03.12.2013

Frozen Blood // Scarce

Passend zu den Außentemperaturen (leider noch ohne Schnee) soll es heute um einen Winterfilm gehen. Die Rede ist von »Frozen Blood« (OT: »Scarce«).

Story, Kurzdurchlauf: drei junge Typen verfransen sich auf dem Heimweg vom Winterulaub inmitten eines Schneesturmes und genau dort, wo nur die ganz schrägen Typen wohnen. Schlecht. Dann haben sie einen Unfall. Auch nicht gut. Ihnen wird geholfen. Gaaaanz schlecht. Denn wie das so ist, ernähren sich Einheimische dieser Art bekanntlich nicht nur von Reh und Wildschwein.



Es existieren verschiedene Schnittfassungen, bei denen wohl bis zu knapp einer Viertelstunde Material amputiert wurde. Was künstlerisch indiskutabel ist, wenn es denn Kunst wäre (letztenendes fallen sämtliche Splatter- oder Folterszenen weg [bis auf einen Beinbruch], so dass man den Film fast den Kindern am Nachmittag zeigen möchte). Witzig: Im Trailer sind noch Sachen enthalten, die man im Film gar nicht mehr sieht.

Auf der einen Seite bietet dieser Film nichts, was man nicht schon mal unterirdischer an anderer Stelle gesehen hätte, an sich ist die gesamte Handlung vorhersehbar, aber nun gut, das ist eine Genrekrankheit. Das wirklich Allerletzte ist aber die Synchronisation. Man hat ja schon viel erlebt, aber ich kann mich kaum dran erinnern, schon mal so einem Mist beigewohnt zu haben. Ausdrucksloses Geschwafel unterster Kajüte. Das regt nach kurzer Zeit dermaßen auf, dass es im Grunde müßig ist, den Streifen weiter zu analysieren.

Hat man nicht alle Tage: Dank der Synchronisation im Grunde unguckbar, aber gut, dass wir mal drüber gesprochen haben. ;o)

Neophyte »Braincrackin´«

Kommentare:

  1. Hast Du vor - oder nachgeglüht?????

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    1. Ähem, weder noch. Aber angesichts dieses Murkses hätte vielleicht beides nicht geschadet. ;o)

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Vielen Dank für´s Gespräch! ;o)