10.07.2020

Trinitatisfriedhof Dresden, Teil 2





Gherzen »Дни сочтены (The Days Are Numbered)« (»1881«, 2019)

08.07.2020

The Jester: Chapter 3



Wir hatten an dieser Stelle schon die ersten beiden Teile dieser Kurzfilmreihe. Inzwischen gibt es einen sehenswerten dritten Teil - da isser. ;o)


Billy Idol »Untouchables« (»Don´t Stop«, 1981)

05.07.2020

Volcano Zombies

Im Original hieß der Film »The Burning Dead«, was irgendwie besser passt, als der deutsche Untertitel »Die Toten brennen nicht«, aber wer will an dieser Stelle schon kleinlich sein. Es handelt sich um eine amerikanische Produktion aus dem Jahr 2015 und wenngleich der anfangs erwähnte Titel Schlimmes erahnen lässt - keine Bange, Danny Trejo ist an Bord, was soll da schon schiefgehen?

Anfangs erzählt Mr. Trejo, der hier einen Indianer mimt, ein paar Kids von einem verfluchten Berg. Diesen gibt es tatsächlich, nahe eines Kaffs in den Rocky Mountains. Es handelt sich um einen zuletzt vor 200 Jahren aktiven Vulkan, der allerdings kurz vor einem neuerlichen Ausbruch steht. Der Ort wird evakuiert, aber es gibt auch einige uneinsichtige Menschen und der Sheriff hat alle Hände voll zu tun, seine Schäfchen zu retten. Da spuckt der Vulkan auch schon Magma und... Zombies!



Man bekommt ungefähr das geboten, was man bei einem Film mit diesem Titel und Danny Trejo als Aufhänger erwartet: preiswerte Unterhaltung. Die Zombies sind halbwegs okay, die Computereffekte zwischen geht so und es hätte 2015 selbst für den schlanken Taler besser gehen müssen. Kann man sich u. a. via Netzkino reinpfeifen.


Rammstein »Puppe« (»Rammstein«, 2019)

20.06.2020

Trinitatisfriedhof Dresden, Teil 1



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The 69 Eyes »Change« (»West End«, 2020)

31.05.2020

Fahrstuhl des Grauens

Nicht alles, was aus den Niederlanden kommt ist automatisch Mist. Also geschmacksneutrales Gemüse schon, aber in Sachen Kultur haben unsere Käse jonglierenden Nachbarn mit den orangenen Trikots schon was auf dem Kasten. Davon zeugt zum Beispiel dieser Gruselklassiker aus dem Jahr 1983 mit dem Originaltitel »De Lift«.

In einem Hochhaus befindet sich ein Aufzug, der mit der für damals modernsten Technik vollgestopft ist, Mikrochips steuern das Ganze. Aber irgendwas stimmt nicht, der Lift entwickelt ein Eigenleben. Ein paar Menschen ersticken fast, als der Strom samt Klimaanlage mitten in der Nacht ausfällt, ein nächster Mann bleibt mit seinem Kopf zwischen den Türen hängen, die ihn auch nicht wieder hergeben wollen und so weiter. Fahrstuhlmonteur Felix kommt das alles seltsam vor und er versucht mit Unterstützung von Journalistin Mieke, die eine große Story wittert, der Sache auf den Grund zu gehen. Während sie mächtigen Technologiefirmen in die Quere kommen, erwischt es noch den einen oder anderen, der dem Lift zu nahe kommt. Die Polizei ist auch keine große Hilfe...



Anhand von Frisuren, Autos und vor allem beim zeitweise unfreiwillig komischen Soundtrack merkt man natürlich, dass der Film ein alter Schinken ist. Aber die Unfälle, oder wie immer man das nennen möchte und die klaustrophobische Stimmung, die Aufzüge bzw. deren Schächte bei manchen verursachen und die leise Kritik ins blinde Vertrauen in die moderne Technik, haben den Film gut altern lassen und so funktioniert und unterhält er heute noch vom feinsten. Kann man sich übrigens im Ganzen bei YouTube reinpfeifen.


Behemoth »Evoe« (»A Forest«, 2020)

05.05.2020

Coronaferien // Friedhof Tolkewitz // Teil 3




Da ist man mal drei Tage nicht am Rechner und schon hat Gastgeber Google ne neue Benutzeroberfläche für die gastgebende Plattform aus dem Hut gezaubert. Als ob das je ein Fortschritt gewesen wäre... Momentan muss ich mit Sonnenbrille schreiben, der HTML-Editor ist dann doch deutlich zu bunt. Danke dafür! Und dann... schnellestens wieder an die frische Luft! Man sieht sich...











Voodoo Jürgens »Heite grob ma Tote aus« (»Heite grob ma Tote aus«, 2016)

14.04.2020

Sam's Lake

Hier haben wir einen Gruselfilm, oder Psychothriller, je nach Auge, aus dem Jahr 2005.

