21.01.2018

Johannisfriedhof Dresden // 2



Teil 1

16 Bit »Where Are You? (Extended Version)« (1986)

20.01.2018

▶ Watain // Nuclear Alchemy

Watain »Nuclear Alchemy« (»Trident Wolf Eclipse«, 2018)

18.01.2018

Melatenfriedhof Köln // 2




Samael »Rite Of Renewal« (»Hegemony«, 2017)

Django vs Zombies

Wieder so ein Film, um den man Ewigkeiten herumtänzelt und sich ziert, in einfach mal anzuschauen. Schuld daran trägt der Titel, irgendwie. Im Orginial heißt das Goldstück »The Dead And The Damned«, schon weniger Warnschild. Wenn es dann, für diese Jahreszeit nicht unüblich, einfach mal einen Sonntag durchgehend regnet und man einfach nachmittags den Kuchen in fröhlicher Atmosphäre verputzen will, ist ein geeigneter Zeitpunkt für solche problembetitelten Filme. Nun denn, lass krachen, Django! ;o)

Django ist Kopfgeldjäger und sein Weg führt ihn in eine Goldgräbersiedlung mitten im sonnigen mittleren Westen. Dort hofft er einen Apachen lebendig zu fangen, der die Tochter eines weißen Farmers vergewaltigt und ermordet haben soll. Er findet ihn, in dem er eine junge Dame auf einer Wiese (Mörderdialog »Du bist der Köder.« - »Was ist das?«) anpflockt.
Währenddessen finden zwei Einheimische einen neongrünleuchtenden Asteroiden und als sie diesen in die Stadt karren, um ihn anschließend mit einer Spitzhacke zu bearbeiten, tritt irgendwas daraus aus und verwandelt die Leute in Zombies. Bleiben also Django, der Apache und die Frau (und ein weiterer Kopfgeldjäger - der Deutsche [österreichelt der?]) - da verschieben sich die Prioritäten, zumal die beiden Männer bald feststellen, dass der Indianer keineswegs ein Vergewaltiger und Mörder ist, viel besser, sie sind beide im Namen der Liebe unterwegs. Da kann ja wirklich nur noch wenig schiefgehen.



Was sagt man dazu? Ja, es ist absolute B-Ware, wenn überhaupt. Django sieht aus und benimmt sich teilweise wie Barry Gibb, der Apache verfügt exakt über 1,8 Gesichtsausdrücke und jede weibliche handelnde Person muss mindestens einmal ihre nackten Brüste in die Kamera halten. Und, wie schon erwähnt, der Deutsche (Django nennt ihn einen ungläubigen Bastard) hat einen Akzent, bei dem man sich gepflegt das allzeit bereitliegende Notkissen vors Gesicht hält. Brüllerlyrik wie »Ich hätte dich im Schlaf töten können - doch ich will deinen Skalp im Kampf!« passt perfekt ins Bild. Allerdings sind die Zombies sind preisstufenentsprechend gut gelungen (im Gegensatz zu manchem Klischee recht schnell, teilweise schleichen sie sich sogar recht geschickt an) und die gesamte Produktion scheint sich nicht all zu ernst zu nehmen.

Lange Rede... kann man so machen, wenn es sonntags regnet. Dem Verfasser der Zeilen hat sein Kuchen geschmeckt! ;o)

The Bee Gees »Living Eyes« (»Living Eyes«, 1981)

16.01.2018

▶ The Sisters Of Mercy // (We Are the Same) Susanne

The Sisters Of Mercy »(We Are the Same) Susanne« (1997)

15.01.2018

Johannisfriedhof Dresden // 1




The Doors »People Are Strange« (»Strange Days«, 1967)

14.01.2018

The Redwood Massacre

Als Untertitel bekommen wir hier »Das Böse lässt sich nicht töten« kredenzt. Klingt dämlich, ist aber tatsächlich nah an der Wahrheit, denn der maskierte Killer in diesem Film scheint Jan Böhmermann zu den Worten »Unzerfickbar wie wenn Mario ein Stern frisst« inspiriert zu haben. Produziert wurde der Streifen 2014 unter schottischer Flagge.



