27.02.2011

eiswasserwassereis

So ein Rumgefruttel jedesmal mit den Videos... Nun aber! Gefilmt gestern bei bestem Wetter im Auenland, am Zusammenfluss von Wolga und Elbe am Fusse des gewaltigen Borsbergmassivs (inkl. geheimer Grußbotschaft am Ende und epischem Soundtrack!).

Zdob Si Zdub

Saustark: Moldavien schickt Zdob Si Zdub nochmal zum ESC. War 2005 schon cool, ist es jetzt wieder! ;o) *mitbeindenfüssenabwechselndwipp* Damals gab es einen 6. Platz. Auf jeden Fall ein Farbtupfer...


Zdob Si Zdub »So Lucky« (2011)


Zdob Si Zdub »Boonika Bate Doba« (2005)

26.02.2011

Pictures In The Dark

Dass beim HipHop gemaust und gesampelt wird, was nicht niet und nagelfest ist, ist mit Sicherheit nicht neu, sondern eher schon Tradition. Würde meine nicht in Ansätzen vorhandene programmiertechnische Finesse dies erlauben, würde ich gerne das Oldfield-Video erst ausklappen, wenn auch der letzte erraten hat, von wem Kinderzimmer Productions den Liedanfang ausliehen. So sieht man es eben gleich... ;o)


Kinderzimmer Productions »Marihuana« (»Die Erste«, 1998)

Die Lady im Video ist übrigens Anita Hegerland, mit der der Meister einige Jahre liiert war. Wird manchen nichts sagen, aber die kleine Anita, die mit Roy Black »Schön ist es auf der Welt zu sein« schmetterte kennt wohl jeder. Genau die... ;o)


Mike Oldfield »Pictures In The Dark« (gleichnamige Single, 1985)

So und nun gehts ab in die Sonne! Bis späda...

25.02.2011

That were Ghadaffi’s children

Man nennt es also mittlerweile Libyenkrise, was an deutschen Tankstellen abläuft. Sehr kreativ auch! Nein, natürlich ist keine deutsche Panzerkette, keine deutsche Munition oder was weiß ich in Muammars Reich. Und dass da umgehend der neu kreierte Raketentreibstoff E10, samt seiner Nebenprodukte, wie Oldschooldiesel oder Super Plus deutlich mehr kosten muss, leuchtet auch jedem auf Anhieb ein. Warum macht sich eigentlich die Mineralölmafia samt ihrer Handlanger in Berlin nicht mal die Mühe, sich mal ne anständige Fabel auszudenken? Weil sie es nicht nötig haben... Fickt euch ins Knie, ich fahre ab morgen wieder mit einem Altöl-/Waschbenzin-Gemisch. Man riecht sich! Und legt euch nicht mit uns an, sonst schicken wir unseren Raketen-Theo, mit vollem Namen Doktor Graf Raketen-Theo, der bringt auch noch die Muddi mit und macht euch Feuer unterm öligen Hintern!

Kann sich noch jemand an Commando Libya erinnern? Nu ja, aber das war ne ganz andere Baustelle. ;o) Themenwechsel... obwohl fast nicht, spielt auch in der Wüste...

Zwar nicht ganz meine musikalische Baustelle, aber das Video ist so was von sehenswert. Weiß nicht, ob das original ist, oder ob sich wieder mal jemand kreativ verwirklichen wollte. Hat jedenfalls Weltniveau! ENT büßten übrigens vor ein paar Tagen ihren aktuellen Sänger ein (virtuelle Halbmastbeflaggung versteht sich von selbst!). Hier hört man Barney Greenway von Napalm Death, der ein Album für die Herren aus England einrülpste.


Extreme Noise Terror »Jesus On My Side« (»Damage 381«, 1997)

Wie auch immer, schönes Wochenende zsamm! ;o)

24.02.2011

Bohei

Dass man nie auslernt, ist ne alte Binse. Gestern neues Wort gelernt. Marcel Reif sagte bohei. Im Sinne von tamtam, muss ich mir unbedingt merken und demnächst hier verwenden.

23.02.2011

Eindrücke

Die Schlagzeilen der letzten Tage berichteten von einem altersschwachen Gaddafi, einem Polizisten, der die sprechende Hecke Wolfgang Thierse verklagen will, Lena, die sich im deutschen Vorausscheid für den ESC selbst bezwang, einem Doktor, der gar kein Verteidigungsminister sein sollte, nee, umgedreht, glaupich, nur tolle Sachen. Freut man sich direkt, an so einer aufregenden Zeit teilhaben zu dürfen!

