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30.05.2012

Bilder, Nachlese

Einfach, weil sie noch da waren... ein paar Bilder vom letzten Wochenende. ;o)



Finntroll »Rivfader« (»Mitnattens Widunder«, 1999)

08.05.2012

regnerisches

Na das sind doch mal Wochenenden... Unsere französischen Freunde entschieden sich gegen eine Regierung unter Carla Bruni, die FDP beölt sich ob iherer letzten acht Prozent vor der entgültigen Selbstdemontage und Schwabbelbacke Brüderle lurkst darauf schon am Montag morgen mit einer großkotzigen Selstgefälligkeit durchs öffentlich rechtliche Frühstücksfernsehen, als wäre er ein großer Kombinatsleiter und der Fünfjahresplan schon vorzeitig übererfüllt.

Kein Wunder, wenn da mal der Himmel weint - aber immerhin, schön sah das aus (also der Himmel, nicht Brüderle!). Fällt mir nur noch ein, den Angehörigen von Philipp Rösler pro forma jetzt schon mein Beileid auszusprechen. Möge er, was auch immer... ;o)



Dead Kennedys »Holiday In Cambodia« (»Fresh Fruit For Rotting Vegetables«, 1980)

02.04.2012

nur so

Weiß man gleich gar nicht, was wirklich besser ist - lange Wochenenden oder kurze Arbeitswochen. Wie auch immer, alles wird gut! ;o)


Bathory »The Woodwoman« (»Blood On Ice«, 1996)

31.03.2012

das Zeichen des Bösen


Isn Ding! Hört man sich folgendes Lied an und forscht beim Kaffeetrinken genauer nach, jahaaa!, nicht einfache Kaffeesatzleserei, sondern hochfundierte Kaffeeanalyse... the sign of evil existence! Huar!


Rotting Christ »The Sign Of Evil Existence« (»Thy Mighty Contract«, 1993)

Schönes Wochenende miteinander, wenn jemand sucht, ich bin nicht da... ;o)

17.03.2012

mein Freund, der Baum ;o)

Nun wird´s aber mit Gewalt Frühling! Hier und da blüht oder grünt es schon, ergo wurde für nachher eine kleine Wanderung angesetzt. Also, genießt das Wochenende, bis später, man sieht sich... im Wald?! ;o)

Hier sehen wir einen Korkenzieherhasel. Dieses Prachtstück steht direkt neben Lizzards (danke fürs Fotogerätbenutzen und Bildverschicken [und fürs Getränk zwischendurch, hehe]!) Behausung und macht ganzjährig einen sehr fotogenen Eindruck! ;o) Viel mehr davon im Blog nebenan!


Ghost »Here Comes The Sun« (»Opus Eponymous«, 2010)

13.02.2012

Kónc tydźenja (Winterwochenende in der Lausitz)

Teile des Channel666 verbrachten die Tage in der, besonders in weiß sehr schönen und ruhigen, Lausitz. Ergo folgen ein paar Schnappschüsse des vielleicht schönsten Winterwochenendes für diese Saison.


Ein paar Bilder mehr gibt es im Nachbarblog.

Ach, noch was am Rande, gerade gelesen. Falls mancher nach der Demo heute nicht weiß, was er machen soll... Feiern! Sigmund Jähn wird heute 75. Herzlichen Glückwunsch dazu, Hut, nee, Helm ab, Genosse Kosmonaut!

Noch ein knorkes Fundstück zum Schluß, ne nette Coverversion des Sisters-Klassikers »Marian«, in diesem Falle zurechtgerülpst von Cadaverous Condition. Hat was geschmeidiges. ;o)


Cadaverous Condition »Marian« (»In Melancholy«, 1993)

08.01.2012

Neuer Annenfriedhof

Das Wetter (kalt/regnerisch) war gestern nicht gerade erlesen. Dennoch wurden zwei Dresdener Friedhöfe erkundet. Fangen wir mit dem »Neuen Annenfriedhof« in Löbtau an. Dieser wurde vor über 130 Jahren eröffnet und hat neben seinem markanten Eingangsbereich (an der Kesselsdorfer Straße) einige interssante Gräber am Start.

