Wieder mal ein Haifilm, davon kann man nie genug sehen, wobei man auch immer Gefahr läuft, tief ins Klo zu greifen, eine typische Genrekrankheit. Dem ist in diesem, 2016 produzierten Fall, zum Glück nicht so.
Eine Familie fährt an einen See am Fuße der Ozark Mountains (daher auch der Originaltitel »Ozark Sharks«), um in der Natur ein schönes Wochenende zu genießen. Ganz allein sind sie dabei nicht, viele andere Menschen sind ebenfalls angereist, um das anstehende Feuerwerksfestival nicht zu verpassen. Was keiner ahnt: übellaunige und hungrige Bullenhaie sind ebenfalls anwesend und schon deshalb kann die Party so was von losgehen...
So geht Haifilm! Ordentliches Tempo, sich selbst nicht all zu ernst nehmend (eine Aussage bezüglich der Auswahl des Waffenarsenals lautet Wir brauchen alles eine Nummer größer!) und mit ordentlich Gehacktem im Finale. Dann reicht auch wenig Handlung und man betrachtet das Overacting der Protaginsten angenehm amüsiert. Dieser Streifen kann einiges! Und nun: Feuer frei! ;o)
Freunde der Ölsardine als Pausensnack sollten sich diese Perle nicht entgehen lassen (gibt´s u. a. bei YouTube).
AC/DC »Shot In The Dark« (»Shot In The Dark«, 2020)
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08.11.2020
25.10.2020
Mega Shark Vs. Giant Octopus
2009 wurde dieser Film in den USA produziert. Warum, ist bis heute ungeklärt...
Forscherin Emma (seltsamerweise sind die Meeresbiologinnen in diesen Filmen meist weiblich besetzt [Schlauberger: Sonst wären es ja Biologen, Ha!]) beobachtet Wale, während die US Army ein nicht ganz legales Manöver durchführt, bei dem, mittels einer Sprengung, zwei prähistorische Tiere aus dem ewigen Eis befreit werden. Shit happens, und ab sofort gurken ein grimmiger Megalodon und sein achtarmiger Gegenspieler durch die Weltmeere. Der Hai beißt schon mal in die Golden Gate Bridge, der Tintenfisch hat es auf Tokyo abgesehen. Also versuchten Amerikaner und Japaner, die zwei Viecher aufeinander zu hetzen, um das Problem aus der Welt zu schaffen.
Natürlich findet man diesen Film in der Gernreschublade des Tierhorrors. Horror kann in diesem Falle allerdings nicht im Sinne des Gruselns gemeint sein, vielmehr in der absoluten Schrottigkeit, von der ersten bis zur letzten Sekunde. Die Schauspieler (Zeitzeugen können sich an Lorenzo Lamas erfreuen, der hier einen rassistischen Befehlshaber gibt) sind allesamt total über den Berg und wenn dazu noch Dialoge, die wohl einer drastischen Gehirnwasserabsenkung ihren Ursprung zu verdanken haben, auf die so ziemlich schlechteste deutsche Synchronisation seit Ewigkeiten treffen, kommt einem die Haiflossensuppe von vorgestern ganz schnell wieder hoch. Die Effekte sind, nun ja, das ist dem Genre so zu eigen, recht preiswert, aber nicht vergleichsweise so eine visuelle Katastrophe, wie die, im negativen Sinn, comichafte Bebilderung, gepaart mit einer Ausleuchtung, die man sonst nur von ganz kreativen Diskothekenbeleuchtern kennt. Aua, meine Augen, aua, meine Ohren! Unterm Strich ein absoluter Haufen Octopuskacke, selbst ein B-Movie-geschulter Mensch wie meine Wenigkeit konnte sich das nur viergeteilt, unterbrochen von Mahlzeiten, traumlosen Schlaf usw. antun. Wer so abgebrüht ist, sich des Ganze dennoch zugeben, wird bei YouTube fündig. Ich hoffe, so was passiert mir nie wieder! ;o)
Wytch Hazel »Dry Bones« (»III: Pentecost«, 2020)
Forscherin Emma (seltsamerweise sind die Meeresbiologinnen in diesen Filmen meist weiblich besetzt [Schlauberger: Sonst wären es ja Biologen, Ha!]) beobachtet Wale, während die US Army ein nicht ganz legales Manöver durchführt, bei dem, mittels einer Sprengung, zwei prähistorische Tiere aus dem ewigen Eis befreit werden. Shit happens, und ab sofort gurken ein grimmiger Megalodon und sein achtarmiger Gegenspieler durch die Weltmeere. Der Hai beißt schon mal in die Golden Gate Bridge, der Tintenfisch hat es auf Tokyo abgesehen. Also versuchten Amerikaner und Japaner, die zwei Viecher aufeinander zu hetzen, um das Problem aus der Welt zu schaffen.
Natürlich findet man diesen Film in der Gernreschublade des Tierhorrors. Horror kann in diesem Falle allerdings nicht im Sinne des Gruselns gemeint sein, vielmehr in der absoluten Schrottigkeit, von der ersten bis zur letzten Sekunde. Die Schauspieler (Zeitzeugen können sich an Lorenzo Lamas erfreuen, der hier einen rassistischen Befehlshaber gibt) sind allesamt total über den Berg und wenn dazu noch Dialoge, die wohl einer drastischen Gehirnwasserabsenkung ihren Ursprung zu verdanken haben, auf die so ziemlich schlechteste deutsche Synchronisation seit Ewigkeiten treffen, kommt einem die Haiflossensuppe von vorgestern ganz schnell wieder hoch. Die Effekte sind, nun ja, das ist dem Genre so zu eigen, recht preiswert, aber nicht vergleichsweise so eine visuelle Katastrophe, wie die, im negativen Sinn, comichafte Bebilderung, gepaart mit einer Ausleuchtung, die man sonst nur von ganz kreativen Diskothekenbeleuchtern kennt. Aua, meine Augen, aua, meine Ohren! Unterm Strich ein absoluter Haufen Octopuskacke, selbst ein B-Movie-geschulter Mensch wie meine Wenigkeit konnte sich das nur viergeteilt, unterbrochen von Mahlzeiten, traumlosen Schlaf usw. antun. Wer so abgebrüht ist, sich des Ganze dennoch zugeben, wird bei YouTube fündig. Ich hoffe, so was passiert mir nie wieder! ;o)
Wytch Hazel »Dry Bones« (»III: Pentecost«, 2020)
reingefruttelt von
Octapolis
Labels:
Gehirnwasserabsenkung,
Haie,
Horrorfilm,
Wytch Hazel
13.08.2019
6-Headed Shark Attack
6 Köpfe - so langsam wird es eng am Rumpf des Hais! Aber dafür sind Handlung, Schauspieler, Dialoge und Synchro auch gefühlt sechs mal mieser, als je zu vor. Alles das, worauf es bei einem gepflegten Hai-Filmchen also überhaupt nicht ankommt. Veröffentlicht wurde dieser vierte Teil dieser, sich mit mehrköpfigen Haien beschäftigten, Reihe, im Jahr 2018. Premiere war auf dem TV-Sender SyFy, produziert von der Firma The Asylum, was im Grunde alles sagt.
Corazon Island, eine felsige Insel, rundherum feinstes Haigewässer inklusive einer verlassenen Haiforschungsstation. Dort will Eheberater William, dem gerade noch die Frau weggerannt ist, einigen Paaren, durch ein Wochenende mit therapeutischen Ansätzen, wieder zu einander helfen. Soweit kommt es nicht, denn schon bald beginnt der Hai die Gruppe zu dezimieren. Am Ende werden wohl die überleben, die das Ziel des Wochenendes, nämlich sich auf einander zu verlassen, zu vertrauen und an einem Strang zu ziehen, am besten umsetzen. Was dem sechsköpfigen Knorpel aber wurscht ist. Mithilfe der Köpfe, die er gerade nicht zum Schnappen braucht, kann er sich inzwischen krabbenartig kürzere Strecken an Land bewegen.
