30.12.2010

kulinarische Exkursion durch die Dresdener Heide

Öhm, nun ja, und so weiter, es wird wahrscheinlich keine Sau interessieren, aber da dieser Blog auch teilweise eine Art Brigadetagebuch ist, will ich hier ein paar Worte niederschreiben, die einige seltsame Erlebnisse wiedergeben. Die Erfahrungswerte sind natürlich subjektiver Natur, so wie sie einige Mitglieder des Channel666 erlebten.


Also, wir versetzen uns in die Dresdener Heide, wobei die Jahreszeit wahrscheinlich egal ist, jedoch die gesammelten Eindrücke in die Winterzeit fallen. Losgehen soll es jetzt mal mit dem Ausschank an der Hofewiese. Einst sicher ein Magnet, zwischenzeitlich geschlossen, hat man sich nun mittlerweile entschlossen den umherirrenden Wanderern und Skifahrern wieder diverses zu kredenzen. Dass es auf dem Grundstück aussieht, wie in einem tschechischen Hinterhof (möge mir die ruhmreiche Nation Tschechiens jenen bildlichen Vergleich verzeihen!), kann man mit gutem Willen als rustikal empfinden, jedoch scheinen auch die Preise teilweise nach Nase gemacht zu werden, eine Preistafel oder so was sucht man vergebens. Dazu noch eine gewisse Genialität der Bedienung (also des Kioskpersonals, ansonsten ist Selbstbedienung angesagt), und man ist sich halbwegs sicher, im Folgejahr locker drauf verzichten zu können.

Weiter zum wohl einzig im besten Sinne professionell geführten Lokal in Dresdens Stadtwald, der Heidemühle. Mal abgesehen davon, dass man um die Mittagszeit auch gerne mal keinen Platz bekommt, was ja nicht gegen das Lokal spricht, gibt es auch noch einen kleinen Biergarten und für alle Eiligen ein Fensterchen aus dem zu moderaten Preisen alles gereicht wird, was das Imbissherz begehrt.

Gleich gegenüber entstand vor ein paar Jahren ein Lokal namens Haide-Mühle (sehr innovativer Einfall auch), was an sich noch gemütlicher ist und sogar einen Kamin im rustikalen Inneren bietet. Draussen gibt es noch einen schnuffeligen Biergarten direkt an der Prießnitz. An sich zu jeder Jahreszeit ein Highlight, wäre da nicht das Personal. Schon mal eine Kellnerin gesehen, die z. B. Toast Hawaii im ganzer Länge, inklusive aller I-Punkte notiert (In der Karte [1 Din-A4-Blatt in einer Plastikhülle] steht dieser nur mit einem I am Ende, aber egal)? Das ist symptomatisch für die Gesamtgeschwindigkeit, sprich, wer seinen Resturlaub nicht im Herzen der Heide abbummeln will, sollte gar nicht erst Platz nehmen, wenn schon mehr als fünf Leute im Lokal sitzen. Mindestens genauso genial sind die Leute draußen am Grill. Bei einer Bestellung von einer Brat-, einer Bockwurst, einem halben Liter Bier und einem Kaffee sieht man da schon mal mittlere Panik und Verwunderung in den Augen der Protagonisten. Pluspunkt: man zapft ein hauseigenes Helles (wird noch verkostet!).

Nun aber zum absoluten Highlight: die Schänke an den Bühlauer Waldgärten. Keine Ahnung, wie ich den gestrigen Tag verdrängen soll! Man steht vor einem Flachbau aus Friedenszeiten, was an sich noch keine Schande ist. Man betritt einen Vorraum, zückt das Portmonee, sieht sich gemüßigt, Museumseintritt zu entrichten, ach nee, wir wollten ja essen. Außerdem riecht es im Museum anders, insofern es sich nicht um eine Sonderausstellung über die infernalischsten Scheißhäuser Europas handelt. Entschuldingse den Jargon, aber anders läßt sich der Gestank, der sich dummerweise bis in den Gastraum schwänzelt, nicht umschreiben. Womit wir bei der nächsten Sache werden. Die DDR wurde 1990 zugemacht, das ist zwanzig Jahre her. Zeit genug, wenigstens mal die keimgelbe Eingangstüre neu zu lackieren, nur zum Beispiel. Der Fußboden besteht aus diesen typischen Zonensteingutplatten und überhaupt sieht man sich auf bedrohlich bis sonderbare Weise mit dem Thema Zeitreisen konfrontiert. Aber was soll´s, man will ja nicht mäkeln, man erklärt sich den Geruch mit Wetterwidrigkeiten, vielleicht haben Nachttemperaturen unter -10°C irgendeiner Pumpe den Garaus gemacht und das Interieur kennen wir aus diversen anderen Spelunken nur zu gut, sicher wird´s auch dem entsprechend preiswert sein. Aber nein, man entblödet sich nicht z. B. runde 14 Euro (in Worten vierzehn!) für eine Rindsroulade mit Kraut und Klößen aufzurufen. Das war dann wirklich der Hammer! Vom Küchenangestellten, der einer weiblichen Person unserer kleinen Naturfreundgruppe Unheimlichkeit vermittelte, lesen Sie demnächst in »Bewohner rechtselbischer Wälder« in drei Bänden... Fotos demnächst sicher hier, oder im benachbarten Fotoblog.


Was bleibt unterm Strich? Eigentlich Ernüchterung, die Erinnerung an drei Stunden Hunger und Durst und schlußendlich eine Roulade inkl. Zubehör im Einkaufszentrum Weißig für 5,20 Euro. Merkt euch das: So lange wir noch Geld für Sprit haben, werden wir es auch nicht in mieße Verpflegung investieren! ;o)

So und nun genug gemeckert, ich wünsche euch allen zusammen einen steilen Start ins neue Jahr! Cheerio!!!

29.12.2010

Noch n Likörchen?

Bei SZ-online überschriftet man einen Artikel (diesen hier) mit der Feststellung Immer mehr Mädchen trinken bis der Arzt kommt. Etwas weiter erfährt man dann, dass der Trend bei Jungs rückläufig sei, mit Sicherheit einer Spätfolge der weiblichen Emanzipation; vielen Dank Alice Schwarzer.

Da fiel mir nur die Volksweisheit wieder ein, welche weiß: Früher konnten Frauen kochen wie ihre Mütter, heute saufen, wie ihre Väter! Was wieder mal beweist, dass der Volksmund trotz permanentem Hang zur Übertreibung, gerne auch realitätsnah bleibt.

Auf jeden Fall wird das Glühgetränk heute ohne schlechtes Gewissen gut munden. Danke auch an die Sächsische Zeitung, das ist quasi ein Entschuldigungszettel, hehe...

27.12.2010

Internes Spässken


Leo Leandros (»Mustafa«, gleichnamige Single 1960)


PS: Wir wollen das Bild zum Lied nicht angucken, sonst geraten wir womöglich in Verdacht, politisch seltsamen Humor zu verfolgen. Einzig das Lied zählt: ein Meisterwerk! ;o)

24.12.2010

Frohes Fest!

Allen 666tausend Lesern dieses Blogs sei hiermit ein verrücktes Fest und ein nüchterner Weihnachtsmann gewünscht!


Die Wallerts »Lass die Finger vom Weihnachtskalender!«
(»Lass die Finger vom Weihnachtskalender!«, 2008)


Weihnachtsmann du alter Sack,
Komm zu uns mit Geschenken,
Sei schnell,
soll keiner denken,
der Alte ist nicht mehr so hell.

Zieh die Schuhe draussen aus,
Lass dir das raten,
Mutti hat grad frisch gewischt,
die Gans gebraten,
und uns Glühwein aufgetischt.

