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12.08.2017

Kafka im Schnee // Neuer jüdischer Friedhof Prag



Im Prager Stadtteil Žižkov befindet sich der neue jüdische Friedhof der Stadt. Sein tschechischer Name lautet Nový židovský hřbitov. Eröffnet wurde er 1890, als der alte jüdische Friedhof nicht mehr genügend Fassungsvermögen hatte. Heute sind über 20000 Menschen dort beerdigt. Prominentestes Grab ist das von Franz Kafka (1924). Am Eingang gibt es für die männlichen Besucher eine Einwegkippa, das hat man auch nicht alle Tage...



Und weil wir gerade vor Ort sind... Moimir Papalescu veröffentlichte (offenbar nach dem Rauchen einer Kraftwerk-LP) mit seinem Sohn unter dem Namen Papalescu2 geschmeidigen Klang. Plong! ;o)

Papalescu2 »Slavia Café« (»Das Teleskop«, 2016)

19.12.2014

► Moimir Papalescu & The Nihilists // Everybody Calls Me An Angel

Moimir Papalescu & The Nihilists »Everybody Calls Me An Angel« (»Analogue Voodoo«, 2005)

15.06.2014

BRN 2014 // 2

Unsortierte BRN-Eindrücke... und sogar ein paar bewegte Bilder, LoFi, versteht sich... ;o)

transistor trip // dré imbičz // zuckerbrot und peitsche // diverses anderes





Moimir Papalescu & The Nihilists »Summer Deviation« (2010)

09.02.2013

Lärmbelästigung & Grabstimmungen

Erst mal ein bisschen was für Augen und Ohren. Von oben links hätten wir da die polnische Ska-Band Skampararas mit »Street Ska« (vom Album »Street Ska«, 2009), Iron Maiden (noch mit Paul Di'Aanno) zocken live »Charlotte The Harlot« (»Iron Maiden«, 1980), die spanische Kapelle Su Ta Gar (diese Woche zum ersten Mal gehört, seitdem aber oft, hehe) mit »Jo Ta Ke« (»Jaiotze Basatia«, 1991), »Waxies Dargle« (Lieblingsnummer) von den Pogues (»Red Roses For Me«, 1984), die Vollasis Carpathian Forest performen live in Wacken »It´s Darker Than You Think« (»Defending The Throne Of Evil«, 2003)... und schon sind wir rechts unten angekommen... Die Nihilists zocken »Boys And Girls And Heroes« (»Analogue Voodoo«, 2005).

Für maximal polyphonen Hörgenuss empfiehlt es sich einfach mal auf alle Play-Buttons gleichzeitig zu drücken, oder leicht versetzt nacheinander, variabel in der Reihenfolge. Kann man sich Stunden daran erfreuen! ;o)



Ausserdem noch ein bisschen Grabschmuck für den akademischen Grad unserer verehrten Bildungsministerin und ihren offenbar nicht vorhandenen oder früh verblichenen Anstand...



...und ein Lichtlein (in diesem Sinne vielleicht verwandt mit der vielzitierten roten Laterne) für die ruhmreiche, aber sieglose SGD.



Gut´s Nächtle zusammen... ;o)


Stahlschwester »Love Hurts« (»Demo«, 2010)

PS: Stunden später: Ha! Nu isse doch zurückgetreten. Cobra, übernehmen Sie! ;o)

15.05.2012

Nachspielzeit vs. Halbzeitpause

Heute möchte ich mal eine Lanze für das digitale Zeitalter brechen (also zumindest an, nicht unbdingt ab...). Situation ist folgende: Veteran Minimi (Stiefvetter zwölften Grades des allseits beliebten Colonel Trautman) hat ein Relegationsspiel zwischen Düsseldorf und Berlin (Ausschreitungen inklusive, wofür er nichts kann) eingeschaltet. Bleiben zwischen zwei mal 45 Minuten Spiel 15 Minuten Pause. Und jetzt kommt´s...

