03.06.2012

Sattelberg

Ein paar Bilder zu einer weiteren kleinen Wanderung. Diesmal zum Sattelberg (tschechisch Špičák). Dieser liegt auf böhmischer Seite des Osterzgebirges und ist vor allem für seine wunderschönen Wiesen bekannt, auf denen es gerade um diese Jahreszeit blüht, was das Zeug hergibt (Bilder davon nebenan).

Lupinen ohne Ende

Am besten fährt man bis nach Oelsen, wo strategisch günstig gelegene Wanderparkplätze (Oelsener Höhe) zur Verfügung stehen. Von da geht es recht gemütlich in Richtung Sattelberg, inmitten seiner Wiesen. Zwischendurch überquert man die tschechisch-deutsche Friedensgrenze, wenn man die Grenzsteine vor lauter Blüten überhaupt entdeckt... ;o)


Státní hranice, heutzutage aber ohne pasová kontrola

Oben angekommen hat man einen schönen Rundblick, ein Gipfelkreuz und ein, ähem, Gipfelbuch. Nun ja, wenn schon, denn schon, hehe...

Gipfelkreuz mit mysteriöser tschechischsprachiger Inschrift

Weiter geht es durch weitere Wiesen und Wälder abwärts immer an der Grenze entlang. Irgendwann geht es bergab und man landet am letzten Ende von Schönwald (Krásný Les), wo man die Gottleuba überquert und entlang selbiger in Richtung Oelsen durch ein idyllisches Tal marschiert (Oelsengrund).

Überreste einer Kapelle nahe der Grenzbrücke bei Krásný Les

Zurück nach Oelsen geht es dann über den Lappenbuschweg noch mal ordentlich bergauf. Lohnt sich aber, denn im Ort wartet »Börners Einkehr«, einer schlichten Wirtschaft mit guter Küche zu volkstümlichen Preisen (Sterni aus der Flasche 1 Euro, yeah!). Hier werden Gulasch, Rouladen und ähnliches serviert, für kulinarisch ganz Abgebrühte gibt´s natürlich auch Bocki.

hier blühen sogar Steine

Insgesamt läuft man ungefähr vier Stunden, die ein oder andere Rast mit eingerechnet. Und das schöne: man trifft kaum eine Menschenseele, was sich allerdings nach dem heutigen Blogeintrag dramatisch geändert haben dürfte... ;o)


Björn Rosenström »Hultsfredsfestivalen« (»Pop på Svenska«, 2004)

Kommentare:

  1. Ach, da werden Erinnerungen wach! Sterni für 1 Euro gab es für mich zuletzt vor gut 6 Jahren in der »Chemo« zum donnerstäglichen Jugendtanz. Ich weiß gar nicht, wie die Preise sich dort entwickelt haben. *g*

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    1. Das die alten Knaben immer so zur Nostalgie neigen, hehe...

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  2. Antworten
    1. It wasn´t lavender, it was lupin (lupinus angustifolius), which doesn´t smell so hard. But they look good! ;o)

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    2. Ouch! I was sure that they was lavender ^^''

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    3. Too cold in the Ore Mountains (http://en.wikipedia.org/wiki/Ore_Mountains) for real lavender... ;o)

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Vielen Dank für´s Gespräch! ;o)