30.04.2010

Stuttgart!!!

Falls es noch Fragen gibt;)



Manche haben schon ein Leiden.
Mir schwabt da was.

Stuttgart, die SGD, Lieder über Liebe und was auf die Fresse

Sicherlich handeln weltweit die meisten Lieder von Liebe, damit verbundenen Gefühlen und deren praktischer Umsetzung (davon gefühlte 99% singt Roland Kaiser). Dann gibt es Lieder über Städte. Berlin, Paris, sicher ganz weit vorne. Wer aber singt über Stuttgart? Kennt da jemand ein Lied? Ich kenne keines und ehrlich gesagt, jetz wo ich dort bin, fällt mir auch keines ein. Was will man auch schon singen, über eine Stadt, die den Charme eines überfahrenen Igels hat? Nun regnet es auch noch...

Immerhin: Auf dem Weg dahin mehrere schwarzgelbbeflaggte Autos gesehen und an der Raststätte nur aufgrund des Nummernschildes freundlich begrüßt worden. Aber mal im Ernst, Jungs... Wo liegt die Grenze zwischen Clubtreue und Masochismus? Trotzdem alles gute in Heidenheim! (und Respekt davor, sich vormittags schon erstaunliche Mengen einheimischen Bieres in die Wampe zu füllen)

PS: Nebenher lamentiert Peter Klöppel über bevorstehende Randale. Hoffentlich auch in seinem Vorgarten, diese Nervensäge. Dazu noch ein Familienvater, der so humorig veranlagt ist, Polizisten mit brennbaren Flüssigkeiten zu besprühen und anschließend mit Knallern zu bewerfen. Das alles schön erkärt und dokumentiert, wenn da nicht mancher eine Anregung für die Mai-Demo bezieht... Früher hätten wir den Genossen gewunken, heute gibts was auf die Fresse, Zeiten ändern sich... Burn, Guido, burn!

29.04.2010

Karate Post

Der April hatte einiges zu bieten, manches war so aufregend, dass man es glatt schon verdrängt hat. Der heutige 29. ist aber definitiv der beste Tag des Monats. Wetter gut und dann kam auch noch die Christl von der Post des Weges, unter dem Arm: ein Päkchen mit meiner Adresse drauf. Inhalt:


Jetzt macht das Leben deutlich mehr Sinn, als vorher und des Knaben Herz ist mit Freude erfüllt, das Bein wackelt hinund her. Die Scheibe ist im ersten Hördurchlauf locker besser, als ich ohnehin schon annahm, die Produktion ballert ordentlich und die Musik selbst natürlich auch. Genaueres noch mal, wenn ich mir das Gerät etwas mehr als zwanzig mal angehört habe (sollte morgen Nachmittag geschafft sein).

Unterstützt diese Band! Das Album »Discostress« gibt´s im schicken Digipak oder auch als LP. Diese enthält neben einem Poster, Aufkleber auch einen Code, mit dem sich der geneigte Vinylfreund eine digitale Variante in Form eines MP3-Downloads zulegen kann. Dass die Platte in geschmackvollem transparenten orange gehalten ist, macht die Sache nur noch schmackhafter.

Ich will ja nicht zu schmusig werden, aber: Euch hab ich wirklich lieb! ;o) So, und jetzt zweiter Durchlauf. Jaaaa, bitte, danke!

28.04.2010

nach dem Spiel

Gab es gestern eigentlich mehrere Steißprellungen, die in Deutschlands Notaufnahmen bei Nachahmern des zweiten Olic-Torjubels diagnostiziert wurden? Möchte man wetten. Und warum wird während des Spiels immer der olle Franz um seine Meinung gebeten? Drei Stunden davor und danach sollten ja wohl reichen, aber man weiß: 90 Minuten Fussball ergeben locker das fünffache an Analysezeit. Außerdem hat unser Land knapp 80 Millionen Schiedsrichter, wie ein kluges Köpchen einst feststellte.