Das isses fürs erste. Noch Tonnen Fotos zu sichten und zu verwursten - ein anderes mal. Schönes Restwochenende zusammen... noch was andächtiges zum Schluss! ;o)


Impaled Nazarene »Hardboiled And Still Hellbound« (»Abscence Of War Does Not Mean Peace«, 2001)

07.01.2012

und weg

Wochenende... Grauwetter... Friedhofstee! ;o)



Nocte Obducta »Spiel mir ein Frühlingslied am Friedhofstor« (»Galgendämmerung«, 2002)

15.10.2011

Fire Burning

Die monatlich in meinem Briefkasten auffindbare Musikzeitschrift des Vertrauens war so frei, ihrer aktuellen Ausgabe die EP (oder meinetwegen Single) »Fire Burning«, welche später nur noch als 7''Vinyl rauskommen wird, von den großartigen The Devil´s Blood, exklusiv als CD beizulegen. Da freut man sich direkt mal, nicht die Super Illu abonniert zu haben! ;o)

außen

innen

Ein Schmankerl! Das Wochenende wird hiermit als gerettet gemeldet!


The Devil´s Blood »Christ Or Cocaine« (»The Time Of No Time Evermore«, 2009)

Und weil ja an dieser Stelle sowieso permanent Coverversionen verwurstet (ich weiß, im Bloggerfachjargon heißt es gepostet) werden, komme ich nicht umhin, noch folgendes zu verfrutteln.

Als da wäre die Coverversion...


The Devil´s Blood »White Faces« (»Come, Reap«, 2008)

...und natürlich das Orignal vom übergroßen Roky Erickson, öchzig Jahre davor ([klugscheissblinkerAN] 1980, nicht, wie Wikipedia behauptet 1981, aber das wirklich nur am untersten Rande und der Vollständigkeit halber [klugscheissblinkerAUS]).


Roky Erickson »White Faces« (»Roky Erickson & The Aliens«, 1980)

So, nun genug gefreut, morgen ist auch noch ein Tag! ;o) Schönes Restwochenende zusammen!

30.09.2011

Kultur und anderes

Habe folgendes Vidscho gerade auf der eigenen Hausseite gesehen und da ich´s nicht reingefruttelt habe, wirds wohl Sportsfreund Paradroid gewesen sein. Doppelt wertvoll, denn selbst wen die angepriesene Veranstaltung (Morphonic Lab Nr. 10, im Palais des Großen Garten zu Drježdźany am 8. Oktober) nicht weiter anhebt, kann sich hier ein paar Minuten von oldschooligem 8-bit-Geballer beachtbitballern lassen... Dann mal los!



Außerdem geschmeidig...


Mark Ronson & The Business Intl. »Lose It (In The End)« (»Record Collection«, 2010)

Was auch immer. Jetzt ist schönes Wetter, so was wie Wochenende (nicht vergessen für Montag den Schampus vorzukühlen, danke Helmut!) und damit ab in den Abend.

Auch wenn´s hier schon tausendmal verwurstet wurde: es muss noch mal sein... passt gerade so gut! ;o) Schönes Wochenende zsamm!


De Klootzakken »Dominee Dimitri (Full Extended Version)« (»Technohead 3 - Out Of Control?« Sampler, 1994)

PS: Wahre Genießer starten alle drei Tonspuren gleichzeitig! ;o)

11.09.2011

Wochenende 666

Zusammenhangloses zum vergangenen, zumindest für ein paar Stunden noch anhaltendem Wochenende. War ja noch mal ausgesprochenes Sportmützenwetter, welches auch noch mal ausgiebig zu Grillerei, Feurio und anderen Genüsslichkeiten im Freien genutzt wurde. Irgendwann, als niemand hinschaute, reichte es sogar noch mal, um die geschmeidigen Körper in die Fluten zu stürzen. Also die blanke Erholung! Schubidu...

Bilderrätsel (zugegebenermaßen eher für Eingeweihte... Herr Minimi vielleicht?!)

Lizzard, Kommutator, Octapolis (dahinter gut zu sehen: ein tiefer, tiefer, finsterer See [auf dessen Grund ein Mädchen mit nassen Haaren im Gesicht sein Unwesen treibt]... und wir wissen ja: Bier in freier Natur, das ist Punk Rock pur...)

Ist das schon Hosentaschenrassismus? Sind ja doch nur Süßigkeiten...

Was war noch? Hab heute gelernt, dass ich offenbar der einzige diesseits der Neiße bin, der die übelst heulbojige Nummer von Tim Bendzko noch nicht kannte. Wäre auch nicht schlimm gewesen, aber jetzt isses doch passiert: was für ein Mumpitz! ;o)


Abstürzende Brieftauben »Das Grauen kehrt zurück« (»Im Zeichen des Blöden«, 1989)

So, nun schnell wieder weg vom Rechner, die letzten Minuten entspannen, bevor es morgen wieder scharf geht. Außerdem muss ich die Welt retten. Vorher noch eMails checken... Aaaaargh! Alealealejandro!!! Dajavu...