Also, nebst schon eingangs erwähnten Grunddefiziten: der Hai ist ganz gut gemacht, die Effekte darüber hinaus sehen fürs Jahr 2018 sehr seltsam aus, gerade wenn z. B. bei Fressszenen Computer und Echtbild ineinandergreifen sollten. Der eigentliche Reißer ist (und das ist kein Spoiler, der irgendwie die Spannung killt) das Unwetter. Laut Meteorologin ist der Zyklon in weniger als vierzig Minuten da. Wenn man sich mal anguckt, wie viel Zeit sich die Protagonisten lassen... ach so, es kommt ja gar kein Zyklon, in der übernächsten Kameraeinstellung sehen wir nach dunklen Wolken und weißem Nebel auf einmal die Sonne, nur damit es kurz darauf finsterste Nacht sein kann. Bei aller Liebe zum B-Movie, aber so was hätte jeder Kabelassistent besser auf die Kette bekommen. Aber, wir wollen nicht zu viel meckern, und uns auf den nächsten Teil mit noch mehr Köpfen freuen! ;o)
The Melmacs »Record Store« (2019)
Corazon Island, eine felsige Insel, rundherum feinstes Haigewässer inklusive einer verlassenen Haiforschungsstation. Dort will Eheberater William, dem gerade noch die Frau weggerannt ist, einigen Paaren, durch ein Wochenende mit therapeutischen Ansätzen, wieder zu einander helfen. Soweit kommt es nicht, denn schon bald beginnt der Hai die Gruppe zu dezimieren. Am Ende werden wohl die überleben, die das Ziel des Wochenendes, nämlich sich auf einander zu verlassen, zu vertrauen und an einem Strang zu ziehen, am besten umsetzen. Was dem sechsköpfigen Knorpel aber wurscht ist. Mithilfe der Köpfe, die er gerade nicht zum Schnappen braucht, kann er sich inzwischen krabbenartig kürzere Strecken an Land bewegen.
Also, nebst schon eingangs erwähnten Grunddefiziten: der Hai ist ganz gut gemacht, die Effekte darüber hinaus sehen fürs Jahr 2018 sehr seltsam aus, gerade wenn z. B. bei Fressszenen Computer und Echtbild ineinandergreifen sollten. Der eigentliche Reißer ist (und das ist kein Spoiler, der irgendwie die Spannung killt) das Unwetter. Laut Meteorologin ist der Zyklon in weniger als vierzig Minuten da. Wenn man sich mal anguckt, wie viel Zeit sich die Protagonisten lassen... ach so, es kommt ja gar kein Zyklon, in der übernächsten Kameraeinstellung sehen wir nach dunklen Wolken und weißem Nebel auf einmal die Sonne, nur damit es kurz darauf finsterste Nacht sein kann. Bei aller Liebe zum B-Movie, aber so was hätte jeder Kabelassistent besser auf die Kette bekommen. Aber, wir wollen nicht zu viel meckern, und uns auf den nächsten Teil mit noch mehr Köpfen freuen! ;o)
The Melmacs »Record Store« (2019)
13.09.2018
5-Headed Shark Attack
Wieviel Köpfe passen an so einen Hai? Das ist eine der Fragen, die sich die Menschheit seit Anbeginn ihres Daseins stellt und auf die diese Reihe versucht, Antworten zu finden. In diesem Fall also fünf. Wobei man die ganze Zeit nur vier sieht und sich fragt, was da falsch gelaufen ist (total drollig: von unten - der Hai hat wie einige von uns auch ein recht weißes Bäuchlein - sieht er aus wie die Tatze eines Yetis) - die ganz Gewitzten ahnen allerdings beizeiten, wo der fünfte Kopf versteckt ist. Auf so etwas ungeheuer Kreatives muss man als Filmemacher erstmal kommen, ich wette, man hat sich beim Basteln der CGI mehrmals ausführlichst beömmelt.
Schauplatz ist diesmal die Küste vor Puerto Rico. Dort befindet sich ein Aquarium und es läuft nicht gut für den Betreiber. Als sich der mehrköpfige Hai die ersten Opfer einverleibt hat, wittert er die Chance das Vieh lebendig zu fangen und die großen Scheine zu scheffeln. Er überredet ein paar junge Meeresbiologen sich dieser gefährlichen Mission anzuschlißen, was erneut Futter für den Hai bringt. Zum Schluß wendet man sich an einen professionellen Haijäger... The Asylum produzierten im Jahr 2017 diesen Film für den US-Sender SyFy. Exakt so sieht das Ergebnis aus (85 Minuten Spaß haben hierzulande eine P12-Freigabe), technisch auf der Höhe der Zeit, Darsteller zum ins Meer schmeißen und nur so viel Handlung wie unbedingt nötig.
Darkthrone »Hans Siste Vinter« (»Panzerfaust«, 1995)
Schauplatz ist diesmal die Küste vor Puerto Rico. Dort befindet sich ein Aquarium und es läuft nicht gut für den Betreiber. Als sich der mehrköpfige Hai die ersten Opfer einverleibt hat, wittert er die Chance das Vieh lebendig zu fangen und die großen Scheine zu scheffeln. Er überredet ein paar junge Meeresbiologen sich dieser gefährlichen Mission anzuschlißen, was erneut Futter für den Hai bringt. Zum Schluß wendet man sich an einen professionellen Haijäger... The Asylum produzierten im Jahr 2017 diesen Film für den US-Sender SyFy. Exakt so sieht das Ergebnis aus (85 Minuten Spaß haben hierzulande eine P12-Freigabe), technisch auf der Höhe der Zeit, Darsteller zum ins Meer schmeißen und nur so viel Handlung wie unbedingt nötig.
Darkthrone »Hans Siste Vinter« (»Panzerfaust«, 1995)
06.09.2018
3-Headed Shark Attack
Nachdem im Jahr 2012 ein zweiköpfiger Hai auftauchte, wurde ihm drei Jahre später ein weiterer Kopf spendiert. Womit der Untertitel Mehr Köpfe = mehr Tote erklärt ist. Es handelt sich um eine The Asylum-Produktion, was Genrefreunden eine ungefähre Vorstellung davon geben dürfte, was da auf den Teller kommt.
Zur Einstimmung sehen wir eine Strandparty, die ohne großes Federlesen vom Hai plattgemacht wird. In der Nähe ist eine Unterwasserstation, in der sich Meeresbiologen mit der Verschmutzung der Meere befassen. Diese wird ebenfalls von Mr. Dreikopf angegriffen und am Ende komplett zerstört (ja, der kann einiges!). Eine kleine Gruppe entkommt dem Inferno und flüchtet in einem Motorboot (welches der Hai nicht versenkt, bissl unlogisch, aber sonst wäre der Film an dieser Stelle zu Ende). Etwas weiter dümpelt ein Vergnügungsschiff mit tanzenden Partygästen, quasi Haileckerli in der Dose. Um diese ahnungslosen Menschen zu warnen bzw. zu retten wird ein Fischerboot angefunkt. Sein Käptn: Danny Trejo! Klar, haben die außer popeligen Angeln auch ein paar ordentliche Knarren an Bord... und (Achtung, Spoiler!) natürlich auch eine Machete im Handschufach, falls die Munition ausgehen sollte.
Technisch nett gemacht, temporeich und unterhaltsam. Synchronisation nervtötend emotionslos. Der ständig aufgewärmte Umweltaspekt reißt auch nicht wirklich mit, wer verzichtet in Zukunft auf Plastiktüten, wenn am Ende des Films die Rettungsidee darin besteht, den Hai mit Müllsäcken zu füttern? ;o) Freuen wir uns auf den nächsten Hai mit noch mehr Köpfen (denkt das mal zu Ende, wenn der irgendwann 50 Köpfe oder so hat, ist dann noch Platz für eine Schwanzflosse, oder sieht er dann aus wie ein Ninjastern mit Zähnen?)!
The Dumplings »Ach nie mnie jedne« (»NowOsiecka«, 2017)
Zur Einstimmung sehen wir eine Strandparty, die ohne großes Federlesen vom Hai plattgemacht wird. In der Nähe ist eine Unterwasserstation, in der sich Meeresbiologen mit der Verschmutzung der Meere befassen. Diese wird ebenfalls von Mr. Dreikopf angegriffen und am Ende komplett zerstört (ja, der kann einiges!). Eine kleine Gruppe entkommt dem Inferno und flüchtet in einem Motorboot (welches der Hai nicht versenkt, bissl unlogisch, aber sonst wäre der Film an dieser Stelle zu Ende). Etwas weiter dümpelt ein Vergnügungsschiff mit tanzenden Partygästen, quasi Haileckerli in der Dose. Um diese ahnungslosen Menschen zu warnen bzw. zu retten wird ein Fischerboot angefunkt. Sein Käptn: Danny Trejo! Klar, haben die außer popeligen Angeln auch ein paar ordentliche Knarren an Bord... und (Achtung, Spoiler!) natürlich auch eine Machete im Handschufach, falls die Munition ausgehen sollte.
Technisch nett gemacht, temporeich und unterhaltsam. Synchronisation nervtötend emotionslos. Der ständig aufgewärmte Umweltaspekt reißt auch nicht wirklich mit, wer verzichtet in Zukunft auf Plastiktüten, wenn am Ende des Films die Rettungsidee darin besteht, den Hai mit Müllsäcken zu füttern? ;o) Freuen wir uns auf den nächsten Hai mit noch mehr Köpfen (denkt das mal zu Ende, wenn der irgendwann 50 Köpfe oder so hat, ist dann noch Platz für eine Schwanzflosse, oder sieht er dann aus wie ein Ninjastern mit Zähnen?)!
The Dumplings »Ach nie mnie jedne« (»NowOsiecka«, 2017)
03.09.2018
Sharknado 5: Global Swarming
Wenn das Wetter einige Kapriolen mit Namen wie Safarinado oder Sharkzilla schlägt, dann kann es sich nur um einen weiteren Teil der »Sharknado«-Reihe handeln. Dieser fünfte Teil stammt aus dem Jahr 2017.