Schampus ist im Eisfach,
trink ihn aus, nur keine Hast,
die Schöbel-Platte auf dem Teller,
und wenn uns ein Geschenk nicht passt,
sperr´n wir dich in den Keller.

(kleiner Auszug aus »Ode an den Weihnachtsmann in 73 Akten« von
Hans Uwe Meyer Bug)

22.12.2010

Skiing on the steps of Sacre Cœur...





...oder um mit Obelix zu sprechen: Die spinnen, die Franzosen! ;o)

20.12.2010

Wer freut sich auf den Winter?

Alle Kinder, behauptet ein altes Lied. Und ich auch!

Und deswegen geht es mir gerade tierisch auf den Zünder, dass überall und permanent die aktuelle Wetterlage mit ihrer weißen Pracht thematisiert und zu 99% verteufelt wird. Sicher, kein Mensch sitzt freiwillig auf dem Flughafen fest und wer ein paar Stunden auf der Autobahn stehend zubringt, nur weil irgend ein Hirni seinen sommerbereiften LKW Pirouetten drehen läßt, wird das kaum lustig finden können. Es gibt jedoch noch genügend Leute, die nicht wirklich auf ein anderes Wetter angewiesen sind. Aber, typisch für unsere Medien, da wird den ganzen Tag geningelt und genörgelt, scheissenkalt, glatt, finster und überhaupt, Rekord hier Katastrophenwarnung da, das nervt...

Auch erstaunlich, wie die vielgepriesene Marktwirtschaft auf das ganze reagiert. Da gibt´s bei der ersten Tankstelle keinen Sprit mehr, der nächste hat kein Streusalz und überhaupt konnte ja niemand damit rechnen, meingottnein, nach all den milden Wintern der letzten paar Jahre. Haben die Genossen zu Friedenszeiten, als Moskau für den halben RGW eine nächtliche Tiefsttemperatur von maximal 20° unter null anordnete, auch so einen Zeremon veranstaltet? Kann mich nicht erinnern, bin aber auch nicht immer dabei gewesen... Wie auch immer... Sehr gut ist auch die offenbar weitverbreitete Idee, das können doch die ganzen Hartzis wegschippen (u. a. entlockte olle Guido seinem Hirn diese...). Sollte ich auch nur einen erwischen, während er schippend meinen Winterspaziergang zerstört, kurzes Warnbellen, Schippe weg, Schippe kaputt!

Anderweitig ist die Vorstellung rein bildlich nicht ohne Witz: Früh, sagen wir mal 4.30 Uhr (muss so zeitig sein, wir wollen ja noch vor dem Berufsverkehr eine wahre Streitkraft auf der Straße haben) guckt der Sachbearbeiter (Fallmanager heißt das inzwischen) aus dem Fenster - es schneit. Zack, schnell den Kaffee (der Gute mit goldener Schrift) runtergestürzt, in den frisch angezahlten Skoda (in diesem Falle Yeti, Allrad) gesprungen, langsam (ist ja noch nicht geräumt) in die ARGE getuckert, mal fix 1000 Leute angerufen, hier es hat geschneit, sie müssen heute mal was machen für ihre Stütze, wann können Sie schnellstmöglich hier sein?! und so weiter. 1000 Hartz4-Empfänger gucken also nacheinander aus ihren Hartz4-Fenstern, scheiße, es hat wirklich geschneit! Stürzen also schnell den Kaffee (der billige mit dem braunen Streifen) runter, tauschen Schlafanzughose gegen gefütterten Schlüpper und hohen Schuh und rennen zur Haltestelle. Leider kommt die Bahn nicht gleich, die Weiche am Postplatz ist irgendwie zugefroren, hat ja noch keiner geräumt... Schätzungsweise gegen mittlerweile Mittag kommen dann die ersten auf der Budapester Straße an; einige machen aber noch ne schnelle Rast am Lidl, der Mensch soll ja, gerade wenn er körperlich arbeitet, drei Liter am Tag trinken und wer Bier trinkt, hilft der Landwirtschaft, auch kann es der Arbeitsmoral an sich nicht schaden. Beräumt ist derweil immer noch so gut wie nichts, da sich zig Hausmeisterdienste und Winterdienstfahrzeuge (natürlich mit hochgeklapptem Schiebeschild, kann man nämlich schneller fahren, ist man eher da) sternförmig dem Arbeitsamt nähern, um möglichst weit vorne in der Reihe zu stehen, wenn die freiwilligen Unfreiwilligen meistbietend verteilt werden. So geht der Tag auch rum und wenn sich der clevere Hartz4-Empfänger dann noch mal ein halbes Stündchen aufs Klo verdrückt, ist zwar immer noch Schnee auf der Straße, aber immerhin Feierabend. So oder so ähnlich stelle ich mir das zumindest vor...

Im Grunde könnte mir´s ja wurst sein, wenn man nicht immer von allen Seiten mit Negativitäten konfrontiert werden würde. Das sind im übrigen die selben (Leute, Zeitungen, Radiostationen etc.), die ansonsten die ersten sind, die ein Weihnachtsfest ohne Schnee absolut als unfeierbar bejammern. Leute, schnappt euch nen Grog, lasst baumeln (nciht nach dem Motto Wer lang hat, kann lang tragen!, sondern die Seele, hehe), macht ne Schneeballschlacht oder geht eisbaden oder sonstwas... ansonsten: Schnauze!

Gabentisch, selbst belegt.

Für den Fall, dass der Weihnachtsmann keine hellseherischen Fähigkeiten besitzt, ging gestern eine Bestellung raus... »Opus Eponymous« von Ghost, welches hier momentan hoch und runter läuft, kommt Ende des Jahres noch mal in einer leckeren Vinyl-Version raus. Haben will!



Vinyl kills the mp3 industry... ;o)

18.12.2010

Worüber mal gesprochen werden sollte...

Das hier zu sehende Riesenrad steht, wie sicher bekannt ist, an einem Ende des Weihnachtsmarktes auf der Hauptstraße in Dresden.

Nun wurde beim gestrigen Besuch auf selbigem festgestellt, dass alles mächtig bunt, etwas 80er sei, aber vor allem an diese Leuchtelemente erinnert, welche von unseren vietnamesischstämmigen Landsleuten nur zu gern in Bistrofenstern oder Textilläden verwendet werden.

Warum erzähl ich das? Weil, wir erinnern uns, was die Industrie ohnehin schon für irreparable Schäden dem heimischen Wald zufügte, und wegen der Tatsache, dass der sogenannte Kunsthandwerker weiterhin aus heimischem Holz schnitzt, was der vietnamesischstämmige Händler zum viel günstigeren Preis aus PVC anbietet, welches dem Erzgebirge nicht schadet. Deshalb entschlossen sich Teile dieses Blogs, folgende Initiative zu zünden:

RETTET DEN WALD IM ERZGEBIRGE -
KAUFT BEIM VIETNAMESEN!

Danke für die Aufmerksamkeit und ein besinnliches Adventswochenende! ;o)

PS: Wenn Advent aus dem lateinischen kommt und so viel wie Ankunft bedeutet, nämlich der von Jesus, also nehmen wir mal an, der kommt demnächst, was bietet man einem an, der Wasser in Kadarka verwandeln kann? Trinkt der nur Radeberger, oder reicht vielleicht Sterni?

17.12.2010

Sport frei!

