26.01.2016

Chain Letter - The Art Of Killing

Dieser Horrorfilm, made in USA, aus dem Jahr 2009 beschäftigt sich, wie der Titel bereits suggeriert mit Ketten. Der englischsprachige Anhang ist nur der, ähem, deutsche Verleihtitel, das Original hört schlicht auf den Namen »Chain Letter«.

Als mehrere Teenies per Mail oder SMS einen Kettenrief, mit der freundlichen Ermahnung diesen an fünf Leute zu verschicken erhalten oder, wenn sie dies nicht tun, mit dem Tod zu bezahlen erhalten, löschen ein paar diese Nachricht, was sich als Fehler herausstellen wird. Der Chain Man murkst sie dann ab, wie gesagt, mithilfe von Ketten. Klassische Slasherkost.



Man kann nicht behaupten, der Film sei komplett scheiße gemacht, jedoch hat man es völlig versäumt, dem Killer eine Art Profil zu verschaffen, was bei dieser Art von Film wichtig gewesen wäre. Die deutsche Synchronisation (inklusive einiger wirklich überflüssiger bis dämlicher Mono- und Dialoge) ist grenzwertig geraten. Und, auch wenn wir heute wieder nur rummeckern, man kann den Eindruck gewinnen, dass hier ein paar wirklich gute Einfälle auf die Schnelle zusammen geschustert und auf Spielfilmlänge ausgewalzt wurden...

Clan Of Xymox »Cry In The Wind« (»Clan Of Xymox«, 1985)

Kommentare:

  1. Hrrrrrrrgh! Jetzt ist mir auch klar, warum es bei uns am Wochenende Bihunsuppe - selbst angefertigt - gab. Ich esse kein Fleisch mehr. Nun, aufbauend durch den Klassiker " Chainsaw Massacre " aus 1974, den ich mir - blutjung - auf einem Sperrsitz - Platz für 3,50 DM im Bückeburger Residenz - Kino rein gezogen habe, gab es noch so allehand Ableger dieser blutrünstigen Ketchup - Kunstblut - Veranstaltung. Auch die reaktionären Waffen - Narren aus Texas haben sich daran beteiligt. Na,ja, es gibt eben nichts, was es nichts gibt, obwohl dadurch die Welt nicht besser wird. Kettenbriefe via Internet werden durch Tod mittel Kettensäge sanktioniert. Hmmmmh, auf so´ne Idee musst ´e erst ma´kommen. Aber, wann bist du dafür aufgestanden?

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    1. Ketten, nicht Kettensäge! Das ist der innovative Unterschied... ;o)
      Aufgestanden bin ich, wenn ich mich recht erinnere, nicht dafür, so was guckt sich auch blendend im Liegen. Fällt man nicht so hart, wenn man vor Langeweile einpennt. Wie auch immer, das Gegenteil von gut ist gut gemeint, wie uns dieser Streifen lehrt, aber darüber schreiben musste ich, schon aus therapeutischen Gründen... ;o)

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Vielen Dank für´s Gespräch! ;o)