Hier haben wir einen Gruselfilm aus dem Jahre 2010, made in USA.
Fangen wir mal mit der Meckerliste an:
- Wenn du Mr. Evil einfängst (leichter Spoiler, aber auch ohnehin vorhersehbar), dann sorg gefälligst dafür, dass die Knoten seiner Fesseln doppelt und dreifach gesichert sind (nachzulesen in wirklich jedem drittklassigen Fangdenbösewichtratgeber!)!
- Warum sind in solchen Filmen, während der Rest zerzaust und besudelt durch die Botanik stürzt, bei Hauptdarstellerinnen meistens Makeup und Frisur so frisch, als kämen sie schnurstracks von der Beautyfarm?
Ähm, das war´s auch schon, denn sonst kann sich der Film eigentlich sehen lassen. Los geht es mit einer wirklich gekonnten Rückblende, startend 1936, die den Weg einer kleinen Holzkiste mit einem geheimnisvollen Serum und einer Phiole, welche den letzten Atemzug eines Wissenschaftlers beinhaltet, zeichnet. Schlussendlich, in der Gegenwart, ist diese im Besitz einer Kuriositätenhändlerin, welche an Blutkrebs leidet und laut ihres Arztes nur noch ein paar Monate zu leben hat. Desweiteren interessieren sich für die Schatulle ein netter junger Mann, der bereit ist eine ordentliche Summe Geld dafür zu opfern und ein grobschlächtiges Pärchen mit eher schwammigen Motiven.
Für eine B-Produktion ganz gut in Szene gesetzt, beherrscht der Film, immer dann kabumm! zu machen, wenn man gerade anfängt gewisse Längen zu erkennen. Die Hauptidee, dem letzten Atemzug des Menschen etwas Mystik einzuhauchen, ist zwar dünn, aber lässt man sich darauf ein, unterhält das Ganze auf gediegenem Niveau.
Kann man sich in voller Länge via YouTube reinziehen (der Trailer ist, mit dem Film selbst verglichen, etwas reißerisch verfasst)...
The Devil´s Blood »She« (»The Thousandfold Epicentre«, 2011)
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05.09.2016
04.05.2013
virtueller Halbmast, Bratwurst & Bennykirstenfussballgott
Kennt noch jemand Kriss Kross, diese Rapper, die Anfang der Neunziger mit dieser verstrahlten Mode, die Klamotten verkehrtrum zu tragen, das Ästhetenauge quälten? Genau... Ich persönlich kann sogar ein Familienmitglied vorweisen, welches sich nicht zu schade ist, ab und zu mal damit zu prahlen, eine Ausgabe des »Da Bomb«-Albums zu besitzen. Ja, es gibt Sachen.
Kriss Kross »Jump« (»Totally Crossed Out«, 1992)
Einer von beiden, nicht Daddy Mac, sondern Mac Daddy (sauberst recherchiert) ist nun im zarten Alter von 34 Jahren gestorben. Dafür die Flagge auf Halbmast. Und wenn wir sie schon mal dort haben: Jeff Hanneman von Slayer hats auch erwischt. Leberversagen mit 49. Nicht etwa, wie es sich für eine ordentliche Rampensau gehört selbst angesoffen, sondern Endergebnis einer schleichenden Vergiftung durch einen Spinnenbiss. Muss man sich mal vorstellen.
Slayer »Hell Awaits« (»Hell Awaits«, 1985)
Nun ja, traurig, aber so ist es: das Leben endet meist tödlich.
Aber immerhin, um mal noch eine alte Binse zu bemühen, des einen Leid ist des anderen Freud´. So bewies gestern Abend Benjamin Kirsten, das mindestens seine Handschuhe eine Seligsprechung verdienen, in dem er die ruhm- und diesmal auch siegreiche SGD vor einer Niederlage bewahrte als er lässig zwei Elfmeter zu ungunsten der Paderborner Gäste vereitelte. Sehr gut! Danke Ulf für soviel gute Erziehung... ;o)
Außerdem gibt es noch ein neues Rummelsnuff-Video zu sehen, welches die These Wer anderen eine Bratwurst brät, braucht ein Bratwurstbratgerät. kräftigst untermauert und zudem gewaltig Wochenendcharme versprüht. ;o)
Rummelsnuff »Bratwurstzange« (2013)
Und weil dieser Post sowieso so was von unsortiert ist, kann ich ja auch noch ein weiteres Stück Musik anpreisen. Und zwar hat sich Selim Lemouchi eine neue Begleitmannschaft geschnappt, die Haare abgesäbelt und nen Gang runtergeschaltet, nachdem er, warum auch immer (wahrscheinlich hat ihm der Finstere keine Botschaften mehr eingeflüstert, die er transportieren konnte), The Devil´s Blood zu Grabe getragen hat. Das klingt dann so...