Es gibt dieser Tage verschiedenste Gründe, warum man sich gut und gerne mal ohne KFZ bewegen kann. Zum einen schadet Bewegung nie (in gerade mal 6 Monaten muss die Bikiniform wieder hergestellt sein!), zum anderen will man ja nicht aussehen, wie der Yeti, nach dem man seine Karre ausgebuddelt hat. Ein weiterer Grund könnte sein, dass die Lenktüchtigkeit gesetzlicherseits aufgrund lang anhaltender Weihnachtsfeiern als unzureichend definiert wird.

Wie auch immer. Diese Woche habe ich mir auf jeden Fall mal eine autofreie Woche verordnet und nun am Freitag kann ich feststellen, dass ich das schon eher mal hätte machen sollen. Gerade bei geschlossener Schneedecke ist alles ruhiger, gedämpfter und dadurch schnuffiger, als sonst. Hab die gelaufenen Strecken mal bei GoogleMaps nachrechnen lassen und komme am Freitag nachmittag auf immerhin 55km. Spart auch CO2 und bringt mich wieder 1kg näher ans Idealkampfgewicht. Und wenn man dann so an genervten Autofahrern, zu denen man normalerweise selbst gehört, vorbeischlendert kann einem der Versorgungsengpass an den Tankstellen und die Promillegrenze für den ungezügelten Glühweingenuss so was von egal sein...

Könnte ewig so weiter gehen. Und nur weil Frank Schöbels »Ich geh´ vom Nordpol zum Südpol zu Fuss« gerade nicht bei YouTube zu greifen gibt, was an sich, rein kulturhisorisch eine echte Halbkatastrophe darstellt, muss Grant Miller ran, was mindestens genauso mies ist, aber wenigstens zum Thema passt, huar...


Grant Miller »(Find My) Tracks In The Snow« (gleichnamige Single, 1988)

So, heute abend geht das Weihnachtsmarktgehechte munter weiter. Kein Problem, die Oberschenkel sind gestählt, nur die Birne wird so sachte weich. ;o)

Immer lebe die Sonne!

Nicht, dass es auch nur annähernd zur Jahreszeit passen würde, aber mir ist gerade so...


»Пусть всегда будет солнце«

16.12.2010

Frage

Über wieviele Weihnachtsmärkte muss man eigentlich gehen, bis man selber einer wird?

09.12.2010

festliches mit Streichern & ein paar auf die Glocke

Seit gestern Lieblingsvorweihnachtslied... einfach erwärmend! Das Video ist auch ganz schnuffig, auch wenn es sicher nicht viel mehr als nen Fuffi gekostet haben dürfte. Was immer der Meister da auch mit seinen Händen wedelt... ;o)


Phillip Boa & The Voodooclub »Lord Have Mercy With The 1-Eyed« (»Diamonds Fall«, 2009)

Außerdem, nicht weniger feierlich, gips ein neues Airbourne Video. Was auch Zeit wurde...


Airbourne »Bottom Of The Well« (»No Guts, No Glory«, 2010)

Dieser Blog ist ab sofort gegen Ratten geschützt!

Da denkt man immer, man wohnt in einer feinen Gegend, Goldstaubviertel und so, aber nein, man thront offenbar auf einer Halde. Umgeben von Ratten, die offenbar die armen, kleinen Mäuschen schon gekillt haben.

Was für ein preiswerter Horror! Sollte mich also irgendjemand besudelt mit Nagerblut, die Schaufel in der einen, die Videokamera in der anderen Hand reglos im Schnee auffinden, bitte verabreichen Sie mir das Vitamin K1 (Becherovka geht auch).

Vielen Dank für Ihr Verständnis, denn Schädlingsbekämpfung ist ein ernstzunehmendes Thema.

07.12.2010

The little prices:The return (the story will get yellow [oder so ähnlich - und was Onkel Ruud damit zu tun hat]), Schlager auch und anderer Mist

Nennen wir die Frechheit beim Namen! Nachdem die Knilche von Netto sämtliche Plus-Märkte inhaliert haben, war natürlich jeder erstmal über den Verlust der kleinen Preise traurig. Das diese auf einmal gelb wie die Simpsons und mit blöden Wintermützen auf der Netto-Homepage wieder auftauchen ist schon eine Art von Leichenfledderei. Mehr Pietät bitte! Leute, die sowas machen, würden einen wie Ruud van Nistelrooy glatt im postgelben Gewand in den gegnerischen Strafraum schicken - mal fussballfarbtechnisch gesprochen - es gibt Dinge, die gibt es einfach nicht.

Böse Netto - ich geh morgen zum Aldi...
...oder zu den Ökoswingern ums Eck... nein doch lieber Lidl...

Und noch was: Vorletzte Nacht träumte ich, dass ich im Rahmen Jump´N´Run-artiger Bewegungen auf einen mir unbekannten Mann zusteuerte, welcher eine Kiste mit Bee Gees-Vinyls beaufsichtigte und mir diese nach kurzem Disput vermachte. Dann piepte der Wecker, der alte Arsch. Wenn das noch mal passiert, gehe ich freiwillig zur Arztpraxis des Vertrauens, entledige mich schon im Wartezimmer meiner Klamotten und lasse mich betäuben...

Und jetzt wollen wir alle die Melodie zu Tragedy selbstständig vor uns hin brummen...

Man hielt mich auch unlängst an, nicht immer so unkontrolliert irgendeinen Bullshit zu posten (was bis dahin schon mal voll in die Hose passierte) und wenn es ginge, weniger Musikvideos. Da das heutige Horoskop behauptet, das ich kritikresistent sei, bitte ich ehrlich und wirklich um Entschuldigung - ICH KANN NICHT ANDERS! ;O)


Matia Bazar »Ti Sento« (»Melanchólia«, 1986)

Und ja, ich mag dieses Lied wirklich, von ganzem Herzen, ich mach das nicht ausschließlich, um Leute zu ärgern... Tiiii Seeentoooo....

Außerdem:
Gimme a wink, let me know you're alive
Do what you will, we're only here for a while
So absolutely no decorum whatsoever, baby
Absolutely no decorum whatsoever, baby


PS: Der Mensch aus dem Traum hatte noch mehr Platten eines nicht unbekannten Schlagergottes in petto, dessen Namen ich hier aber nicht nennen kann - man ist schnell als Perversling abgestempelt, wenn ma so was publik macht. Obwohl, jetzt ist es wahrscheinlich eh zu spät, trotzdem, das Tuch der Traumfreiheit soll über dieser Sache ruhen... ;o)

06.12.2010

Weihnachtslemmy

Damit wir uns während der Adventszeit nicht ganz so grundlos in den Glührausch stürzen: Am 24. Dezember wird Mr. Lemmy Kilmister zarte 65 Jahre jung. Wenn das kein Grund ist...

Dazu und zum 35jährigen Bestehen von Motörhead kommt noch im Dezember ein neues Album raus. Das Video zur ersten Single kann man sich jetzt schon angucken.


Motörhead »Get Back In Line« (»The Wörld Is Yours«, 2010)

Doppeldeutigkeit

03.12.2010

Laternen...

...auf einem abendlichen Spaziergang durch den einheimischen Schnee. Skandal: Kein Glühwein auf dem Körnerplatz, keiner auf dem Schillerplatz! Rettendes Ufer: der Fleischerimbiss in der Schillergalerie.

02.12.2010

Uwe Uwe

Mal abgesehen davon, dass man sich um diese Jahreszeit auf der Wallerts-Homepage bestens mit standesgemäßer Adventsbeschallung versorgen kann, gibt es in der Download-Rubrik auch ein komplett neues Album namens »Raubkopiert« zum runterladen. Eines der absoluten Highlights ist folgende Abhandlung zum Thema Namensgebung im allgemeinen, Doppelnamen im speziellen und Uwe Uwe sowieso...


