31.10.2012

Dresden, Herbst


Östro 430 »Vampir« (»Weiber wie wir«, 1983)

Litany


Da man ja nie weiß, was der Weihnachtsmann die nächsten paar Wochen alles so anschleppt, kann es nicht verkehrt sein, sich selbst hin und wieder was unter den Baum zu legen. Diesmal diese todschnieke Vinylausgabe des besten Vader-Albums (kann man sich bei YouTube komplett anhören: [klickklack]) aller besten Vader-Alben allerzeiten... ;o)


Elf gepflegte Granaten in einer runden halben Stunde, so einen Hundertprozenter haben die Polen meiner bescheidenen Meinung nach davor und danach nie wieder eingetütet. Alleine die B-Seite enthält mit »North« und »Forwards To Die!!!« zwei ewige Klassiker, die in jeweils eineinhalb Minuten das auf den Punkt bringt, wovon andere Death Metal Bands nur träumen können. Großartig. Es freut sich! ;o)

Vader »Forwards To Die!!!« (»Litany«, 2000)

29.10.2012

Okkultokrati

Während des Abstellens nerviger betreiberseitiger Neuerungenbegleiterscheinungen (zum Beispiel hackte es neuerdings bei Bildern im Standardformat den rechten Rand weg, danke ihr Arschmaden... [deshalb ist der linke Teil jetzt etwas breiter geraten, was aber auch Videos mit sage und schreibe 20 Pixeln Breite mehr ermöglicht, ohne das liebgewonnene Schema der mittigen Anordnung opfern zu müssen, ich hoffe, es zeigt den Blog jetzt auf allen Rechnern der Welt wieder ordentlich an!] - *fadenwiederaufnehm*) über folgendes Schmankerl mit den vielsagendem Namen Okkultokrati gestolpert.

Die Herren aus Oslo zocken zünftig auf den Punkt (Alter, was für ein Wortspiel! *aufdieeigeneschulterklopf*) kommenden Metal, welcher spontan Assoziationen zu mittel- bis sehr späten Darkthrone aufwirft. Ergo, oldschool, ordentlich asi und verdammt Rock´n´Roll! Hell yeah! ;o)


Okkultokrati »On Mouth Of Hells« (»No Light For Mass«, 2010)

Don't Be Afraid Of The Dark

In unserer beliebten Reihe Filme mit Katie Holmes soll es heute um »Don't Be Afraid Of The Dark« gehen. Die Story ist schnell erzählt. Die kleine Sally wird von ihrer Mutter zu ihrem Vater geschickt, einem Innenarchitekten, welcher mit seiner neuen Lebensabschnittsgefährtin Kim (Holmes) ein altes Haus restauriert. Und dort spukt es irgendwie. Man erfährt etwas schnell, dass hinter den Stimmen, die nach der kleinen Sally rufen und den funkelnden Augen kleine hässliche rattenartige Gnome stecken, was der Sache aber keinen Abbruch tut.


 der etwas nichtssagende deutsche Trailer

Die kleinen fiesen Monster terrorisieren teilweise mit irgendwelchen Hilfsmitteln die Hausbewohner. Pech für Sally, dass ihr anfangs niemand glauben magm was sich natürlich zwangsläufig ändert. Bis auf eine deftigere Szene in den Anfangsminuten des Films geht alles recht unblutig über die Bühne, der Film bedient sich mehr bei klassischen Gruselelementen wie gekonnten leise-LAUT-Übergängen, dem, was ein altes Haus ohnehin so an Gruseligkeiten zu bieten hat und diverser leicht überbeleuchteter Bilder. Das funktioniert bestens und reicht locker aus, um spannende wie unterhaltsame 90 Minuten popcornlastigen Grusel zu fabrizieren. Haste schön gemacht, Katie! ;o)


 der etwas mehrsagene Originaltrailer

Zum Schluss noch der Link zur Blairwitch-Datenbank (klickklack). Und guckt vor dem Schlafengehen besser noch mal unter der Bettdecke nach... und jetzt Licht aus! ;o)

 
Iron Maiden »Fear Of The Dark« (»Fear Of The Dark«, 1992)

28.10.2012

Frontpost #8: take me home, country roads

Auf so einer Heimreise...


...kann man eine Fähre benutzen...


...lustige Sachen auf dem Navigationsgerät angucken...


...oder durch die verschneite Landschaft brettern.

Zuhause ist dann dort, wo El Tigre wartet.


 Sie haben ihr Ziel erreicht! ;o)


Einherjer »The Pathfinder And The Prophetess« (»Odin Owns Ye All«, 1998)

26.10.2012

Frontpost #7: Ausklang

Nicht mehr lange, dann geht es zurück in die Heimat. Was auch immer schön ist, gerade nach ein paar grauen Tagen in einer grauen Stadt. Das hilft, die Schönheit der eigenen Stadt wertzuschätzen. Dazu kommen solche Vorzüge wie eigenes Bett, gescheites Essen usw...


