Die Überschrift habe ich nur so gewählt, um einerseits folgendes Bild (nennen wir es Idylle mit Getränk) verwursten zu können und weil das Wort Eis darin vorkommt, was einen kunstvollen Schlenker zum eigentlichen Thema bedeutet.
Frug ich mich nach ein paar Tagen, warum es hier in den Alpen an jeder Ecke einen Eisbecher Coupe Dänemark gibt, doch nirgends den gerngegessenen Schwedeneisbecher. Wikipedia weiß ja wirklich alles, doch die Erklärung zum Schwedeneisbecher sorgte für Heiterkeit und ich halte sie für zumindest spektakulär genug, um sie an dieser Stelle zu erwähnen.
Oslo, 1952, olympische Winterspiele: die Mannschaft Schwedens besiegt im Eishockey die der BRD mit 7:3. Der Genosse Walter Ulbricht (selbst Sportskanone), zu diesem Zeitpunkt Staatsratsvorsitzender und Vati von 17 Millionen DDR-Bürgern, ist darüber so entzückt, dass er seine Lieblingseiskreation, Vanilleeis mit Apfelmuß, Eierlikör und Schlagsahne spontan zum Schwedenbecher tauft. Seitdem breitete sich dieser Begriff wohl auf dem Gebiet unserer alten Republik aus und nur da, was widerum den Grund dafür darstellt, dass es ihn in der Alpenrpublik nicht gibt.
Arme Ösis. ;o)
Liaisons Dangereuses »Los niños del parque« (»Los niños del parque«, 1981)
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22.08.2012
Urlaubspost #6: edelwEISs
reingefruttelt von
Octapolis
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Walter Ulbricht
21.11.2011
den Tätern auf der Spur...
Prinzipell geht mir sämtliches Ost/West-Gesülze tierisch auf den Zeiger. Wir rechnen nach: BRD, DDR 40 Jahre, jetzt 21 Gesamtdeutschland, die erste Halbzeit ist längst gelaufen. Ist nur noch nicht in allen Köpfen angekommen. Dennoch muss ich mal ein paar Zeilen zum Thema ablassen.
Was dieser Tage durch die Medien schallt ist an Taktlosigkeit und schlichter Arroganz wieder mal nicht zu unterbieten. Ein Aufschrei! Die Nazis! Aus dem Osten! Hinter jeder Litfaßsäule lauern sie. Da wirde der Ossi zur gemeingefährlichen Randgruppe degradiert, dass es eine Freude ist.
Gut, sie nennen nur beim Namen, was der Deutsche an sich schon weiß. Den eigentlichen, wie nennt man so was, Stammtischrassismus vielleicht, verbirgt man dabei auch nicht gerade geschickt. Anfangs gingen die ermittelnden Behörden ebenso wie der aufmerksame Nachbar (letzte Woche aus Antalya zurück gekommen, Wetter war schön, aber das Essen...) glasklar davon aus, das die türkischstämmigen Mordopfer von ihren eigenen Leuten erschossen wurden, was schlussrichtig den einzig möglichen Begriff - Döner-Morde - zum Ergebnis hatte. Eine Bevölkerungsgruppe auf ein Fastfoodprodukt zu reduzieren - Respekt, nicht schlecht! Nun, da es alle besser wissen, der Terror trug nicht, wie im Lehrbuch ein Kopftuch, könnte man sich wenigstens aus Respekt gegenüber den Opfern und ihren Angehörigen mal so sachte auf einen neuen Begriff einigen. Könnte. Hat man aber glatt vergessen, es waren und bleiben weiterhin die Döner-Morde. Konnte sich bei aller Ossi-Hetze auch keiner drum kümmern.
Ebenso wenig erscheint logisch, warum, trotz Einsatz moderner Kameras und sonst was für tollen Strategien, immerwieder ausschließlich ostdeutsche Fussballvereine, zuletzt die ruhmreiche SGD, politisch gegrätscht werden. Es kracht in etlichen Fussballstadien, brennt hier, prügelt sich da. Der deutsche Fussballbund ahndet so was gerne mit Geldstrafen um die zwanzigtausend Euro. Dynamo soll aber gleich aus dem nächsten Pokal gewippt werden, was finanziell mindestens fünfzig mal so schwer wiegt. Selbst bei den Spielübertragungen im TV, lassen sich Experten wie Poschmann & Co. dazu hinreißen auf flacheste Art Flagge zu zeigen. SGD Randale: Kamera drauf, ellenlange Kommentare während und nach dem Spiel. Feuerchen in Frankfurt am Main: Kann mal passieren, sollen sich ja nicht erkälten. Fertig.
Summa summarum stellt sich die Frage, ob teilweise nicht auch politisches Kalkül hinter allem steckt, denn es gibt sie, diese Landstriche, in denen die Assoziationskette alle Probleme=Migranten (also auch gewalttätige Ostdeutsche)=nicht unser Problem=usw... keine schlechte Formel zur Mehrung von Wählerstimmen darstellt.