...Bei Vorspulgeschwindigkeiten von bis zu 32-facher Geschwindigkeit gelingt es tatsächlich solche Highlights wie »Rambo - First Blood« auf ihre Spitzenmomente (und davon gibt es gerade bei Stallones Frühwerken viele)in komprimierter Zeitspanne zu genießen. Erleichternd wirkt sich aus, dass Capitano Trautmans Nichte, nee, Stiefveteran, die besten Szenen noch während der Spulzeiten vorab auswendig und fehlerfrei vortragen kann, was auch noch mal Zeit spart. Dann noch ein paar eingestreute echte Stallone-Originale (Die haben angefangen, ich wollte nur was essen.), perfekt ist die Halbzeitpause! ;o)

Jetzt hätte ich zumindest gerne einen Trailer des ersten Rambo-Films präsentiert, aber, die alten Genossen waren nicht schlimmer als die neuen, ist alles Einbetten bei YouTube gesperrt. Dann eben nicht. Wette, dass eh alle Leser dieses Blogs alle Rambo-Teile mitsprechen können. Ehrensache! ;o)

In diesem Sinne preisen wir den heiligen USB und hören uns vorm Zubettgehen noch was schnuffeliges an... ;o)


Moimir Papalescu & The Nihilists »Summer Deviation« (»Analogue Voodoo«, 2004)

PS: Wann kommt endlich der Knüppel, der diese krummschwänzigen Feuerwerkswerfer im unterklassigen Fussball mal amtlich am Scheitel trifft? Bäh...

22.11.2011

Junge, komm bald wieder! (oder auf amerikanisch: Rockettheo come back!)

Raketentheo kehrt zurück. Ja, genau, der, der immer gegelte Haare, ne Brille, ne Blondine und nen Doktortitel mit sich rumschleppte!!! Und der immer so toll Heavy Metal gehört hat!!!

Kunstpause - sacken lassen.

Also, zur Vorfreude was nach des Meisters Geschmäckle...


Airbourne »Runnin´ Wild« (»Runnin´ Wild«, 2008)
[jaaa, Lemmy hat nen LKW-Führerschein, hehe]

Aber erstmal (Artikel dazu) hat er, während seiner medidativen Selbstfindungsreise ins weit entfernte Kanada, was geschrieben. Selbst! Ein Buch. Titel: »Vorerst gescheitert«. Galgenhumorig, wie wir ihn lieben! Kostet zum Beispiel bei Amazon 19,99 Euro. Da geht unser geschätzter Ex-Doktor und Ex-Verteidigungsminister mit dem Hut rum und sammelt Zwanziger ein. Eine wärmende Träne der Rührung rutscht soeben über des Verfassers Antlitz!

Letztes Jahr war nebst der altbewährten warmen Socken sicherlich der Weltfriede oder zur Not auch ein iPhone der Renner unter Deutschlands Weihnachtswünschen. 2011: Mutti, Mutti, bitte mach, dass der Weihnachtsmann das Theo-Buch bringt! So was von sicher! Der Buchhandel und das Pakettransportgewerbe frohlocken, astronomische Zugewinne kurz vor Jahresende - ein kleines Dankeschön des Herrn zu Guttenberg ans gebeutelte deutsche Volk. So ein Buch kann ja auch Quell der Wärme sein, in solch kalten Zeiten, wo einem vor lauter Wirtschaftskrise (im Verdacht, Schuld daran zu sein: Erzgebirgsnazis) der Schüttelfrost im festen Würgegriff hat.

Außerdem hat er die Haare schön. Also nicht mehr so schön wie vorher, aber immerhin. Und die Brille ist weg. Schade, die verriet so ein Stück seiner spitzbübischen Ader. Gefällt aber vielleicht den Frauen besser, wer weiß, das will ich nicht beurteilen.

Wie auch immer, es deutet sich in der Lektüre des Doktors an (oder le docteur, wie wir frankophonen Kanadier ihn nennen), dass er ein Comeback auf dem schillernden Parkett der deutschen Politik nicht ausschließt. Soll zumindest heraus zu lesen sein.

Blöd, jetzt habe ich gerade keine zwanzig Euro. Kann jemand nen Fuffi wechseln?


Moimir Papalescu & The Nihilists »Perfect Boy« (»Analogue Voodoo«, 2004)