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29.12.2020

Calvaire

Heute wollen wir uns einem belgischen Horrorfilm aus dem Jahr 2004 widmen. Er trägt für den deutschen Markt noch den, vom Konsum abratenden, Titel »Tortur des Wahnsinns«, aber wir wissen, bekloppte Namen oder Motive schrecken nur Unkenner ab! ;o) Fährt man über die belgische Autobahn oder die Landstraßen unserer lieben Nachbarn, möchte man gerne anhalten, die kleinen Hecken vor den kleinen Häusern berühren, vielleicht den Einheimischen mal Danke sagen, für jahrelange nette Nachbarschaft, einfach mal eine ihrer kleinen Minigolf-(Dopplung!)Anlagen bespielen - nach diesem Film nicht mehr!

Marc Stevens ist ein Schlagersänger. Nicht so ein arroganter Arsch, wie zum Beispiel Jouni aus »Heavy Trip« oder Florian Silbereisen, vielmehr ein Sympath, der sich seines Standes (und der Pflicht des Erbes der Granden seines Landes) durchaus bewusst ist. Er besingt und beglückt zum Beispiel ein Altenheim (das war jetzt bestimmt nicht perfekt formuliert, Seniorenresidenz sagt man heute?) und begibt sich sogleich von diesem weiter (niedlich, wenn man mal bedenkt, wie groß bzw. klein Belgien eigentlich ist) zu einer Weihnachtsfeier im Süden des Landes.

Dummerweise geht sein Auto kaputt und er muss eine Möglichkeit finden, zwischendurch zu übernachten. Findet er. Beim alten Bartel, dem eine gediegene Herberge gehört. Dieser macht Frühstück, möchte sich um das defeke Fahrzeug kümmern, doch hat nicht alle Latten an seinem kleinen belgischen Zaun; wir ahnten es bereits. Ab diesem Punkt wird die Handlung unschön...



Besetzung, Kulisse, Darsteller und vor allem die hervorragend in Szene gesetze Handlung entsprechen besten Standards des niedrigpreisigen Horrorfilms. So geht das! Ein paar bekloppte Typen plus ein relativ fieses Skript des Autors minus ein befriedigendes Happy End (kein Spoiler, nur ein persönlicher Eindruck). Das ist Ausweis für gute Horrorfilme und belgische Schlagertexte. Punkt!

Freunde des feinen Chansons sehen diesen Heimatfilm bei YouTube. Lohnt sich.


Jacques Brel »Le Moribond« (1961)

29.06.2017

Monsieur Pierre geht online

Aktuell kann man in deutschen Kinosälen »Monsieur Pierre geht online« (frz. Original: »Un profil pour deux«) sehen. Auffälligster Name dieser Komödie ist Pierre Richard. Alte Bekannte sieht man immer gern, also nichts wie hin! ;o)

Im Zentrum der Handlung steht der Maestro selbst - er spielt einen alten Herren, welcher seit dem Tod seiner Frau das Haus praktisch nicht mehr verlässt. Ums Nötigste, wie Einkäufe, kümmert sich seine Tochter. Mit seiner Enkelin redet der alte Kauz nicht mehr, da ihm nicht passt, dass sie ihren Freund abserviert hat. Nun hat eben jene Enkelin einen neuen Freund, einen eher erfolglosen Drehbuchautor. Da dieser ständig knapp bei Kasse ist, bittet ihn die Mutter dem Alten gegen ein kleines Salär Computerunterricht zu geben.



Nach anfänglichen Schwierigkeiten (kennt vielleicht mancher, der schon mal versucht hat jemandem ein oder zwei Generationen vor einem selbst ähnliche Dinge zu erklären) führt es dazu, dass der alte Pierre via Onlinepartnerbörse eine junge Belgierin kennenlernt. Da er sich aus Unsicherheit aber mit dem Bild und Alter seines Computerlehrers angemeldet hat, muss er diesen überreden für ihn zum ersten Date nach Brüssel zu fahren...

