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18.10.2016

Die Insel der besonderen Kinder

Zufall: vor ein paar Wochen klappte ich den fantastischen Roman »Die Insel der besonderen Kinder« aus der Feder von Ransom Riggs zu. Hat mir entgegen der Warnung der Buchbesitzerin (danke für´s Ausleihen noch mal!) ziemlich gut gefallen. Ein paar Tage danach sah ich dann den ersten Trailer zum Film. Also ab ins Lichtspielhaus des Vetrauens.

Trailer zum Buch

Der 16jährige Jacob findet seinen Großvater Abe nachts kurz vor dessen Ableben hinterm Haus. Der Alte teilt im noch etwas mit, bevor er stirbt. Anfangs stellen die letzten Worte über Insel, Schleife und so weiter keinen Zusammenhang dar. Der Junge leidet unter dem Verlust des Großvaters, welcher ihn über die Kindheit stets mit Geschichten, bevorzugt über besondere Kinder, mit denen Opa als junger Mensch Jahre in einem Kinderheim verbrachte, unterhielt. Als Jacob, mehr durch Zufall, erfährt, um welche Insel es sich handelt auf der sich besagtes Heim befinden soll, leiert er seinen Eltern und seiner Psychaterin eine Reise dorthin aus dem Kreuz.
Auf den ersten Blick gibt es auf der Insel nur zwei Dinge: ein von der Moderne abgeschirmtes Fischerdorf zum einen und die Ruine des Kinderheims auf der anderen Seite. Dieses, so erfährt der Junge, wurde 1943 bei einem Fliegerangriff der Deutschen ausgebombt. Und dennoch nehmen die besonderen Kinder Kontakt zu ihm auf...

Trailer zum Film

Wo das Buch eher düstere Bilder (vgl. die Trailer) zeichnete, lässt es der Film ordentlich krachen - klar, wo Tim Burton drauf steht ist auch Bildgewalt drin. Die Darsteller sind allesamt sehr angenehm. Wenn die Handlung im letzten Teil den Pfad der literarischen Vorlage vollständig verlässt, so nimmt man das dem Meister auch nicht übel, denn gut gemacht bleibt gut gemacht!

Dark Tranquillity »Lethe« (»The Gallery«, 1995)

21.06.2015

Johannisfriedhof, DD Tolkewitz

Dark Tranquillity »The Science Of Noise« (»Construct«, 2015)

28.01.2014

Garnisionskirche St. Martin, außen



Die Garnisionskirche St. Martin befindet sich an der Stauffenbergallee in Dresden. Sie ist auf jeden Fall einen Besuch wert, von innen gemütlich und von außen, wovon folgende Bilder berichten sollen, ein interessantes Bauwerk.



Gewidmet (oder geweiht?) ist sie, wie der Name sagt, dem heiligen Martin. Doch wer war der eigentlich?



Geboren wurde er Ende des siebzehnten Jahrhunderts in Dresden Tolkewitz. Er wuchs dort als Sohn eines Gebrauchtzigarrenhändlers und dessen arbeitsloser Frau auf. Viel ist über seine frühe Jugend nicht bekannt.



Eines schönen Tages begegnete er auf Wanderschaft einem vietnamesischstämmigen Tschechen, der beklagte, dass die Menge der verkauften Zigaretten kaum zum Ernähren der Familie reiche und kaufte ihm ohne große Worte mehrere Radkappen ab, obwohl er gar kein Auto besaß (war noch nicht erfunden und, wir erinnern uns, er wanderte).



Dieser Akt der Barmherzigkeit entzückte die Menschen dermaßen, dass sie vom böhmischen Mittelgebirge nach Dresden zogen, welches ohnehin gerade vom Antichristen zerstört wurde und fingen an eine kleine Kapelle zu errichten, um ihre Dankbarkeit zu zeigen. Und wie das so ist, man kennt das, wenn man z. B. Kartoffelsalat für die nächste Familienfeier einrührt - schnell hat man sich in der Menge kolossal verschätzt, sie hatten viel zu viele Steine gesammelt und so entstand eine große gewaltige Kirche.



Dem heiligen Martin wurde das alles beizeiten zu blöd und er zog nach Belgien, wo er allerdings nie ankam (er bog mehrmals falsch ab), weil er in den Wirren der Schlacht von Verdun im November 1916 den Tod durch Ertrinken fand, was allerdings nie komplett geklärt wurde. Zum endgültigen Wunder geriet die Sache aber dadurch, dass die hölzernen Kreuze auf dem Kirchendach tags darauf auf einmal gülden leuchteten. Was sie, wie man sehen kann, bis heute tun und was die Sache auch glaubhaft beweist.



Für die chronologische Richtigkeit kann ich meine Hand nicht ins Feuer legen, aber ungefähr so muss es gewesen sein. Es muss!

Und da das fotografieren im Inneren der Kirche nicht erlaubt ist haben wir natürlich auch keine Fotos gemacht. Diese sehen sie dann demnächst an selbiger Stelle. ;o)

...und da sind sie... »» innen »»

Dark Tranquillity »Razor Fever« (»Enter Suicidal Angels«, 1996)

10.05.2013

Video Alarm: Hardcore Superstar // Kadavar // Dark Tranquillity

Kadavar »Come Back Life« (»Abra Kadavar«, 2013)

Zwar ein bisschen gegensätzliche Musik, aber definitv gute, verpackt in zwei hübsche Videos. Kadavar aus Berlin (bei Arizona vermutlich) und Hardcore Superstar aus dem schwedischen Göteborg. Rockigen Freitag Abend allerseits! ;o)

Hardcore Superstar »C´mon Take On Me« (»C´mon Take On Me«, 2013)

Außerdem noch was neues von Dark Tranquillity.

Dark Tranquillity »Uniformity« (»Construct«, 2013)