Natürlich gab es auch noch einen Friedhofsbesuch. Muss erst mal die zahlreichen Fotos sichten, gibt dann von daheim noch ein gepflegtes Best-Of-Programm. Überhaupt hat sich wieder gezeigt, dass ein gediegener Friedhof einiges rausreißt. ;o)


Sorgten für ewige Erheiterung: die Mülltonnen für e suubers Züri... Ja ja, die Sprache. Habe nichts gelernt, außer ständig in der Verniedlichungsform zu sprechen. Gehen wir über´s Brückli und gehen zum Häusli mit dem Dönerli. Zum Beispiel.


Zu guter letzt das Stadion des FC Zürich. Tierische Stimmung in der Südkurve!!! ;o)

So denn, ab nachhause! Zum Abschluss noch etwas schweizerische Musik. Und tschüs! ;o)

 
Samael »Together« (»Eternal«, 1999)

25.10.2012

Frontpost #6: Tiamat

Hat zwar so was von gar nichts mit dem vernebelten Zürich zu tun, außer vielleicht der damit einhergehenden schwarzweißen Ähnlichkeit, aber Tiamat haben ein neues Video am Start, welches gleichermaßen hörens- wie sehenswert ist.

Tiamat »The Scarred People« (»The Scarred People« 2012)

24.10.2012

Frontpost #5: Realsatire

Am, keine Ahnung, vielleicht 666. Tag schuf der liebe Gott die Schweiz. Als er fertig war, fand er den Haufen irgendwie putzig und fragte also die Schweizer: »Da ihr so putzig seid, erfülle ich euch ein paar Wünsche extra. Was wäre denn der erste?«

»Berge, Seen und klare Bäche. Und grüne Wiesen.« antworteten die Angesprochenen (natürlich unverständlicher, ich habe es für die Textwiedergabe eingedeutscht). Pling, es geschah so.

»Was noch?« fragte der liebe Gott. Die Schweizer baten um glückliche Kühe, damit sie die beste und gesündeste Milch der Welt herstellen könnten. Plong! Und sie erhielten Kühe, die nun glücklich auf den saftig grünen Wiesen inmitten kristallklarer Bäche und hoher Berge weideten. Sie molken diese und kredenzten dem lieben Gott ein 0,2l-Glas mit guter Alpenmilch.

Dieser probierte und stellte begeistert fest: »Lecker!«.

»Was wollt ihr noch?«

»Zwei Franken fünfzig für die Milch.« 

 
Cat Rapes Dog »Iron Man« (»Schizophrenia«, 1993)

Fronpost #4: Moderne


Noch ein bisschen Musik von der Züricher Band The Hillbilly Moon Explosion. Passt zwar akustisch nicht ganz zu den Bildern, ist aber einfach gut. ;o)


The Hillbilly Moon Explosion »I´m Gonna Dry My Eyes« (»Introducing The Hillbilly Moon Explosion«, 2002)

23.10.2012

Frontpost #3: Hochnebel (den ganzen Tag lang)

Nur ein paar Bilder heute. Über allem thront Nebel. Geht nicht weg, macht aber nichts. ;o)

 
Roky Erickson »Stand For The Fire Demon« (»The Evil One«, 1981)

22.10.2012

Frontpost #2: hmpf!

So richtig schöne Bilder kann ich heute noch nicht präsentieren, war heute eher schräg durch weniger schöne Gegend unterwegs. Hunderte asynchron geschaltete Ampeln, dazwischen unnatürlich viele Blitzer in alle Richtungen und seltsam verwobene Straßen. Da ist man froh, wenn man mit der Straßenbahn fahren kann. So lange, bis diese überfüllt ist, wie ein Flüchtlingsschiff im Mittelmeer. Dann läuft man. Inmitten abgewetzter 70er-Jahre-Architektur oder (pseudo-)futuristischen Glas-, Beton- und Lichtinstallationen.

Knabe verwirrt... ;o)

neue und alte Architektur Hand in Hand... menschenleer

armes Vieh, mitten in der stinkigen Stadt

nicht so teuer, wie Lebensmittel: die Glocke

 
zwischen Moderne und 70er-Jahre-Chic: WLan! ;o)


J. B. O. »Osama« (»Head Bang Boing«, 2oo7)

21.10.2012

Frontpost #1: Grüezi!

Das momentane Abenteuer führte mich heute in die Schweiz, nach Zürich. Als erstes gilt es natürlich die Sprachbarriere zu überwinden. Witzigerweise wird man eher verstanden, als man selber versteht. Was wiederum seltsam ist, da man zum einen aus dem Tal der Ahnungslosen kommend gern mal den tschechischen Sprachäquator streift und sich somit auf der sicheren Seite wähnt... wie auch immer, das wird sich in den nächsten Tagen trainieren lassen.

Immerhin heute mit einem Aufzug gefahren, in welchen mit Edding Dynamo 1953 geschmiert war. Heimat, wohin man geht, ein bisschen zumindest.

