04.06.2019

All Girls Weekend

Dieser Streifen wurde 2015 in den USA produziert. Statt dem Wort Streifen, könnte man auch Schrott schreiben. Obwohl, der Vorspann, so viel sei vorab verraten, ist ganz nett geworden...

Ein paar alter Freundinnen wollen ein gemeinsames Wochenende verbringen. Ein bisschen über alte Zeiten quatschen und dabei ein paar Outdoor-Aktivitäten als Bespaßung. Blöd nur, dass Outdoor draußen und Natur bedeutet. Denn die böse Natur hat sich gegen die Damen verschworen und dünnt die Gruppe aus.



Klingt nach wenig, aber genug Handlung für einen B-Film. Dann hätte man aber weniger flache Dialoge verbauen müssen, die die Protagonistinnen ständig wie Idiotinnen dastehen lassen (dieses Gelaber um das Nahrungsproblem nervt schon nach wenigen Minuten, es wird ja mal drei Meter ohne gehen...). Den unerquicklichen Rest dieses Eindrucks besorgt allerdings die deutsche, völlig verstrahlt wirkende Synchronisation. So schleppt sich die Handlung, die durchaus nette Ansätze hat über langweilige knapp eineinhalb Stunden. Da fragt man sich nur, warum sich die Filmemacher beim Geldausgeben nicht mehr einfallen lassen und wer so einen Mist am Ende guckt... Erwischt! ;o)


Studfaust »Street Judge´s Gavel« (»Where The Underdogs Bark«, 2014)

29.05.2019

▶ Batushka // Chapter I: The Emptiness - Polunosznica


Batushka »Chapter I: The Emptiness - Polunosznica« (»Hospodi«, 2019)
[Батюшка »Полунощница« (»Господи«, 2019)]

25.05.2019

No One Lives – Keiner überlebt!

Dieser, mit einem kreativ übersetzten deutschen Zusatztitel versehene, amerikanische Horrorfilm stammt aus dem Jahr 2012.

Der Fahrer ist mit seiner Freundin unterwegs, zumindest denkt man das, denn vielmehr ist sie seine gehorsame Geisel. Bei einer Rast werden sie von einem Hinterwäldlder bedroht, der Rest seiner Bande verhindert allerdings vorerst eine schlimmere Auseinandersetzung. Was den guten Mann nicht davon abhält, den Wagen des seltsamen Paares zu rammen und schließlich zu klauen. Da hat er sich allerdings die falschen Opfer ausgesucht. Im Kofferraum entdeckt er eine weitere Geisel - die Tochter einer Millionärsfamilie. Nun wittert die Bande das große Geld, trotz der Warnung der Geisel, der Fahrer würde alle töten. Doch der hat schon munter damit angefangen...



Kann man auf jeden Fall so machen... der Film unterhält bestens, hat einige nette Schlenker in der Handlung und im Cast tauchen auch ein paar bekannte Gesichter auf, der Rest ist auch okay. Die Effekte sind zeitgemäß und die Metzelfrequenz gehoben - was will man mehr...? ;o)


Drezden »Коалы« (»Drezden«, 2018)

21.05.2019

Johannisfriedhof Dresden, Spaziergang im Mai... Teil 2



Einer der langohrigen Kameraden war so freundlich, mal ein paar Sekunden sitzen zu bleiben... ;o)





Tulus »Stories Untold« (»Biography Obscene«, 2007)

17.05.2019

nach den Halbfinals

...eigentlich wollte ich dieses Jahr den ESC komplett umschiffen, oder zumindest nichts darüber schreiben. Aber wie das so ist bei Suchtkranken. Also am Ende doch hier und da reingezappt, Fehler. Und nun muss ich an dieser Stelle eben motzen.

Mal angefangen beim unsäglichen deutschen Vorentscheid (unsere Interpretinnen S!sters sind eingschlägigen Quellen zufolge bei den Buchmachern auf den letzten Platz gerutscht), geht´s gleich weiter mit dem jährlich am lebendigen (?) Körper verblödenden Peter Urban. Was früher mal kauzig, aber sympathisch wirkte, ist heute nur noch peinlich und herablassend. Also mein Vorschlag, nein, meine Bitte wäre: lasst das ganze mal neu starten! Alle lebenserhaltenden Geräte abstellen, das Konzept überdenken, Moderatoren und Kommentatoren austauschen, dann langsam eine Brausetablette auflösen und mal gucken, was an Blasen nach oben steigt. So isses nur noch Kacke!