Hatten die in den Achzigern auch so viel Spaß? Ich glaube schon... (außerdem sind wir hier, quasi als Deutschlands beliebtester BrustBlog, fast schon gezwungen folgendes Video irgendwann mal einzubinden, hehe...)


Falco meets Brigitte Nielsen »Body Next To Body« (gleichnamige Single, 1987)


Noch was, thematisch nicht wirklich passend, aber doch ein frischer Eindruck. Welcher Schlagerteufel da auch den Meister heimgesucht hat, »Jeg faller« vom neuen Burzum-Album ist geschmeidig, geschmeidig, geschmeidig!!!


Burzum »Jeg faller« (»Fallen«, 2011)

So ein Haufen guddes Zeug...

21.02.2011

Defekthexe vs. Octapolis

Die Defekthexe ist ne blöde Kuh! Das kann ich mit Gewissheit so sagen. Als sie vor ein paar Wochen scheinbar halbbesoffen quer vor der Innenseite meiner Wohnungstür lag, dachte ich noch, nu ja, lassemal, die geht schon wieder. Jetzt sitzt die Alte samt mehreren Koffern schon inmitten meiner Bude, lümmelt hämisch auf der Couch.

Werde mir so ein T-Shirt mit Wirtschaftsmotor als Frontaufdruck bestellen. Kaffeemaschine, Staubsauger, der Computer an sich, Drucker, nun auch noch das Netzteil des Internetempfangsgerätes, kaum was, was hier nicht kaputt ging. Da wird selbst ein shoppingrsistenter Typ wie ich zum Musterkonsumenten. Die Backröhre wurde übrigens auch gerade rapariert. Da weiß man kaum, was mieser ist: kein Kaffee, aber Blog befüllen, oder keinen Blog, aber mit Kaffee befüllt? Dass das Haustier zwischendrin noch krankte, fällt da kaum auf, da helfen Medikamente und Mutter Natur Hand in Hand. Der MP3-Player playte auch nicht mehr alle MP3s, fällt mir da gerade noch ein; Muss ich auch noch einen neuen besorgen. Wenn ich das erledigt habe, schmeiße ich die Defekthexe achtkantig raus, aufdringliche Hippe!

In diesem Sinne, Bahn frei, bin wieder da! ;o)

Und dann noch was wirklich obskures, was ich niemandem vorenthalten möchte... Am Wochenende bei langanhaltenden Feierlichkeiten zwischen mehreren Chiliportionen und noch mehreren Kaltgetränken wurde dies für genial befunden - weil es das einfach ist: ein Doppelpack, bestehend aus dem jungen Mike Krüger und dem damals schon alten Lutz Jahoda! 1977 explodierte der Punk in England? Das dürfte angesichts dieser Ergüsse zumindest hierzulande keine Sau interessiert haben! ;o)


Mike Krüger »Wenn die nach vorn fällt« (»Auf der Autobahn nachts um halb eins«, 1977)
Lutz Jahoda »Schmidtchen Schleicher« (keine Ahnung, auf welchen Tonträger das seinerzeit gebannt wurde, soll laut mittelkurzer Recherche auch 1977 gewesen sein)

16.02.2011

Hier ruht der deutsche Schlager

Dass der deutsche Schlager schon lange klinisch tot ist, war zu erahnen. Traurige Gewissheit wurde es dann doch, als wir diesen Grabstein fanden (auf der Suche nach Hinweisen zum Verbleib des Bernsteinzimmers auf dem Tolkewitzer Friedhof).

13.02.2011

drei mal Rock & Roll mit Zombies im Refrain


The Aquabats »Fashion Zombies« (»Charge«, 2006)


The Creepshow »Zombies Ate Her Brain« (»Sell Your Soul«, 2006)


The Priscillas »All My Friends Are Zombies« (»10.000 Volts«, 2009)

PS: Und wieder ein registrierter Leser mehr, langsam hätten die Römer so was Legion genannt, hehe!

12.02.2011

Heute basteln wir uns eine Menschenkette...


Da kleinere Geschmacklosigkeiten in diesem Blog gratis enthalten sind und auch bedingt durch das momentane Sportmützenwetter, hätte ich auch noch meinen Senf zur Diskussion um den morgigen Tag abzugeben... ;o)

11.02.2011

Lookin´ Out My Ghost Riders Of Bodom

Muss noch ein bisschen vor mich hinposten. Es wurde schon mal erläutert... Blogtourette nennt das der Medizinmann. Grund: »Lookin´ Out My Backdoor« von Children Of Bodom, im Original von Creedence Clearwater Revival. Lief gerade im Spaßmobil.