Die Schwesternschaft »Sharknado Sisters« begibt sich nach Stonehenge, um zu erkunden, wie die Menschheit in ihrer weiteren Vergangenheit mit Sharknados (falls bis dato jemand wirklich noch nichts davon gehört hat: Tornado, in dem Haie sind, extrem gefährlich!) umging. Dabei wird blöderweise die Mutter aller Sharknados freigesetzt und, es gibt ja Zufälle, Gil, kein Geringerer als der Sohn von Fin Shepard gerät hinein. Das lassen sich seine Eltern natürlich nicht bieten und so stürzen sich Fin und seine mittlerweile vollbionische Frau April mitten in jede sich anbietende Windhose. Neu ist, dass, nachdem London verwüstet wurde, der Sharknado um die ganze Welt brettert, bzw. Portale bildet, die die besorgten Eltern von einem Sharknado zum nächsten teleportieren.
Also: der Film ist unterhaltsam und kurzweilig, weil ja Sharknado, keine Frage. Zahlreiche Chameoauftritte mehr oder minder bekannter Gesichter, ein wirklich hammerhartes Tempo, sowie jede Menge Gags und Haarsträubigkeiten lassen die Zeit schnell vergehen. Dolph Lundgren kommt auch noch mit zur Habenseite. Allerdings greift sich manches in der fünften Rotation ein bisschen ab. Bei den ersten Teilen wirkte auch einiges, ach was, fast alles übertrieben, doch mittlerweile ist die Grenze der Phantasie etwas ausgereitzt, was die völlig zusammengeschusterte, um jeden Preis um Superlativen bemühte Handlung offenbart... Vorsicht, hinter Ihnen! ;o)
Dool »Golden Serpents« (»Here Now, There Then«, 2017)
Die Schwesternschaft »Sharknado Sisters« begibt sich nach Stonehenge, um zu erkunden, wie die Menschheit in ihrer weiteren Vergangenheit mit Sharknados (falls bis dato jemand wirklich noch nichts davon gehört hat: Tornado, in dem Haie sind, extrem gefährlich!) umging. Dabei wird blöderweise die Mutter aller Sharknados freigesetzt und, es gibt ja Zufälle, Gil, kein Geringerer als der Sohn von Fin Shepard gerät hinein. Das lassen sich seine Eltern natürlich nicht bieten und so stürzen sich Fin und seine mittlerweile vollbionische Frau April mitten in jede sich anbietende Windhose. Neu ist, dass, nachdem London verwüstet wurde, der Sharknado um die ganze Welt brettert, bzw. Portale bildet, die die besorgten Eltern von einem Sharknado zum nächsten teleportieren.
Also: der Film ist unterhaltsam und kurzweilig, weil ja Sharknado, keine Frage. Zahlreiche Chameoauftritte mehr oder minder bekannter Gesichter, ein wirklich hammerhartes Tempo, sowie jede Menge Gags und Haarsträubigkeiten lassen die Zeit schnell vergehen. Dolph Lundgren kommt auch noch mit zur Habenseite. Allerdings greift sich manches in der fünften Rotation ein bisschen ab. Bei den ersten Teilen wirkte auch einiges, ach was, fast alles übertrieben, doch mittlerweile ist die Grenze der Phantasie etwas ausgereitzt, was die völlig zusammengeschusterte, um jeden Preis um Superlativen bemühte Handlung offenbart... Vorsicht, hinter Ihnen! ;o)
Dool »Golden Serpents« (»Here Now, There Then«, 2017)
22.04.2018
Meg Trailer
Freunde des gepflegten Haifilms können sich nen Knoten ins Taschentuch machen. Voraussichtlich am 30. August gibt´s frisch Gehacktes. Jason Statham vs. Megalodon! Wenn das nichts ist... ;o)
Kalmydia »Mä lähden himaan« (»Los Celibatos«, 1991)
23.09.2017
Sharknado 4
Teil vier der Sharknado-Reihe (Original »Sharknado: The 4th Awakens«) hat von Allem mehr. Mehr Haie, mehr Nado (Lavanado, Firenado, Nukenado etc. pp.), mehr Filmzitate (schön, z. B. wenn sich ehemalige Rettungsschwimmer aus Malibu unterhalten oder Steve Guttenberg gibt Fin ein Auto namens Christine, weil er selber gerade mit Feuerspinnen beschäftigt ist), mehr Chameos (Jedward zum Beispiel... und Dog!) und mehr Famile. Mehr Familie? Yeah, denn zu den altbekannten Mitstreitern gesellen sich ein paar mehr, die Shepards bekommen bis zum Ende des Films ein richtiges Familientreffen spendiert. Wir lernen zum Beispiel Aprils Vater Wilford Wexler kennen, gespielt von Gary Busey, der seine Tochter nach derem Ende in Teil 3 wieder zum Leben erweckt hat, Superwoman lässt grüßen.
Mittlerweile wurden quer durch die USA sogenannte Astro Pods errichtet, größere Stationen, mit denen das Wetter stabilisiert werden kann, in dem man aufkommende Tornados mit Druckwellen beschießt. Fin ist derweil in Las Vegas, um dort seinen Sohn zu treffen. Ebenfalls in Vegas soll ein Hotel eröffnet werden, in dem es thematisch um Haie geht, natürlich sind viele davon anwesend. Als ein nun herannahender Sandnado die spitzzähnigen Racker aus ihren Becken wirbelt haben wir einen Sharksandnado. Verdammt! Aber wenn Fin Shepard in der Nähe ist wird´s schon gehen... So geht es weiter. Yellowstone, San Francisco, Hoover Damm, Grand Canion... bis zum großen Finale an den Niagara-Fällen. Es ist hektischer, auf die Spitze getriebener Edelmüll - es ist Sharknado!
Aso, die technischen Eckdaten... Erstens hab ich Bouldernado vergessen. Und jetzt, wo ich darüber nachdenke, auch Oilnado. Erstaufführung auf dem Sender SyFy im Jahre 2016, Spielzeit etwa 85 Minuten. Wobei solche Zahlen bei dieser Art von Filmen einfach nur Zahlen sind... ;o)
Elvis »Viva Las Vegas« (1964)
Mittlerweile wurden quer durch die USA sogenannte Astro Pods errichtet, größere Stationen, mit denen das Wetter stabilisiert werden kann, in dem man aufkommende Tornados mit Druckwellen beschießt. Fin ist derweil in Las Vegas, um dort seinen Sohn zu treffen. Ebenfalls in Vegas soll ein Hotel eröffnet werden, in dem es thematisch um Haie geht, natürlich sind viele davon anwesend. Als ein nun herannahender Sandnado die spitzzähnigen Racker aus ihren Becken wirbelt haben wir einen Sharksandnado. Verdammt! Aber wenn Fin Shepard in der Nähe ist wird´s schon gehen... So geht es weiter. Yellowstone, San Francisco, Hoover Damm, Grand Canion... bis zum großen Finale an den Niagara-Fällen. Es ist hektischer, auf die Spitze getriebener Edelmüll - es ist Sharknado!
Aso, die technischen Eckdaten... Erstens hab ich Bouldernado vergessen. Und jetzt, wo ich darüber nachdenke, auch Oilnado. Erstaufführung auf dem Sender SyFy im Jahre 2016, Spielzeit etwa 85 Minuten. Wobei solche Zahlen bei dieser Art von Filmen einfach nur Zahlen sind... ;o)
Elvis »Viva Las Vegas« (1964)
15.09.2017
Sharknado 2
Was sagt es aus, wenn The Hoff einen Film bewirbt? Yes, der Trash-Faktor wird im Wohlfühlbereich sein! Und sein Gesicht ist ja ohnehin mit der Sharknado-Reihe (dieses Jahr Teil 5!) verbunden. Dieser zweite Teil (OT: »Sharknado 2: The Second One«) stammt aus dem Jahr 2014.
Fin und April (Ian Ziering und Tara Reid) sind anfangs in einem Flugzeug unterwegs, als dieses in einen Sharknado gerät. Die Maschine hat Löcher, die Besatzung geht drauf, aber natürlich gelingt Fin die Notlandung, Ehrensache. Zurück in New York muss April ins Krankenhaus, eine Hand ist ab. Das hält sie aber nicht davon ab dem lieben Fin zu helfen, die Menschheit zu retten. Haare und Make Up sitzen natürlich, den Umständen entsprechend, gut. Da wären dann noch zwei Windhosen, die sich über dem Big Appel treffen, ein ohnehin unschönes Wetterextrem, wenn nicht beide auch noch Haie durch die Luft wirbeln würden...