Und mal ehrlich: so richtige Highlights haben die beiden Halbfinals auch nicht nach oben gespült. Mehr ist manchmal weniger. Möge also allen, denen es ähnlich geht wie dem Verfasser dieser Zeilen, der Samstag einen versönlichen Abend bescheren. Immerhin is Madonna dabei... ;o)

Apropos... Virtuelle Halbmastbeflaggung für Wiglaf Droste - du hast uns verdammt viel Freude gemacht, Junge! ;o)


Wiglaf Droste »Grönemeyer kann nicht tanzen«

16.05.2019

▶ Sólstafir // Bláfjall


Sólstafir »Bláfjall« (»Berdreyminn«, 2017)

14.05.2019

Johannisfriedhof Dresden, Spaziergang im Mai... Teil 1



Frühling auf dem Johannisfriedhof in Dresden Tolkewitz ist generell schön. Und wenn man Glück hat, trifft man hier und da lustige Wildhasen, die durch die Grabreihen sausen... ;o)





The Cure »Grinding Halt« (»Three Imaginary Boys«, 1979)

13.05.2019

▶ Bloodsucking Zombies From Outer Space // Bela Kiss

Bloodsucking Zombies From Outer Space »Bela Kiss« (»All These Fiendish Things«, 2018)

10.05.2019

Cimitero della Villetta, Parma // Seconda parte



Auf dem Cimitero della Villetta, oder besser gesagt, darunter, gibt es einige Urnengänge. Hat was sehr anheimelndes, wenn man da so mutterseelen allein entlang tapst. Also Atmosphäre, Totenstille und wenn dann irgendwo eine Taube geräuschvoll startet auch etwas zum Erschrecken. ;o)





Darkthrone »The Hardship Of The Scots« (»Old Star«, 2019)

09.05.2019

▶ Drezden // Айсберг


Drezden »Айсберг« (»Drezden«, 2018)

29.04.2019

Cimitero della Villetta, Parma // Prima parte



Nach einem Erlass aus dem Jahre 1804, welcher Bestattungen innerhalb der Stadtmauern Parmas untersagte, wurde dieser Friedhof 1817 gegründet. Seine Form ist achteckig, er ist in vier Abteile unterteilt. Also los... ;o)





Dissection »Maha Kali« (»Reinkaos«, 2006)

27.04.2019

Heavy Trip

Diese finnische Musikkomödie stammt aus dem Jahr 2018 und hört im Original auf den knuffigen Namen »Hevi reissu«.

Schon mal was von Symphonic Post Apocalyptic Reindeer Grinding Christ Abusing Extreme War Pagan Fennoscandian Metal gehört? Diesen spielen vier Freunde mit ihrer Metal Band in irgendeinem Dorf in der finnischen Einöde. Nachdem sie nur Songs bekannter Bands covern, nehmen sie einen ersten eigenen Song auf, inspiriert durch den Klang einer Knochensäge in einer Schlachterei, der eben diese Genrebezeichnung erhält. Ansonsten sind die Jungs die Zielscheibe des Spotts in ihrer Gemeinde. Sänger Turo ist in die Dorfschönheit verliebt, aber wird jedes Mal vom Schlagersänger Jouni abgekocht. Mit einem eigenen Song und dem frisch gefundenen Bandnamen Impaled Rektum, hoffen sie nun aber ernsthaft auf den Durchbruch, welcher mit einem Auftritt auf einem norwegischen Festival begründet werden soll. Diesem Trip stehen andere allerdings eher feindselig gegeüber, unter anderem eingangs erwähnter Schlager-Jouni und der norwegische Grenzschutz...