27.04.2010

Zlatopramen Zombies

Hüstel... da ist mir doch ne Collage aus dem Jahr 2002 in die Hände gefallen. Zu schade, um nicht im Netz zu landen. Die Beteiligten senken bitte beschämt die Köpfe, hehe. Nicht der einzig geniale Streifzug durch die Natur Tschechiens, aber eben künstlerisch konserviert.

Beer Witch Project - Zlatopramen Zombies

Wann drehen wir eigentlich mal einen Film zum Plakat, he? Das sollten wir machen, das sind wir uns schuldig, aber am besten warten wir damit lieber und trinken erst mal Bier...


Darkthrone »Hiking Metal Punks« (»Dark Thrones And Black Flags«, 2008)

26.04.2010

Autobahn

Wir hatten das Thema schon mal, aber es wird nicht appetitlicher, wenn man es totschweigt. Also, Nachschlag...

Eigentlich nicht ganz kindgerecht, was man alles so sieht, wenn man mal ein paar Meter die Autobahn benutzt. Da wären gefühlte zwanzig Insekten, die in den surrealsten Formen und schillerndsten Farben ihr Leben beim Aufprall auf die Windschutzscheibe lassen. Auch der Igel, wenn´s denn einer war, ohne Jacke am Straßenrand. Mutti, ist der tot? - Nein, der schläft nur. Dem Schmetterling am Scheibenwischer ist das schmettern auch vergangen. Gefährliches Pflaster, wie der Volksmund sagt. Die Dunkelziffer der Autobahntoten muss also deutlich im astronomischen Bereich liegen, da verblasst so mancher Blechschaden, es sei denn, das Reh klebt noch am Auto.


Kraftwerk »Autobahn« (»Autobahn«, 1974)

25.04.2010

Wackelaugenosterkakteen

Neulich beim Shopping im Dicounter des Vertrauens: Wackelaugenkaktus zum Sonderpreis, weil österlicher Restposten! Trotzdem keinen gekauft. Irgendwie sahen die scheisse aus und mir dünkt, wer einem Wackelaugenkaktus auch noch Ohren anklebt, nimmt die Sache nicht ganz ernst... Waren wohl auch nicht von höchster Güte, da fehlte schon der ein oder andere Lauscher.


Übrigens, raten sie mal, was erscheint, wenn man bei Google Wackelaugenkaktus eingibt? Das erraten Sie nie!

24.04.2010

Don´t hassel the Hoff!

Schwabbelbacke David Hasselhoff, genau der, plant allenernstes ein Comeback auf dem deutschen Musikmarkt, so munkeln einschlägige Kreise. Ja bitte - nicht!

23.04.2010

Hipphipphurra!

Nun ist es geschafft, der Channel666blog wird ein Jahr alt. Was hat´s gebracht? Über dreihundert Auswürfe dessen, was da im Gehirnwasser rumdümpelt, hoch- bis grenzwertiges... Na ja, denne: auf ein neues!

Außerdem mnöchte ich allen danken, die hier hinundwieder mitwirken, denen, die diesen Blog verfolgen, noch mehr denen, die den Blog verfolgen und ihn abundan mit Kommentaren füttern und nicht zu letzt mir selbst, weil ich einfach gut aussehe, hehe...

Prost!

22.04.2010

Rock & Roll!

Noch ne Kleinigkeit zum Mitwippen... Rock & Roll mit Sängerinnen. Wenn schön auf laut trifft, dann wird´s wohl schön laut... ;o) Alles aus dem Hause HellCatRecords...


The Creepshow »Take My Hand« (»Run For Your Life«, 2009)


Horrorpops »Misstake« (»Hell Yeah!«, 2004)


Civet »Hell Hath No Fury« (»Hell Hath No Fury«, 2008)

PS: Man kann Rock & Roll nicht als Label setzen, weil dann immer »es darf kein & verwendet werden« erscheint. So ein Mist!

Aneinandergereihtes aus Striesen

21.04.2010

Dem Führer noch ein Trullala!

Wie ein Artikel von sz-online berichtet, ist Adolf H. bis heute in Radebeul Ehrenbürger. Dies wurde er, weil man ihn zu Lebzeiten sympathisch fand, hinterher nicht mehr, die Satzung jedoch Sympathie auch über ein Ableben hinaus voraussetzt.