09.09.2011

noch n bisschen friedhöfisches

Passt weder zur Jahreszeit, noch hat es mit dem bevorstehenden Wochenende zu tun, aber ich habe noch nen Schwung Bilder von einem Winterspaziergang über den Tolkewitzer Friedhof in den Rillen meiner Festplatte gefunden. Und da das Netz mit seiner unendlichen Speicherkapazität (Google kaufte jüngst ne zweite Terrabyteplatte) lockt, lad ich die noch hoch...

Willenskraft - grosses schafft!

Eingang zum Bernsteinzimmer

der Herr ist mein Hirte - bin ich ein Schaf, ne Kuh, oder ein Schwein?

der güldene Spätshop

geheime Satansbotschaft, huaaar!

und deshalb auch am Tage: Lichtpflicht für alle!


Na denne, schönes Restwochenende zusammen! Zum Schluß noch was fürs Herz. ;o)


Приключения Электроников »Звенит январская вьюга«
(»Приключения Электроников«, 2006)

29.08.2011

alter katholischer Fiedhof Dresden Friedrichstadt

Wieder richtig viel Datenmüll gemacht am Wochenende. Die Speicherkarte des Fotoapparates wog vor Entleerung knapp drei Kilogramm. Aber was soll´s, Platz gibt es ja im weltweiten Netz ohne Ende. Da wollen wir gleich mal loslegen.

Nachdem es schon etwas spooky mit einem vermeintlichen Klasse-3-Nebel anfing (klick), fand unser digitaler Kamerad, Roséfreund und Teilzeitghostbuster til_o. heraus, dass es sich dabei um den Gehörnten höchstselbst handelte (klack). Das geht wirklich mit dem sprichwörtlichen Teufel zu!

Und weil wir so dark, spooky und überhaupt finster sind (katholisch sowieso, hehe), folgt ein erster Schwung querformatiger Bilder vom alten katholischen Friedhof in Dresden Friedrichstadt, welcher wirklich sehenswert ist.


Irgendwann folgen dann noch hochformatige Bilder und natürlich feinstes LoFi-Material vom Hechtfest, wo sich die Welt trifft, nur verstreute Bloggerschaft nicht. ;o)


Ghost »Prime Mover« (»Opus Eponymous«, 2010)

PS: Sollte der Kollege Paradroid die Audiospur vernommen haben, an wen dachte er da? Hehehe...

31.07.2011

Leverkusen 3, Dresden 4

Erstmal: Ja, ich habe mich geirrt und nehme alle voreiligen Beileidsbekundungen und sonstigen Gemeinheiten gegenüber der ruhmreichen SGDynamo zurück! Hätten wir das geklärt! ;o)

Normalerweise erzeugen 90 Minuten Fussball eine ebensolange Analyse. Das schenken wir uns hier lieber. Aber aufgrund der Spontanpartystimmung, an einem Tag, wo man sich ein Pokalspiel der ersten Runde kaum angesehen hätte, es dann aber, Dauerregen sei dank, doch tat, hier knappe drei Gedanken...


- Wetter ist, was man draus macht.
- Arroganz vs. Kampfgeist 3:4!
- Alexanderschnetzlerfussballgott!


Blöd, hab auf die Schnelle kein besseres Video gefunden. Seitlich sah man besser, wie Schnetzler im Stile eines Ruud v. N. den Ball ins Tor bugsierte...

29.07.2011

Ende der Woche

Das Ende der Woche steht kurz bevor, sie hat definitiv ausgedient, die alte Kuh. ;o) Das Grillgut für den heutigen Abend ist in Arbeit, wäre schön, wenn es nicht regnet. Ist ja nicht so selbstverständlich für diese Jahreszeit, hehe...


Arch Enemy »We Will Rise (live)« (»Anthems Of Rebellion«, 2003)

In diesem Sinne... schönes Wochenende zsamm!

PS: Vorgezogenes Beileid für die Kameradinnen und Kameraden, die für morgen, in der Hoffnung, am Abend die Leverkusener Fahnen auf Halbmast zu sehen, viel Geld für eine Karte ausgaben. Möge der mächtige Manitu euch nicht auch noch durchnässen... Das wäre dann doppelt bitter! ;o)

24.07.2011

R. I. P.

Unglaublich, was in Norwegen passiert ist. Einfach zu erklären, schwer zu begreifen.

