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01.04.2017

Flashback - Mörderische Ferien

Als in den Neunzehnhundertneunzigern dank Scream, Urban Legends oder Ich weiß, was du letzten Sommer...-Filme das Slashergenre wieder auf Kurs gebracht hatten, wurde im Jahr 2000 dieser Streifen produziert. Dabei wurden die Hauptrollen u. a. mit Schauspielerinnen aus »Gute Zeiten - Schlechte Zeiten« besetzt und die Handlung in eine alpine Kulisse verfrachtet, da ahnt man nichts Gutes. Doch, auch wenn alles so furchtbar deutsch sein mag, mit etwas Abstand kann man sagen: Das Ganze ist solide in Szene gesetzt und hat heute noch einen guten Unterhaltungswert.

Da haben wir schon mal nen deutschen Film... aber nur nen englischen Trailer. Sachen gibt´s...

Jeanette ist, seitdem ihre Eltern ums Leben kamen, als sie noch ein Kind war, in Behandlung in einer Psychatrie. Ihr Doktor unterstützt ihre ersten Schritte in ein selbstständiges Leben, indem er ihr einen Job als Französischlehrerin für drei verwöhnte Teenies aus reichem Hause vermittelt. Das gibt Reibungspunkte, aber auch ein bisschen Romantik mit dem ältesten Sohn. Egal, denn bald geschehen seltsame Dinge und kurz darauf macht sich ein Killer mit einer Sichel auf die Jagd nach Jugendlichen...

Prähistorie deluxe... Uncut-VHS- Version. ;o)

Auch wenn hier nur verwurstet wird, was tausend mal woanders geklappt hat, so unterhält der Film und macht alles richtig, was man im Slasher-Genre richtig machen kann, auch wenn man das aufgrund der Herkunft und des Casts nicht unbedingt vermutet (oder nachher auch noch zugibt haha). Das Ende ist ebenfalls sehr schön, Sie merken schon, der Verfasser dieser Zeilen kann das Material ungeschnitten wärmstens weiterempfehlen! Kann man u. a. bei Netzkino gucken... Oder auf VHS, wenn man hat. ;o)

The Easybeats »Sorry« (»Volume 3«, 1966)

20.03.2017

Schulz, ich sauf jetzt mit euch!

Irgendwann hatte ich mir mal vorgenommen an dieser Stelle politischen Erscheinungen etwas weniger Platz zu gönnen. Aber dieser Tage kam der Gegenentwurf mit wehendem Haar (weil Fahne hat er schon eingerollt) quer durch die Medienprärie direkt auch auf mich zugeritten. Licht aus, Spot auch: Martin Schulz!

Diese Szene mit Terence Hill und Bud Spencer hat aus heutiger Perspektive eine ganz andere, fast schon prophetische Tiefe! ;o)

Was liest und hört man nicht alles: der Hundert-Prozent-Mann, Geheimwaffe aus Würselen, Heilsbringer, Gottkanzler (kein Scherz!) und so weiter und so fort, der Superlativ feiert fröhliche Urständ. Auf dem jüngsten SPD-Parteitag verzückte er alte Gewerkschafter in karierten Kurzarmhemden ebenso wie junge Genossinen, man dankt es dem vom Himmel Gesandten mit einer Wahl zum Kanzlerkandidaten ohne eine einzige Gegenstimme. Nachkriegsrekord, auch so ein statistischer Rauschzustand. Unveröffentlichten Spionageergebnissen des sorbischen Geheimdienstes zufolge plant Schöngeist Kim Jong Un eine Deutschlandvisite um sich ein Scheibchen vom 100%-Martin in Sachen Personenkult abzuschneiden.

Da kann man sagen, was man will, das ist bis hier her bestes Entertainment! Wir drücken dir die Daumen fürs Promiboxen gegen die amtierende Weltmeisterin im Mittelgewicht Angela Merkel, beobachten dich natürlich aufmerksam und rufen: Go, Martin, go! ;o)

[Zum Schluß noch ein Livemittschnitt von der ausgelassenen Stimmung nach der Krönung des M. S. zum Kanzlerkanditen. Schulz 2. von links.] The Easybeats »Sorry« (»Volume 3«, 1966)

02.10.2016

▶ Gary Moore // Friday On My Mind

Sachen gips... Olle Gary Moore kofferte den wohl größten Easybeats-Hit. Warum auch nicht... ;o)

Gary Moore »Friday On My Mind« (»Wild Frontier«, 1987)

09.09.2016

Honeymoon

Dieser Film stellt das Regiedebüt von Leigh Janiak dar, Frauen sitzen ja bei Horrorproduktionen nicht allzu oft auf dem Klappstuhl. Erschienen ist er dann 2014 in den USA. Mich persönlich erstaunt, dass es beim Verleih scheinbar niemandem flach genug war, die Binse »Drum prüfe, wer sich ewig bindet...« als deutschen Titelzusatz anzuhängen. ;o)

Das frischverheiratete Paar Bea (Rose Leslie) und Paul (Harry Treadaway) verbringt seine Flitterwochen in der kanadischen Einöde, wo Beas Familie ein Haus mitten im Wald gehört. Außer einem weiteren Pärchen, welches aber nur kurz zu sehen ist, betreten keine weiteren Personen diese idyllische Szenerie. Scheint Anfangs alles noch schön, so ändern sich die Dinge schon bald. Ein mysteriöses Licht in der Nacht ist da nur der Anfang, alsbald schlafwandelt die liebe Bea und wird auch sonst immer seltsamer. Nun ist es an Paul rauszufinden, warum...



Klingt vielleicht erstmal handlungsarm, ist aber dank der beiden Protagonisten stimmig in Szene gesetzt. Der Film ist weitestgehend ruhig und unblutig gehalten, lebt einzig von der Frage Was passiert hier eigentlich? und der Interaktion zwischen Bea und Paul. Allein das Ende bleibt etwas unscharf (falls also jemand der Meinung ist, dieses durchschaut zu haben, bitte erklären Sie es mir!). Ansonsten: Mal was anderes, kann man getrost gesehen haben!

The Easybeats »Heaven And Hell« (1967)

12.06.2014

am See

The Easybeats »Peculiar Hole In The Sky« (»Friends«, 1969)

25.04.2014

friday on my mind



Monday I have Friday on my mind... ;o)

The Easybeats »Friday On My Mind« (1966)