Schön für ihn, oder warum tauchen solche Meldungen so zeitnah (dieses Nervwort wollte ich schon lange mal im Blog haben) um den Führergeburtstag auf?

»Führerstimmungen« (Künstler der Radaktion bekannt, tsts...)

Taking Lives

Heute mal ein bisserl Mainstream-Film. Schon wieder sechs Jahre alt, aber gestern nach langer Zeit mal wieder gesehen und für unterhaltsam befunden: Taking Lives.

In Montreal (tatsächlich sieht man bei den Außenaufnahmen fast ausschließlich Quebec) läuft ein Serienkiller durch die Gegend, der, nach dem er seine Opfer tötet, für eine Weile deren Idendität annimmt, nur um sich später eine neue zuzulegen. Im Film wird dieses Verhalten mit dem des Einsiedlerkrebses verglichen. Als die dortige Polizei nicht so richtig weiter kommt, fordert sie Verstärkung beim befreundeten FBI an und bekommt diese in Person von Illeana Scott (Angelina Jolie). Diese ist Profilerin und denkt den ganzen Film lang ein bisschen schneller und ausgebuffter als der Rest. Ach ja, selbstverständlich hat sie nach einem langen Tag und dem öchzigsten Kaffee keine Augenringe und nach Verfolgungsjagden zu Fuß oder mit dem Auto sitzt ihr Haar perfekt und sie keucht nur einmal kurz, aber das nur am Rande. Die zweite, anfangs nicht hundertprozentig durchschaubare Hauptrolle wird von Ethan Hawke gespielt, eine weitere, allerdings nicht all zu lange von Kiefer »Chloe, was wissen wir darüber?« Sutherland.


Wie gesagt, alles etwas hochglänzend, jedoch 95 Minuten beste Unterhaltung, denn der Film ist spannend angelegt und hält, wenn man ihn zum ersten mal sieht, einige überraschende Wendungen parat. In den deutschen Verleihversionen werden ja gerne dämliche Untertitelvergeben, hier hat man sich für »Für Dein Leben würde er töten« entschieden, spitze auch.

Zum Schluss noch der Trailer...

19.04.2010

Smile!


Ergebnis einer Fotosession mit dem Esel im Zoo Decin vor ein paar Jahren. Der fand´s lustig...

18.04.2010

Come, come, come to the sabbat...

Oh Netz, du unerschöpflicher Quell der Freude. Was nicht alles auftaucht, obwohl es schon längst in den ewigen Jagdgründen vermutet wurde. Irgendwie hab ich die allseits bekannte und beliebte Version von Bewitched im Ohr, aber das Original war schon längst mal fällig an dieser Stelle... DAS ist, glaube ich, das, wofür das Wort spooky wirklich erfunden wurde! ;o)


Black Widow »Come To The Sabbat« (»Come To The Sabbat« Single, 1970)

16.04.2010

Virtuelle Halbmastbeflaggung...


Type O Negative »Black No. 1« (»Bloody Kisses«, 1993)

...für Peter Steele!

Und ewig grinst die Trauerweide...

Kann mir mal einer erklären, was das winselige Getue um die deutschen Soldaten in Afghanistan soll?

Sicherlich gibt es ein paar Vereinbarungen innerhalb der vielzitierten Völkergeimeinschaft und auch der NATO, die unsere Regierung dazu veranlassen, am anderen Ende der Welt militärisch präsent zu sein. So weit so gut.

