12.04.2013

Der Frosch des Bösen & Schneckenwein.

...und verwandelte den obersten Wagenlenker Nordkoreas in eine stumm dreinblickende Säule, welche alles, was sich mit mehr als achtzig Kilometer pro Stunde über die Fulda-Brücke bei Kassel an ihr vorbei bewegte, mit einer rötlich blinkenden Reflektion ihrer Augen bedachte. Und so ward es Frieden über der hessischen Provinz.

Und wäre der Frosch des Bösen nicht gekommen, und hätte nicht sein Beinchen (wir merken uns: Frosch - Kniegelenk, Kröte - keins) an jener Säule gehoben, nachdem er sie geküsst hatte, oder die Säule ihn, oder er sich selber angepullert hatte - die Überlieferungen sind teilweise nicht ganz deckungsgleich - wäre womöglich noch schlimmeres passiert, wie zum Beispiel die Weinernte unseres liebsten Teilzweitwinzers Til_o. (immerhin Ehrenachter in der Kategorie drittbester Alkoholerzeuger von Dresden West [WEST!]), welcher einst sein Geheimrezept offenbarte (wahre Cracks sprechen in solchen Fällen von Open Source).



Na ja, wie auch immer, auf jeden Fall traf die Prinzessin später den Frosch volley, worauf er ihr sein halbes Königreich und die nächstgelegene Aral-Tankstelle vermachte. So, liebe Kinderlein, war es, und nicht anders, ich schwör! ;o)

S. P. O. C. K »E-lectric« (»Five Year Mission«, 1993)

Kommentare:

  1. Wie auch sonst.

    Ist Schneckenwein Festivalfutter?

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    1. Mag sein, dass es Festivals gibt, wo man so was konsumiert. Aber als grundseriöse Kulturfreunde kennen wir natürlich niemanden, der Schneckenwein schlürft persönlich. ;o)

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  2. Um diese Jahreszeit kann man auch Kaulquappen vergären. Im Gegensatz zu Fröschen platzen die dabei auch nicht.

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    1. Da sag ich einfach mal stellvertretend für Milliarden angeschlossene Haushalte auf dieser Welt dafür danke, dass du deine besten Rezepte so selbstlos im weltweiten Netz preisgibst! DANKE!

      (demnächst: vergorener Storch in Aspik?)

      ;o)

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Vielen Dank für´s Gespräch! ;o)