Selim Lemouchi & His Enemies »Thistle« (»Mens Animus Corpus«, 2013)
Kriss Kross »Jump« (»Totally Crossed Out«, 1992)
Einer von beiden, nicht Daddy Mac, sondern Mac Daddy (sauberst recherchiert) ist nun im zarten Alter von 34 Jahren gestorben. Dafür die Flagge auf Halbmast. Und wenn wir sie schon mal dort haben: Jeff Hanneman von Slayer hats auch erwischt. Leberversagen mit 49. Nicht etwa, wie es sich für eine ordentliche Rampensau gehört selbst angesoffen, sondern Endergebnis einer schleichenden Vergiftung durch einen Spinnenbiss. Muss man sich mal vorstellen.
Slayer »Hell Awaits« (»Hell Awaits«, 1985)
Nun ja, traurig, aber so ist es: das Leben endet meist tödlich.
Aber immerhin, um mal noch eine alte Binse zu bemühen, des einen Leid ist des anderen Freud´. So bewies gestern Abend Benjamin Kirsten, das mindestens seine Handschuhe eine Seligsprechung verdienen, in dem er die ruhm- und diesmal auch siegreiche SGD vor einer Niederlage bewahrte als er lässig zwei Elfmeter zu ungunsten der Paderborner Gäste vereitelte. Sehr gut! Danke Ulf für soviel gute Erziehung... ;o)
Außerdem gibt es noch ein neues Rummelsnuff-Video zu sehen, welches die These Wer anderen eine Bratwurst brät, braucht ein Bratwurstbratgerät. kräftigst untermauert und zudem gewaltig Wochenendcharme versprüht. ;o)
Rummelsnuff »Bratwurstzange« (2013)
Und weil dieser Post sowieso so was von unsortiert ist, kann ich ja auch noch ein weiteres Stück Musik anpreisen. Und zwar hat sich Selim Lemouchi eine neue Begleitmannschaft geschnappt, die Haare abgesäbelt und nen Gang runtergeschaltet, nachdem er, warum auch immer (wahrscheinlich hat ihm der Finstere keine Botschaften mehr eingeflüstert, die er transportieren konnte), The Devil´s Blood zu Grabe getragen hat. Das klingt dann so...
Selim Lemouchi & His Enemies »Thistle« (»Mens Animus Corpus«, 2013)
reingefruttelt von
Octapolis
15.10.2011
Fire Burning
Die monatlich in meinem Briefkasten auffindbare Musikzeitschrift des Vertrauens war so frei, ihrer aktuellen Ausgabe die EP (oder meinetwegen Single) »Fire Burning«, welche später nur noch als 7''Vinyl rauskommen wird, von den großartigen The Devil´s Blood, exklusiv als CD beizulegen. Da freut man sich direkt mal, nicht die Super Illu abonniert zu haben! ;o)
Ein Schmankerl! Das Wochenende wird hiermit als gerettet gemeldet!
The Devil´s Blood »Christ Or Cocaine« (»The Time Of No Time Evermore«, 2009)
Und weil ja an dieser Stelle sowieso permanent Coverversionen verwurstet (ich weiß, im Bloggerfachjargon heißt es gepostet) werden, komme ich nicht umhin, noch folgendes zu verfrutteln.
Als da wäre die Coverversion...
The Devil´s Blood »White Faces« (»Come, Reap«, 2008)
...und natürlich das Orignal vom übergroßen Roky Erickson, öchzig Jahre davor ([klugscheissblinkerAN] 1980, nicht, wie Wikipedia behauptet 1981, aber das wirklich nur am untersten Rande und der Vollständigkeit halber [klugscheissblinkerAUS]).
Roky Erickson »White Faces« (»Roky Erickson & The Aliens«, 1980)
So, nun genug gefreut, morgen ist auch noch ein Tag! ;o) Schönes Restwochenende zusammen!
Ein Schmankerl! Das Wochenende wird hiermit als gerettet gemeldet!
The Devil´s Blood »Christ Or Cocaine« (»The Time Of No Time Evermore«, 2009)
Und weil ja an dieser Stelle sowieso permanent Coverversionen verwurstet (ich weiß, im Bloggerfachjargon heißt es gepostet) werden, komme ich nicht umhin, noch folgendes zu verfrutteln.
Als da wäre die Coverversion...
The Devil´s Blood »White Faces« (»Come, Reap«, 2008)
...und natürlich das Orignal vom übergroßen Roky Erickson, öchzig Jahre davor ([klugscheissblinkerAN] 1980, nicht, wie Wikipedia behauptet 1981, aber das wirklich nur am untersten Rande und der Vollständigkeit halber [klugscheissblinkerAUS]).
Roky Erickson »White Faces« (»Roky Erickson & The Aliens«, 1980)
So, nun genug gefreut, morgen ist auch noch ein Tag! ;o) Schönes Restwochenende zusammen!
reingefruttelt von
Octapolis
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Zeitung
14.10.2011
zwei Grossartigkeiten
Da gerade nichts großes anliegt, haben wir hier ein bisschen Platz für eine Akustikversion des Krachers »Hollywood« von Marina & The Diamonds. Geht los...