Blöd nur, wenn irgendwelche Hirnis auch immer wieder Futter dafür liefern. Beiderseits.
Ergo: Fickt euch alle ins Knie! ;o)
Die Goldenen Zitronen »Das bisschen Totschlag« (»Das bisschen Totschlag«, 1994)
Was dieser Tage durch die Medien schallt ist an Taktlosigkeit und schlichter Arroganz wieder mal nicht zu unterbieten. Ein Aufschrei! Die Nazis! Aus dem Osten! Hinter jeder Litfaßsäule lauern sie. Da wirde der Ossi zur gemeingefährlichen Randgruppe degradiert, dass es eine Freude ist.
Gut, sie nennen nur beim Namen, was der Deutsche an sich schon weiß. Den eigentlichen, wie nennt man so was, Stammtischrassismus vielleicht, verbirgt man dabei auch nicht gerade geschickt. Anfangs gingen die ermittelnden Behörden ebenso wie der aufmerksame Nachbar (letzte Woche aus Antalya zurück gekommen, Wetter war schön, aber das Essen...) glasklar davon aus, das die türkischstämmigen Mordopfer von ihren eigenen Leuten erschossen wurden, was schlussrichtig den einzig möglichen Begriff - Döner-Morde - zum Ergebnis hatte. Eine Bevölkerungsgruppe auf ein Fastfoodprodukt zu reduzieren - Respekt, nicht schlecht! Nun, da es alle besser wissen, der Terror trug nicht, wie im Lehrbuch ein Kopftuch, könnte man sich wenigstens aus Respekt gegenüber den Opfern und ihren Angehörigen mal so sachte auf einen neuen Begriff einigen. Könnte. Hat man aber glatt vergessen, es waren und bleiben weiterhin die Döner-Morde. Konnte sich bei aller Ossi-Hetze auch keiner drum kümmern.
Ebenso wenig erscheint logisch, warum, trotz Einsatz moderner Kameras und sonst was für tollen Strategien, immerwieder ausschließlich ostdeutsche Fussballvereine, zuletzt die ruhmreiche SGD, politisch gegrätscht werden. Es kracht in etlichen Fussballstadien, brennt hier, prügelt sich da. Der deutsche Fussballbund ahndet so was gerne mit Geldstrafen um die zwanzigtausend Euro. Dynamo soll aber gleich aus dem nächsten Pokal gewippt werden, was finanziell mindestens fünfzig mal so schwer wiegt. Selbst bei den Spielübertragungen im TV, lassen sich Experten wie Poschmann & Co. dazu hinreißen auf flacheste Art Flagge zu zeigen. SGD Randale: Kamera drauf, ellenlange Kommentare während und nach dem Spiel. Feuerchen in Frankfurt am Main: Kann mal passieren, sollen sich ja nicht erkälten. Fertig.
Summa summarum stellt sich die Frage, ob teilweise nicht auch politisches Kalkül hinter allem steckt, denn es gibt sie, diese Landstriche, in denen die Assoziationskette alle Probleme=Migranten (also auch gewalttätige Ostdeutsche)=nicht unser Problem=usw... keine schlechte Formel zur Mehrung von Wählerstimmen darstellt.
Blöd nur, wenn irgendwelche Hirnis auch immer wieder Futter dafür liefern. Beiderseits.
Ergo: Fickt euch alle ins Knie! ;o)
Die Goldenen Zitronen »Das bisschen Totschlag« (»Das bisschen Totschlag«, 1994)
03.08.2011
Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten!
Hier was drolliges zum Thema Mauerbau. Wäre ja gerade jetzt 50 Jahre alt geworden, unser antiimperialistischer Schutzwall, aber, Helmuth wir danken dir, kennen wir ihn nur noch von Bildern.
Wie das damals wirklich ablief, inklusive des gefährlichen Lebens der Fluchthelfer, kann man in folgendem Kurzfilm sehen.
Hätte der Genosse Ulbricht diese Art von Filmen eigentlich gemocht? War doch sicher ein humoriger Zeitgenosse... ;o) Zum Schluss noch ein Clip mit Outtakes...
Wie das damals wirklich ablief, inklusive des gefährlichen Lebens der Fluchthelfer, kann man in folgendem Kurzfilm sehen.
Hätte der Genosse Ulbricht diese Art von Filmen eigentlich gemocht? War doch sicher ein humoriger Zeitgenosse... ;o) Zum Schluss noch ein Clip mit Outtakes...
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01.07.2009
Karate Disco
Für alle, die nicht in den Urlaub fahren müssen... Am 11. Juli 2009 ist die wohl beste Band der BRD erstmals live auf dem Territorium der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik zu erleben. Genauer wird das in Leipzig sein und dort Projekt Gießerstraße 16. Dazu gips noch zwei weitere Bands.
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