Kann mich noch dünne an einen Slogan erinnern, der im Zuge der Erziehung innerhalb der DDR (oder wie Zeitzeugen zu berichten wissen: zu Friedenszeiten) gerne und immer wieder propagiert wurde: Von deutschem Boden darf nie wieder ein Krieg ausgehen. Gut, in Afghanistan gibt es keinen deutschen Boden und ob dieser humanitäre Einsatz wirklich Krieg ist, darüber sind sich die (ups, jetzt hätte ich beinahe Gelehrten getippt...) Politiker von Gabriel bis Schäuble selbst nicht einig. Also nur Krümelkackerei? Wie auch immer, wir haben Glück, in einer Zeit zu leben, in der man nicht mehr zwangsverpflichtet wird, weder zum Grundwehrdienst und schon gleich gar nicht zum darüber hinaus gehenden Dienst an der Waffe. Nun kenne ich keinen Soldaten persönlich, der momentan in Afghanistan stationiert wurde, aber doch ein paar wenige, die zum Beispiel beim KFOR-Einsatz den Kosovo kennenlernen durften. Einer wie der andere nur mit einer Motivation: Geld. Oder gibt es wirklich Leute, die da aus blanker Überzeugung sind? Kaum vorstellbar. Selbst unser Ölscheitel von und anbei zu neben Guttenberg wäre doch lieber im muggelig temperierten Büro des Finanzministers als in einer windigen Militärmaschine zwischen den Kontinenten zu Hause. Aber das ist sein Problem.

Fast schon humorig vom lieben Gott: der Flieger mit den jüngst verwundeten Soldaten, weiß noch nicht, wann er landet und alles wegen einer Wolke vulkanischen Gedöns aus Island. Die sollten wir umgehend angreifen!

Öffentliche Sicherheit hin, Terroristen her: Für mich ist jedes Mitleid mit unserer Truppe überflüssig. Und damit schönes Wochenende, euch dort, mir hier...


Manowar »Holy War« (»Fighting The World«, 1987)

Das nackige Helma

Wie die SZ heute berichtet, hat Dresdens Übermutter Helma Oroszszsz das Gerichtsverfahten gegen die Malerin Erika Lust verloren. Es ging um ein Bild, welches Helma in Strapsen und ansonsten blankgezogen vor der Waldschlösschenbrücke zeigt. Begründet wurde dies damit, dass die Künstlerin nicht die Person Orosz verunglimpfte, sondern »ein Bildnis der Zeitgeschichte und eine satirische Darstellung« (Zitat) schuf.

Ein Sieg für die Kunst, die freie Meinunsäußerung, eine Niederlage für die Ästhetik, denn, mal ehrlich, wer will Helma nackig sehen?

PS: Abschließend sollte man noch erwähnen, dass die Gerichtskosten dem werten Dresdener Steuerzahler aus der Tasche genommen werden, da Frau O. als Amts- und nicht als Privatperson dargestellt wurde. Aber gerne doch!

Discostress

Da isse...

13.04.2010

Negură Bunget

Manchmal geht´s auch andächtig. Nicht, dass Negură Bunget je schlecht waren, aber was die neue Platte »Vîrstele Pamîntului« zutage bringt, ist echt schon sehr... atmosphärisch. Man hört zwar kaum noch, oder eher selten den schwarzmetallischen Ursprung heraus, jedoch ist es meilenweit besser, als das, was so mancher überstudierte Weltmusiker im Leben je imstande wäre aufzunehmen. Sollte man sich selbst ein Bild machen.

Cover der aktuellen Scheibe

Ehe ich hier tonnenweise Clips einfüge, hier ein Link zu YouTube, den Suchbegriff schon eingegeben. Klickklack! Seit den völlig unterbewerteten In The Woods... (nur echt mit drei Punkten hinten dran, hehe) lange nicht mehr so eine abgefahrene Wald- und Wiesenmucke gehört... und das ist schon über ein Jahrzehnt her!

Noch kurz was zur Band: Gegründet wurde sie 1995 und stammt aus Timişoara in Rumänien. Es gab diverse Alben und EP-Veröffentlichungen, bis 2006 »OM« erschien, womit man erstmals im etwas größeren Stil abgefeiert wurde. Danach folgten diverse Besetzungswechsel bis eben 2010 »Vîrstele Pamîntului« eingezimmert wurde. Auf jeden Fall nicht nur dem beinharten Gitarrenfetischisten zu empfehlen!

Geburtstagsvorbereitungen

Bald, damnächst, in Kürze... wird dieser Blog ein sagenhaftes Jahr alt. Irgendwie war mir so und nach ausgiebiger Recherche stellte sich raus, dass dieser Tag der 23. April ist. Isn Ding, so knapp am Führergeburtstag vorbeizuschrammen, wo wir doch sonst jedes Fettnäpfchen dankbar mitnehmen...