Das Ensemble ist charmant, die Handlung manchmal komisch, manchmal herzig. Seichte Unterhaltung mit einem sehr zuckerwattigem Finale - perfektes Sommerkino! ;o)

Jacques Brel »Les bergers« (1976)

10.05.2017

ESC, Halbfinale 1

Blanche »City Lights« (2017)

17.11.2014

Lyon // 1 // angekommen

Besuche in Frankreich fangen irgendwie immer gleich an: man speist italienisch, kauft belgisches Bier, geht bei rot über die Straße (bei grün gibt man sich unweigerlich als Tourist zu erkennen) und sieht lustige Musikanten im lokalen Fernsehprogramm. Ein Klassiker, eine Handvoll Vertrautheit.

Gott schütze Frankreich! Und Italien. Belgien sowieso! ;o)

Joe Dassin »L’été indien« (1975)

18.04.2014

Formidable

Vielleicht das musikalisch Anschmeichelndste, was nach Jacques Brel aus Belgien kam... Ostrogoth mal ausgenommen... ;o)

Stromae »Formidable« (»Racine carrée«, 2013)

06.03.2013

Plastic Comeback

Einst (1954) wurde im schönen Brüssel ein kleiner Belgier namens Roger Jouret geboren. Soweit, so uninteressant. Dieser saß bei der Punk/New Wave-Band Elton Motello hinterm Schlagzeug. Kennt kein Schwein, ist aber essenziell, um uns der folgenden Kurzabhandlung zu nähern. Und das sah dann so aus...

Elton Motello »Jet Boy Jet Girl« (»Victim Of Time«, 1977)
[Sie entschuldigen bitte die leicht abartigen humoresken Einlagen dazwischen...! ;o) /// to our readers outside Germany: sorry for the fucking interludes, this is not our sense of humour, believe me! ;o)]


Was inzwischen in Belgien passierte...

Jouret legte sich den klangvollen Namen Plastic Bertrand zu (hätte ich meiner Mutter als direkte Auswahlmöglichkeit neben Billy Joe Royal empfohlen, aber was will man machen... wir hatten nicht genug Geld für mehrteilige Namen und so entschied sie sich eben für Octapolis) und nam »Jet Boy Jet Girl« als »Ça Plane Pour Moi« (B-Seite: »Pogo Pogo«, Ehrenplatz in meiner persönlichen ewigen Playlist) neu auf und startete angemessen durch.

Plastic Bertrand »Ça Plane Pour Moi« (»AN1«, 1977)

...27 Jahre später (und an dieser Stelle nochmal 9 Jahre)...

Sachen gibt´s... Nicht mehr ganz taufrisch ist das Comebackalbum von Plastic Bertrand (jaaa, ich hab´s um lockere 9 Jahre verpennt, aber was ist das schon auf der ewigen Kulturachse der Menschheit). Im Jahre 2004 veröffentlichte der Maestro »Ultraterrestre« und man kann, nein, man muss zu der Erkenntnis kommen: es kann nur einen geben! Gaaaanz großer Bahnhof! ;o)

Plastic Bertrand »Plasticubration« (»Ultraterrestre«, 2004)

12.12.2011

Netztheo

Man kann an manchen Tagen gar nicht so viel essen, wie man gern brechen würde. Keine neue Erkenntnis, aber heute wurde sie mal wieder aufgefrischt.