Unterm Strich ist klar was hier geboten wird. Der Actionanteil und die Metzelfrequenz wurden gegenüber dem Erstwerk noch ein bisschen angehoben, sämtliche Übertreibungen auch. So muss das... ;o)
Spinnerette »Valium Knights« (»Ghetto Love«, 2008)
Fin und April (Ian Ziering und Tara Reid) sind anfangs in einem Flugzeug unterwegs, als dieses in einen Sharknado gerät. Die Maschine hat Löcher, die Besatzung geht drauf, aber natürlich gelingt Fin die Notlandung, Ehrensache. Zurück in New York muss April ins Krankenhaus, eine Hand ist ab. Das hält sie aber nicht davon ab dem lieben Fin zu helfen, die Menschheit zu retten. Haare und Make Up sitzen natürlich, den Umständen entsprechend, gut. Da wären dann noch zwei Windhosen, die sich über dem Big Appel treffen, ein ohnehin unschönes Wetterextrem, wenn nicht beide auch noch Haie durch die Luft wirbeln würden...
Unterm Strich ist klar was hier geboten wird. Der Actionanteil und die Metzelfrequenz wurden gegenüber dem Erstwerk noch ein bisschen angehoben, sämtliche Übertreibungen auch. So muss das... ;o)
Spinnerette »Valium Knights« (»Ghetto Love«, 2008)
23.01.2017
Shark Zone - Tod aus der Tiefe
»Shark Zone« ist ein amerikanisch-bulgarisch koproduzierter Haifilm aus dem Jahr 2003. Eine Direct-to-Video-Produktion sollte fairnesshalber noch angemerkt werden.
Anfangs lernen wir Jimmy kennen. Er taucht mit seinem Vater zum Wrack eines einst stolzen Schiffes, um der Legende versunkener Schätze auf den Grund zu gehen. Dabei werden sie von Haien (große weiße in diesem Fall) angegriffen. Jim wird gerettet, sein Vater hat nicht so viel Glück und bezahlt die Schatzsuche mit dem Leben. Von diesem Tag an will Jimmy nie wieder tauchen. Daran ändert auch Mafioso Volkoff nichts, der ihm ein erkleckliches Sümmchen Geld bietet um ihn zum Wrack zu lotsen. Als er, um den Druck zu erhöhen, dann allerdings seinen Sohn entführt, bleibt ihm keine andere Wahl...
Ich hab bei verschiedenen Quellen recherchiert, der Film ist tatsächlich auf das Jahr 2003 datiert, was seltsam ist, denn er wirkt völlig aus seiner Zeit gefallen. Hätte mir jemand erzählt, er sei Anfang der 1990er Jahre gefertigt worden - ich hätte das ohne Hinterfragen geglaubt. Gewollt oder nicht, man weiß es nicht und am Ende spielt´s auch keine Geige. Die Haie (entweder im Schwimm- oder Fressmodus) können sich sehen lassen, auch wenn manche Einstellungen wiederholt zum Einsatz kommen. Kulisse und Darsteller sind, nu ja, eben ein bisschen 1992, aber unterm Strich gibt es größere Grütze (okay ich geb es zu, Mitte des Films hab ich ne Runde Hungry Shark Evolution nebenher gezockt...). ;o)
Master´s Hammer »Suchardův dům (v Nové Pace)« (»Jilemnický Okultista«, 1992)
Anfangs lernen wir Jimmy kennen. Er taucht mit seinem Vater zum Wrack eines einst stolzen Schiffes, um der Legende versunkener Schätze auf den Grund zu gehen. Dabei werden sie von Haien (große weiße in diesem Fall) angegriffen. Jim wird gerettet, sein Vater hat nicht so viel Glück und bezahlt die Schatzsuche mit dem Leben. Von diesem Tag an will Jimmy nie wieder tauchen. Daran ändert auch Mafioso Volkoff nichts, der ihm ein erkleckliches Sümmchen Geld bietet um ihn zum Wrack zu lotsen. Als er, um den Druck zu erhöhen, dann allerdings seinen Sohn entführt, bleibt ihm keine andere Wahl...
Ich hab bei verschiedenen Quellen recherchiert, der Film ist tatsächlich auf das Jahr 2003 datiert, was seltsam ist, denn er wirkt völlig aus seiner Zeit gefallen. Hätte mir jemand erzählt, er sei Anfang der 1990er Jahre gefertigt worden - ich hätte das ohne Hinterfragen geglaubt. Gewollt oder nicht, man weiß es nicht und am Ende spielt´s auch keine Geige. Die Haie (entweder im Schwimm- oder Fressmodus) können sich sehen lassen, auch wenn manche Einstellungen wiederholt zum Einsatz kommen. Kulisse und Darsteller sind, nu ja, eben ein bisschen 1992, aber unterm Strich gibt es größere Grütze (okay ich geb es zu, Mitte des Films hab ich ne Runde Hungry Shark Evolution nebenher gezockt...). ;o)
Master´s Hammer »Suchardův dům (v Nové Pace)« (»Jilemnický Okultista«, 1992)
06.11.2016
Shark Swarm
Der Titel macht Mut, die Spieldauer von 169 Minuten kratzt an diesem. Natürlich gibt es auch noch einen deutschen Zusatztitel, der da »Angriff der Haie« lautet. Ach was...
Ort des Geschehens ist Full Moon Bay, ein Dorf am Pazifik, welches seine Blütezeit durch Fischerei hinter sich hat. Das ruft den Spekulanten Hamilton Lux auf den Plan. Völlig abgebrüht lässt er Gift ins Wasser der Bucht kippen, um sämtliche Fische zu töten und den Fischern somit die Einkunftsgrundlage zu entziehen. Klappt auch und schon verkaufen die Einheimischen recht bereitwillig ihre Grundstücke an Lux.
So was geht natürlich nicht ungestraft über die Bühne, denn unter anderen Meeresbewohnern verändern vor allem die Haie ihr Verhalten, gehen fortan in einem Schwarm, aggressiver als sonst und scheinbar auch schwarmintelligent auf die Jagd. Ein Meeresbiologe, eine Umweltaktivistin und noch ein paar mehr Leute gehen der Sache auf den Grund...
Was soll man sagen... Im Ganzen war das Anschauen eine etwas zweigespaltene Flosse. Auf der einen Seite sind die Haie gut gemacht, die Schauspieler auch ganz nett (prominente Gesichter: Darryl Hannah und Fahrid Murray Abraham [Dar Adal aus Homeland]). Aber was hat die Produzenten geritten, dass zu so einem, ähem, Epos auszuwalzen? Haifilme beinhalten eben nur ein bestimmtes Maß an Handlung und auch wenn der Ansatz mit dem Finger auf Spekulanten zu zeigen sicher gut gemeint ist, es gibt zwischendurch wirklich zerrige Längen. Und abschließend noch was: der Film wurde 2008 veröffentlicht, hat aber eine fast durchgehend eine angestaubte Stimmung wie diese US-TV-Serien Ende der 1980er. Also werde ich es mir an dieser Stelle einfach verkneifen, den Film zu empfehlen, noch rate ich ab... ;o)
Year Of The Goat »For The King« (»Angels´ Necropolis«, 2012)
Ort des Geschehens ist Full Moon Bay, ein Dorf am Pazifik, welches seine Blütezeit durch Fischerei hinter sich hat. Das ruft den Spekulanten Hamilton Lux auf den Plan. Völlig abgebrüht lässt er Gift ins Wasser der Bucht kippen, um sämtliche Fische zu töten und den Fischern somit die Einkunftsgrundlage zu entziehen. Klappt auch und schon verkaufen die Einheimischen recht bereitwillig ihre Grundstücke an Lux.
So was geht natürlich nicht ungestraft über die Bühne, denn unter anderen Meeresbewohnern verändern vor allem die Haie ihr Verhalten, gehen fortan in einem Schwarm, aggressiver als sonst und scheinbar auch schwarmintelligent auf die Jagd. Ein Meeresbiologe, eine Umweltaktivistin und noch ein paar mehr Leute gehen der Sache auf den Grund...
