24.05.2015

adieu ESC

Peng! Und schon ist der Eurovision Song Contest wieder Geschichte. Was nicht schlimm ist, denn irgendwie war es dieses Jahr qualitativ insgesamt recht dünn, außerdem ist nach dem ESC auch gleich wieder vor dem ESC. Schweden hat gewonnen, was im Nachhinein nicht groß verwundert, Deutschland muss sich mit null Punkten begnügen. Für die Statisten: Das gab es zu letzt 1965, als eine gewisse Ulla Wiesener »Paradies, wo bist du?« krakelte... Wie auch immer, das tut den Verantwortlichen sicher ganz gut, das wäre ein guter Zeitpunkt, die Herangehensweise mal zu überdenken!

Viel bleibt sicher nicht hängen, außer, dass ich seit Dienstag dieses rappappapp nicht mehr aus dem Kopf bekomme! ;o)

Loïc Nottet »Rhythm Inside« (2015)

Kommentare:

  1. Ich fand den deutschen Beitrag ziemlich gut. Tolle Geschichte, schöne Bildsprache, pointierte Tonfolgen und schöne Harmonien. Auch die Präsentation war m.E. überdurchschnittlich. (prägnante Stimme, gut gesungen).
    Wie hätte eine andere Herangehensweise aussehen sollen? Und was hätte diese am Ergebnis ändern können?

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    1. Erst mal sorry, dass ich erst jetzt antworte, versuche dies stehts beizeiten zu machen, hatte aber Probleme mit dem Netz...

      Da bin ich dir vielleicht etwas auf den Fuß getreten, ich beschreibe jedoch nur meine subjektiven Eindruck ohne Anspruch auf den kompletten Durchblick. Pointierte Tonfolgen, Bildsprache und Harmonien liegen wahrscheinlich auch nicht als erstes in meinem Blickfeld, mir geht es vorranging um den Spaß am Gesamt-ESC, aber das nimmt jeder anders wahr.

      Ändern sollte man den Gesamtmodus des Vorausscheids. Wenn kleinere (oder/und ärmere) Länder an so was sparen, dann ist das nachvollziehbar. Wenn aber Deutschland ohnehin als eines der hauptfinanzierenden Länder Millionen in diese Veranstaltung steckt (zu deiner und meiner Freude, unter andrem), dann kann man vieles überdenken und ein bisschen zeitgemäßer herangehen. Oder findest du das grenzdebile Gestammel von Herrn Urban (dessen Fan ich einst war, ich geb´s zu) vielleicht unterhaltsam? Oder den Vorausscheid etwa? Zumindest so motiviert, wie ein Sportler, der sich mit voller Wucht aus dem Startblock drückt? Ich nicht.

      Und ja, du hast recht, sooo mies war Ann Sophie nicht, als dass man sie dafür mit null Punkten nachhause gehen lassen müsste. Aber andere waren wohl besser und nicht ein Punkt bleibt kein Punkt. Punkt. ;o)

      Und, da wir ja hier Platz haben, möchte ich dir noch verraten, dass (wenn du diesen Blog schon mal an irgendeiner Stelle erwischt hättest, könntest du es erahnen) nicht alles zu ernst zu nehmen ist, wie es einem der schwarze Hintergrund vielleicht vorgaukelt. In diesem Sinne: bis zum nächsten ESC! ;o)

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    2. He jo. Danke für die Antwort. Nee, mein Fuß ist i.O. ich fand Deine Kritik nur etwas beliebig. Wahrscheinlich läuft es erstmal auf ein "Über Geschmack lässt sich nicht streiten" hinaus. ;)

      Peter Urban war für mich von allen Teilnehmenden der Überfordertste. Ich kannte ihn bisher nicht, las jetzt gerade, dass der deutsche Kommentator des 2015er ESC selbst Musiker und Musikjournalist ist. Puuh... das war dann natürlich 'ne schwache Nummer von ihm. Ich kann mich an keinen substantiellen Kommentar von ihm erinnern. Sehr dürftig fand ich auch seine abschließende Analyse der Präsentation und des Inhalts von "Black smoke" ("Das sah gut aus ... eventuell könnte man überlegen, dass der Song nicht den Geschmack von 120 Mio. Menschen in Europa oder Australien getroffen hat.")

      Toll wäre, wenn ein Kommentator fundiert auf ästhetische, lyrische und musikalische Aspekte der Präsentationen eingehen könnte. Beim Skispringen wird ja auch über die sportlichen Leistunge der Sportler geredet. Also sollte beim Songcontest doch auch über die lyrischen und musikalischen Leistungen gesprochen werden.

      Aber ich habe da eine gerade Idee: vielleicht erstelle ich beim nächsten Mal einfach einen Live-Stream mit meinem eigenen Kommentar in dem ich die Songs analysiere und bespreche.

      Okay, danke Octa für Deinen Beitrag und den anregenden Kommentar.

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  2. P.S. Woran erkennen Sie, dass Ulla Wiesener bei ihrem Auftritt krakeelte?

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  3. Wiesener = Dürmeyer! Dazwischen liegen zwar 50 Jahre Grand Prix / ESC. Doch mit der qualitativen Verbesserung der Präsentation ging gleichzeitig das textliche und gesangliche Niveau in den Keller. Wenn das hier Gesang sein soll, nenne ich mich ab heute Abend, Jacob der Lügner.


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    1. @Lobster: Woran erkennt man denn Ihrer Meinung nach, ob "das hier" Gesang ist oder nicht?

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  4. Indem man/frau sich mittels beider, zuvor gereinigter Ohren sich dessen, was hier als " Lied " kredenzt wird und alsbald erkennt, dass es eben nicht klingt. Schlager können durchaus melodiös sein. Was die Mama Wiesner hier in das Grundig/Sennheiser/Philips - Mikrophon hinein gibt, ist weder wohl klingend, noch Schlager.

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    1. Und, mal ganz ehrlich, in die Reihe der großen GrandPrixKlassiker hat sie sich auch nicht einreihen können... ;o)

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Vielen Dank für´s Gespräch! ;o)