20.12.2011

Maschi & Präsi

In Zeiten der persönlichen Krise zeigt sich, wer wahre Freunde sind. Maschi ist einer, liest man (z. B. hier). Hat dem Bupräsi, als dieser sein Dasein noch als popeliger Ministerpräsident fristen musste, ohne Absprache über 40000 (vierzigtausend) Euro gestiftet um ein parallel zum Wahlkampf erscheinendes Buch mitzufinanzieren. Edel!

Ergibt drei Fragen...
1. War da der Privatkredit von einer halben Million schon aufgebraucht?
2. Hatte Maschmeyer deshalb kein Geld mehr für einen Rasierer (der Schnauzbart kam wohl erst nachher ab!)?
3. Was sachtn Veronica Ferres dazu?

Ach so, viertens: haben der Carsten und der Christian schon so was wie ein Ritual zwecks Blutsbrüderschaft abgehalten? Drollig.


Tarantella »Dame Fuego« (»Esquéletos«, 2005)

Kommentare:

  1. Mein Gott, so ein kleiner Privatkredit spielt doch bei der Entscheidungsfindung eines Ministerpräsidenten oder eines Bundespräsidenten keine Rolle. Letzterer hat sowieso nichts zu entscheiden. Der soll ja nur repräsentieren. Wenn ich mir Merkels bunte Truppe so anschaue, bin ich ja schon froh, das der Christian sein Fell zu Markte trägt. Da weiß man, was einen erwartet. Grundsolide christliche Verfehlungen und bodenständige Defizite aller Art. Das paßt ins Ländle und wird als Folklore bezeichnet. Eine berechenbare Größe. Altnazis haben wir keine mehr, da bleiben nur Weicheier wie Köhler, unberechenbare Ex-DDRler Bürgerrechtskämpfer oder Nachwuchsstrategen und gecastete Boy-Bands a la FDP-Führungsriege übrig. Der Hoffnungsträger Karl Theodor steht bis auf weiteres wegen Feigheit vor dem Feind und Selbstverstümmelung auch nicht zur Verfügung. Was bleibt sind Blutsbrüderschaften. Der Christian sollmal schön weiter den Bupräsi mimen. Das ist Strafe genug.

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  2. Aber, aber, lieber Octa, wer wird denn hier gleich an die Decke geh´n? Selbstbedienungsmentalität gibt es doch aller Ortens und sie nimmt - in den Zeiten der egomanischen Verhaltensweisen - immer noch zu. Platzt dann so ein Ballon, wie bei Wulff, ist das Geschrei erst groß, nimmt dann medial wieder ab und gilt als abgearbeitet. Wulff war geschieden, musste blechen und war deshalb pleite. Ergo: Ein Freund, ein wahrer Freund, ist das Beste was es gibt auf der Welt!
    Geruhsame Tage fü Dich.

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  3. Wie das so ist, wenn man sich scheiden lässt, da braucht man schon mal ne halbe Million! Hab ich auch vollstes Verständnis. ;o)

    Dir auch nen Geruhsamen!

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Vielen Dank für´s Gespräch! ;o)