Was soll man sagen... Im Ganzen war das Anschauen eine etwas zweigespaltene Flosse. Auf der einen Seite sind die Haie gut gemacht, die Schauspieler auch ganz nett (prominente Gesichter: Darryl Hannah und Fahrid Murray Abraham [Dar Adal aus Homeland]). Aber was hat die Produzenten geritten, dass zu so einem, ähem, Epos auszuwalzen? Haifilme beinhalten eben nur ein bestimmtes Maß an Handlung und auch wenn der Ansatz mit dem Finger auf Spekulanten zu zeigen sicher gut gemeint ist, es gibt zwischendurch wirklich zerrige Längen. Und abschließend noch was: der Film wurde 2008 veröffentlicht, hat aber eine fast durchgehend eine angestaubte Stimmung wie diese US-TV-Serien Ende der 1980er. Also werde ich es mir an dieser Stelle einfach verkneifen, den Film zu empfehlen, noch rate ich ab... ;o)
Year Of The Goat »For The King« (»Angels´ Necropolis«, 2012)
03.10.2016
Raiders Of The Lost Shark
Moment, ich muss mich erstmal runterbeugen - geschafft - unterste Schublade! Im Jahre 2014 wurde dieser gut 70 Minuten (noch ein bisschen durch Vor- und Apspann aufgeblähte) Rotz gedreht. Für so etwas wurde das Gütesiegel B-Movie sicher nicht erdacht. In irgendeinem Forum äußerte jemand sinngemäß, der Film sähe aus, als sei er für hundert Euro am nächsten Baggersee gedreht worden; wer sich trotz dieser und ähnlicher Warnungen auf diese Form der Ressourcenverschwendung einläßt, dem ist dann genauso wenig zu helfen, wie dem Verfasser dieser Zeilen. Bei diesem Haifilm ist alles, aber auch wirklich alles Grütze (nur zwei typische Beispiele: 1. aus Haiperspektive sieht man die Sonne über dem Wasser stehen, in der Überwasseraufnahme ist der Himmel grau und 2. der Hai verursacht weder beim Auf- noch Eintauchen irgendwelche Wasserverwirbelungen)!
Die Geschichte beruht freilich auf Tatsachen, Namen wurden nur zum Schutz der Geschädigten geändert. Mal abgesehen davon, dass das Ding mit den wahren Begebenheiten reichlich ausgelatscht ist - hier glaubt man es aber sofort - schließlich haben ja wohl die meisten schon mal einen fliegenden Hai gesehen. Eben.
Guckt man sich folgenden Schnipsel an (für den die Kommentarfunktion bei YouTube übrigens gesperrt ist... hmmm), erhält man schon mal einen netten Eindruck in die Qualitäten von Kulisse, Schauspielkunst, Synchronisation und Hai selbst...
Die Handlung geht in etwa so. Diverse Menschen (Wachmänner mit ihren Sauffreundinnen, debile Polizisten, ahnungslose Studenten und noch ein paar Statisten) kommen aus verschiedenen Gründen an ein Gewässer, in welchem sich eine Insel befindet, welche ein Labor beherbergt, in dem am Hai rumgemurkst wird. Dieser entwickelt sich prächtig - wie schon erwähnt - er kann fliegen! Schlecht für die potentiellen Opfer, denn man male sich das selber mal aus, da hat der Hai ein ganz schönes Ass im Ärmel!
Manches ist vielleicht lustig gemeint, jedoch bringt das, was hier vielleicht humorig sein sollte, allenfalls eine Gesichtsentgleisung im Stile eines Schlaganfalls, denn ein Schmunzeln zustande. Jungejunge... Hier ist aber auch wirklich gar nichts lustig - und sonst sind wir für einfachen Humor schon zu haben! ;o)
Also, Freunde: Finger weg von diesem Schund!
Arkona »Pod Mechami« (»Vozrozhdenie«, 2016)
[Аркона »Под Mечами« (»Возрождение«, 2016)]
Die Geschichte beruht freilich auf Tatsachen, Namen wurden nur zum Schutz der Geschädigten geändert. Mal abgesehen davon, dass das Ding mit den wahren Begebenheiten reichlich ausgelatscht ist - hier glaubt man es aber sofort - schließlich haben ja wohl die meisten schon mal einen fliegenden Hai gesehen. Eben.
Guckt man sich folgenden Schnipsel an (für den die Kommentarfunktion bei YouTube übrigens gesperrt ist... hmmm), erhält man schon mal einen netten Eindruck in die Qualitäten von Kulisse, Schauspielkunst, Synchronisation und Hai selbst...
Die Handlung geht in etwa so. Diverse Menschen (Wachmänner mit ihren Sauffreundinnen, debile Polizisten, ahnungslose Studenten und noch ein paar Statisten) kommen aus verschiedenen Gründen an ein Gewässer, in welchem sich eine Insel befindet, welche ein Labor beherbergt, in dem am Hai rumgemurkst wird. Dieser entwickelt sich prächtig - wie schon erwähnt - er kann fliegen! Schlecht für die potentiellen Opfer, denn man male sich das selber mal aus, da hat der Hai ein ganz schönes Ass im Ärmel!
Manches ist vielleicht lustig gemeint, jedoch bringt das, was hier vielleicht humorig sein sollte, allenfalls eine Gesichtsentgleisung im Stile eines Schlaganfalls, denn ein Schmunzeln zustande. Jungejunge... Hier ist aber auch wirklich gar nichts lustig - und sonst sind wir für einfachen Humor schon zu haben! ;o)
Also, Freunde: Finger weg von diesem Schund!
Arkona »Pod Mechami« (»Vozrozhdenie«, 2016)
[Аркона »Под Mечами« (»Возрождение«, 2016)]
04.01.2016
Shark Week - 7 Tage, 7 Haie
Manchmal möchte man die Erfinder der deutschen Verleihtiteln einfach mit gefesselten Händen in ein Haibecken werfen...
Dies tut auch ein Drogenboss um sich an Leuten zu rächen, die seiner Meinung nach den Tod seines Sohnes verschuldet haben. Vielmehr noch, er schickt sie auf einer abgeschotteten Insel über einen Abenteuerparcours, auf dem sie täglich mit einer anderen Haiart konfrontiert werden. Klingt seltsam? Ist es auch... ;o)
Im Grunde hätte man aus der Idee auch noch irgendetwas machen können, denn an Kulisse und Effekten hat man offenbar nicht gespart, dafür jedoch an der Ausarbeitung der Charaktere, was der Handlung vielleicht etwas mehr Tiefe verliehen hätte. Aber dafür bräuchte man ein gescheites Script und fähigere Darsteller. Jedoch wirken die schauspielerischen Leistungen teilweise selbst für diese Art von Film steif, was aber auch an der deutschen Synchronisation liegen könnte. Oder an den höllendämlichen Dialogen. Manchmal möchte man die Erfinder von höllendämlichen Dialogen einfach mit gefesselten Händen in ein Haibecken werfen... ;o)
Laubegast Front »Lineon« (»Wiping Out...«, 2007)
Im Grunde hätte man aus der Idee auch noch irgendetwas machen können, denn an Kulisse und Effekten hat man offenbar nicht gespart, dafür jedoch an der Ausarbeitung der Charaktere, was der Handlung vielleicht etwas mehr Tiefe verliehen hätte. Aber dafür bräuchte man ein gescheites Script und fähigere Darsteller. Jedoch wirken die schauspielerischen Leistungen teilweise selbst für diese Art von Film steif, was aber auch an der deutschen Synchronisation liegen könnte. Oder an den höllendämlichen Dialogen. Manchmal möchte man die Erfinder von höllendämlichen Dialogen einfach mit gefesselten Händen in ein Haibecken werfen... ;o)
Laubegast Front »Lineon« (»Wiping Out...«, 2007)
13.12.2015
Shark Attack - Sie lauern in der Tiefe!
Im Original hört der Film auf den Namen »Malibu Shark Attack«, was auch eindeutig gereicht hätte, jedoch, man ist es mittlerweile gewohnt, ließ man die Ortsangabe für den deutschen Verleih weg und ergänzte den nun leicht glanzlosen Titel durch den Zusatz »Sie lauern in der Tiefe!«. Hier geht der Durchschnittsbürger einfach weiter, Genreaficionados übersehen solchen Schabernack gekonnt und greifen beherzt zu...
Wir lernen ein paar Rettungsschwimmer im kalifornischen Malibu kennen, die nichts anderes tun, als andere Rettungsschwimmer in Filmen oder Serien auch. Gut aussehen und mit dem Jetski über die Wellen brettern. Bis es zu einem Seebeben kommt, welches nicht nur einen gewaltigen Tsunami entfesselt, sondern auch einen Schwarm Koboldhaie, eine fast schon ausgestorben geglaubte Art, in Strandnähe spült. Wobei Strand relativ ist, nach dem Tsunami ist Wasser, so weit das Auge reicht und inmitten der Fluten ist eine Gruppe Bauarbeiter auf einer Baustelle und die lieben Rettungsschwimmer in einem dieser Typisch weißen Häuschen gefangen. Respekt, solide Arbeit, man erwartet naürlich, dass es das bisschen Holz weggespült hätte - das wäre jedoch der Handlung nicht zuträglich, also... ;o)
Leichte, dennoch gut gemachte Kost, technisch recht gut gemacht, das Schauspielensemble ist für diese Art von Produktion auch okay. Insgesamt punktet der Film mit kurzweiliger Dramaturgie, zeitweise vergisst man vor lauter Tsunami wieder die Haie und umgekehrt... Apropos, die Haie sind des öfteren zu sehen (gab ja schon Genrevertreter, bei denen das kaum so war) und auch gut gelungen.
Ein paar Sachen passen nicht so gut zusammen, Z. B., dass die Nachrichtensprecherin Jacke und Schal trägt, eine junge Frau im Bikini jedoch noch nicht mal nachts zu frieren scheint. Auch erklärenswert wäre, warum nach einem 30(!) Meter hohen Tsunami nahezu alle Frisuren aussehen, wie vorher. Und so weiter. Aber wollen wir mal nicht zu kleinlich sein. Insgesamt kann ich »Malibu Shark Attack« mit aller Wärme weiter empfehlen!
