18.12.2010

Worüber mal gesprochen werden sollte...

Das hier zu sehende Riesenrad steht, wie sicher bekannt ist, an einem Ende des Weihnachtsmarktes auf der Hauptstraße in Dresden.

Nun wurde beim gestrigen Besuch auf selbigem festgestellt, dass alles mächtig bunt, etwas 80er sei, aber vor allem an diese Leuchtelemente erinnert, welche von unseren vietnamesischstämmigen Landsleuten nur zu gern in Bistrofenstern oder Textilläden verwendet werden.

Warum erzähl ich das? Weil, wir erinnern uns, was die Industrie ohnehin schon für irreparable Schäden dem heimischen Wald zufügte, und wegen der Tatsache, dass der sogenannte Kunsthandwerker weiterhin aus heimischem Holz schnitzt, was der vietnamesischstämmige Händler zum viel günstigeren Preis aus PVC anbietet, welches dem Erzgebirge nicht schadet. Deshalb entschlossen sich Teile dieses Blogs, folgende Initiative zu zünden:

RETTET DEN WALD IM ERZGEBIRGE -
KAUFT BEIM VIETNAMESEN!

Danke für die Aufmerksamkeit und ein besinnliches Adventswochenende! ;o)

PS: Wenn Advent aus dem lateinischen kommt und so viel wie Ankunft bedeutet, nämlich der von Jesus, also nehmen wir mal an, der kommt demnächst, was bietet man einem an, der Wasser in Kadarka verwandeln kann? Trinkt der nur Radeberger, oder reicht vielleicht Sterni?

Kommentare:

  1. Ich gehe gleich jede menge asiatischen Weihnachtszeugs kaufen. Kann ja sein das durch diesen Blog bald alles weg ist;)-:
    -Minimi

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  2. Das kann natürlich passieren. Da sollten wir eigentlich eine kleine Provision einfordern!
    -octa

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  3. Die Prügelstrafe. Gottes kleiner Zauberlehrling bekommt von mir mächtig paar auf die Nuss, wenn er unser schönes urdeutsches Wasser in kardakianisches Gepansch verwandelt. Eine lohnenswerte Sache dagegen wäre, wenn er aus einer Pulle Sterni einen ewigwährenden Quell der Weisheit simsalabimt. Das wäre eine Leistung! Das soziale Gefälle in diesem Land würde komplett in die andere Richtung kippen.

    Bei den Preisen die unsere Schnitzfixe und Drechselfuchse aus dem Arzgebarg für ihr Weihnachtszubehör verkalkulieren, kann es sich nicht um einheimische Hölzer handeln. Ich tippe mal auf die gemeine asiatische Krüppelkiefer die einzeln über den Landweg eingeschmuggelt werden. Heute früh habe ich mich an einem Weihnachtsbaumkauf mitschuldig gemacht. Das Teil verströmt ein Hauch von Agent Orange und erinnert eher an eine Leprakolonie als an Weihnachten, aber er war durch die Quotenregelung relativ preiswert zu haben. Trotzdem mußte die Käuferin 30 Euro dafür hinlegen! Der muß aus Vietnam oder Lambaréné stammen. Via Luftfracht 1. Klasse. 30 Euro sind ungefähr 60 DM sind gleich 600 Mark der DDR schwarz umgerubelt. Das war mein Monatsgehalt als Schichtknödel. Also früher, als die noch aus dem Erzgebirge stammten, gab es die für 7,90 M EVP.

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  4. Das hatte was, mit den Endverbraucherpreisen...

    Abgesehen davon, kann ich mit gutem Gewissen behaupten, dass mein Baum aus Fernost stammt, das steht zumindest so drauf. Und aus Plastik ist er auch! Nur aufbauen müsste den mal jemand...

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Vielen Dank für´s Gespräch! ;o)