16.09.2009

Wo sind denn hier die Toiletten?

Momentan schwebt man wieder durch die Gespensterbahn, die Boulevards sind mit Verbrechervisagen tapeziert, dass es kaum noch schön ist. Das nennt man Superwahljahr. Kaum ist Opa Karl von dannen, lugt ein nachcolorierter (oder auch rosa wie Rudi Rüssel) Gregor vom Baum, Oskar von der Laterne, olle Merkeln vom Großplakat, FWS aus dem Briefkasten. Erbarmen! Warum muss hier jeder sein Antlitz in die Sonne halten. Ich meine, wir hier beim Channel666 könnten uns das eine(r) wie der/die andere leisten, tun es aber nicht. Dafür aber steinalte Genossen, soweit das trübe Auge blinzelt. Daher hier mal was alternatives, zugegebenermaßen nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern in einem anderen Blog mit offenbar ähnlichen Eindrücken entdeckt...


Auch der fastabgestürzte Münte wird zitiert...


Nun ja, obwohl kaum schlechter, werden wir solche Plakate wohl eher wenig an den Straßen sehen. Aber dafür gibt es ja das Netz. In der virtuellen Welt ist das Wetter sowieso besser, oder, wie ein kluger Mann einmal bemerkte: Das Leben ist schon scheisse, es hat aber eine verflucht gute Grafik...

Da fällt mir abschließend nur noch ein Spruch ein, den ich auf der heutigen Heimfahrt auf einem Grünen-Plakat entdeckte: BIO, BABY!

ARSCHLECKEN, ALTER!

Kommentare:

  1. NUn, Herr Nachbar, das Leben auf diesem, unserem Planeten, auf dem sich z.Zt. 6,8-6,9 Mrd. Menschen - Tendenz steigend - tummeln, ist in der Tat ungerecht.Wenige haben mehr als viel, viele haben weniger als wenig.So wäre es denn nur gerecht, dass die Protagonisten mit einem Jahreseinkommen/einem Vermögen ab 100.000,--€ etws mehr und jene Großverdiener/Reiche ab 500.000,--€ die Hälfte abführen. Nicht in Form von Abführmitteln und anschließender WC-Benutzung,nein, direkt an den Fiskus. Der wiederum-streng kontrolliert mittels einer wahren Volksherrschaft, verteilt jene Einnahmen gerecht an die Armen und Hungernden. Warum klappt dieses Umverteilungsmechanismus nur in eine Richtung? Arme werden nicht zu Reichen, Reiche aber auch nie zu Armen. Wie kommt dieses nur? Vielleicht sollten wir uns überlegen, in unserem zweiten Leben einige Dinge anders zu machen und damit daran etwas zu ändern.
    In diesem Sinne: Einen netten Fußballabend!

    Jürgen

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  2. Im zweiten Leben mache ich DEFINITIV einiges anders. Vielleicht werde ich Diktator, Model oder Mitglied im Kurt Schlosser Chor. Man weiß es nicht... ;-)

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  3. also, ich werde Prinzessin. Und dann lasse ich allen, die mich ärgern, die Köpfe abschlagen.

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Vielen Dank für´s Gespräch! ;o)