Was dieser Film lehrt: Falls die Art, die es zu schützen gilt mehr als drei mal so viele Zähne wie du selbst hast und sie dir diese auch noch zeigt - dann scheiss auf den Artenschutz! ;o)
Inkubus Sukkubus »No End To War« (»Mother Moon«, 2015)
Wir lernen ein paar Rettungsschwimmer im kalifornischen Malibu kennen, die nichts anderes tun, als andere Rettungsschwimmer in Filmen oder Serien auch. Gut aussehen und mit dem Jetski über die Wellen brettern. Bis es zu einem Seebeben kommt, welches nicht nur einen gewaltigen Tsunami entfesselt, sondern auch einen Schwarm Koboldhaie, eine fast schon ausgestorben geglaubte Art, in Strandnähe spült. Wobei Strand relativ ist, nach dem Tsunami ist Wasser, so weit das Auge reicht und inmitten der Fluten ist eine Gruppe Bauarbeiter auf einer Baustelle und die lieben Rettungsschwimmer in einem dieser Typisch weißen Häuschen gefangen. Respekt, solide Arbeit, man erwartet naürlich, dass es das bisschen Holz weggespült hätte - das wäre jedoch der Handlung nicht zuträglich, also... ;o)
Leichte, dennoch gut gemachte Kost, technisch recht gut gemacht, das Schauspielensemble ist für diese Art von Produktion auch okay. Insgesamt punktet der Film mit kurzweiliger Dramaturgie, zeitweise vergisst man vor lauter Tsunami wieder die Haie und umgekehrt... Apropos, die Haie sind des öfteren zu sehen (gab ja schon Genrevertreter, bei denen das kaum so war) und auch gut gelungen.
Ein paar Sachen passen nicht so gut zusammen, Z. B., dass die Nachrichtensprecherin Jacke und Schal trägt, eine junge Frau im Bikini jedoch noch nicht mal nachts zu frieren scheint. Auch erklärenswert wäre, warum nach einem 30(!) Meter hohen Tsunami nahezu alle Frisuren aussehen, wie vorher. Und so weiter. Aber wollen wir mal nicht zu kleinlich sein. Insgesamt kann ich »Malibu Shark Attack« mit aller Wärme weiter empfehlen!
Was dieser Film lehrt: Falls die Art, die es zu schützen gilt mehr als drei mal so viele Zähne wie du selbst hast und sie dir diese auch noch zeigt - dann scheiss auf den Artenschutz! ;o)
Inkubus Sukkubus »No End To War« (»Mother Moon«, 2015)
13.10.2015
2-Headed Shark Attack
Ornee, postet der eigentlich nur noch Haifilme? Nee, manchmal auch Ghost-Videos. Was die beflossten Nagetiere angeht, so hoffe ich ja auch immer, dass es nun mal vorbei ist, aber seitdem ich im Sommer letzten Jahres (kann auch Herbst ein Jahr später gewesen sein, oder auch an einem Dienstag) eine Dose Makrelen auf Rucola serviert bekam, scheint das fluchartig gewirkt zu haben, seitdem muss ich zu jeden Haifilm meinen Senf abgeben. Nun also »2-Headed Shark Attack«. Der Titel verrät es den Ausgeschlafenen schon, der Star dieses Streifens hat zwei Köpfe. Einfach so. Weil er es kann.
Eine Gruppe Studenten (die übliche Mischung aus durchtrainierten Boys, je nach Geschmack mehr oder minder ansehnlichen Girls [u. a. schiebt die Tochter von Hulk Hogan ihre Hupen durch die maritime Botanik] und ein paar Strebern [nur Hipster sagen Nerds und Hipster sind wir ja nicht...]...hmpf, dieses ewige in Klammern Geschreibe sägt manchmal am ohnehin schon dürren Faden...) macht sich zu einer Exkursion zu einem Atoll auf. Meereskunde und so. Alles Nebensache, denn schon am Anfang des Films sehen wir die Spezialität des Hais, als er zwei Wasserskifahrerinen parallel verspachtelt. Und wer so was kann, der stellt eine echte Bedrohung für Studenten, Boote und Atolle dar, aber hallo!
Muss man das gesehen haben? Nun ja, wenn man, wie der Verfasser dieser Zeilen dank authentischer Dokumentationen es als bewiesen erachtet, dass Haie in praktisch jeder Umgebung jedwede Aggregatzustände einnehmen können: auf jeden Fall! Andererseits wirkt dieser Film etwas zerrig, obwohl der Hai gut gemacht ist. Aber die Darsteller, Leute... die Darsteller. So was talentfreies und ödes sieht man nicht alle Tage. Ergo: kann, muss nicht.
Aso, dieser Tage kam was kommen musste: TV-Sender SyFy ließ es sich nicht nehmen einen dreiköpfigen Hai in die Gewässer zu schicken. So weit so langweilig? Nicht doch, dann bekommt es der Knorpel aber mit Señor Danny Trejo zu tun! Aber dazu später mehr... ;o)
Abwärts »Die Ballade Von Karl Arsch« (»Hurra«, 1994)
Eine Gruppe Studenten (die übliche Mischung aus durchtrainierten Boys, je nach Geschmack mehr oder minder ansehnlichen Girls [u. a. schiebt die Tochter von Hulk Hogan ihre Hupen durch die maritime Botanik] und ein paar Strebern [nur Hipster sagen Nerds und Hipster sind wir ja nicht...]...hmpf, dieses ewige in Klammern Geschreibe sägt manchmal am ohnehin schon dürren Faden...) macht sich zu einer Exkursion zu einem Atoll auf. Meereskunde und so. Alles Nebensache, denn schon am Anfang des Films sehen wir die Spezialität des Hais, als er zwei Wasserskifahrerinen parallel verspachtelt. Und wer so was kann, der stellt eine echte Bedrohung für Studenten, Boote und Atolle dar, aber hallo!
Muss man das gesehen haben? Nun ja, wenn man, wie der Verfasser dieser Zeilen dank authentischer Dokumentationen es als bewiesen erachtet, dass Haie in praktisch jeder Umgebung jedwede Aggregatzustände einnehmen können: auf jeden Fall! Andererseits wirkt dieser Film etwas zerrig, obwohl der Hai gut gemacht ist. Aber die Darsteller, Leute... die Darsteller. So was talentfreies und ödes sieht man nicht alle Tage. Ergo: kann, muss nicht.
Aso, dieser Tage kam was kommen musste: TV-Sender SyFy ließ es sich nicht nehmen einen dreiköpfigen Hai in die Gewässer zu schicken. So weit so langweilig? Nicht doch, dann bekommt es der Knorpel aber mit Señor Danny Trejo zu tun! Aber dazu später mehr... ;o)
Abwärts »Die Ballade Von Karl Arsch« (»Hurra«, 1994)
11.10.2015
90210 Shark Attack
Nun ist man ja als Haifilmseher(in) bestens informiert: Hai braucht nur am Rande Wasser, kann auch Luft, Sand, Schnee, Geist oder sonstwas. Hier kann er auch Fluch. Aber, um nicht etwa den Eindruck zu erwecken, es handele sich bei »90210...« etwa um einen kreativen Auswurf - es ist der übelste Würfelhusten, den ich mir je in diesem Genre angetan habe...
Im Grunde reicht es, sich den Trailer anzuschauen, dann hat man alle Highlights gesehen...
Ein paar Studenten versammeln sich in einem dekadent großen Haus (welches von ihnen praktisch keine weiteren Kulissen aufbietet) an einem Wochenende um zusammen mit ihrer Studiengruppenleiterin ein bisschen zum Thema Meereskunde zu lernen. Wird nichts, denn ein Mädchen ist verflucht und mutiert (ohne blöde in der Gegend rumzuspoilern, aber dies zeigt auch der Trailer) in bestimmten Gemütslagen zum Hai - Kopf ab!. Das ist die Handlung.
Der Film dauert ca. 75 Minuten, davon 5 Vor- und Abspann und ellenlange Kameraeinstellungen auf Nichtigkeiten. Keine Ahnung, wer so eine Scheiße auf die Menschheit loslässt und warum, aber selten so was unterirdisches gesehen. Die Darsteller sind derart laienhaft, das es zuweilen schon komisch wirkt (der Typ mit Brille, als er durchs Haus schleicht... nur z. B.), die Deko ist gewollt, aber nicht gekonnt, die Handlung reicht für einen Kurzfilm, höchstens, der Soundtrack nervt und der Hai kommt nach über ner halben Stunde mal zum Einsatz...
Also, Hände weg von Drogen, liebe Leute, oder zumindest von allem anderen, was für so einen Schund gesorgt haben könnte!