Was noch? Ach ja, Döner umgerechnet knapp 10 Euronen, ne Analogkäsepizza 12, ein halber Liter schweizerischen Bieres dazu (aus der Dose, Selbstbedienung) zwischen 3,50 Euro bis... ich konnte es nicht verstehen. ;o)

Wie auch immer, die nächsten Tage gibt´s an dieser Stelle ein paar Bilder und Eindrücke, wenn die Technik durchhält. Und nun, gut´s Nächtle!


Wytch Hazel »The Truth« (»The Truth«, 2012)

Thoughts Like Hammers


Enslaved »Thoughts Like Hammers« (»Riitiir«, 2012)

20.10.2012

mäh ;o)


Schönes Wochenende zusammen! ;o)

 
Seeed »Augenbling« (»Seeed«, 2012)

19.10.2012

A Deeper Shade Of Red

Bloodsucking Zombies From Outer Space »A Deeper Shade Of Red« (»A Night At Grand Guignol«, 2005)

16.10.2012

schwarzweiss vs. farbe

Ein paar Fotos vom jüdischen Friedhof, DD J-Town, schwarzweiss..


...und für alle, die hoffentlich vorher was anständiges gegessen haben, noch was in Farbe... ;o)


The Korgis »Rovers Return« (»Dumb Waiters«, 1980)

15.10.2012

bauz!

Ich weiß nich... »Huppt einer irgendwo runter...« ist das Medienereignis des Jahres (und hat nicht mal ein Foto vom heiligen Bimbam gemacht [weil: noch weiter oben isser ja auch nicht, da hat Lance, nee, so dolle hat kann der nicht gedopt haben - Neil hieß der, Armstrong nämlich, schon geguckt... und Sigmund Jähn] - kann die Kirche mangels Beweisen eigentlich einpacken, jetzt...)?

Bin als Kind mal vom Klettergerüst geplumpst (rückwärts)... zählt das auch? N bisschen wenigstens?!

Die spinnen, die Ösis! ;o)


Fenriz´ Red Planet »John Carter, Man On Mars« (»Engangsgrill«, 2008)

14.10.2012

Ghost March

Mithilfe diverser Friedhofsaufnahmen des Kamerajungtalents til_o. und einiger eigener LoFi-Videoschnipsel von diversen Grabstätten, konnte ich nun endlich meinen Teil zum Friedhofsvideoprojekt (wir erinnern uns, til_o. war vor Monden schon fertig [klickklack]) beisteuern. Wie gesagt, LoFi, ergo keine Farbe, große Pixel und es ruckelt natürlich gewaltig. ;o)

Und so sieht´s aus...


Octapolis & til_o. »Ghost March« (2012)

Vielen Dank für die Zusammenarbeit, mein finsterer Kamerad, es war mir ein Vergnügen - und allen anderen vielen Dank für die Aufmerksamkeit! ;o)

Alyce

»Außer Kontrolle« lautet der Untertitel eines Films, welcher als, ähäm, Psychohorror vermarktet wird und den Namen seiner Hauptakteurin »Alyce« trägt.

Die liebe Alyce hat eine (bis dato beste) Freundin namens Carrol. Diese wird von ihrem Freund betrogen und flüchtet sich zur lieben Alyce um mit deren Hilfe ein wenig Ablenkung zu finden. Dazu nehmen die Mädels ordentlich Drogen und spülen diese mit Alkohol runter. Als sie dann auf ein Dach klettern, erlöst Alyce ihre Freundin fast von ihrem Liebeskummer in dem sie sie von der Dachkante stößt. Fast deshalb, weil Carrol die Sache überlebt, wenn auch in einem wenig lebenswerten Zustand.

Dieses bisschen Handlung nimmt allerdings die erste Stunde des Films in Beschlag, was elendig langatmig ist. Außerdem nervt die drogige Visualisierung beizeiten. Die letzte halbe Stunde wird dann allerdings noch sehenswert, denn ab da zeigt sich endlich, wie doll Alyce wirklich gegen das Paddel geknallt ist und der Film entwickelt tatsächlich noch etwas Humor und vor allem ein wenig Tempo.



Wie das so ist, wenn eine Story, die maximal den Inhalt einer Kurzgeschichte birgt, auf Spielfilmlänge gezogen wird: man nickt zwischendurch fast ein, was nur ein Armutszeugnis für den Film sein kann. Da rettet auch kein geschmeidiges Finale mehr...

Der Vollständigkeit halber noch der Link zu filmstarts.de, die üblichen Datenbanken spuckten nichts über Alyce aus. Warum wohl? ;o)

John Leyton »Six White Horses And A Golden Chariot« (1961)

13.10.2012

an der Elbe



Absolutes Sportmützenwetter! Hier ein paar Bilder und ein kurzes Video drolliger Viecher, welche am Wegesrand (dem des Elbradweges) für Erheiterung sorgten. ;o)


Bad Religion »Against The Grain« (»Against The Grain«, 1990)