Vor zwanzig Jahren wurde in Redwood eine Familie von einem Axtmörder niedergemetzelt. An diesen Schauplatz begeben sich nun fünf Freunde, um zu campen. Ganz alleine sind sie natürlich nicht, nebst dem Killer treibt sich noch eine weitere Gestalt in der Gegend herum...

Hab ich was zur Story vergessen? Nein - in der Regel reicht das für diese Art von Film. Wie eingangs schon erwähnt, der Bösling ist ein wahres Stehaufmännchen, was zum einen etwas überzogen wirkt, zum anderen der Tapsigkeit seiner Opfer zuzuschreiben ist, genretypische Erbkrankheit. Unterm Strich wirklich preiswerter Gulasch, andererseits unterhaltsam genug, um gesehen zu werden.

The Rolling Stones »Play With Fire« (»Out Of Our Heads«, 1965)

12.01.2018

Magdeburg Westfriedhof, Teil 2



Der Westfriedhof im Magdeburger Stadtteil Stadtfeld West wurde am 17. Oktober 1898 eingeweiht, in dem man um 15:00 Uhr die erste Beisetzung tätigte. Zwei Besonderheiten fallen ins Auge: die neogotische Friedhofskapelle (im selben Klinkerstil, wie auch das Eingangsportal), sowie die kleinen Tore vor den Grabstellen, welche oftmals den Anfangsbuchstaben des Bestatteten tragen.

Insgesamt hat der Friedhof eine Fläche von 62,5 Hektar, lädt also zum ausgiebigen Flanieren (und bedarfsweise Fotografieren) ein.




Ekobrottsmyndigheten »Haben Sie Bier?« (2015)

10.01.2018

Devoured

US-Produktion aus dem Jahre 2012. Anhängsel wahlweise »Verschlungen«. Alternativtitel: »Die Aushilfe - Ein mörderischer Job«.

Wir lernen Lourdes kennen, eine Mutter, die ihren kranken Sohn in Lateinamerika zurück lies, um in einem kleinen Restaurant in den USA Geld zu verdienen, um die helfende Operation zu bezahlen. Sie fremdelt mit ihrem Umfeld, einer fiesen Chefin und einem aufdringlichem Koch, frisst aber alles in sich hinein, um ihr Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Dabei passieren immer mal wieder schräge Sachen...



Klingt vielleicht erstmal nach typischem »Verstand geht den Bach runter und projiziert Geister«. Ist aber unterm Strich mehr. Leider so zäh in Szene gesetzt, dass man sich immer mal wieder genötigt fühlt, einen Blick auf die Zeitanzeige zu werfen. Es muss ja nicht immer voll auf die zwölf gehen und es geht auch mal ohne das ganz große Gemetzel, aber hier wäre mehr nicht weniger gewesen. Immerhin: die letzten zehn Minuten erklären dann wirklich alles und lassen die Handlung schlüssig erscheinen - bis dahin kann ich nur raten, ordentlich ausgeschlafen vorm Wiedergabegerät anzutreten!

Gloomy Grim »June - Åkerspöke« (»Under The Spell Of The Unlight«, 2008)

09.01.2018

▶ Year Of The Goat // Riders Of Vultures

Year Of The Goat »Riders Of Vultures« (»The Unspeakable«, 2015)

08.01.2018

Cult: ein teuflischer Brauch / Schulmädchen Horror

Plöng! Zwei Fliegen mit einer Klatsche erlegt - dümmlichster Alternativtitel und somit auch bescheuertste Überschrift sind für dieses noch junge Jahr hiermit im Kasten. Der Film, über den wir heute reden wollen, trug im Original schlicht und einfach den Titel »Cult« und erschien 2007. Dann kam noch der deutsche Namenszusatz »ein teuflischer Brauch« dazu. Weil sich diese, Sie entschuldigen bitte meine einfältige Audrucksweise, Scheiße so mies verkaufte, kam 2014 jemand auf die grandiose Idee, unter dem Banner »Schulmädchen Horror« eine Wiederveröffentlichung zu wagen. Ob diese sich besser verkaufte, entzieht sich meiner Kenntnis. Wie auch immer... Harter Tobak!

