05.12.2011

Eintrag ins Brigadetagebuch

Danke für den Tipp, in Weinböhla aufzuschlagen, dort war es echt nett. Außerdem gab es leckeren Apfelglühwein. Und viele Körperausfälle zu bestaunen... Bei einem Altersschnitt knapp unter hundert, warmen Getränken, bei warmen Temperaturen vielleicht auch normal, hehe... Wer kennt schon die Sitten der Einheimischen? Sehr schön, wird in den Kulturkalender 2012 auf jeden Fall aufgenommen!

Anschließend ging es, wie bereits geplant nach Altkötzschenbroda. Nun lag im Vorjahr Schnee, gestern lag die Abendtemperatur bei sommerlichen 10°C. Nun ja... Atmosphäre hat das trotzdem und man konnte auf den Turm der Friedenskirche steigen. Falls jemand noch keinen Weihnachtswunsch hat, wie wäre es damit, einmal den Kopf in Glockenhöhe zu haben, wenn diese schellt? Wärmstens zu empfehlen... ;o)

»Ich bin das Brot des Lebens« Johannes der Täufer war eigentlich innen Malfa, außen alte Rinde. Oder Bernd das Brot?

Läuft sich eigentlich bequem hoch, da haben wir uns schon durch andere Türmen gewendelt. Ist man dann oben angekommen, kann man tierisch unscharfe Fotos machen! Beweis:

das vorweihnachtliche Altkötzschenbroda von oben

Und anschließend, Bilder irgendwann später mal, ging es noch in Minimis Katakomben, wo sich derzeit eine gewaltige Autorennbahn befindet. Das echte Leben hat die bessere Grafik, keine Frage, jedoch muss man an der Playstation die Autos nicht jedes mal per Hand einsetzen, wenn man mal wieder mit Vollgas aus der Kurve geflogen ist... ;o)


Priklyutshenya Elektronikov »Prekrasnoe Daleko« (»Prekrasnoe Daleko«, 2001)
[Приключения Электроников »Прекрасное Далёко«
(»Прекрасное Далёко«, 2001)]

Kommentare:

  1. Dem weinböhlaner Erdling und der gemäßigten, eingeborenen Coswiger Erblinie der sorbischen Mafia (AO) ist eine etwas gewöhnungsbedürftige Sitte zu Eigen, ihre Feste zu feiern. Aber manch Völkerkundler stieß hier schon auf fast vergessene Bräuche und Rituale. Besondere Aufmerksamkeit verdienen zweifellos die Initiationsriten, wie sie auch gern zu Stadt- und Weinfesten abgehalten werden.

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  2. Ja... da trinkt mancher bis er selbst aussieht wie der Nikolaus. Aber da sind wir tolerant und versuchen uns so zu verhalten, dass man unsere weltstädtischen Manieren nicht bemerkt. Das könnte großkotzig wirken, haha...

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  3. Frau Rot-Weiß-ErfurtDi. Dez. 06, 09:04:00 nachm.

    Da hätten wir uns in Weinböhla ja auch mal zum heißen Apfelglühwein treffen können.
    Wobei sich das Mekka dieses überaus köstlichen Gebräus auf dem Weihnachtsmarkt in Großenhain befindet. Am Wochenende wird dort zum Hüttenzauber geladen. Schlechte Musik und trotzdem gute Stimmung bei Apfelwein satt.

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Vielen Dank für´s Gespräch! ;o)