Marina & The Diamonds »Hollywood (Acoustic)« (»Hollywood« Single, 2010)
Außerdem gips noch einen neuen Song vom kommenden The Devil´s Blood Album, welcher natürlich auch nicht verpasst werden sollte.
The Devil´s Blood »Fire Burning« (»The Thousandfold Epicentre«, 2011)
PS: Rechterhand Spannungsbanner reingefruttelt. Stuhl, Tisch, Klappcomputer und Flasche am Tischbein sind nur wenige der myteriösfetzigen Charaktere im schärfsten Machwerk seit dem Personalausweis von Wolfgang Lippert. Jetzt sind wir aber gespannt! ;o)
Marina & The Diamonds »Hollywood (Acoustic)« (»Hollywood« Single, 2010)
Außerdem gips noch einen neuen Song vom kommenden The Devil´s Blood Album, welcher natürlich auch nicht verpasst werden sollte.
The Devil´s Blood »Fire Burning« (»The Thousandfold Epicentre«, 2011)
PS: Rechterhand Spannungsbanner reingefruttelt. Stuhl, Tisch, Klappcomputer und Flasche am Tischbein sind nur wenige der myteriösfetzigen Charaktere im schärfsten Machwerk seit dem Personalausweis von Wolfgang Lippert. Jetzt sind wir aber gespannt! ;o)
05.09.2011
Kanonenfutter: The Thousandfold Epicentre & Past Midnight
Irgendwann dieser Tage gibt es wohl ein neues Devil´s Blood Album, der Trailer läßt Appetit aufkommen...
The Devil´s Blood »The Thousandfold Epicentre« (Trailer, 2011)
Der Titeltrack klingt folgendermaßen...
Außerdem ne knorke Band, über die ich dieser Tage mal irgendwo stolperte sind Witching Hour aus dem Saarland. Und wie wir ja wissen, ist bei weitem nicht alles Gold, was im Saarland glänzt. Wie auch immer, es ballert und das nicht von schlechten Eltern! ;0)
Witching Hour »Total Possession« (»Past Midnight«, 2011)
Rock & Roll!
The Devil´s Blood »The Thousandfold Epicentre« (Trailer, 2011)
Der Titeltrack klingt folgendermaßen...
Außerdem ne knorke Band, über die ich dieser Tage mal irgendwo stolperte sind Witching Hour aus dem Saarland. Und wie wir ja wissen, ist bei weitem nicht alles Gold, was im Saarland glänzt. Wie auch immer, es ballert und das nicht von schlechten Eltern! ;0)
Witching Hour »Total Possession« (»Past Midnight«, 2011)
Rock & Roll!
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Octapolis
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15.11.2009
The Devil´s Blood
Heute soll´s es mal um eine Band gehen, die ich den werten Mitlesern wärmstens ans Herz legen möchte. Es geht um The Devil´s Blood. Diese geistern nun schon eine Weile durchs rockige Unterholz und erfreuen die Welt mit gepflegtem, 70erjahrelastigem Hard Rock.

Die Band besteht im Kern praktisch nur aus den Selim Lemouchi und seiner Schwester Farida. Es gibt insgesamt drei Veröffentlichungen, als da wären, das mit den Black Metallern Urfaust aufgenommene, Demo »The Graveyard Shuffle« aus dem Jahre 2008. Nachdem u. a. kein geringerer als Fenriz höchstselbst via einer größeren Postille mächtig die Werbetrommel dafür rührte, wurde die Band quasi noch vor Veröffentlichung eines regulären Tonträgers zum Liebling der einschlägigen Musikpresse. Noch im selben Jahr folgte »Come, Reap«, eine EP und in diesem Jahr dann endlich das grandiose Album »The Time Of No Time Evermore« samt der Singleauskopplung »I´ll Be Your Ghost«. Einfach grandios!
Hier noch was zum reinhören...
»House Of 10000 Voices«
»I´ll Be Your Ghost«
Was lernen wir daraus? Eigentlich nichts, außer vielleicht, dass nicht alles, was aus den Niederlanden kommt, schlecht ist. ;-)

Die Band besteht im Kern praktisch nur aus den Selim Lemouchi und seiner Schwester Farida. Es gibt insgesamt drei Veröffentlichungen, als da wären, das mit den Black Metallern Urfaust aufgenommene, Demo »The Graveyard Shuffle« aus dem Jahre 2008. Nachdem u. a. kein geringerer als Fenriz höchstselbst via einer größeren Postille mächtig die Werbetrommel dafür rührte, wurde die Band quasi noch vor Veröffentlichung eines regulären Tonträgers zum Liebling der einschlägigen Musikpresse. Noch im selben Jahr folgte »Come, Reap«, eine EP und in diesem Jahr dann endlich das grandiose Album »The Time Of No Time Evermore« samt der Singleauskopplung »I´ll Be Your Ghost«. Einfach grandios!
Hier noch was zum reinhören...
»House Of 10000 Voices«
»I´ll Be Your Ghost«
Was lernen wir daraus? Eigentlich nichts, außer vielleicht, dass nicht alles, was aus den Niederlanden kommt, schlecht ist. ;-)
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