Die Handlung zu beschreiben hat ein bisschen was mit Fremdschämen zu tun, aber was soll´s.
Eine kleine Gruppe von Studenten erforscht die Unterschiede zwischen herkömmlichen Religionen und spezielleren Kulten. Dabei stoßen sie auf einen Kult, in dessen Zentrum ein aus China stammendes Amulett steht, welches unglaubliche Superduperkräfte hat - böse natürlich. Mehr will ich gar nicht erzählen... guckt sich ja doch niemand mehr an... ;o)



Also, ich sag´s mal so: Selten so einen unglaublichen Rotz gesehen. Die Schauspieler - geschenkt - sind das kleinste Übel. Der Plot ist so hanebüchen, die Kulisse so preiswert, das Geld für die Effekte eigentlich verschenkt, das einleitende Ritual überleben nur die, die wie der Verfasser der Zeilen stets ein Kissen griffbereit hat, mit dem man im Ernstfall die Augen verdecken kann... Faden verloren...

Ganz großer Schund! Mutige gucken das trotzdem! Verschwendet eure Jugend! ;o)

D. A. F. »Verschwende deine Jugend« (»Gold und Liebe«, 1981)

07.01.2018

virtuelle Halbmastbeflaggung für France Gall

France Gall »Laisse tomber les filles« (»Sacré Charlemagne«, 1964)

06.01.2018

Magdeburg Westfriedhof, Teil 1



Erzähl mal jemandem, ich fahr nach Magdeburg... Hundert Prozent der Testpersonen reagierten gleich. Was? Magdeburg? Junge, was willst du denn in Magedburg? Gibt´s das überhaupt noch? Ja, Leute, gibt es und die Landeshauptstadt hat nebst Dom, Hundertwasser und gediegener Gastronomie natürlich auch Friedhöfe, allen voran der wirklich wunderschöne Westfriedhof. Davon nun ein paar Fotos, die technischen Eckdaten gibt es dann beim nächsten Teil.




Arkona »V pogonie za beloj ten'yu« (»Khram«, 2018)
Аркона »В погоне за белой тенью« (»Храм«, 2018)

05.01.2018

▶ The Dumplings // Kocham Być z Tobą

The Dumplings »Kocham Być z Tobą« (»Sea You Later«, 2015)

03.01.2018

Truth Or Dare

Heute haben wir einen Gruselfilm aus dem Jahre 2012 aus Großbritannien.

Auf einer Collegeparty kommt es nach dem Genuß von reichlich Alkohol und anderen Substanzen zu einer Runde »Wahrheit oder Pflicht« (was den ganzen Film chronisch als »Wahrheit oder Tat« übersetzt wird, Leute, Leute, Leute!). Dabei wird Außenseiter Felix, welcher sonst schon nicht viel zu lachen hat, lächerlich gemacht.

Einige Zeit später werden seine Mitstudenten zu Felix´ Geburtstagsparty eingeladen, wo sie zunächst von dessen Bruder empfangen werden. Der hat allerdings nur eines im Sinn: seinen gemobbten Bruder zu rächen und beginnt seine Version von »Wahrheit oder Pflicht«.



Am Ende ist es egal, wer hier an was Schuld ist, die Handlung hält ein gutes Tempo und ein paar raffinierte Schlenker bereit. Zuweilen geht es recht deftig zur Sache, was die 18er-Freigabe erklärt. Kann man gesehen haben!

Arkona »Storm« (»Khram«, 2018)
[Аркона »Шторм« (»Храм«, 2018)]