Die Wallerts »Uwe Uwe« (»Raubkopiert«, 2010)

Und weil´s gerade aktuell ist, noch ein bisschen Weihnachtshumppa dazu... ;o)


Die Wallerts »Die perfekte Tanne« (»Lass die Finger vom Weihnachtskalender!«, 2008)

01.12.2010

Korkenzieher

Kurz was quasi blogrelevantes: Den ESC-Blog hab ich heute über den Jordan geschickt, irgendwie war der ständig zu unaktuell und ehrlich gesagt gibt es da auch etliche, die näher am Geschehen sind. Wie auch immer, das schafft Platz für neues. ;o)

Rechterhand zu sehen ist das Ergebnis von zuviel Sonne im Strandkorb. Wie das manchmal so ist, hehe...

30.11.2010

29.11.2010

Vorweihnachtliches

Wenn es draussen stürmt und schneit...
...ja, dann ist er nicht mehr weit!

27.11.2010

Ruby

4 mal Ruby

Flötenruby...


The Rolling Stones »Ruby Tuesday« (»Flowers«, 1967)

Deutschrockruby...


Broilers »Ruby Light & Dark« (»Vanitas«, 2007)

Elektroruby...


Wolfsheim »Ruby, Dont´t Take Your Love To Town« (»55578«, 1995)

Lieblingsruby...


Rancid »Ruby Soho« (»...And Out Come The Wolves«, 1995)

Lässt sich sicher noch endlos fortsetzen, aber gleich kommt hoher Besuch und das Abendessen kann aus diesem Grunde nicht ewig auf sich warten lassen. ;o)

Lost Boys: The Thirst

Edgar Frog is back! Grund genug um die Videothek ums Eck aufzusuchen.

Die Story: Eine Autorin, die romantische Vampirromane schreibt, wendet sich hilfesuchend an den größten Vampirjäger Kaliforniens, der seinerseits etwas abgefuckt und vor allem in Geldnöten zu sein scheint. Vampire hätten ihren Bruder entführt. Zufällig findet kurz darauf ein Rave auf einer benachbarten Insel statt und Frog findet mithilfe seiner Freundin, einer Buchhändlerin heraus, das der entführte Knabe dort wahrscheinlich geopfert werden soll. Also rückt man nach anfänglicher Zurückhaltung doch in Mannschaftsstärke bei dieser Veranstaltung ein. Unterstützt wird Edgar (der ja, wie man im zweiten Teil »The Tribe« erfuhr, mittlerweile zum ehrenwerten Online-Priester geweiht wurde) diesmal u. a. von seinem Bruder Alan Frog (Originaldarsteller, wie auch 1987: Jamison Newlander), sowie einem dämlichen TV-Star, welcher sonst in Reality-TV-Shows zum Schein Alligatoren und Grizzlys meuchelt, und dessen Assistenten.

Klar, der Film verfügt nicht über das Budget des Klassikers aus den Achzigern. Aber in seinen verbraucherfreundlichen Spieldauer von 78 Minuten bietet er jede Menge gut abgehangenen Humor, zitiert die vorangegangen Teile, zollt dem verstorbenen Corey Haim in Form einiger (wenn auch ein bisschen kitschig sentimentalen) Rückblenden Respekt und ist ansonsten einfach nur unterhaltsam. Gäbe es neben meinem DVD-Player einen Popcorn-Stand, dazu hätte es gepasst. Und weil von den teilnehmenden Personen keiner mehr im ganz großen Filmgeschäft anzutreffen ist, dürfen wir uns sicher auf einen vierten Teil freuen?! Bitte, dürfen wir!? ;o)

Der Trailer...



Einträge bei Wikipedia und Amazon.
Im Gegensatz zu dem anderen Mist, den ich gestern erwischte, gaaanz großes Kino! ;o)

Madness

Es gibt Filme, die gibt´s gar nicht. Also, die gibt es schon, aber man sollte sie einfach nicht sehen. Auf einer Grützeskala von sagen wir mal 1 bis 10 wäre der folgende Streifen locker bei 9,5Gr, wennse wissen, was ich meine... Selten, wenn überhaupt schon mal, so etwas unterirdisches gesehen.

Der Name lautet schlicht »Madness«, deutscher Untertitel »Der Wahnsinn hat ein Gesicht«. Die Story ist typisch Backwood: zwei Mädels fahren zu einem (na? richtig!) Cheerleaderwettbewerb. Sie müssen tanken. [Genau wegen solcher Geschichten sieht unsereiner zu, dass er nach Pirna noch genügend Sprit hat!] An der Tankstelle sind zwei Knaben, deren Auto im Eimer ist. Diese nehmen die Einladung der zwei Mädels, die vorher ihre Choreographie noch mal an der Tankstelle übten (in vollem Aufzug, versteht sich) mitzufahren gerne an. Weit kommt die Truppe nicht, denn die umliegenden Wälder sind offenbar Hoheitsgebiet der degenerierten Eingeborenen. So weit ganz genretypisch. Was nervt, sind die miesen Schauspieler, was man bei dieser Art Film aber auch noch verknusen könnte. Noch mieser, noch nerviger ist die Synchronisation, deren Ausdruckslosigkeit die ohnehin schon dümmlichen Dialoge an die Grenze des unerträglichen treibt. (»Wir müssen hier raus.« »Ja.« »Ich mach die Türe auf.« und schiebt einen Vorhang zur Seite...) Dazu kommt noch eine zirkusreife Leistung des Beleuchters. Dieser scheint nur zwischen einer großen und einer kleinen Taschenlampe aussuchen zu können, die er den Protagonisten abwechselnd zentriert ins erschrockene Antlitz scheinen läßt. Auch sensationell ist der Regen zwischendurch. Filmstudent #1 scheint Filmstudent #2 eine Gießkanne über die Rübe zu kippen, deren Streustrahl dann vom Taschenlampenmann von schräg angefunzelt wird.

Um noch was positives rauszuwürgen, fiele nur noch der lieb gemeinte Showdown ein. Da wird nämlich weniger gesprochen, weniger beleuchtet, die Actionquote steigt etwas. Die Kussszene im Anschluß daran hätte man sich aber auch schenken können, denn solche Einlagen im Stile einer Vorabendserie ruinieren den Rest. Sehr gut, da freue ich mich immer, ist die Idee, nach dem Abspann noch was zur Handlung mit einem Hinweis auf eine mögliche Fortsetzung zu zeigen. Für gewöhnlich taucht dort einer auf, der den Film vermeintlich nicht überlebte, oder irgendeine andere Überraschung. Aber selbst das wird hier in den Sand gesetzt.

Was bleibt, ist die Empfehlung, die 94 Minuten, die der Film uncut dauert, anders zu investieren und wenn man einfach mal eher schlafen geht oder so was. In den einschlägigen Datenbanken hab ich (sicher aus gutem Grund) noch nichts dazu gefunden, aber Amazon hat den Film gelistet.



Zum Schluß noch ein Kalauer aus der Mitte des Films, der wohl von Schweden gedreht wurde, dessen Handlung aber in den USA spielt. Während die Mädels versuchen, ihre Handfesseln mittels Feuer loszuwerden, sieht man kurz die Marke der Streichhölzer. (Klicken Sie hier!). Ich geht kaputt...

