16.02.2019

Cmentarz Rakowicki // Część trzecia



Zusammenhängend mit den katholisch geprägten Jahresabschluss/-wechselfeierlichkeiten drapieren unsere polnischen Nachbarn bunte Grabkerzen und Kunstblumen auf den Gräbern ihrer Angehörigen, dass es selbst an einem regnerischen Tag eine farbenfrohe Augenweide ist. Deshalb beschäftigt sich der heutige dritte Teil vom Friedhof Rakowicki mit Kitsch. ;o)





Korpiklaani feat. Trollfest »Øl Øl« (2019)

15.02.2019

▶ Hexvessel // Changeling


Hexvessel »Changeling« (»All Tree«, 2019)

13.02.2019

Hulapalu

Huch, fast verpasst... Heute ist der 13. Februar, für den Rest der Welt einfach ein flockiger Mittwoch, für die Dresdener Bevölkerung Partyalarm!



Konzentriert sich der Polizeieinsatz bei einem ordinären Heimspiel der ruhmreichen SG Dynamo Dresden lediglich vom Hauptbahnhof bis zur bescheidenen Sportstätte, kann man heute blau blinkende Lichter vom Heidefriedhof (und nicht nur da - Friedhöfe haben heute verschärfte Aufmerksamkeit - Yeah, sie haben es verdient!) bis zur Innenstadt erleben. Mehr geht kaum. Da ist unser ausgeschlafener, stets topfrisierter Oberbürgermeister samt internationaler Leidensgenossen am Start, Demonstranten reichen sich die Hände zu einer Menschenkette (manchmal hat man auch mal einen Gegendemonstranten an der Hand, aber was soll´s - gelebte Integration), Kerzen werden angezündet, Gebete gemurmelt, Reden gehalten.

Nur von AFD-Andi sieht und hört man nichts. Ach ja, der war ja beim Semperopernball - interessanter wäre es heute gewesen - vielleicht kann man das im nächsten Jahr veranlassen. Nur als Idee. Ansonsten: Weitermachen, bitte nichts anzünden. Ich gehe jetzt Eichhörnchen füttern, an die denkt an solchen Tagen nämlich keiner. ;o)


Illumenium »Save Us From Religion« (»Jackal«, 2017)

12.02.2019

Donald aus Knete



Aus unserer beliebten Serie Heute basteln wir internationale Spitzenpolitiker aus Knete: Ladies and Gentlemen: The President of the United States of America! ;o)


Die Toten Hosen »Opel-Gang« (»Opel-Gang«, 1983)

10.02.2019

Cmentarz Rakowicki // Część druga



Der Friedhof Rakowicki wurde 1801 gegründet (das erste Begräbnis fand erst zwei Jahre später statt) und ist heute einer der größten der Stadt. Irgendwo kam mir sogar die verwegene Einschätzung, der Friedhof sei der Père Lachaise Krakaus, unter. Auf jeden Fall ist die Anlage ziemlich groß, man sollte Zeit mitbringen, wenn man vorhat, nicht die Hälfte zu verpassen...





Marina »Handmade Heaven« (2019)

09.02.2019

Who´s Next?

Dieser Gruselthriller stammt aus dem Jahr 2012. Es ist eine US-amerikanische Produktion und geht uncut (zum Glück) nur 82 Minuten.

Die Verlobten Tricia und Jeff reisen durch die Gegend und suchen den verschollenen Onkel Vern. Irgendwo in der Mojawe-Wüste, in einem verlassenen Kaff namens Lost Lake (so auch der Originaltitel) finden sie ihn dann. Der verschrobene Onkel gibt vor, eine Art Geisterjäger zu sein und bittet das Pärchen schließlich ihm zu assistieren. Natürlich sind sie nicht allein und es geht schief, was schief gehen kann...



Die Idee der Handlung ist ja ganz nett, allerdings so was von hölzern umgesetzt. Dazu quält die deutschsprachigen Konsumenten noch eine grottige Synchronisation. Da ist man dann fast ein bisschen stolz, wenn man es geschafft hat. Wer sich der Herausforderung stellen will... Den Film gibt´s bei YouTube für umme, eine Art Qualitätssiegel der anderen Art. ;o)

Rotting Christ feat. Irina Zybina »Ветры злые« (»The Heretics«, 2019)

05.02.2019

Cmentarz Rakowicki // Część pierwsza



Es gibt Tage, da könnte man... Als erstes entscheidet sich das Wetter über Kraków nicht zwischen Schnee und Regen und lässt konsequent beides vom Himmel plumpsen - bei gemütlichen zwei Grad über dem Gefrierpunkt und seichtem Ostwind eine wahrhaft erfrischende Angelegenheit - und anschließend liegt der Fotoapparat knapp 500 km westlich gemütlich im Warmen. Also gibt es diesmal Fotos aus einem Handtelefon, dass bis zu diesem Tag gar nicht wusste, dass es eine Kamera hat... ;o) Am Ende gleich in zwei (!) Beerdigungen reingeplatzt (Wymówka, Leute!), wie gesagt, es gibt Tage... Technisch und historisches Gedöns dann beim nächsten Teil!




Und, wenn es gen Polen geht, ist es eine feine Tradition die mitreisenden Patienten mit einer liebevoll gemischten Playlist polnischer Chansons zu beschallen. Das hilft immer! ;o)


Vader »Tyrani Piekieł« (»XXV«, 2008)

03.02.2019

Michael Bay’s Texas Chainsaw Massacre

Was im Original einfach nur »The Texas Chainsaw Massacre« heißt, wurde 2003 als Remake des Klassikers »Blutgericht in Texas« (welcher im Original ebenfalls »The Texas Chainsaw Massacre« hieß, daher...) auf die Menschheit losgelassen.