Der Ästhet in mir geht kurz kotzen, entschuldigen Sie bitte... ;o)
Leila K. »Murderer« (»Manic Panic«, 1996)
Im Grunde reicht es, sich den Trailer anzuschauen, dann hat man alle Highlights gesehen...
Ein paar Studenten versammeln sich in einem dekadent großen Haus (welches von ihnen praktisch keine weiteren Kulissen aufbietet) an einem Wochenende um zusammen mit ihrer Studiengruppenleiterin ein bisschen zum Thema Meereskunde zu lernen. Wird nichts, denn ein Mädchen ist verflucht und mutiert (ohne blöde in der Gegend rumzuspoilern, aber dies zeigt auch der Trailer) in bestimmten Gemütslagen zum Hai - Kopf ab!. Das ist die Handlung.
Der Film dauert ca. 75 Minuten, davon 5 Vor- und Abspann und ellenlange Kameraeinstellungen auf Nichtigkeiten. Keine Ahnung, wer so eine Scheiße auf die Menschheit loslässt und warum, aber selten so was unterirdisches gesehen. Die Darsteller sind derart laienhaft, das es zuweilen schon komisch wirkt (der Typ mit Brille, als er durchs Haus schleicht... nur z. B.), die Deko ist gewollt, aber nicht gekonnt, die Handlung reicht für einen Kurzfilm, höchstens, der Soundtrack nervt und der Hai kommt nach über ner halben Stunde mal zum Einsatz...
Also, Hände weg von Drogen, liebe Leute, oder zumindest von allem anderen, was für so einen Schund gesorgt haben könnte!
Der Ästhet in mir geht kurz kotzen, entschuldigen Sie bitte... ;o)
Leila K. »Murderer« (»Manic Panic«, 1996)
06.08.2015
Sharknado 3: Oh Hell No!
»Nimm die Knarre!« - »Und jetzt?« - »Schießen!«... ist einer der wirklich schwergewichtigen Dialoge des dritten Teils der Sharknado-Reihe, welcher anno 2015 für den Sender SyFy produziert wurde. Vor dem Verzehr dieser blutigen Fischdose sollte man sich darüber im Klaren sein, dass man hier reinen Trash konsumiert, die Schublade Horrorfilm greift etwas zu kurz, Sharknado ist Sharknado bleibt Sharknado...
All zu viel braucht man über die Handlung nicht zu erzählen, denn diese ist nicht die Seele von Filmen wie diesem. Diesmal gibt es gleich mehrere haitransportierende Tornados, die, dabei sich zu einem Supersharknado zu vereinen, eine Art Sharknado-Wand bilden. Schauplätze sind u. a. Washington (ein um sich ballernder US-Präsident!), ein Vergnügungspark (Haie in der Achterbahn) und ein Spaceshuttle, mit dessen Hilfe Held Fin, dessen Vater (David Hasselhoff!) und seine hochschwangere Frau den Viechern an die Gurgel wollen. Nur logisch, dass, wenn es Haie in Tornados gibt, auch ein paar im Weltraum sein müssen, nicht wahr?! Es mangelt nicht an Explosionen, flachsten Dialogen, planlosem Umhergerenne, Geballer und, ja, an Haien eben.
Der Film ist mit zahlreichen Cameos zugepflastert - viel amerikanische (Halb-)Prominenz - dem europäischen Auge fallen wohl am ehesten die Jedward-Zwillinge, sowie Oliver Kalkofe auf. Unterm Strich bleiben über 80 Minuten flotte Unterhaltung mit dem wohl hanebüchensten Finale aller Zeiten. Jedes Mal, wenn man denkt, oh Backe, jetzt geht´s nicht mehr schlimmer, setzt dieser Film noch einen drauf und ehe man es sich´s versieht, lässt er einen dann mit herunter geklappter Kinnlade, die dennoch ein breites Schmunzeln beinhaltet (Gesichtsausdruck der Woche!) zurück... Und jetzt alle: Shark! Shark! Shark! Sharknaaaadoooo! ;o)
Jedward »Oh Hell No« (2015)
All zu viel braucht man über die Handlung nicht zu erzählen, denn diese ist nicht die Seele von Filmen wie diesem. Diesmal gibt es gleich mehrere haitransportierende Tornados, die, dabei sich zu einem Supersharknado zu vereinen, eine Art Sharknado-Wand bilden. Schauplätze sind u. a. Washington (ein um sich ballernder US-Präsident!), ein Vergnügungspark (Haie in der Achterbahn) und ein Spaceshuttle, mit dessen Hilfe Held Fin, dessen Vater (David Hasselhoff!) und seine hochschwangere Frau den Viechern an die Gurgel wollen. Nur logisch, dass, wenn es Haie in Tornados gibt, auch ein paar im Weltraum sein müssen, nicht wahr?! Es mangelt nicht an Explosionen, flachsten Dialogen, planlosem Umhergerenne, Geballer und, ja, an Haien eben.
Der Film ist mit zahlreichen Cameos zugepflastert - viel amerikanische (Halb-)Prominenz - dem europäischen Auge fallen wohl am ehesten die Jedward-Zwillinge, sowie Oliver Kalkofe auf. Unterm Strich bleiben über 80 Minuten flotte Unterhaltung mit dem wohl hanebüchensten Finale aller Zeiten. Jedes Mal, wenn man denkt, oh Backe, jetzt geht´s nicht mehr schlimmer, setzt dieser Film noch einen drauf und ehe man es sich´s versieht, lässt er einen dann mit herunter geklappter Kinnlade, die dennoch ein breites Schmunzeln beinhaltet (Gesichtsausdruck der Woche!) zurück... Und jetzt alle: Shark! Shark! Shark! Sharknaaaadoooo! ;o)
Jedward »Oh Hell No« (2015)
18.03.2015
Jurassic Shark 3
Hat man Teil 1 und Teil 2 dieser Reihe gesehen, erwartet man nicht, dass hier die ganz dicke Lunte angezündet wird. Und dann wird man feststellen, dass dieser dritte Teil (der mit den anderen nichts zu tun hat, da es sich nur um einen Verleihtitel zur losen Zusammenfassung verschiedener Urhai-Filme handelt) mit dem Originaltitel »Megalodon«, so weit der beste ist.
Schauplatz ist die hypermoderne Ölplattform »Colossus« irgendwo in der Nähe von Grönland, die in der Lage ist tiefer zu bohren, als alle anderen bisher gebauten Plattformen. Zu Gast sind eine Reporterin samt Kameramann, die der ganzen Sache etwas skeptisch gegenüber stehen. Umweltschutz und so. Bei einer Probebohrung verstopft ein Absaugschlauch. Beim Reinigen desselben kommt ein urzeitlicher Fisch zum Vorschein, welcher sich gleich den Arm eines Technikers schnappt. Pech gehabt, man hat eine Höhle auf dem Meeresgrund angebort, in der sich auch noch allerhand anderes Getier über die Jahrtausende aufhielt. Darunter auch ein Megalodon, mit dem, Haifreunde wissen das, nicht zu spaßen ist. Und so beginnt der Kampf Mensch samt Technik vs. angepisster Hai...
Was soll man sagen. Mal das Positive vorweg: die Effekte samt Unterwasserszenen, sowie die Ölplattform (schön anzusehender Unterwasserfahrstuhl) und die fantastisch leuchtenden Unterwasserlebensformen machen für diese Art Film schon was her. Außerdem wird mit einer knapp eineinhalbstündigen Spielzeit niemand unnötig gelangweilt. Aber, ein paar Hänger in der Handlung hat der Streifen trotzdem, außerdem wirkt alles ziemlich glattgebügelt und die netten Effekte wirken manchmal auch etwas übertrieben, was eine gewisse Unechtheit versprüht.Unterm Strich nicht der Feinschmeckerteller, aber solide Flossenkost. ;o)
La Jauría del Vicio »M. E. T. A.« (»El Laberinto de los Cobardes«, 2013)
Schauplatz ist die hypermoderne Ölplattform »Colossus« irgendwo in der Nähe von Grönland, die in der Lage ist tiefer zu bohren, als alle anderen bisher gebauten Plattformen. Zu Gast sind eine Reporterin samt Kameramann, die der ganzen Sache etwas skeptisch gegenüber stehen. Umweltschutz und so. Bei einer Probebohrung verstopft ein Absaugschlauch. Beim Reinigen desselben kommt ein urzeitlicher Fisch zum Vorschein, welcher sich gleich den Arm eines Technikers schnappt. Pech gehabt, man hat eine Höhle auf dem Meeresgrund angebort, in der sich auch noch allerhand anderes Getier über die Jahrtausende aufhielt. Darunter auch ein Megalodon, mit dem, Haifreunde wissen das, nicht zu spaßen ist. Und so beginnt der Kampf Mensch samt Technik vs. angepisster Hai...
