10.10.2013

Absentia

Der Film Absentia ist ein eher ruhiger Horrorfilm, der seine Spannung aus klassischen Motiven zieht. Das heißt, es kommen Spiegel und Vorhänge zum Einsatz, von denen man immer hofft, das sie ja so bleiben, wie sie sind, es ist teilweise etwas poltergeistig und so weiter. Wer darauf steht, kann hier locker mal ein Auge (es gibt sogar eine komplette Version bei YouTube) riskieren.



Callie besucht ihre Schwester Tricia, welche allein und schwanger und soeben dabei ist, ihren seit Jahren vermissten Ehemann in Absentia für tot zu erklären lassen. Ein Fünkchen Hoffnung glimmt wohl immer noch, denn Tricia plakatiert die Nachbarschaft mit Zetteln, auf denen sie nach Frank Riley, so heißt der Knabe, fandet. Natürlich wird man den lieben Frank während des Films noch kennen lernen. Callie joggt zwischendurch gern und wird dabei immer wieder von einem Tunnel (ich glaube, amtsdeutsch: Fußgängerunterführung, klingt aber weniger spooky) angezogen, mit dem irgendwas gar nicht stimmt.

Mehr kann man fast nicht verraten, ohne zu viel Handlung vorwegzunehmen. Wie eingangs erwähnt, ein eher ruhiger, weitestgehend unblutiger Film, eine Low-Budget-Produktion obendrein, dafür aber echt gelungen! (Und bitte schließt die Tür richtig ab!)

Nekromantix »Nice Day For A Ressurection« (»Return Of The Living Dead«, 2002)

Kommentare:

  1. Keine schlechte Idee. Du ziehst dir den ganzen Kram rein, gibst dein Statement dazu ab, und ich gucke, ob ich gucke. Das spart Zeit und meine Nerven. Perfekt.

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    1. So ist es gadacht. Frei nach Arkadi Petrowitsch Gaidar: helf ich einem älteren Mitbürger bei der Auswahl seiner gruseligen Abendgestaltung. Gern! ;o)

      PS: Und wenn es dir zu gruselig wird, kannste abschalten, ich erzähl dir dann den Rest. Und wenn es dich dann doch nicht gruselt, singe ich dir was vor! Aber dann! ;o)

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Vielen Dank für´s Gespräch! ;o)