrüder Grimm in ihren Gräbern, nehme ich mal an... ;o)

PS: Aber selig schmunzeln konnte ich dennoch, da ich fast permanent an folgendes Video denken musste... ;o)

Rhapsody »Rain Of A Thousand Flames« (»Rain Of A Thousand Flames«, 2001)

24.05.2017

Alter St.-Matthäus-Kirchhof Berlin - Teil 3




George Harrison »The Ballad of Sir Frankie Crisp« (»All Things Must Pass«, 1970)

22.05.2017

▶ Brutto // Чёрный Обелиск

Brutto »Чёрный Обелиск« (»Рокі«, 2017)
Brutto »Black Obelisk« (»Roki«, 2017)

20.05.2017

Alter St.-Matthäus-Kirchhof Berlin - Teil 2




Pétur Ben »Pack Your Bags« (»Wine For My Weakness«, 2011)

19.05.2017

Hello Papa Emeritus IV

Knoten im Taschentuch: neues Ghost-Album »Falsa Spero« am 26. Oktober 2017!

18.05.2017

▶ Die Antwoord // Love Drug

Die Antwoord »Love Drug« (»Hyena Safari«, 2017)

16.05.2017

Alter St.-Matthäus-Kirchhof Berlin - Teil 1



Diesen Friedhof finden wir im Berliner Stadtteil Schönefeld, er wurde 1856 eingeweiht. Man findet viele historische Gräber. Der jüngeren Kunstgeschichte verbunden liegt hier unter anderem Rio Reiser begraben. Davon allerdings kein Foto (schlecht vorbereitet, mangelhafte technische Ausrüstung vor Ort oder einfach zu wenig Zeit - oder alles zusammen - suchen Sie sich ne Ausrede raus...), dafür locker unsortierte Eindrücke, in den nächsten Tagen mehr. ;o)




Ton Steine Scherben »Rauch-Haus-Song« (»Keine Macht für Niemand«, 1972)