Children Of Bodom »Lookin´ Out My Back Door« (»Skeletons In The Closet«, 2009)

Auch gut, und auch noch passend zur Überschrift des vorangegangenen Eintrags, ist folgende Schmonzette, welche im Original von Stan Jones stammt und bereits 1948 aufgenommen wurde. Das nennt man dann wohl einen Klassiker!


Children Of Bodom »(Ghost) Riders In The Sky« (»Blooddrunk«, 2008)

10.02.2011

Ghost Riders In The Sky

Wieder ein registrierter Leser mehr... bleiben nur noch 666662 unregistrierte übrig. Gebt euch zu erkennen! (Lampe dazu selbständig ins Gesicht scheinen lassen!) ;o)

Hat zwar gar nichts damit zu tun, aber als Plattform für grenzdebile Volksunst sei dieses Schmuckstück der johlenden Meute allerwärmstens ans kulturinteressierte Herz gelegt!


Greta Schloch »Alter« (»Alter«, 2001)

Gibt es eigenlich noch Karten, wenn am Sonntag, die verschiedenen Gedenkfeiern anlässlich der stadtbauplanlichen Umgestaltung unserer Heimatstadt durch unsere angloamerikanischen Freunde, aufeinander und vielleicht auch noch auf den knüppelnden Arm in grün treffen? Und warum spielt die ruhmreiche SGD heute schon und nicht gleich am 13. Februar? Da bräuchte mancher zur dritten Halbzeit nicht so weit laufen. Jungejungejunge... ist das alles mies. Sollte es nicht regnen, man findet mich dann Sonntag tief im Wald. Sollte ja dann, bis auf ein paar verirrte Saarbrückener Fans vielleicht, nicht viel los sein. :o)

So einfach geht das!

Gibt es zwischen diesen zwei Artikeln (klick und klack) irgendeinen Zusammenhang? Da schwächeln die Besucherzahlen in sächsischen Spielbanken, während unsere Creme sich die halbe Nacht um die Ohren schlägt (nein, nicht am Roulettetisch), um die sensationelle HartzIV-Reform dann doch nicht auf die Reihe zu bekommen. Das erklärt einiges, kann, genauer betrachtet, aber nur bedeuten: Stütze rauf! Dann wenn der, ohnehin mit Hang zum spätrömisch dekadanten Lifestyle ausgestattete Otto Durchschnittsarbeitslose mehr Kohle hat, dann versäuft und verzockt er diese natürlich und schon brummen die Casinos wieder. Was die Reform auch refinanzieren würde, sind ja staatlich, die Glücksspieltempel.

Das wäre dann ein ewiger Kreislauf der Glückseeligkeit! Muss mal schnell ne Mail an Ursula schreiben...

07.02.2011

Kochen mit Biofred Alflek

Heute mal wieder was aus der Mumpelecke. Spinatauflauf - einfach, freestyle, lecker. Funktioniert folgendermaßen: Kartoffeln schälen, in Scheiben schneiden, etwas vorkochen. Auflaufform fetten, Kartoffelscheiben zusammen mit geschnittenem Lauch (oder ordinärer Zwiebel) reinlegen. Blattspinat (wenn es gefrosteter ist, vorher auftauen) darüber schichten. Danach so viele Dellen, wie man Eier verwenden will, mithilfe eines Löffels, einer Gabel oder sonstwas in den Spinat drücken und das jeweilige Eigelb gekonnt in der Delle landen lassen. Das Eiweiß sickert ein wenig nach unten. Zum Schluß noch ein bisschen Pfeffer und vor allem Käse drüber reiben. Dann kommt das ganze in den Ofen (bin mir nicht sicher, ist vorheizen was für Ökofritzen oder was für Profis, hehe?). Denke mal, ne halbe Stunde sollte reichen, ich nehme es immer raus, wenn der Käse anfängt anzuknuspern.

So sieht das in etwa aus...


Dazu passt je nach Stimmungslage so ziemlich jedes Getränk, was ein nicht zu unterschätzender Vorteil sein dürfte und natürlich leichte, beschwingte Musik... ;o)


Blutjungs »Glastisch« (»Alarm für Riegel 7!!!«, 2005)

PS: Die unlängst erwähnte Exkursion zum Brand wurde natürlich bildtechnisch festgehalten. Fotos dazu gips hier. Das ist wohl die praktische Definition für Sportmützenwetter! In wenigen Minuten geht es wieder raus, auch wenn es momentan eher grau ist. Und heute am Abend, soviel Rumgepranse muss gestattet sein, serviert der Knabe Minimi (der sich sicher freuen wird, in den unten alphabetisch sortierten Labels zwischen Lena Meyer-Landrut und Punk Rock zu stehen) selbstgeräucherten Fisch zu prägrandprixiger Unterhaltung. Das nenne ich Wellness! ;o)

Gibt es eigentlich Benimmregeln, von wegen um ein wievielfaches ein PS den eigentlichen Text überragen darf? Wie auch immer...