Namensgeberin Sam hat den Tod ihres Vaters nie so ganz verdaut. Daher beschließt sie, zusammen mit ein paar Freunden, ein Wochenende an einem See zu verbringen, der - huch! - ihren Namen trägt. Dort gibt es eine Ferienhaus an einem malerisch gelegenen Bergsee, wo sie viele Stunden ihrer Kindheit verbrachte. Man sitzt am Wasser und am Lagerfeuer, es gesellt sich noch ein etwas schräg anmutender Einheimischer dazu und Gruselgeschichten werden erzählt. Eine handelt von einem Mörder, der in der Gegend sein Unwesen getrieben haben soll und von dem bis zum heutigen Tage natürlich jede Spur fehlt. Als Sam die Gruppe auffordert, zusammen eine runtergekommene Hütte zu besuchen, ist das der Anfang vom Ende...



In der ersten Hälfte des Films lässt man sich dazu hinreißen unbedingt mal einen Ausflug in die Natur zu planen - schöne Bilder. In der zweiten Hälfte weniger, ab da erhöht sich das Tempo schlagartig und auch wenn des Rätsels Lösung praktisch schon preisgegeben wurde und manches unfreiwillig überzogen dargestellt wird, bleibt es spannend bis zum Schluss. Die Charaktere und, wie schon erwähnt, die Kulisse passen auch, was für frei streambare Filme ja nicht immer zutrifft.


Die Ärzte »Ein Lied für jetzt« (2020)

12.04.2020

Coronaferien // Friedhof Tolkewitz // Teil 2



Das Wetter ist schön, was eigentlich egal ist, denn Friedhofswetter ist praktisch immer. Und da der Aktionsradius vom Seuchenministerium auf pupsige 15 Kilometer begrenzt wurde, bleiben nur ungefähr 666 erreichbare Friedhöfe. ;o)





Bloodsucking Zombies From Outer Space »Moonlight Sonata - Corona Quarantine Edition« (2020)

11.04.2020

▶ Die Krupps feat. Jyrki69 // Chinese Black

Schön, dass der Virus ältere Herren zur Kreativität antreibt. Das Cover des alten Gassenhauers von The Neon Judgement kann sich als Soundtrack zur Seuche auf jeden Fall hören und sehen lassen. Wash your hands! ;o)

Die Krupps feat. Jyrki69 »Chinese Black« (2020)

08.04.2020

Hack!

In Sachen alternativer Filmtitel für den deutschen Markt gibt es ja allerhand geistige Totalausfälle. In diesem Fall findet man den 2007 produzierten Film »Hack!« auf DVD bzw. auch bei YouTube unter dem Namen »Chainsaw Slaughter«, was eher auf das hundertste in die Hose gegangene Remake des maskierten Kettensägenmörders hindeutet, also quasi ein »Guck mich lieber nicht!«-Schild darstellt. Wäre in diesem Falle wirklich schade.

Eine Gruppe von Studenten (oooh!), bestehend aus klassischen Stereotypen für diese Art von Horrorfilm, fährt auf eine kleine Insel, um deren Natur etwas zu erforschen und somit den eigenen Notendurchschnitt aufzupolieren. Dort bewohnen sie ein Haus, dessen Herbergseltern ordentlich einen an der Waffel haben. Sie sind totale Film-Freaks. Im Haus hängen Filmplakate, beim Abendessen wird über Horrorstreifen schwadroniert und auch ständig alles mit einer kleinen Handkamera gefilmt. Passt aber gut, denn auch die Studenten, bis auf einen Footballspieler (der seinen Football sogar mit ins Bett nimmt), zitieren ebenso gern aus verschiedenen Filmen oder diskutieren bei jeder Gelegenheit über ihre Favoriten. Irgendwann müssen dann natürlich die ersten über die Klinge springen - wir ahnen, bereits wer... ;o) Ach so, inmitten so einer Idylle gibt es weder Handyempfang, noch kehrt der Käptn mit seinem Boot zurück, um die jungen Leute abzuholen und das Festnetztelefon ist leider auch kaputt...



Eine Szene zum Ende des Films lässt einen der Protagonisten sagen, dass dies ein billiger Horrorfilm sei und es keine Fortsetzung geben werde. Soviel zum humorigen Selbstverständnis der ganzen Veranstaltung. Ansonsten wird man aufs Beste unterhalten, das Schauspielensemble ist okay, die deutsche Synchro auch. Nach dem ersten Kill nimmt das Tempo angenehm zu. Zentrales Thema sind, wie schon erwähnt, Horrorfilme an sich, als Freund dieser bekommt man allerhand nette Gags zu sehen. Schöne Sache.


Myrkur »Gammelkäring« (»Folkesange«, 2020)

06.04.2020

▶ Misfits // Dig Up Her Bones


Misfits »Dig Up Her Bones« (»American Psycho«, 1997)

03.04.2020

Coronaferien // Friedhof Tolkewitz

Liebes Seuchentagebuch! Der Ministerpräsident hat gesagt, dass ab sofort internationale Gottesäcker nicht mehr zu betreten sind, weil sie ja nicht im vorgeschrieben Aktionsradius liegen. Wohl dem, der dort lebt, wo der liebe Gott schöne Friedhöfe auf die Erde plumpsen lassen hat. Also, rauf auf´s Fahrrad, ein desinfiziertes Bier auf den Gepäckträger gebunden und ab geht´s! Coronaferien sind, was man daraus macht. ;o)





Rocko Schamoni »Gegen den Staat« (»Showtime«, 1999)