Wie auch schon im Origial, gibt es auch zur Neuverfilmung des Stephen King Romans einen zweiten Teil. Dieser erschien im Jahr 2019.
Derry, 27 Jahre später, es wird wieder spooky. Die Gruppe von einst lebt mittlerweile an verschiedenen Orten, lediglich Mike lebt noch vor Ort. Doch als ein paar homophobe Typen ein schwules Paar attackiert und einen davon ins Wasser wirft, erscheint Clown Pennywise, reißt einem der Angreifer das Herz heraus und dekoriert den Ort des Geschehens mit roten Luftballons, sowie den Worten come home. Daraufhin ruft Mike den Club der Verlierer zusammen, die Clique von damals.
Sie treffen sich in einem Restaurant und während des Essens, bei dem unter anderem seltsame Glückskekse (oder Pechgebäck in diesem Falle) Unheil ankündigen, gräbt man gemeinsam das ein oder andere verdrängte Trauma aus.
Als sich die Ereignisse zuspitzen, erkennt die Gruppe schließlich die Notwendigkeit einer finalen Konfrontation mit Pennywise und damit ihren innersten Ängsten...
Technisch natürlich zeitgemäß stark umgesetzt, schwächelt der Film hinten raus doch etwas. Liegt sicher auch an der Romanvorlage, bei Stephen King reicht ordinärer Grusel zuweilen nicht, seine Fans werden das lieben, aber mir persönlich war das Finale etwas zu dick aufgetragen. Es wird ziemlich haarsträubend, mit Elementen von Kitsch und Fremdscham, aber das ist natürlich, wie stets an dieser Stelle, ein rein subjektiver Eindruck.
Thy Catafalque »Napút« (»Naiv«, 2020)
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05.02.2021
05.12.2019
07.05.2018
Das Gästezimmer
So ganz doll Horror ist dieser Film (OT: »Serving Up Richard«, AT: »The Guest Room« aus dem Jahre 2011 nicht, vielmehr ein blutiges Kammerstück.
Wir lernen Richard und dessen Freundin kennen. Nachdem er für den Verlust der Jobs von etlichen Kollegen gesorgt hat, ziehen die beiden nach Kalifornien, um von vorn anzufangen. Dort fährt Richard zu einem Haus, um sich ein inseriertes Auto anzusehen. Das Haus gehört Everett und Glory, die, zu Richards Pech, Kannibalen sind und auch sonst nicht alle Latten am Zaun haben. Dafür haben die neuen Gastgeber - Richard darf ab sofort das Gästezimmer mit schwedischen Gardinen bewohnen - eine ausgeprägte Ader für indianischen Zauber und diversen anderen Hokuspokus...
Also, ich war sehr skeptisch, zugegeben. Aber der Film funktioniert. Humor wird wohl dosiert und an der richtigen Stellen eingesetzt, was die Handlung angenehm auflockert. Diese wird vor allem durch Richard (Ross McCall guckt manchmal ein bisschen wie Adam Sandler) und seiner Gastgeberin Glory (Susan Priver) wunderbar getragen. Das Beste: Man glaubt immer wieder zu wissen, wie der Film ausgeht - nur man weiß es nie wirklich. Das nennt man wohl Spannung! ;o)
Thy Catafalque »Sárember« (»Geometria«, 2018)
Wir lernen Richard und dessen Freundin kennen. Nachdem er für den Verlust der Jobs von etlichen Kollegen gesorgt hat, ziehen die beiden nach Kalifornien, um von vorn anzufangen. Dort fährt Richard zu einem Haus, um sich ein inseriertes Auto anzusehen. Das Haus gehört Everett und Glory, die, zu Richards Pech, Kannibalen sind und auch sonst nicht alle Latten am Zaun haben. Dafür haben die neuen Gastgeber - Richard darf ab sofort das Gästezimmer mit schwedischen Gardinen bewohnen - eine ausgeprägte Ader für indianischen Zauber und diversen anderen Hokuspokus...
Also, ich war sehr skeptisch, zugegeben. Aber der Film funktioniert. Humor wird wohl dosiert und an der richtigen Stellen eingesetzt, was die Handlung angenehm auflockert. Diese wird vor allem durch Richard (Ross McCall guckt manchmal ein bisschen wie Adam Sandler) und seiner Gastgeberin Glory (Susan Priver) wunderbar getragen. Das Beste: Man glaubt immer wieder zu wissen, wie der Film ausgeht - nur man weiß es nie wirklich. Das nennt man wohl Spannung! ;o)
Thy Catafalque »Sárember« (»Geometria«, 2018)
26.03.2015
02.02.2014
01.02.2012
31.01.2012
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