Wenn er noch leben würde, stünde man zu dem vor folgender Frage: Was schenkt man seinem Führer eigentlich zum Geburtstag? Warme Socken, oder doch lieber einen Quadratmeter Regenwald in Form einer Kiste Bier, da es ja mit dem Lebensraum im Osten nicht ganz so voran ging... Aber das ist ein rein hypothetisches Thema.

Also, dann falte ich schon mal die Wimpel, stell´s Getränk kalt und warte noch 10 Tage. ;o)

11.04.2010

Musikalische Brillis

Noch vier Tage bis dahin...


Inzwischen das hier...


Unleashed »Wir kapitulieren niemals« (»As Yggdrasil Trembles«, 2o1o)

Freude!

ein Abend daheim

Zum einen ging die ursprüngliche Samstagsplanung fremdgesteuert überhaupt nicht auf, zum anderen fielen auch noch diverse Niederschläge vom Himmel, so dass z. B. ein spontaner Biergartenbesuch oder ähnliches von vornherein vereitelt wurde. Also habe ich mir mal den Spaß gegönnt, halb liegend, halb sitzend am späten Nachmittag durch die Kanäle zu zappen. Das hat mich dann missmutig gestimmt. Mal abgesehen davon, dass man sicher weiß, dass auf mindestens 30 von 34 (oder wieviele da anliegen) Sendern eh nur der gepflegten Gehirnwasserabsenkung gefröhnt wird, war ich unter anderem über das öffentlich rechtliche TV mehr als erbost. Da gucke ich nun ein oder zwei mal im Jahr die Sportschau und was sehe ich? Werbung, Werbung, Werbung... Haaalloo!?! Da wird man in Höhe eines knappen Zwanzigers zwangsenteignet und muss sich noch mit Werbung zwischen den Spielen berieseln lassen? Da wächst mir ne Feder... Ungeachtet dessen frage ich mich auch beim gesamten Rest der ARD/ZDF- und Dritten-Programme, warum ich dafür bezahlen muss, wenn ich noch keine 50 Jahre alt bin, weil offenbar für das Publikum unter dieser Altersgrenze überhaupt kein Programm vorgesehen wird. Beim MDR vielleicht noch ein bisschen älter... Vielleicht heißen die auch Die Dritten, weil es quasi auf die Zähne derer Zuseher hinweist? Man wird es nie erfahren... Mich schüttelt´s jetzt noch so sehr, wenn ich ans Abendprogramm denke, dass ich gar nicht drüber schreiben kann.

Hab dann lieber auf die Konserve zurück gegriffen, »The DaVinci Code - Sakrileg«. Mein Pech, dass alle Filme, die mir nach der Wende mit Tom Hanks als erstes in die Hände fielen, lustiger Natur waren. So warte ich immer auf den Kalauer. Oder mal anders ausgedrückt: Ich mag sein Art hat ein Gewehr!-Gesicht mehr, als das Oh Gott, was habe ich getan!-Gesicht, wenn Sie verstehn, was ich meine. Ansonsten ganz spannend gemacht, allerdings auch schön auf die Zwölf, wenn man nicht gerade christlich grundbelastet ist. Außerdem mit Jean Reno, Jürgen Prochnow usw. auch gut besetzt. Nun guckt man beim nächsten mal mit ganz anderen Augen auf die Louvre-Pyramide. ;o)


Hatte mir direkt davor noch »Rush Hour 3« angesehen mit Jackie Chan und Chris Tucker angesehen, da sieht man noch deutlich mehr von Paris und das sogar im hellen, aber das nur am Rande.

Fazit:
1. Wer einmal die eiserne Kette der GEZ-Gebühr ans Bein geschmiedet bekam, wird sie so schnell nicht wieder los. Man muss diese miesen Banditen also irgendwie in schlechter durchblutete Hirnregionen verdrängen.
2. Weniger zu Hause bleiben, wenn doch, lustigen Film mit Tom Hanks anstelle der Sportschau ansehen.
3. dringend mal nach Paris fahren.