Unsereins streift am Wochenende durch die Natur und genießt die schönen Dinge des Lebens, während woanders fast hundert, vor allem junge Menschen von einem Arschloch, der im Namen seines religiösen Wahns handelt, niedergemetzelt werden.

Dass Regierungsgebäude, Banken oder ähnlich geartete Ziele, quasi den Unmut des kleinen Mannes auf sich ziehend, ob nun aus politischen, religiösen Gründen oder einfach als kriegerischer Akt, regelmäßig angegriffen werden, gehört, wenn auch unschön, zur Geschichte der Menschheit. Aber ein Massaker in einem Ferienlager, präzise vorbereitet, kaltblütig durchgezogen, ist schon von einem anderen Kaliber. Sicher wird der Terrorist einer dafür vorgesehenen Strafe zugeführt, die vielen Toten kehren dadurch jedoch nicht ins Leben zurück.

Norwegen, sonst vielgepriesenes Musterland, hat jetzt eine tiefe Narbe in seiner Historie zu verarzten. Über das Warum muss nicht unnötig viel spekuliert werden, immerhin hat der Täter seine Beweggründe ausführlichst erläutert. Bei allem, was tagtäglich auf der Welt an Unrecht geschieht, verdeutlicht dieses Drama auf minimalistischste Weise, dass die sogenannte westliche oder auch freie Welt, beziehnugsweise vielzitierte Wertegemeinschaft, genügend eigene Baustellen hat. Waffenscheine hier, christlicher Fundamentalismus da - hinterher ist das Entsetzen um so größer. Merkel, Obama, Medwedew und Konsorten fackeln nicht lange, verurteilen scharf, prangern an, möchten ihrem Beileid Ausdruck verleihen. Was unterm Strich nicht den geringsten Nährwert hat. Sicher handelt es sich hier um einen Einzeltäter, der meines unfundierten Erachtens nach geistig umnachtet ist; jedoch fußen seine Attentate tief in der aggresiv geführten, nach globalen Ruhm und Umsätzen gierenden Politik, welche sich beliebig christlicher Motive bedient. Das liese sich noch endlos ausweiten, würde aber den Toten von Utøya nicht gerecht. Es gibt mit Sicherheit gescheitere Köpfe, als den eines kleinen Internetschmierfinken, die passendere, pietätvollere und belegbarere Worte dazu finden würden.

Was von hier aus bleibt, ist die ewig gleiche Feststellung, jeden Tag des Lebens lebenswert zu gestalten, sich an einfachen Dingen zu freuen und zu wissen, dass verbohrte Ideologien scheiße waren, sind und bleiben werden.

Fiel mir als erstes, nach dem ich die Nachrichten hörte, zum Thema ein, wie Motörheads Lemmy Kilmister in »Orgasmatron« einst trefflich formulierte...

My name is called religion, sadistic, sacred whore.

Amy Winehouse ist auch gestorben, tragisch, aber selbstverschuldet. Dies verkommt aber angesichts der Ereignisse in und bei Oslo zur Randnotiz.


Kampfar »Norse« (»Norse« EP, 1998)

PS: Letzte Worte, ich könnte mich ewig aufregen: In diesem Zusammenhang Trauergottesdienste abzuhalten scheint tröstlich, ist aber, genauer betrachtet, mieser Zynismus.

22.07.2011

Wochenende (und Sonnenschein?)


Ekobrottsmyndigheten »Eine Tasse Jäger« (»Alla Tiders Bodykalas«, 2010)

In diesem Sinne... uuuund weg! ;o)

16.07.2011

Yes, Sir, I Can Boogie!

Verfluchte Axt, das folgendes Video sollte schon lange mal an dieser Stelle auftauchen, aber ich hab´s wohl immer wieder verschoben. Nun gut, heute ist Samstag, quasi die Kirsche des Wochenendkuchens und obendrein noch absolutes Sportmützenwetter. Selten passte es besser... Ich möchte vorher noch darum bitten, die Schnürspaghetti der spontan übergestülpten Tanzschuhe fest zu verknoten! Dann mal los... ;o)


M. A. Numminen »Yes, Sir, ich kann Boogie«
(»Goes Tech-No«, 1995)


Und für alle, denen der Text zu undeutlich scheint, hier noch eine gelungene Lesung in sauberem deutsch. Wasses alles gibt!