26.11.2010

Melnik Bilder

Da es offenbar ein gewisses Interesse an der Stadt Melnik (im tschechischen korrekt Mělník) zu geben scheint, hier noch ein paar weitere Bilder, auch von außerhalb des Beinhauses...

der Marktplatz

tschechische Herbsstimmung

Kirche innen

es fließt zusammen, was zusammen gehört

der historische Stadtkern von schräg oben

Miezekazze

die Ahnen der ruhmreichen Nation Tschechiens im Beinhaus

Eigentlich sollte mir für so viel Werbung eine Fuhre Gratis-Knödel zustehen, hehe... Summa summarum ist Melnik einen Ausflug wert, jedoch zieht sich die Fahrt ein wenig, da die Autobahn ja noch nicht durchgehend fertig ist. Aber was noch nicht ist, kann ja noch werden!

25.11.2010

Eisbär

Yeah! Heute nach längerer Zeit wieder mal gehört und sofort wieder mitgewippt... Cadaverous Condition mit ihrer Version des Grauzone-Klassikers. Ganz große Folklore! ;O) Passt ja auch zur Jahreszeit.


Cadaverous Condition »Eisbär 90210« (»Eisbär«, 1995)

Liebesgrüße aus Melnik

24.11.2010

The Lady Gaga Experience (Alejandro, erbarme dich!)

Ist das, was man macht, ab dem Tag, wo es ein Cover davon gibt, mehr Kunst als vorher? Wie auch immer, um einen Dämon namens Alejandro aus meinen feuchtkalten 4 Wänden zu vertreiben, hier ein paar interessante Versionen von Lady-Gaga-Hits...


Leander Rising»Bad Romance« (2010)

Die Bärte am Ende des Videos erinnern irgendwie an Dre Imbicz. Aber die eigentliche Härte, ist der folgende Clip. Den Teil am Anfang könnte ich selbst spielen. Ging mir wochen so... ;o) GROSSARTIG!


Helia »Alejandro« (2010)

Der ungeschlagene Klassiker ist und bleibt aber ein gewisser Eric Cartman...


Eric, Kenny, Kyle »Pokerface« ;o)

Leise rieselt...

...was leise rieselt. Ein Blick aus dem Fenster verrät, das etwas Schnee vom Himmel fällt. Was wunderbar zu Grog, Weihnachtsmarkt und Winterspaziergang passen würde!

Na looos, mach noch mehr!

23.11.2010

Xanadu

Wie man hört, hatte Jeff Lynne durchaus ein Ohr fürs geschmeidige... Kommt jemand heute mit in die Rollschuhdisco und gibt es hier überhaupt eine? ;o)


Olivia Newton-John & Electric Light Orchestra »Xanadu« (»Xanadu«, 1980)

22.11.2010

Sabaton, Atze, Theo, Streitkräfte kaputt, bloginternes und ein bisschen synthetisches Gepolter.

Gleich nach dem, was sicherlich als ProAdi ausgelegt werden könnte, und bei einigen Leuten genau den ruckartigen Reflex, so etwas so auslegen zu wollen, anspricht, noch einen AntiAdi hinterher. Damit es wieder stimmt, das AdiGleichgewicht...


Sabaton »Uprising« (»Coat Of Arms«, 2010)

Obwohl mit musikalisch der Titeltrack noch besser gefällt, weil er mehr ballert (ich weiß, ich kann nur grob...gar nicht wahr, hehe). Große Melodie, fettes Riff!


Sabaton »Coat Of Arms« (»Coat Of Arms«, 2010)

Warum gerade heute Sabaton? Natürlich Karlheinz zu Haargel und Guttenberg und seiner Maßnahme, ab dem 1. Juli nächsten Jahres die Wehrpflicht abzuschaffen, zu Ehren. Warum hat das 20 Jahre gedauert? Außerdem sind wir damit einer der wenigen Blogs, in dem Atze und Theo nebeneinander in einem Beitrag auftauchen, glaupich zumindest. ;o)

Noch was anderes... Da wollte ich gerade die Zeile über den registrierten Stammlesern in Gorillas im Nebel umtitulieren, da waren es auch schon drei! (Dunkelziffer sicher 6[66]-stellig, hehe... Guten Tag erstmal... ;o) ) Da es sich um eine Dame handelt nun also ne passendere Überschrift... (an Herrn Oldfield angelehnt, bin nicht besoffen, hehe).

Und weil ich gerade so vor mich hinblogge, muss noch ein Video sein. Dieses sah ich vor ein paar Monaten zum ersten mal in einem Fastfoodtempel, Wochen später noch mal wo anders und seit dem geht´s nicht mehr weg. Dabei weiß ich nicht mal, wie ich´s finden soll, aber wahrscheinlich mindestens brilli, hua, bangbang!


Mark Ronson & The Business Intl feat. Q-Tip »Bang Bang Bang« (»Record Collection«, 2010)

Da hätten wir mal wieder ne bunte Musikmischung binnen weniger Tage und eine Lehrstunde in Sachen Wie befülle ich relativ sinnfrei meinen Blog? geschafft. Egal, dafür isses ja! ;o)

Eeny Meeny Miny Moe

@Til_o.: Meinte er mit lasse labern sinngemäß, lasse labern, so lange wir noch das Tanzbein baumeln lassen können? Huaaarrrgh! Eeny Meeny Miny Moe... Frohsinn! Groooßartig!!!


Luv »Eeny Meeny Miny Moe« (»Lots Of Luv´«, 1979)

21.11.2010

Erotikratze & und andere Dinge am Himmel

Da will der olle Ratzepapst dieser Tage ein neues Pamphlet der Veröffentlichung preisgeben. Bestsellerliste, ick hör dir trapsen! Vorab gelangten diverse Auszüge zum Thema Gebrauch von Kondomen an die Öffentlichkeit. Eine Erotikbestie war er sicher noch nie, aber jetzt läßt Merkwürden verlauten, dass der Gebrauch von Kondomen unter bestimmten Voraussetzungen nicht mehr verboten sei, so zum Beispiel zum Schutz vor einer HIV-Infektion. (Spiegel-Artikel dazu) Das spektakuläre daran, es gibt auch noch Leute, die das bewundernswert und bahnbrechend finden. Wir leben ja nur im Jahr 2010. Wir sehen einen aufgeklärten Papst... ist nur eines der reichlich obskuren Zitate zum Thema.

Es zeigt sich auch hier mal wieder, dass praktisch ins Leere gebetet wird. Gäbe es einen gütigen Gott, so hätte er doch so viel Erbarmen solch bemitleidenswerte Kreaturen zu sich zu nehmen.

Benutzen die Herren bei ihren sonstigen Freizeitbeschäftigungen eigentlich auch Gummis? Ach nee, setzen, Bio fünf, kleine Jungs können ja nich schwanger werden...

Nicht zum Thema passend, aber auch noch auf Lager wäre ein weiterer Teil unserer beliebten Reihe Kunst mit dem Führer. Heute: »Der Mond ist aufgegangen.«

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit!

19.11.2010

Bringt eure Leichen raus!

Es gibt einen neuen Track von Torture Division zum Download. Er stammt aus den Aufnahmesessions von »Evighetens Dårar 2«, hört auf den Namen »Bring On The Corpses« (ist 2 Minuten, 17 Sekunden lang, 3,7 MB groß und wurde wie immer von Dan Swanö produziert).

Download: Klick!
Homepage: Klack!

18.11.2010

Street View


Größere Kartenansicht

Ein beliebter Getränkemarkt aus der Sicht von Google Street View. Toll auch, nur kommt da kein Getränk raus. Also doch zu Fuss. Was wieder mal beweist, dass das Leben ein Scheißspiel ist, aber eine irre geile Grafik hat.

