29.03.2011

Wie bastele ich mir einen Godzilla? Man nehme ein Atomkraftwerk...

Nur noch Katastrophen auf der Welt. Neben dem üblichen Mord (gähn) und Totschlag (ochnö) gibt es noch eine fast vergessene Ölpest im Golf von Mexiko, Wähler in Baden Württemberg, die das nicht gut finden, sowie die heilige Dreifaltigkeit in Form einer amerikanischbritischfranzösischen Militärunion im sagenumwobenen Zauberreich von Gaddafi. Nicht viel gescheites also. Von verstrahlten Japanern, die bald vor zu Godzilla mutierten Meeresbewohnern schreiend (Hiiilfe, glosses Monstel mit viiiele Beine, hiiilfe!) davon laufen werden mal ganz abgesehen.


Das muss man dem Kollegen, quatsch, Genossen Staatsratsvorsitzenden mal lassen: Die Beziehungen zu Libyen waren um einiges herzenswärmer, die Wahlergebnisse von Baden Württemberg konnten der Bevölkerung locker am Arsch vorbeigehen und gegen Strahlung und ähnliche Monster gab es ne gescheite Mauer drumrum. Oder, wie es der betagtere Volksmund hierzulande gerne scharfäugig erkennt: Es war eben nicht alles schlecht! ;o)


Kraftwerk »Radioactivity« (»Radio-Activity«, 1975)

Kommentare:

  1. Damals im Dorfkonsum: »Was? Radioaktive Strahlung? Ham wa nich! Vielleicht nächste Woche Montag mit der Lieferung. Wenn sie zeitig da sind ... Oder vorbestellen? Aber versprechen kann ich nichts!«
    Hach, was waren das für Zeiten!

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  2. Da dacht man noch, Tsunami sei der Vorname der gutaussehenden vietnamesischen Textilarbeiterin von gegenüber...

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  3. Och nee, old Eric; die Geschichte sei seiner morschen Knochen gnädig. Mit dem anti-faschistischen Schutzwall war dat ja so 'ne Sache näh! Es soll doch einige DDR-BRDler gegeben haben, die wollten rüber, andere wiederum wollten den gar nicht und einer dritten Gruppe war er schnurz piep egal. Und dann gab's noch das Devisenproblem, gelle. Die klamme Statskasse musste mit Westmark, die den Rasern, Protzern und Bleifuß-Mutanten auf den Transitstrecken in cash abgeknöpft wurde. Umtausch dabei ausgeschlossen. Ach ja, Radeberger, Spreewald-Gurken und der süffige Rotkäppchen-Sekt war in ausgewählten Supermärkten zwischen Flensburg und Garmisch auch zu kaufen. Jetzt gibt's den überall, billiger isser auch und die Blödmichel haben nun generationsübergreifend freie Fahrt - für freie Bürger eben!

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  4. Die klamme Statskasse musste mit Westmark, die den Rasern, Protzern und Bleifuß-Mutanten auf den Transitstrecken in cash abgeknöpft wurde, aufgebessert werden ( Junge, bin heute nicht gut druff; lag wohl an dem müden Gekicke gestern Abend!

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  5. Freie Fahrt... ich hab jetzt sogar mal in Franken einen grünen Pfeil entdeckt. Sensationell! ;o)

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Vielen Dank für´s Gespräch! ;o)