1973: Fünf Teenies machen sich auf den Weg zu einem Lynyrd Skynyrd-Konzert (im Film taucht auch »Sweet Home Alabama« auf, der Song wurde erst 1974 veröffentlicht, Absicht oder nicht, man weiß es nicht...) im mittleren Westen der USA. Irgendwo in der texanischen Pampa läuft ihnen ein Mädchen vor das Auto und sie nehmen nach einigem Hin und Her die völlig verstörte Patientin mit. Zum Dank dafür zieht diese einen Revolver, mit dem sie, nach ihren letzten Worten »Ihr werdet alle sterben!«, ihr Hirn durch die Heckscheibe pustet.
Da es damals ja noch nicht so telefonisch erschlossen war wie heute, sucht die Gruppe an der nächsten, für diese Art von Film typisch verranzten, Tankstelle um Rat. Die Tankstellenchefin verweist sie an eine alte Mühle, wo sie Hilfe bekämen. Dort allerdings wartet Leatherface, der Mann mit der Ledermaske und der namensgebenden Kettensäge. Der Sheriff taucht auch noch auf, aber was weiß man so über Sheriffs am Arsch der Welt? Eben. Die Familie des Maskierten und eigentlich der ganze Ort haben es am Ende auf die immer kleiner werdenene Gruppe abgesehen...



Was soll man sagen... die Produktionskosten wurden zehnfach wieder eingespielt und das Vorhaben, den Stoff ins neue Jahrtausend zu retten, kann als gelungen bezeichnet werden. Das Original war sicher zu seiner Zeit ein wahrer Schocker, aber im Ganzen betrachtet mit reichlich Staub überzogen. Bilder und Cast (prominentestes Gesicht ist Jessica Biel, ihre Rolle sollte ursprünglich an Katie Holmes gehen, was sagt man dazu...) gehen in Ordnung, und spannanend (wenn man die Handlung nicht schon kennt), ist es eigentlich auch. Einziger Kritikpunkt ist dieses ewige ich geh da einfach mal in das Haus oder mache andere völlig idiotische Dinge, die mein Leben in einem Gruselstreifen deutlich verkürzen. Aber das ist ja irgendwie auch eine Kunstform, also was solls. ;o)


Nornír »Yggdrasil og Nornene« (»Verdandi«, 2019)

02.02.2019

Polen, Humppa und Raubtierfütterung (gemischter Mist zum Samstag)



Nebenan gibt es mal wieder ein paar Bilder von der letzten Raubtierfütterung an der Elbe. Während ich mir so die Einträge des letzten Jahres betrachte, kommt der Gedanke, das bisschen Content zukünftig an dieser Stelle zu verwursten. Ma guggn. ;o)



Ungeachtet solcher lebenswichtigen Entscheidungen ist heute Samstag abend... in diesem Sinne: Humppa! (Und Preview [Spannungsblinker AN]: nächste Woche geht´s bebildert nach Polen... dann ohne Tanz, dafür mit Friedhof, hehe) ;o)


Eläkeläiset »Humppa hallelujaa« (2017)

▶ Candlemass // Astorolus - The Great Octopus


Candlemass »Astorolus - The Great Octopus« (»The Door To Doom«, 2019)

24.01.2019

Friedhof Pirna, Teil 2



Ein paar technische Daten zu Pirnas größtem, im Jahre 1870 eingeweihten, Gottesacker... Parken kann man bequem davor (Navianschrift: Dippoldiswalder Straße 25). Die Anlage beinhaltet stufenförmig angelegte Höhenunterschiede und eine Menge Grün, ist also auch in der heißen Jahreszeit einen Ausflug wert. Die Anlage umfasst ca. 7 Hektar und beherbergt um die 7000 Gräber. Wissenwertes, sowie einen Lageplan für orientierungsschwächere Personen findet man in einem Faltplan im .pdf-Format auf der Internetpräsenz der Kirche der Kreisstadt.





The Sisters Of Mercy »Flood I« (»Floodland«, 1987)

22.01.2019

Deep In The Woods

Dieser französische Gruselstreifen aus dem Jahre 2000 hört im Original auf den klangvollen Titel »Promenons-nous dans les bois« und wurde für den deutschen Markt noch um den Zusatz »Allein mit der Angst« ergänzt.

Eine Gruppe junger Schauspieler wird in ein Schloss im tiefen Wald eingeladen, um dem Enkel des dort lebenden Barons das Märchen vom Rotkäppchen aufzuführen. Weder Enkel, noch der feine Schlossherr und schon gleich gar nicht der Hausmeister ticken ganz astrein und so ist bald das erste Mitglied des Ensembles verschwunden. Und so weiter... ;o)



Klingt nach dünner Story, die man so oder so ähnlich schon 666 mal gesehen hat, ist aber flockig produziert. Die Charaktere, allen voran der Junge, sind pfiffig angelegt und die Atmosphäre in und um das Schloss passen gut zusammen. Unterhaltsames Filmchen!


Vampire Division »Blood Red Moon« (2019)

20.01.2019

Friedhof Dresden Striesen... Januarspaziergang


Hexvessel »Son Of The Sky« (»All Tree«, 2019)