Guckt sich genau so, wie es sich liest: leicht beknackt, langhaarig, jederzeit amüsant. Ein zweiter Teil über den Werdegang der Sympathieträger aus dem hohen Norden wäre echt ein Fest! ;o)

Zum Abschluss noch ein Auszug aus dem Soundtrack. Das Lied, welches von den Jungs im Keller geübt wird, hört auf den Titel »Kuusamo« und ist ein Cover von Joe Dassins »L'Été indien«, was sicherlich weltweit in zig Sprachen bekannt sein dürfte.


Impaled Rektum »Kuusamo« (2019)

18.04.2019

▶ Árstíðir Lífsins // Stöng óð gylld fyr göfgum ræsi


Árstíðir Lífsins »Stöng óð gylld fyr göfgum ræsi« (»Saga á tveim tungum I: Vápn ok viðr«, 2019)

27.03.2019

▶ Amon Amarth // Raven´s Flight


Amon Amarth »Raven's Flight« (»Berserker«, 2019)

23.03.2019

Das Grab des Niccolò Paganini auf dem Cimitero della Villetta zu Parma



Ausnahmegeiger Paganini starb am 27. Mai 1840 in Nizza. Da, Überlieferungen zufolge, kurz davor seine Stimme wegblieb, konnte er keine Beichte mehr ablegen, worauf der ihm der Bischof eine christliche Beisetzung verweigerte. Also wurde sein Leichnam vorübergehend provisorisch beigesetzt, 1876 erstmals in geweihtem Boden, um ihn dann letztendlich 1896 auf dem neuen Friedhof der Stadt Parma zu begraben. Dort errichtete man ihm zu Ehren auch ein hübsches Grabmal, welchem wir an dieser Stelle Aufmerksamkeit schenken wollen...



Mehr Bilder vom CdV: prima parte // seconda parte


Árstíðir Lífsins »Morðbál á flugi ok klofin mundriða hjól« (»Saga á tveim tungum I: Vápn ok viðr«, 2019)

20.03.2019

Lords Of Chaos

Recht frisch ist der Film »Lords Of Chaos«, einer britisch-schwedischen Koproduktion, gedreht 2018, in die Kinos gekommen 2019. Der Streifen behandelt, in Anlehnung an das gleichnamige Buch, die Geschehnisse in der norwegischen Black Metal Szene Anfang der 1990er, rund um die Schlüsselfiguren Euronymus und Varg Vikernes.

Eine Inhaltsangabe fällt schwer, da eingschlägige Fanschichten sämtliche Ereignisse kennen, der Rest erstmal nur Bahnhof verstehen wird. Versuchen wir es trotzdem...
Mayhem-Gitarrist Øystein »Euronymus« Aarseth ist auf der Suche nach einem möglichst intensiven Sänger für seine Band und wird schließlich im schwer depressiven Per »Dead« Yngve Ohlin fündig. Sie werden Freunde und arbeiten fortan an Øysteins Vision dessen, was als True Norwegian Black Metal in die Musikgeschichte eingehen wird. Als sich Dead per Gewehrschuss in den Kopf tötet, nutzt der Gitarrist die Gunst der Stunde und macht Fotos vom Ort des Geschehens, um durch deren Verbreitung seiner Band eine dunklere Aura zu verleihen. Wenig später betritt ein gewisser Kristian Vikerenes, der ab sofort nur noch »Varg« genannt werden möchte, die Szenerie, anfangs als schüchterner Fanboy, aber mit klaren Vorstellungen von seiner Musik. Während Euronymus, der mittlerweile den sagenumwobenen Plattenladen Helvete in Oslo und ein Plattenlabel betreibt, gern von Umstrukturierung der Gesellschaft und Unterdrückung durch die Kirche fabuliert und eher aus geschäftlichen Gründen den Gehörnten anbetet, macht Einzelgänger Varg Nägel mit Köpfen und startet eine Reihe von Brandstiftungen an historischen Gotteshäusern. Der dadurch entstandene Konkurrenzkampf und zusätzlicher Streit über geschäftliche Belange ließen aus der Beziehung (Freundschaft wohl nicht) der Hauptprotagisten am Ende bittere Feindschaft werden, die bekanntermaßen darin gipfelte, das Vikernes zu Aarseths Mörder wurde...