05.02.2011

Polka gegen den grauen Himmel!


The Pogues »Fiesta« (»If I Should Fall From Grace With God«, 1988)

Ich glaube, ich brauch auch so ne verschärfte Sonnenbrille. Jungejunge, manche können sich mit solchen Accessoires echt entstellen... ;o) Noch was für Freunde des feingliedrigen tschechischen Humors: Ivan Mládek! (Dessen deutschsprachige 1981er Platte »Guten Tag!« sollte im Regal des anspruchsvollen Musikfreundes keinesfalls fehlen...)


Ivan Mládek »Kuh im Milchgeschäft« (»Guten Tag!«, 1981)

03.02.2011

Johnny Remember Me

Das Original wird dieses Jahr stolze 50 Jahre alt... dazu noch zwei neuzeitlichere Coverversionen.


John Leyton »Johnny Remember Me« (1961) (gleichnamige Single)


The Meteors »Johnny Remember Me« (»Wreckin´ Crew«, 1983)


Spell »Johnny Remember Me« (»Seasons In The Sun«, 1993)

02.02.2011

GefühlsLOG (=FeelingLog =FLOG?), was auch immer

Gut, wie angekündigt, eine chronologische Emotionsanalyse des Tages, an dem die verfluchte Technik mittels Neukauf und Installationen, diversen Ritualen und zutiefst mystischen Beschwörungsformeln wieder aus der Asche steigen soll (so ähnlich wie die tschechische Volkssage von Karel, der aus der Asche stieg). Geht los...

08:57 - Wecker piept. Gefühlslage neutral, aber extrem konzentriert. Kaaaafffeeee!

09:12 - Kaffee durchgelaufen. Rein damit. Schnell noch mal mit dem Aushilfsklappcomputer ins Netz gegangen und diesen Post begonnen. Entspannt...

10:02 - Muss auch noch in den Gartenmarkt, ne neue Balkongießkanne kaufen. Liegt zwar nicht am Weg, aber was sein muss, muss sein.

14:49 - Gerät läuft, bin online. Nervig: die ollen Festplatten haben andere Anschlüsse... bäh!

16:12 - Nervig, die mitgelieferte Treiber-CD enthält nicht alle benötigten Treiber. Das riecht nach Kleinarbeit. Kaffee ist aber durchgelaufen, wenigstens was.

17:14 - Wir merken uns, wenn die Anschlüsse für die alten Festplatten nicht passen, dann funktionieren sie auch nicht am alten Brenner. Adapter oder Neukauf, das ist hier die Frage... Minimi leiht mir einen Wechselrahmen, um die Daten von A nach B zu schaufeln. Guter Junge! Auch ne Lösung. Grmpf...

20:29 - Die Suche nach einer Adapterlösung erwies sich als sinnlos, wenn man für ein Stück Kabel 10, für einen neuen Brenner 17 Flocken löhnen muss. Der Händler des Vertrauens hatte zu, der nächste auch und so weiter; beim vierten hat es dann geklappt. So kann man Zeit vergurken. Das beste: er funktioniert!

20:31 - Zur Feier des Tages wird das Gerät vorübergehend Karlheinz getauft, bis mir was besseres einfällt. Darauf prost (geschafft, aber glücklich)!

Summa summarum kann ich also ab sofort wieder unbeschwert in der Gegend rumlurksen, Bilder, Töne, oder beides in Einheit auf die Menschheit loslassen. Jetzt gibt es gleich noch ne kalorienarme Stärkung (Bikinifigur muss bis spätestens Juli wiederhergestellt sein) und dann noch was anderes kalorienarmes... zwei, drei Folgen Gilmore Girls. ;o)



Freude schöner Götterfunken... danke für die Anteilnahme!

01.02.2011

man kann nicht immer Glück haben (egal, wie man es wendet)

Sonekacke, jetzt wo ich mich gegen das Privatfernsehen aufgebäumt habe (war einmal ein Revoluzzer..., hehe!), kommen die Vorentscheidungen für den Eurovision Song Contest nicht mehr auf der ollen ARD. Danke, Lena!

Schon GEZahlt? Aber klar doch, gerne!