17.11.2010

Alles neu macht der November (der alte Arsch)

Da kommen diverse Umstände aufeinander. Das Wetter ist, nun ja, es ist kaum, und mein Rechner quält sich, die Kotze an der Unterseite des Monitors auf- und ab schwappend, mit einem dahinschwurbelndem System. Ergo: Lauschige Minuten voller Formatierungen, Neuinstallationen, Erfolgserlebnisse und so weiter. Lauschig!

Dazu, quasi als Schutzpatron der ganzen Sache: der Gehörnte in Tonform...


Ghost »Satan Prayer« (»Opus Eponymous«, 2010)

14.11.2010

Belus

Lassen wir mal außen vor, was (bürgerlich Kristian, die Höchststrafe in Sachen Namensgebung für einen wie ihn) Varg Vikernes alles so angestellt hat. Für Brandstiftung, Mord und Flucht aus dem Vollzug hat er seine Strafe abgesessen und da sollte bei aller Vorsicht doch der Grundsatz gelten, dass nach Verbüßung einer angebrachten Strafe jeder ein Recht auf ein unbescholtenes Leben haben sollte. Da gibt es weitaus größere Banditen der Gegenwart, die weitaus mehr auf dem Kerbholz haben und ungeschoren davon kommen. Aber das, wie gesagt, nur am Rande und zu Einleitung.

Nun, da ihm mancher nichts mehr zugetraut haben wird, veröffentlichte er 2010 ein neues Burzum-Album mit dem Titel »Belus«. Und dieses, nicht zwangsläufig nüchtern, hehe, aber objektiv betrachtet bringt wie kaum ein anderes Black Metal-Album der letzten Jahre den Spirit wegweisender Werke der (Anfang bis Mitte) 1990er Jahre an den Tag. Ich kann mich dem momentan kaum entziehen und schon gleich gar nicht daran satt hören.

Derzeitiger Lieblingstrack:


Burzum »Keliohesten« (»Belus«, 2010)

Natürlich wird Burzum (was der Norweger weniger hart, nämlich bürsüm ausspricht) bis in alle Ewigkeit auf Grund der Vorgeschichte und Vikernes´ Ergüssen im Knast kontrovers bleiben und man sollte sich auch bewusst sein, wes Geistes Kind man untestützt, indem man solche Alben lobt, jedoch bleibt sichtbar, dass hier musikalisch ein Könner seines Fachs am Werk ist. Dies beweist »Belus« unbestritten.

Abschließend noch der kürzeste, dafür arschtretendste Song des Albums...


Burzum »Sverddans« (»Belus«, 2010)

Selbst Läden wie Amazon lassen sich das Geschäft nicht entgehen, die Scheibe im Angebot zu haben, was zumindest zeigt, was ein langer Atem in Sachen persönlicher Überzeugung und musikalischer Bodenständigkeit bewirken können. Summa summarum ein gekonnter Tritt in den Sack der Doppelmoral und nicht zuletzt ein atmosphärisches, gekonnt in Szene gestztes Album und eines meiner persönlichen Highlights 2010!

Link zur Bandhomepage: Klickklack! Und natürlich gibt es einen ausführlichen Eintrag bei Wikipedia.

Gesundheit!

Ja was sagt man denn dazu? Da werden momentan Reformen beschlossen und verabschiedet, dass nur so die Schwarte kracht und sich mancher Reformator vor Neid der Rotation in der berühmten Kiste wollüstig hingibt. Neueste Granate: unser aller Gesundheitsgott Philipp Rösler reformiert auch wie blöde vor sich hin. Zwei Milliarden Einsparung hier, ein bisschen scheinbare Preisreglementierung für Pharmaprodukte da und fertig ist der Lack, wenn nicht gar die Sensation. Das spektakuläre: so genial, wie das der durchschnittlich aufgeweckte Bürger das auf den ersten Blick auch finden mag, ist es auch. Alles nur eine Frage des Blickwinkels! Am Ende des Tages bleibt natürlich die Kleinigkeit einer Anhebung des Beitrags für Kassenpatieniten, aber holla, dafür nur auf Arbeitnehmerseite. Toll! Spitze! Brilli! Suuuperphilipp!

Und außerdem ist es auch auffällig, wie sehr sich die sehr sich die schwarzgelbe Mischpoke momentan um unser aller Gesundheit sorgt. Kippen- und Alkoholriegel vor die weiten Tore der spätrömisch dekadenten Hartz4-Riege geschoben, dazu noch eine Erhöhung der Tabaksteuer demnächst und jetzt auch noch die Reform der Reformen. Einfach zum knuddeln...

Einigkeit und Recht und Gesundheit!


Herbst In Peking »Bakschischrepublik« (1990)

11.11.2010

Von einem der auszog, das Fürchten zu lernen...

...eben gerade live erlebt: Jimmy Roggers! Als Bewohner eines kulturell aufgeschlossenen, ach was sag ich, überaus tolerenten Haushalts, rollte sich nichts, aber auch gar nichts dabei hoch. Genial! ;o)

10.11.2010

Unterschicht & The Gorvettes

Da wurde nun beschlossen, die Tabaksteuer zu erhöhen. (Artikel hier) Glaubt man diversen Studien, so quarzt die mies gebildete Unterschicht mehr. Gut, die bekommt ja auch ab sofort 5 Euro mehr Sozialhilfe. (Es wurde an dieser Stelle schon mal in 15 Sternis umgerechnet, ich denke, wer ein Sonderangebot abgreift, bekommt sogar 22 dafür!) Die Verantwortlichen, quasi die Gönner legten jedoch fest, dass eben Bier und Tabak ab sofort nicht mehr zum Grundbedarf der Grundbedürftigen gehören soll. Wo also hin mit den 5 Kröten?

Unterschicht, quo vadis? Das sind Probleme... Die Bundesregierung will mit den erhofften Mehreinnahmen Löcher stopfen, die durch Subventionen bei der Ökosteuer enstanden sind. Und so schließt sich auf menschliche Art und Weise ein humaner Kreis, denn der 13jährige Piefke, der heimlich eine pafft, greift dem fettwanstigen Großindustriellen damit unter die Arme. Und was haben wir als anständige Pioniere gelernt? Eben: Wir wollen anderen helfen!

Noch ein Test, hat nichts mit der Sache zu tun, aber da wir noch diverse Bild-, Ton-, ach was sag ich, Filmprojekte im Lauf haben, sollte mal der technische Grundstein dafür gelegt werden. Irgendwie (wir merken uns den Slang dafür: iwie) war es mir nie vergönnt eine Tonspur in den Blog zu frutteln, daher ein kleiner Umweg via YouTube. Der Soundtrack zur Unterschichtenproblematik, unterste Schublade sozusagen, hehe...


Gorf »Compression« (2000)


Sie hörten das Hausorchester der Channel666, mit einer frühen Nummer. Hat inzwischen 10 Jahre auf dem Buckel und ich stelle müde fest: wir waren auch damals schon dermaßen evil, huar, huar, huuaaarrgh! Nun ja, Originalaufnahme, jung gewesen, Klassiker, brauchten das Geld, Grundstein große Karriere usw... Danke für die Aufmerksamkeit! ;O)

PS: Flipper, Flipper... du Arsch!

09.11.2010

Kunst trifft Kommerz

Heute mal ne Kleinigkeit zum Thema Wie mache ich in möglichst kurzer Zeit mit möglichst wenig Aufwand möglichst viel Kohle?... Da dachte man immer KISS seien das Maß der Dinge, die haben immehin Särge mit Band-Logo im Angebot, aber es gibt auch andere Stilblüten...