Dann noch folgendes Bild (unterwegs gesehen und auf offener Straße ordentlich beömmelt...). Passt vielleicht ein bisschen zum Thema... ;o)

24.06.2011

Dieses Produkt enthält 40% weniger EHEC!

Is jezz eigentlich noch EHEC, oder isses wieder weg?

Nachdem Entschädigungszusagen zugunsten der Gemüsebäuerlein in Millionenhöhe getroffen wurden, ist es schon wieder recht ruhig in den Medien geworden. Wie man an nebenstehenden Foto (wenn man drauf klickt, hat man es auch akustisch, hehe) sieht, haben norddeutsche Grundnahrungsmittel aber beim kleinen Mann, der ohnehin zum Argwohn neigt, nachhaltig an Vertrauenswürdigkeit eingebüßt. Wer entschädigt die Bierbrauer? Sie sind immerhin mindestens ein gewaltiger Wirbel am Rückgrat der Nation. Eben. Aber egal, sprechen wir nicht mehr drüber, Fräulein, bitte heften sie EHEC in die Ablage. Mal sehen was als nächstes kommt...



Überhaupt werden Weltthemen, wie die ein oder andere Naturkatastrophe, diverseste Tierkrankheiten, die dann ungerechterweise gerne mal auf den Menschen überschwappen oder das Ableben von Michael Jackson bis zum Erbrechen (natürlich vor Rührung!) ausgewalzt, man hat manchmal kaum eine Chance dem zu entkommen. Man erinnert sich auch immer wieder gern an Robert Enke, bzw. das riesige Bohei um seine Depressionen. Die ganze Nation wollte sich intensivst mit dem Thema auseinandersetzen und daran zu heller Erleuchtung finden. Nach einem Jahresrückblick war auch der Torwart der Herzen in der, ähäm, Versenkung verschwunden. Ergo fressen wir jetzt wieder in rauhen Mengen ungewaschene spanische Gurken, innen weiße norddeutsche Tomaten und garnieren das ganze mit rohen Sprossen. Das wird ein Spaß! Muuh!

Nun ist ja praktisch schon Wochenende, da will man sich mit solchen Unschönheiten auch nicht weiter aufhalten. Deshalb war ich gerade urlaubsvorbereitend in der Bücherei um etwas Lektüre auszusuchen, was alle Jahre wieder ein schönes Gefühl ist. Da kann auch mal ein Langweiler dabei sein, erstens weiß man es ja vorher nicht und zweitens, wenn´s für den Urlaub ist, stellt sich eher ein entspanntes Gefühl ein, als bei einem ordinären Bibliothekbesuch.

Kurz vorm rausgehen fiel mir dann noch das neue Broilers Album in die Hände. Mal sehen wie es ist, ich fürchte es wird erwachsener klingen, was in diesem Falle nicht unbedingt gleichbedeutend mit besser ist. Mal sehen, nee, hören...


Broilers »Harter Weg (Go!)« (»Santa Muerte«, 2011)


So und nun gibt es gleich Abendessen (unspektakulär, aber leeecker: Tatar [ohne BSE, dafür mit Kapern, hehe] und frischgebackenes Brot) und ne DVD dazu. Morgen geht´s dann mit Sportfreund Minimi in die Actionspur, oder, wie es woanders genannt wurde, werden wir durch die Gegend mäandern. Fotos aller Katastrophengastronomien, Friedhöfe und sonstigem Gedöns dann später hier... In diesem Sinne, mir nen guten Appetit, euch nen schönen Start ins Wochenende und... Händewaschen nicht vergessen! ;o)

14.06.2011

Möbelhausalkaida

Oha! Da hat also jemand nen Sprengsatz bei IKEA detonieren lassen! Vergeltungsschlag für den Überfall auf Osama bin Laden? Oder ist die RAF wieder aktiv (Stuttgart21!)? Oder doch nur ne Einzelaktion ohne wirkliche Message? Wir werden es demnächst erfahren...


Wohl dem, der seine freien Tage nicht im Konsumtempel verbummelt. Wir lernen also: Im Halbschatten, irgendwo zwischen Grill und Klappstuhl ist die Explosionsgefahr niedriger, als beim Wochenendshopping. Schönes Gefühl, alles richtig gemacht zu haben... ;o)


Marduk »Wacht am Rhein: Drumbeats of Death« (»Iron Dawn«, 2011)