Man sollte sich im Klaren sein, dass es sich hier um einen Spielfilm, nicht um eine Dokumentation handelt. Nun wurde genügend über die Detailgetreue sinniert und diskutiert (»based on truth and lies...«, wie es im Vorspann heißt); wie es denn nun wirklich war, das wissen nur die Beteiligten, das sollte man ausblenden. Ansonsten ist der Film gut gelungen, anfängliche Befürchtungen, sich über die Distanz von 118 Minuten einem Fremdschämmarathon auszusetzen, bleiben einem, Dank gelungenem Cast (aus deutscher Sicht passt ein Ochsenknecht nur bedingt in die Kulisse, aber prima, er hat nicht viel Text, hehe) und eines lockeren Erzählstils, erspart. Insgesamt hat man aber das Gefühl, dass die Ereignisse gut erzählt sind, und die Schicksale der Charaktere, die ja keineswegs true oder evil, sondern in die norwegische Mittelschicht geboren wurden, mit Respekt abgehandelt wurden.

Gut gelungen sind für den kleinen Gorefreund Euronymus' Albtraumsequenzen, da hat man sich Regisseur Jonas Åkerlund was einfallen lassen, ebenso bei den Kirchenbränden. Etwas mehr Black Metal im Soundrack (dafür etwas weniger Sigur Rós, aber man will ja nicht meckern) wäre sicher gut gewesen. Aber das war wohl eine Frage der Rechte. Alle, die die Materie eh schon aus dem Effeff runterbeten können, werden gut unterhalten, Leute, die Darkthrone kaum von Real Madrid unterscheiden können, lernen hier etwas über jüngere (Anti-)Popkultur, bzw. deren Anfängen.
Zum Schluss noch mein persönlicher Lieblingsommentar unter einem der zahlreichen Kommentare, die Monsieur Cachet (höhö) auf seinem YouTube-Kanal gepostet hat...: »Quick! How can we make Varg look even more insane?« - Åkerlund: »Oh! Have him drink chocolate milk while killing Euronymous!«... ;o)


Burzum »A Lost Forgotten Sad Spirit« (»Aske«, 1992)

12.03.2019

▶ Nornír // Vergessenheit


Nornír »Vergessenheit« (live @ Skullcrusher Dresden, 2019)

11.03.2019

Evil Breed - The Legend of Samhain

Hier haben wir einen kanadischen Horrorfilm aus dem Jahr 2003.

Eine Gruppe amerikanischer Studenten macht sich auf nach Irland, um mehr über Samhain zu erfahren, denn schließlich ist der Halloween-Vorläufer keltischen Ursprungs und nicht, wie man in den USA teilweisen annimmt, eine Erfindung von Walmart. Und wie das so ist, am Arsch der Welt gibt es natürlich einen zurückgebliebenen kannibalistisch veranlagten Klan, der es geschafft hat, sich Dank des Fleisches argloser Wandersleute bis in die Gegenwart zu retten...



Schlachteplatte vor pseudokulurellem Hintergrund. Mit dabei: Richard Grieco (den Älteren vielleicht aus dem 21 Jump Street-Spin-Off Booker noch ein Begriff [Spoiler: der machts nicht lange]) und eine Hand voll Pornosternchen. Soll heißen: Cast sieht zuweilen gut aus, kann aber nicht viel. Andererseits hat der Streifen eine gewisse Grundatmosphäre und ist um Düsternis bemüht. Früher kamen bestimmte Filme noch vor der Videothek bei Tele5 & Co., heute kann man sie frei bei YouTube schauen. Aber dafür geht´s eigentlich. ;o)


Uada »Black Autumn, White Spring« (»Devoid Of Light«, 2016)

09.03.2019

Friedhof Cunnersdorf



Cunnersdorf gibt es allein in Sachsen zig Mal. Dieses hier ist ein Teil der Gemeinde Gohrisch in der Sächsischen Schweiz. Der davorliegende Parkplatz ist ein beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen auf die umliegenden Berge Papststein, Pfaffenstein oder Gohrisch. Von einer älteren Dame konnte man noch erfahren, dass es dem deutschen Wald nicht gut geht und dass zum Gottesdienst mittlerweile regelmäßig nur noch drei Personen kommen. Shit happens. ;o)


Marina »Superstar« (»Love + Fear«, 2019)