Was soll man sagen. Mal das Positive vorweg: die Effekte samt Unterwasserszenen, sowie die Ölplattform (schön anzusehender Unterwasserfahrstuhl) und die fantastisch leuchtenden Unterwasserlebensformen machen für diese Art Film schon was her. Außerdem wird mit einer knapp eineinhalbstündigen Spielzeit niemand unnötig gelangweilt. Aber, ein paar Hänger in der Handlung hat der Streifen trotzdem, außerdem wirkt alles ziemlich glattgebügelt und die netten Effekte wirken manchmal auch etwas übertrieben, was eine gewisse Unechtheit versprüht.Unterm Strich nicht der Feinschmeckerteller, aber solide Flossenkost. ;o)
La Jauría del Vicio »M. E. T. A.« (»El Laberinto de los Cobardes«, 2013)
09.02.2015
Snow Sharks (Avalanche Sharks)
Sandhaie, Geisterhaie, ganze Haitornados, da machen Schneehaie unbedingt Sinn! Zumal rot-weiß ein zeitlos klassischer Kontrast ist.
Springbreak, kanadisches Skiparadies. Frauen im Pool (logisch im Winter), Frauen mit Mütze, aber reichlich aufgeknöpfter Jacke (die Ratiopharmzwillinge finden das sicher nicht gut) und eine Menge whoo oder yeah (irgendwann sollte ich mich mal um eine Best-Of-Whoo-Yeahender-Filme-Liste kümmern!) von sich gebender Teenies. Und ein Berg. Auf dessen Rückseite ist das Abfahren verboten, wen kümmert´s. Aber am Ende macht es keinen Unterschied, denn die Snow Sharks, eine gefährliche Mischung aus Hai und Geisterhai sind auf beiden Seiten des Berges aktiv. Hervorgeholt wurden die whooyeahtenniehungrigen Bestien aber nicht etwa dadurch, dass zum Beispiel während der Eiszeit ein Meer mitten in Kanada zufror, nein, sie kommen aller 25 Jahre durch einen indianischen Fluch zum Vorschein. Ist ja wohl logisch!
Im Grunde isses das schon. Gut, dass auch eine Meeresbiologin vor Ort lebt, die einzig und allein deswegen nicht weggezogen ist. Spielt zwar in der weiteren Handlung keine Rolle, aber wer braucht schon eine Handlung?! Wie auch immer... Man liest in einschlägigen Foren gern gewisse kritsische Meinungen gegenüber dem Film heraus, was aber Quatsch ist, denn wenn man sich solchen Kunstformen hingibt, muss man sich darüber im Klaren sein, dass es ist, wie es ist. Ergo: Shark-Trash, wie Gourmets ihn zu schätzen wissen! ;o)
»Ihr könnt euch nirgendwo verstecken! Sie sind gierig nach Menschenfleisch!« ist nur eine von vielen tiefgründigen Aussagen während des Films. Oder auch, Oberbrüller: »...ich bin nicht verrückt, ich bin ein Marine!«. Und und und.
Schöne Winterferien! Whoooyeaaah! ;o)
Subvision »Last Night« (»Pearls For Pigsnawps«, 2003)
Springbreak, kanadisches Skiparadies. Frauen im Pool (logisch im Winter), Frauen mit Mütze, aber reichlich aufgeknöpfter Jacke (die Ratiopharmzwillinge finden das sicher nicht gut) und eine Menge whoo oder yeah (irgendwann sollte ich mich mal um eine Best-Of-Whoo-Yeahender-Filme-Liste kümmern!) von sich gebender Teenies. Und ein Berg. Auf dessen Rückseite ist das Abfahren verboten, wen kümmert´s. Aber am Ende macht es keinen Unterschied, denn die Snow Sharks, eine gefährliche Mischung aus Hai und Geisterhai sind auf beiden Seiten des Berges aktiv. Hervorgeholt wurden die whooyeahtenniehungrigen Bestien aber nicht etwa dadurch, dass zum Beispiel während der Eiszeit ein Meer mitten in Kanada zufror, nein, sie kommen aller 25 Jahre durch einen indianischen Fluch zum Vorschein. Ist ja wohl logisch!
Im Grunde isses das schon. Gut, dass auch eine Meeresbiologin vor Ort lebt, die einzig und allein deswegen nicht weggezogen ist. Spielt zwar in der weiteren Handlung keine Rolle, aber wer braucht schon eine Handlung?! Wie auch immer... Man liest in einschlägigen Foren gern gewisse kritsische Meinungen gegenüber dem Film heraus, was aber Quatsch ist, denn wenn man sich solchen Kunstformen hingibt, muss man sich darüber im Klaren sein, dass es ist, wie es ist. Ergo: Shark-Trash, wie Gourmets ihn zu schätzen wissen! ;o)
»Ihr könnt euch nirgendwo verstecken! Sie sind gierig nach Menschenfleisch!« ist nur eine von vielen tiefgründigen Aussagen während des Films. Oder auch, Oberbrüller: »...ich bin nicht verrückt, ich bin ein Marine!«. Und und und.
Schöne Winterferien! Whoooyeaaah! ;o)
Subvision »Last Night« (»Pearls For Pigsnawps«, 2003)
24.01.2015
Swamp Shark
Der, 2011 für den Sender SyFy produzierte, Film »Swamp Shark« geistert auch noch unter dem beknackten Alternativtitel »Hai Attack« oder mit dem Zusatz »Der Killerhai« durch einschlägige Kanäle. Aber egal, wichtiger als das Etikett soll der Inhalt sein und der, so viel sei vorweggenommen, ist für dieses Genre allererste Sahne!
Als der Sheriff und ein Tierschmuggler versuchen, einen Hai, welcher in einem Tanklaster transportiert wird, zu verschachern, geht die Nummer natürlich schief und der Hai entwischt in einen Fluss in den Sümpfen von Louisiana (Schon mal versucht, einen Hai in einen Tank zu stopfen? - Das MUSS schiefgehen!!!). Als er sich die ersten Menschen schnappt, fällt der Verdacht natürlich auf Alligatoren, was ja auch naheliegend wäre, jedoch wird der scharfzahnige Kamerad dank seiner Rückenflosse bald identifiziert. Blöd nur, dass er sich in Richtung einer großen Party bewegt, dem »Gatorfest«. Eine kleine, aber motivierte Gruppe von Leuten macht es sich also zur Aufgabe, dem Ganzen ein Ende zu setzen...
Klar klingt das ausgelutscht, aber dieser Haifilm hat alles das, was ein Haifilm braucht: einen anständigen Hai, eine ordentliche Besetzung und vor allem Tempo. Auch eine schöne Umgebung schafft Atmosphäre, die Sümpfe sind bestes Haiterritorium! Ohne zu viel zu verraten... die Sümpfe Louisianas im Allgemeinen und das Finale im Besonderen erinnern natürlich an den famosen »Frankenfish« (gleich auf einen Zettel: schreib mal über Frankenfish!), was aber zu einem positiven Ergebnis führt.
Der Soundtrack wurde passend mit ein bisschen Psychobilly angereichert, ein wohliges Gesamtpaket - die nicht mal ganz eineinhalb Stunden vergehen wie im Flug und man wird bestens unterhalten - so muss das! ;o)
Barnyard Ballers »Hellbilly Jamboree« (»Punkabilly Invasion«, 1997)
Als der Sheriff und ein Tierschmuggler versuchen, einen Hai, welcher in einem Tanklaster transportiert wird, zu verschachern, geht die Nummer natürlich schief und der Hai entwischt in einen Fluss in den Sümpfen von Louisiana (Schon mal versucht, einen Hai in einen Tank zu stopfen? - Das MUSS schiefgehen!!!). Als er sich die ersten Menschen schnappt, fällt der Verdacht natürlich auf Alligatoren, was ja auch naheliegend wäre, jedoch wird der scharfzahnige Kamerad dank seiner Rückenflosse bald identifiziert. Blöd nur, dass er sich in Richtung einer großen Party bewegt, dem »Gatorfest«. Eine kleine, aber motivierte Gruppe von Leuten macht es sich also zur Aufgabe, dem Ganzen ein Ende zu setzen...
Klar klingt das ausgelutscht, aber dieser Haifilm hat alles das, was ein Haifilm braucht: einen anständigen Hai, eine ordentliche Besetzung und vor allem Tempo. Auch eine schöne Umgebung schafft Atmosphäre, die Sümpfe sind bestes Haiterritorium! Ohne zu viel zu verraten... die Sümpfe Louisianas im Allgemeinen und das Finale im Besonderen erinnern natürlich an den famosen »Frankenfish« (gleich auf einen Zettel: schreib mal über Frankenfish!), was aber zu einem positiven Ergebnis führt.
Der Soundtrack wurde passend mit ein bisschen Psychobilly angereichert, ein wohliges Gesamtpaket - die nicht mal ganz eineinhalb Stunden vergehen wie im Flug und man wird bestens unterhalten - so muss das! ;o)
Barnyard Ballers »Hellbilly Jamboree« (»Punkabilly Invasion«, 1997)
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