Schon drollig, wenn zum Beispiel Finsterjacken wie die Herren Behemoth auf ihrer Homepage Babyklamotten verklingeln. So ganz neu ist die Idee zwar nicht, jedoch ist sie in diesem Kontext schon witzig. Wenn die Kinderlein als letztes vorm schlafen einen Nergal in Vollmontur sehen, dann guts Nächtle... Dem Knaben geht es im übrigen so sachte wieder besser, möge der mächtige Manitou an seiner Seite sein!


Behemoth - Trailer zur »Third Evangelia Heretika« DVD

Nicht weniger kreativ geht es im Hause Satyricon zu. Frontsau Satyr (bürgerlich Sigurd Wongraven) hat in Kooperation mit einem Weinbauern einen Wongraven-Wein an den Start gebracht. Das nenne ich mal innovativ und auch sehr Rock´n´Roll, hehe... Obwohl, rot wie Blut und so... dann passt´´s schon zum Bandkonzept!


Satyricon »K. I. N. G.« (»Now, Diabolical«, 2006)

Da wirkt das Weissbierglas von Therion vergleichsweise lahm, wenngleich es auch einen Gebrauchswert hat. Ob´s spülerfest ist, weiß ich nicht, genial wäre auch eine Art sich selbst nachfüllendes Trinkhorn gewesen. Und ja, das vorgetragene Stück ist ein Cover von...


Therion »Summernight City« (»Secret Of The Runes«, 2001)


...ABBA!

Was es nicht alles gibt. Das mit dem Manowar-Tanga schenken wir uns an dieser Stelle lieber, da reden wir noch mal drüber, wenn es dunkel ist. ;o) Sehr schön, mal gucken, was als nächstes kommt. Höchstwahrscheinlich wird es minimal an Channel666-Fan-Moos sein. Da sollten wir mal drüber tagen, hehe...

07.11.2010

Erkenntnis

Heute:

- bis auf die Haut eingeweicht bei rapidem Temperatursturz
- gute Tat mit einem Getränk gedankt bekommen

Gelernt (schon länger geahnt):

Schlechtes und gutes liegen beieinander.

05.11.2010

Alejandro holt die Buddel aus dem Spind... oder so.

Ich weiß nicht, ob es nur mir so geht; es gibt diese Lieder, die hämmern früh aus dem Radiowecker, schallen aus der KFZ-Anlage oder sonst wo her und man wird sie den ganzen Tag nie wieder los. Schon mal Vader Abrahams Schlumpf-Lied beim morgentlichen Zähneputzen mitgesummt? Das hält bis zum einschlafen.

Konnte den heute zuerst gehörten Hit, welcher ein Techtelmechtel (sächsischer Slang wäre eventuell: Gemehre?) mit einem gewissen Alejandro abhandelt, nur unter massiver Beschallung mit folgendem Kunstwerk auskontern.


Rummelsnuff »Salzig schmeckt der Wind« (»Sender Karlshorst«, 2010)

Hat geholfen, fast... Alealejandroalealealejandro... Ich sollte noch weniger Radio hören. In Zeiten von CD, MP3 und Internet eigentlich kein Problem, aber manchmal kommt man schlecht drumherum, sei es in diversen Verkaufsstellen, beim Tanken oder gar mal freiwillig, um zu erfahren, in welchem Stau man gerade steht. Alle ab 4km... Glückwunsch, Sie sind dabei...

Da würde man auch nicht zum öchzigsten mal an einem Tag erfahren, dass der verlängerte Arm, oder themenbezogen gesprochen, der jüngere Ast der CDU, namentlich Bündnis 90/Grüne, auf über 20 Prozent käme, wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre. Ist aber nicht. Die FDP braucht auch noch etwas Zeit um ihr Ziel 5minusX zu zementieren. Wird schon klappen.

Was war noch? Vulkan, Alejandro, zwei Flugzeugabstürze, Alejandro, Briefbomben, Alejandro, Kastortransport und Protest dagegen und... Sie wissen schon... eigentlich nur Elend. Da wechselt man dann gerne wieder zur Tonkonserve.

Und wer erlöst eigentlich Alejandro Brüderle mal von seinem Elend?

02.11.2010

Novemberanfangseindrücke

Wenn man so unterwegs ist, erlebt man verschiedenes. Sehr interessant ist zum Beispiel, wenn ein Mundartsprecher in der Schänke eines anderen Mundardsprechers Mundart spricht und was daraus so resultiert. Noch besser, wenn man dabei bei kaltem Getränk und warmer Speise in der Ecke hockt und dieses in Ruhe eobachten kann.

Außerdem erlebt: seltsame Autofahrmanöver bei seltsamen Wetterbedingungen. Wieviele Spuren brauch der Mensch eigentlich?

Dann noch das hier...


Dels »Shapeshift« (gleichnamige Single, 2010)


Muss ich alles erst mal verarbeiten. Ab ins Bett. Shapeshift... Morgen wieder neue Eindrücke sammeln. Shapeshapeshiftshift... Und ja nichts von dem ganzen Mist träumen... Shapeshift... Ach so, und erst noch kalt duschen! Guts Nächtle...

PS: Auch noch verpasst, dass unser Biertest am 25. Oktober sein zehn(!)jähriges Jubiläum hatte. War ich aber offenbar auch nicht der einzige. Mist! Nu ja, trinken wir später noch mal einen darauf.

31.10.2010

Brustmusik

Brustmusik deshalb, weil Airbourne nun mal gerne welche im Video präsentieren und das Volbeat-Stück seinerzeit von Samantha Fox (Original war es von Dusty Springfield) geträllert wurde. Vielleicht an den Haaren herbeigezerrt, aber immer noch besser, als gar keine Parallele... ;0)


Airbourne »Diamond In The Rough« (»Runnin´ Wild«, 2008)


»I Only Wanna Be With You« (»The Strength/The Sound/The Songs«, 2005)

Wochenend und Sonnenschein

Dämliche Überschrift, aber so isses unterm Strich. Da wäre ales erstes noch mal ein nachtträgliches Foto der Forelle, bevor sie über glühender Kohle endveredelt wurde.


Außerdem ein Schnappschuss, nein, nicht von unserer Kühlemorgen-Expedition, sondern aus dem Beinhaus in Mělník.


Eines ist sicher: die haben´s hinter sich. ;o)

29.10.2010

Anbetungswürdig! (Muss jetzt tanzen üben, jetzt gleich sofort und ganz dolle!)


Luv »Trojan Horse« (gleichnamige Single, 1978)


Luv »Casanova« (»Lots Of Luv«, 1979)


Ich hab den Eindruck, auch wenn es vom chronoligischen Ablauf her auf den ersten Blick nicht hinzuhauen scheint, dass die Ladies meine besoffener Gondoliere™-Choreo [©Ω® by myself] abgekupfert haben. Da sprechen wir noch mal drüber! Außerdem will ich auch solche Haare!

PS: Und nein, HTML-Fehler im Body dieses Posts nicht mehr anzeigen! Danke.

Forelle 666

Neben der üblichen Schundliteratur findet sich in meinem Bücherregal auch ein Buch namens »Freude am Grillen«. Hab ich mal geschenkt bekommen, ist wirklich gut (bei Amazon gibt es derzeit zwei Angebote in der Rubrik Sammlerstücke, muss also gut sein). Dort gibt es ein Rezept für u. a. mit Rosmarin präpariertem Red Snapper. Da wir prinzipiell ja nichts essen, was wir nicht aussprechen können, geht das auch mit Forelle. Natürlich einer Fair-Forelle, also keiner, der man im Vorbeirudern mehrmals mit dem Holzpaddel einen Scheitel gezogen hat, sondern einer, die ein glückliches Leben führte und am Ende sanft zu Tode hypnotisiert wurde. Versteht sich ja wohl von selbst. Dieser wird also die glücklich gestorbene Wampe längs aufgeschlitzt, Gräten und anderes Gedöns entfernt, Rosmarinzweige an Stelle der Gräten und Dillstängel an Stelle der lebenswichtigen Organe gelegt und das Ganze mit ein paar Limettenscheiben gestützt. Die außenhaut wird pro Seite 3 mal eingeritzt (hat wahrscheinlich okkulte Gründe), mit etwas Butter und frisch gemalenem Pfeffer veredelt. Zum Schluss wird das edle Tier in Aluminiumfolie gewickelt und wenn dann die Kohle unter dem Rost schön glüht... mhm... jamjam... guddiguddi!

