»Warum hat es uns nicht getötet?« - »Es will uns lebendig!«. Das ist einer der genialeren Dialoge aus dem australischen Film »Prey - Outback Overkill«. Kann man sich z. B. bei YouTube anschauen, geht 78 Minuten, angeblich ungeschnitten.
Das Outback als Kulisse geht immer, kostet ja nichts und ist einfach vorhanden. Schwieriger wird es, wenn man versucht eine Handlung dorthin zu projizieren. In diesem Fall handelt sie von ein paar jungen Menschen, die ein entspanntes Wochenende verbringen wollen und natürlich mitten in der Pampa festklemmen. Kompass und GPS taugen nichts, sie fahren immer wieder im Kreis und kommen immer an der selben Stelle an. Natürlich gibt es einen alten Fluch und ein paar garstige Geister und schon läuft die Kettensäge.
Klingt reichlich bekloppt und einfallslos, ja, und genau das ist es. Die nächtliche Ausleuchtung ist auch ein Gedicht und Haare und Schminke der Protagonisten sitzen auch bis zum bitteren Ende perfekt. Auf der anderen Seite hat der Film einen gewissen, schlecht erklärbaren Unterhaltungswert. Oder mal anders gesagt, er ist nicht das Meisterwerk zu dem man begeistert alle seine Freunde ins Kino einladen möchte, aber für einen nieseligen Samstag Vormittag wie gemacht. ;o)
Aloeswood »Nostalgia« (»Forsaken Landscapes«, 2011)
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19.05.2014
14.01.2014
Dark Beach
Fangen wir, wie üblich, gleich mit dem Schlimmsten an, genau, dem deutschen Verleihtitel. Neben »Dark Beach« (nicht Dirk Bach!) spendierte man noch den vor Kreativität nur so strotzenden Zusatztitel »Insel des Grauens«. Im Original hört der Film, welcher im Horrorregal zu finden ist auf den Titel »Uninhabited«.
Australien, Great Barrier Reef, Weltnaturerbe, knapp 1000 Inseln. Auf einer davon wollen Beth und Harry ein paar schöne Tage verbringen, abseits von Stress und Alltag. Allein. Dazu lassen sie sich auf dem idyllischen Eiland absetzen, samt kompletter Outdoorausrüstung inklusive eines Sattelitentelefons für den Notfall.
Natürlich wäre der sonnenüberflutete Strand nicht wirklich dark, wenn dort nur die Sonne scheinen würde. So entdecken die Zwei kleine Fußspuren im Sand, finden eine leere Hütte im Wald und bemerken ein paar andere Unstimmigkeiten. Mehr will ich hier auch gar nicht verraten.
Bemerkenswert an den gerade mal 84 Minuten Film ist der subtile Grusel (das Wort passt hier besser, als Horror), welcher so gut wie komplett ohne Blut und Splatter (deswegen gibt es auch eine 16er Freigabe) auskommt. Stattdessen wird auf einfache Formeln wie Geräusche und eben das Gefühl, da muss noch jemand sein, gesetzt, was wirklich gut gelungen ist. Perfektes und unterhaltsames Kino, bevor man eine romantische Reise zu zweit antritt! ;o)
Roky Erickson & Okkervil River »Goodbye Sweet Dreams« (»True Love Cast Out All Evil«, 2010)
Australien, Great Barrier Reef, Weltnaturerbe, knapp 1000 Inseln. Auf einer davon wollen Beth und Harry ein paar schöne Tage verbringen, abseits von Stress und Alltag. Allein. Dazu lassen sie sich auf dem idyllischen Eiland absetzen, samt kompletter Outdoorausrüstung inklusive eines Sattelitentelefons für den Notfall.
Natürlich wäre der sonnenüberflutete Strand nicht wirklich dark, wenn dort nur die Sonne scheinen würde. So entdecken die Zwei kleine Fußspuren im Sand, finden eine leere Hütte im Wald und bemerken ein paar andere Unstimmigkeiten. Mehr will ich hier auch gar nicht verraten.
Bemerkenswert an den gerade mal 84 Minuten Film ist der subtile Grusel (das Wort passt hier besser, als Horror), welcher so gut wie komplett ohne Blut und Splatter (deswegen gibt es auch eine 16er Freigabe) auskommt. Stattdessen wird auf einfache Formeln wie Geräusche und eben das Gefühl, da muss noch jemand sein, gesetzt, was wirklich gut gelungen ist. Perfektes und unterhaltsames Kino, bevor man eine romantische Reise zu zweit antritt! ;o)
Roky Erickson & Okkervil River »Goodbye Sweet Dreams« (»True Love Cast Out All Evil«, 2010)
reingefruttelt von
Octapolis
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Australien,
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Roky Erickson
29.04.2012
The Loved Ones // Pretty In Blood
Heute wieder was aus der Videothek. »The Loved Ones« aus Australien ist mit kleinen Abstrichen empfehlenswert. Beginnt eher zerrig, kommt irgendwann in Fahrt und wird zum Schluß sogar noch halbwegs spannend.Ein Schönling namens Brent läßt die eher schüchtern wirkende Lola wegtreten, als diese ihn bittet, sie zum Abschlußball zu begleiten. Sein Fehler, klar. Irgendwann wacht er gefesselt an einem Tisch auf, an dem besagte Lola in einem kitschigen Kleid (richtig: pink!), ihr Vater und ihrer halbtote Mutter sitzend. Dazu dreht sich eine Discokugel und der private Abschlußball kann losgehen. Natürlich wird der gute Brent vermisst und auch gesucht...
Mehr sollte ich hier vielleicht gar nicht verraten. Sicher nicht oscarverdächtige, aber immerhin solide Akteure in einem unterhaltsamen Streifen - kann man mal gesehen haben!
Und noch der Link zur blairwitch.de-Filmdatenbank...
Die Ärzte »Hey Huh (In Scheiben)« (»Die Bestie in Menschengestalt«, 1993)
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