10.04.2010

Watain

Bin ja eigentlich ein Freund übersichtlicher Spieldauer, beim Film genauso wie bei der akustischen Beschallung. Ausnahmen nicht ausgeschlossen... Außerdem sollten Watain schon lange mal Erwähnung an dieser Stelle finden. Weil sie einfach gut sind.

Knapp achteinhalb Minuten große schwedische Tonkunst... Kelch gefüllt, zurück gelehnt und zugehört! Ach so, anschnallen vorher nicht vergessen... ;o)

Watain »Stellarvore« (»Sworn To The Dark«, 2007)

Dog In The Fog

Hier mal wieder ein schönes Bieretiketten-Exemplar. Es handelt sich um Dog In The Fog, einem Bier aus Poznan in Polen. Gekauft haben der Kollege Minimi und meine Wenigkeit es an einem launigen Adventswochenende in Zgorelec.


Geschmeckt hat´s dann wohl nicht so blendend, aber man kann ja nicht alles haben.

08.04.2010

Österliches Rumgefackel

Habe gerade gesehen, dass mancher zu Ostern Feuer gemacht hat und dies in Blogform dokumentiert (schönen Gruß!). Da war doch was... da wollen wir hier nicht abstinken: Ladies, Gents, the unholy Übervater Porductions is very proud to present: auch ein Osterfeuer! Wenn das mal nichts ist... Wer errät, wessen Hand da kurz zu sehen ist, quasi anfeuernd in die ohnehin schon spannende Handlung eingreift, kann, mal überlegen... eigentlich nichts gewinnen. Außer vielleicht der Erkenntnis, das der Mensch seinen Urinstinkt, ums Feuerchen zu hocken, gern mit dem des Trinkens kombinert. ;o)

video
Nun hätte ich noch Fotos von strahlenden Schokoladenfindern in petto, aber die gucken wir uns mal intern an...

Haben wir also wieder mal ein christliches Fest hinter uns gebracht, nur weil in irgendeinem Wälzer von einem Typen, der so dämlich war, sich an ein Holzgestell nageln zu lassen, behauptet wird, dass er zu Ostern wieder zum Leben erweckt wurde. Man stelle sich das vor, da steht der Notarzt und sagt: Defibrillator klar machen, 3-2-1, Knabe lebt wieder! War zwar schon ein paar Monate tot, aber für den Grad der Verwesung ist er wieder ganz frisch anzusehen... (Interessant, welchen Mumpitz man bei Wikipedia über die Sache zu lesen bekommt.) War schon kein schlechter Kerl, der Jesus... Yes, da trinken wir gerne drauf!

Demnächst in diesem Kino: Pfingsten - Holy Ghost Massacre, und Christi Himmelfahrt - Die Fahrscheine bitte! Freu ich mich jetzt schon...

Musikalischer Hofabend IX

Und wieder ein kleines bisschen Kulturwerbung. Am 16. April dieses Jahres, ab 21.00 findet in der Buchbar ein weiterer musikalischer Abend statt. Mit von der Parie sind: Cool Masala, Messias Makarov, Judith Reimann und Sylvia.

Zu finden ist die Veranstaltung im Sonnenhof, Eingang von der Alaunstraße, neben der Kunsthofpassage.

Wann kommt eigentlich Björn?

Björn Rosenström »Pojkarna som busar (live)«

07.04.2010

Kann nicht aufhören...

...dieses Lied vor mich hin zu brummen...und das seit Tagen. Wurm im Ohr... das habt ihr wieder sauber hinbekommen, Jungs!


Darkthrone »Circle The Wagons« (vom gleichnamigen Album, 2010)

06.04.2010

¡Una cerveza por favor!

