Nur die ganz Alten werden sich noch an die Zeit erinnern, als man noch gesetzeskonform und unmaskiert von einer sächischen Partymetropole in die nächste fahren konnte. Natürlich nicht, ohne den obligatorischen Ausnüchterungsspaziergang über den lokalen Friedhof. Also dann, lasst uns in Erinnerungen schwelgen! ;o)
In der Sächsischen Schweiz, am Fuße des Liliensteins, befindet sich ein kleiner Waldfriedhof. Dort wurden in einem Massengrab 117 Menschen beigesetzt, die am Ende des zweiten Weltkriegs bzw. kurz danach Hunger und Krankheit zum Opfer fielen. In der Nähe befand sich zu dieser Zeit ein Zwangsarbeits- und Internierungslager.
Der heutige Zustand der Gedenkstätte wurde 2015 im Rahmen einer Sanierung durch die Nationalparkverwaltung und regionale Firmen hergestellt.
Diese englisch/irische Koproduktion stammt aus dem Jahr 2011.
Eines schlechten Tages stirbt die neunjährige Alice, als ein großer Hund sie erwischt, welchem sie eben noch die Wurst von ihrem Pausenbrot schenken wollte. Die Eltern Louise und Patrick versuchen durch einen Ortswechsel nach Wake Wood besser über diesen Velust hinwegzukommen. Die Ehe ist am Zerbrechen, als Bürgermeister Arthur anbietet, die geliebte Tochter für einen Zeitraum von drei Tagen noch einmal zurück zu holen. Dieses Kunststück funktioniert, wenn die tote Person nicht länger als ein Jahr verstorben ist unter Zuhilfenahme eines frischen Leichnams. So auch bei Alice. Doch irgendwas scheint nicht zu stimmen und so nimmt das Unheil seinen Lauf.
Der Film ist eher einer der ruhigen Gangart, was allerdings auch zum ein oder anderen Langweiler führt. Dafür ist das Ende pfiffig. Kann man gesehen haben, muss man aber nicht... ;o)
Heute ein bisschen Zürich-Nachlese. Natürlich geht so eine Städtereise nicht ohne einen zünftigen Friedhofsbesuch ab, Ehrensache, hehe. In diesem Falle handelt es sich um den Friedhof Sihlfeld im Stadtteil Wiedikon. Es ist der größte Friedhof und gleichzeitig die größte Parkanlage der Stadt. Außerdem findet man ein hübsches Krematorium auf dem Gelände (zu sehen auf Bildern 2 [Vorderseite] & 4 [Rückseite]).
Für heute als Gutenachtmusik noch was vom letzten Taake-Album. Mitgewirkt hat an diesem Track kein Geringerer als Darkthrones Nocturno Culto. Muss also gut sein. ;o)
Taake »Fra vadested til vaandesmed« (»Noregs Vaapen«, 2011)
Woah! Der deutsche Presserat rügt das Satireblatt »Titanic« für die vermeintliche Verunglimpfung seiner Merkwürden, Papst Benedikt dem XVI (weiterlesen z. B. hier). Besagte Gazette hatte den Ratzepapst mit befleckter Soutane illustriert, ob nun Fanta oder Urin, darüber streiten die Gelehrten.
Immerhin, ist ja schon ne Weile her, insofern können die »Titanic«-Macher dem Presserat dankbar sein, noch mal nachträglich Aufmerksamkeit geschenkt bekommen zu haben. Andererseits kann die Menschheit auch froh sein, dass der gemeine Christ scheinbar seit neuestem friedfertig oder träge ist, denn gemessen an den öffentlichen Flambierungen nach diversen Ablichtungen des islamischen Oberpropheten, hat sich hierzulande letztenendes kein Schwein dafür interessiert in welcher Art und Weise der Führer der katholischen Kirche dargestellt wird. Bis auf den Presserat und vielleicht Ratze selber, während dieser wohl kaum ein »Titanic«-Abonnement laufen haben dürfte.
Bleiben genau drei Fragen...
1. Wen kümmert schon der deutsche Presserat?
2. Wie spät ist es?
3. Wer singt als Gast in folgendem Götterepos?
Taake »I Am The Black Wizards« (»A Tribute To Emperor - In Honour Of Icon E«, 2012)
(Antworten: 1. den deutschen Presserat, 2. kurz nach nächstens, 3. Attila Csihar von Mayhem)
Weil im Netz so unendlich viel Platz ist, muss ja nicht immer alles Sinn machen. Deswegen kommt jetzt der Funkturm zu Berlin in vier fetzigen Farben...! ;o)
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Außerdem noch ein bisschen Taake, welche hier den GG Allin-Klassiker »Die When You Die« verwursten. Bleibt es wenigstens unter Bekloppten, haha! (Gibts natürlich auch in einer Studioversion, die nicht ganz so rumpelt, wie das Liveteil... klickklack!)
Die folgenden zwei Schilder, mit denen die Pariser Verkehrsbetriebe den gemeinen Bürger zu umsichtigen Umgang mit Strom in der Nähe von Gleiskörpern animieren, wollte ich schon lange mal posten. Schon im Interesse der allgemeinen Sicherheit! ;o)
Hintendran noch ein schicker Schleicher vom neuen Taake-Album. Was nach gutem, einfachen Schwarzmetall klingt, wird hier noch von einem Banjo (!) endveredelt. Respekt!
Taake »Myr« (»Noregs Vaapen«, 2011)
PS: Für Ungeduldige Kulturbanausen: bei 3:22 setzt das Banjo ein. ;o)