30.09.2010

der Donnerstag nach dem Mittwoch

Im allgemeinen sind Donnerstage nur mittelmäßig unterhaltsam, weil da oft nichts passiert und auch noch der Mittwoch voranging, an dem noch weniger passierte. Nicht so diese Woche!

Mal abgesehen von interessanten Fussballergebnissen, völlig überraschenden Dopingerkenntnissen im Dunstkreis der Tour de Dope, äh, France und der Tatsache, dass Boxerin Henry Maske für einen Kinofilm in die Rolle von Max Schmeling schlüpfte (demnächst vielleicht Axel Schulz als Frodo, biddä!!!) gab es in Stuttgart ordentlich was auf die Omme. Wenn der Schwabe erst mal Revolución! ruft, weiß sich die Exekutive nur noch mittels Wasserwerfer zu wehren. Das bleibt interessant, obwohl es wohl nichts am Endergebnis ändern wird. So viel steht fest.

Alles ziemlich Rock & Roll!


Gehennah »(You´re The) Devil In Disguise« (»King Of The Sidewalk«, 1996)

Aber das ist alles nichts gegen ein noch viel rocknrolligeres Channel666internes Jubiläum! Am 25. Oktober läuft unser Biertest stolze 10 Jahre (was mich geschätzte 30 Jahre eher unter die Erde bringen wird, hähä). Um dann pünktlich einen ordentlichen Zählerstand vorweisen zu können, wurde gestern Bier Nummer 2222 entkorkt. Dazu demnächst mehr... Canale Grande!

PS @Rupu: Danke für die CD - die ist wirklich gar nicht mal so gut... ;o)

Kommentare:

  1. Dazu sag ich nur: Jeder sollte einen Bahnhof unterm Haus haben;)Dann brauchen wir auch kein Auto mehr und können direkt vom Heim aus zur Kneipe unserer Wahl. Liebe Bahn mach doch mal!!!
    -Minimi

    AntwortenLöschen
  2. Irgendwer wollte doch auch mal die Magnetschwebebahn Dresden-köln umsetzen. ;o)
    -octa

    AntwortenLöschen
  3. 10 Jahre maßvoller Biergenuß im Dienste des Verbrauchers und der Wissenschaft. Löblich. Vor allem wenn man bedenkt, daß man bei einigen Selbstversuchen seine Lebensversicherung aufs Spiel gesetzt hat. Aber die Ausschüttung derselben dürfte bei dem geplanten sozialverträglichen Frühableben sowieso nicht sehr hoch ausfallen und älter als 30 Jahre muß man in dieser Gesellschaft wirklich nicht werden. Apropos: Gab es das Bier nicht eigentlich schon immer erst ab 16 Jahren? *g*
    Zum Thema »auf die Omme« ist zu sagen, daß mich ein Glücksgefühl durchströmt, wenn ich daran erinnert werde, in einer standhaften und wehrhaften Demokratie zu leben auf deren glaubhafte Politik man sich verlassen kann und in der alte Traditionen gepflegt werden. Vor 20 Jahren hat ja in der DDR eine von breiteren Volksmassen vorgetragene, bodenständige Meinungsäußerung am Dresdner HBF gleich eine ganze Revolution ausgelöst und bestehende Verhältnisse wild durcheinandergewirbelt, was diverse Verunsicherungen nach sich zog. Das kann uns, Gott sei Dank, *g* nun nicht mehr passieren.

    AntwortenLöschen
  4. Das mit den 16 Jahren verstehe ich nicht. Meint er das noch junge Alter der Probanden?

    Was Stuttgart angeht: Nachdem die Steine, die die Demonstranten auf die Polizisten warfen, nur Kastanien waren, könnse immer noch froh sein, dass diese mit Wasser und nicht mit einem Trommelfeuer aus sagen wir mal Eicheln antwortete.

    AntwortenLöschen
  5. Korrekt. Aber ich spielte eher auf das jugendliche Alter an. ;-) Egal. Vergiß es einfach.
    Wer da zuerst mit was geworfen hat, weiß ich nicht. Aber das ist auch völlig egal. Ich kann mir das Szenario gut vorstellen. Es ist immer das gleiche. Aber das ist auch erstmal egal. Der Fakt an sich, daß es überhaupt zu solchen Auseinandersetzungen kommen kann, beweist mir, daß es mit der Demokratie in diesem Staat nicht weit her ist. Demonstrationen sind gut und schön, wenn sie in der DDR stattfanden. Im eigenem Machtbereich werden sie erst ignoriert und wenn sich das der Bürger nicht mehr bieten läßt knallts eben. Nun gut. Das ist eben Traditionspflege in den Farben der BRD. Ich bin gespannt, wie beide Interessengruppen aus der Nummer unbeschadet wieder herauskommen wollen.

    AntwortenLöschen
  6. Die kommen so oder so aus der Sache raus. Das ist wie beim Thema Waldschlösschenbrücke. Beschlossen ist beschlossen. Das ist ja das schöne an der Demokratie. Früher traute sich keiner was zu sagen, weil zu viele genau zuhörten, heute kann jeder prinzipiell alles sagen, aber keinen interessiert es. Will sagen, da könnse demonstrieren und sich mit sonst was für Obst bewerfen, die Polente ist vor Ort und gabaut wird zum Schluß trotzdem.

    Es sollte nur mal einer diese Widerlinge verhauen, die so fair sind, ihre ahnungslosen Kinder in die erste Reihe zu stellen!

    AntwortenLöschen
  7. Genau so sehe ich das auch, die Kinder sollten lieber mit den Kastanien was schönes basteln. Was haben wir damals im Kindergarten und der Grundschule nicht alles Schönes aus den Früchten des Waldes gebaut-
    auch im "Unrechtsstaat";)Leider habe ich keine Exemplare mehr da, vielleicht bau ich mir ein "Kastanienbahnhof".
    -Minimi

    AntwortenLöschen
  8. Da haste was zu tun. Ein Haus aus Kastanien in dem kleine Männlein aus A-a wohnen. Heissa, was für ein Spaß! ;o)

    AntwortenLöschen

Vielen Dank für´s Gespräch! ;o)