Heute gibts mal wieder begleitendes Bildmaterial zum ruhmreichen Biertest. Aus der Tapas Bar »Don Quixote« (Rudolf Leonhard Straße 14 in Dresden; Artikel dazu hier), welche hier wärmstens empfohlen wird, wurde uns stilecht eine spanische Leckerei in ansprechender Verpackung kredenzt. Die Rede ist von Alhambra 1925 Reserva. Abgefüllt wird dieser Bock (oder sagt der Spanier Stier dazu, hehe) in, wie man auf dem Bild sieht, geprägte Flaschen, die eher an Weingebinde erinnern, aber sehr elegant daherkommen. Geschmeckt hat´s auch ganz gut, den Test lesen sie hier.

Spieglein, Spieglein an der Wand...

(Künstler unbekannt)

05.04.2010

Hinter den Nebel geschaut!

Na, lieber Onkel Octa, da warst Du wohl mal wieder im Auftrag der Übervater-Productions unterwegs. Das Video der Klampfgruppe Behemoth ist zwar sehr schick anzusehen, aber dieser verschwummelten Darreichungsform nicht wirklich Rock'n'Roll bzw. in diesem Falle Schwermetall. Wenn das einer erfährt, ist das mühsam aufgebaute Image im Eimer ; )

Ich nahm mir mal die Freiheit, hier die interessantere jugendgefährdende Version einzufrutteln:

video

03.04.2010

Guten Morgen!

Nicht so sonnig wie gestern, aber immer noch trocken. Schuhe fest geschnürt, Lieblings(hasen, haha)pullover in den Rucksack und dann mal los...

Noch was musikalisches zum wach werden oder bleiben von der letzten Behemoth-Scheibe. Passt schon zu Ostern, weil Behemoth Polen sind, olle Paul auch Pole und sogar Papst war und dieser, wie erst jüngst erläutert Osterhasenohren unter seiner Haube wärmt. Welch brilliante Logik!


Behemoth »Ov Fire And The Void« (»Evangelion«, 2009)

PS: Jetzt haben wir mittlerweile Samstag, den 3. April und die blöde Überschrift zeigt noch immer Freitag den 2. an?!? Da könnt´ ich...

02.04.2010

Jungejunge...

...war das ein Wetter heute! Von strahlend blauem Himmel am Anfang, bis zu einem Schneeschauer am Ende war alles am Start. Das nennt man übrigens Timing, wenn man prakitsch bei der ersten Flocke das trockene Fahrzeug erreicht. Sehr schön!

Turm auf dem Valtenberg

Alles in allem kann man den Hohwald sehr empfehlen. Gut beschilderte Wanderwege in variierbaren Längen, gastronomisch gut erschlossen, auch an ordentlichen Parkplätzen hapert es nicht. Vor allem ist die Gegend aber nicht all zu sehr überlaufen, selbst an einem sonnigen Feiertag wie heute nicht, von den ausschankbefugten Knotenpunkten vielleicht mal abgesehen. Das wird sich natürlich ändern, wenn tausende, was sag ich, hunderttausende Leser dieses Blogs erstmal dort hin rammeln. Wär mir dann egal, weil war ja schon da. ;o)

Freitag früh, die Sonne scheint

Warum stehen in diesem Blog die Worte Kotze und Kunst mit je 5 Nennungen nebeneinander, Anspruch mit nur einer jedoch weit dahinter? Da muss ich mal drüber nachdenken...

Ansonsten: Valtenberg Attaque!

01.04.2010

Eierlikör statt Zahncreme!

Viele haben eine kurze Arbeitswoche, ähem, diese Woche. Und alles nur, weil der Papst dem Hasenorden angehört, schließlich hat er seinen überdimensionalen Eierwärmer nicht umsonst auf seinen unansehnlichen Kopf gestülpt. (Frühstückseierwärmer war gemeint...) Warum macht er das? Richtig, damit seine Ohren warm bleiben, Hasenohren! War zumindest bei South Park so, da kann es praktisch so falsch nicht sein, hehe...

Wie auch immer, es werden ein paar eierlikörige Tage und momentan ist entgegen aller meteorologischen Unkenrufe Sportmützenwetter.

Noch was schwungvolles... ;o)

Knorkator »Wir werden alle sterben« (»Das nächste Album aller Zeiten«, 2007)

Knorkator »Alter Mann« (»Das nächste Album aller Zeiten«, 2007)