Zu diesem Thema, also nicht Forelle nach Art des Hauses, sondern Grillen an sich, hat YouTube noch folgendes auf Lager... Schade, dass der Termin schon vorbei ist, die wären garantiert völlig steil gegangen, wenn ich mein Buch mitgebracht hätte...

28.10.2010

Halloweengedöns

In einer dieser kostenlosen, dafür mit wenig Inhalt, aber viel Reklame vollgepackten Zeitungen, genannt WochenKurier, war in einem Artikel zum herannahenden Halloween folgendes Zitat zu lesen: ...Auch wenn Kirchenvertreter die zunehmende Kommerzialisierung des heidnischen Brauches kritisieren...

Meine Herren, immerhin hat Halloween keine kleinen Jungs begrapscht! In diesem Sinne... Fiel mir nur spontan dazu ein...


Marilyn Manson »This Is Halloween« (»The Nightmare Before Christmas 3D [Soundtrack]«, 2006)

27.10.2010

Kiske/Somerville

Mal was für´s Herz, muss ja nicht immer so auf die Glocke gehen. Obwohl, ein Blog, in dem schon Gitte und Bino zum Zuge kamen, zeugt schon von Gefühl. Hüstel. :O)

Da wären Michael Kiske (früher mal genialer Sänger von Helloween, dann auf irgendwelchen religiösen Trampelpfaden unterwegs, jetzt wieder dem Rock zugewandt, oder so) und Amanda Somerville, die ansonsten solo eher poppiges verzapft. Ergibt irgendwie ne nette Mischung, wenngleich Herr Kiske wahrscheinlich der bessere Sänger ist. Zwei Videos, die am Stück in Nürnberg gedreht wurden, gibt es zu sehen.


Kiske/Somerville »If I Had A Wish« (»Kiske/Somerville«, 2010)


Kiske/Somerville »Silence« (»Kiske/Somerville«, 2010)

Come To The Sabbath

Eigentlich ist es ja bei geschätzeten 7 von 9 Blogs so, dass man die ganze Woche nichts postet und den nächsten Eintrag mit Hallo, ihr Lieben, entschuldigt, dass ich die ganze Woche nichts gepostet habe... beginnt. Wird hier nicht passieren, obwohl der letzte Eintrag bald alt genug ist, um Alkohol zu kaufen, ohne nach dem Ausweis gefragt zu werden. Fiel mir nur auf.

Stattdessen eine frohsinnige Melodei, die uns schon lange Freude bereitet. ;o) Das Original von Black Widow hatten wir an dieser Stelle schon mal. (Klikk)


Bewitched »Come To The Sabbath« (»Encyclopedia Of Evil«, 1996)

22.10.2010

Da sprach der alte Häuptling der Indianer...

...wild ist der Westen,
schwer ist der Beruf...
...uff...

;o)

20.10.2010

virtuelle Halbmastbeflaggung (Mama Leone kaputt)

Unsere virtuelle Fahne weht für Bino auf halber Höhe. Hat es wieder einen Genialen ausgerust (warum sterben solche eher jung und diverse Politprominenz nicht?). Der Song stammt übrigens aus keiner geringeren Feder, als der Drafi Deutschers.


Bino »Mama Leone« (»Mama Leone«, 1978)

Hömma, Spozzfroind!

So, da wäre das auch geschafft!

Kuchlbauer Sportsfreund ist ein leichtes, dunkles Weissbier und wurde als Nummer 2222 für unseren Biertest auserkoren. Wo sonst gerne mal exotische Sorten zu Jubiläen (ich finde, Jubiläen sieht geschrieben irgendwie bekloppt aus, geht da in Zukunft auch Jubiläumse oder so was?) zum Einsatz kommen, haben wir uns diesmal für ein einheimisches Produkt entschieden. Einfach auch, weil es gut gelungen ist, wie wir fanden.

Zeit mal wieder, wenn auch nur per digitalem Händedruck, allen Beteiligten aufs wärmste zu danken und mir selber langanhaltende Gesundheit zu wünschen. Cheerio, auf die nächsten...

PS: Bild ist verblitzt. Schöner sieht man das hier.

19.10.2010

Kopenhagen Fotos

Hier nich mal drei ausgewählte Fotos aus Kopenhagen. Man beachte die farbenfrohen Fassaden, eine gemütliche Eigenart. ;o)

St. Alban Kirche

ein Restaurant im Zentrum

Christianshavn

16.10.2010

Zombieland

Auch, wenn ihn wahrscheinlich mittlerweile jeder gesehen hat, muss ich noch mal ein paar Worte über Zombieland verlieren. Einfach, weil mich der Film begeistert hat wie lange nichts und einer von denen wird (da gibt es einige, aber eben nicht wirklich viele), die ich für den Rest meines Lebens immer wieder anschauen werde.



Die Story ist nicht sehr kompliziert. Nach einem Virus ist die Welt, oder zumindest die US of A fast komplett von fleischfressenden Dummköpfen (also nicht dieselben wie jetzt, sondern echten lebenden Toten) bewohnt. Überlebender ist, der von verschiedenen Phobien geplagte Columbus. Dieser trifft in einer sensationellen Szene (zu sehen im Trailer) auf Tallahassee (oscarwürdig: Woody Harrelson), einen Einzelgänger, der es sich zum Hobby gemacht hat, kunstvoll, virtuos und effektiv die Zombies zu erledigen. Dazu gesellen sich noch die abgebrühten Schwestern Wichita und Litte Rock und ab geht´s in Richtung eines Freizeitparks am anderen Ende des Landes. Unterwegs trifft die Truppe noch auf Bill Murray (spielt sich gleich selbst) in dessen Villa. Auch dort gibt es eine Szene, über die ich mich jedes mal aufs neue beömmeln könnte. Mr. Harrelson (beinahrter Murray-Fan) zu Mr. Murray: Oh mein Gott, Bill fucking Murray!...ich weiß, Sie haben keinen zweiten Vornamen... Genial!

Was den Film so cool macht ist zum einen das Casting, die witzigen Dialoge, das Tempo, eigentlich alles. Das Mädel, dass Columbus am Anfang des Films bei sich zu Hause hat, ist übrigens Amber »Mandy Lane« Heard, aber das nur am Rande. Ohne jetzt alle aufzählen zu wollen, sind natürlich die Überlebensregeln von Columbus auch so ein gelungener Aufhänger. Und wenn man sich es mal überlegt, kann man auch im eigenen, echten Leben unter Einhaltung von z. B. #3: Vorsicht auf dem Klo, #7: Reise leicht oder auch #32: Genieße die kleinen Dinge seine Lebensqualität verbessern.

Hier noch Links zur Heimseite des Films, zur Blairwitchdatenbank und zu YouTube, wo man sich relativ viele Ausschnitte ansehen kann. Aber eigentlich hat man ja den kompletten Film im Regal! ;o)

PS: Für 2011 ist eine Fortsetzung angekündigt, in 3D. 3D geht mir jetzt schon auf die Nerven...