Die Apokalyptischen Reiter »March Of Revenge« (»Allegro Barbaro«, 1999)

Wie man lesen kann (z. B. hier), hat Karl Theodor zu Guttenberg einen neuen Posten. Ist ja zuerstmal beruhigend. Schließlich hat er Frau und Kinder zu ernähren und so ein ALG-1 ist ja auch kein ewig dehnbarer Kaugummi. Aber dann beginnt die Sache auch schon zu korken. Er arbeitet ab demnächst für die EU (tatam!) als Berater für Internetfreiheit (taramtatam!)! Ausgerechnet unser Raketentheo!!! Fiel dem Doktor nicht unlängst das böse Internet noch schwer auf die Füße (jaha!!! Copy & Paste sind die Stichworte!). Aber so schnell sind kleine Schwindeleien, ach was, Notlügen (gibt des da vielleicht eine Verkleinerungsform? Notlügchen?) heutzutage vergessen. Und falls der Wähler daheim (er, also Theo, nicht der deutsche Wähler, hat ja jetzt die Arbeitsbasis USA für sich entdeckt) wider seiner Natur doch nachtragend sein sollte - Brüssel ist weit weg. Brüssel, Belgien, Kinder, da war doch mal was, Frau zu Guttenberg, Ihr Einsatz vielleicht? Doublecomeback?!

Bizarr ist das Wort, welches für meinen Geschmack die Szene am besten umschreibt. Augerechnet einer, der im eigenen Land politisch unangenehm über seine mangelnde Moral stolperte, nachher im Ausland herumkrakeelte, wie unfähig die Parteigenossen seien (nein sind, da hat er gar recht, nur: er ist einer von ihnen) und über die Unfähigkeit der EU zur Bewältigung ihrer hausgebrauten Krisen lamentierte, wird Berater der Europäischen Union? Wie verkommen ist der Laden eigentlich? Aua, aua, aua... Und dann noch zum Thema Internet... Und Ralf Minge sitzt zuhause!


Knorkator feat. Tim Tom bzw.
Tim Tom feat. Knorkator bzw.
Tim Tom feat. Rummelsnuff feat. Knorkator bzw.
Rummelsnuff feat. Tim Tom feat. Knorkator bzw.
Knorkator feat. Rummelsnuff feat. Tim Tom bzw.
Knorkator bzw. Rummelsnuff bzw. Tim Tom feat. einander »Arschgesicht« (»Es werde nicht«, 2011)

04.08.2011

Hit the road, Jack!

Auf etlichen Exkursionen durch die Natur- und Kulturgüter der näheren und weiteren Umgebung stellten der Kollege, militanter Meteorologe, Weinkenner, Kultur-, Sports- und Naturfreund (um nur ausgewählte seiner zahlreichen Studienfelder und Spezialstrecken zu nennen) Minimi und meine Wenigkeit Studien zu dem an, was der Versandhäusler und Marketingfuchs gern als Outdooroutfits (potzblitz: klingt wie ein Dorf in den Niederlanden!) bezeichnet, also atmungsaktive Jacken, reißfeste Rucksäcke, rutschfeste Mützen und krisenfeste Schuhe, an. Für alle, die sich dahingehend fortbilden wollen, empfehle ich Weihnachtsmärkte jeglicher Art, wo man schon, sobald das Auge geschult genug ist, anhand des durchschnittlichen Glühweinpreises Rückschlüsse auf die Preisklasse der getragenen Marken ziehen kann. Genaueres entnehmen Sie dem demnächst erscheinenden Band »Einfache Versuchsreihen, selbst gemacht« (voraussichtliche, dreiteilige Verfilmung für das ZDF unter der Regie von Helmut »Le Frisur« Dietl; Veronica Ferres spielt Heino Ferch).

Auch sind wir mittlerweile in der Lage schon von weitem das 2009er Jack Wolfskin-Jackenmodell vom 2010er Schöffel-Anorak nur anhand der Abstufung des vernähten Rottons zu unterscheiden. Man entwickelt auch ein Gefühl für eine gewisse Gesamtoutdoormodeästhetik (liegt an der belgischen Grenze). So geht es zum Beispiel gar nicht, zur schwarzblauen North Face-Windjacke die olivgrüne Wolfskin-Mütze zu tragen. Sieht auch farblich scheisse aus. Oder den 200-Euro-Meindl-Wanderschuh zur 5-Euro-Tinsulate-Mütze vom Discounterkarussell, was durchaus als politsches Statement eingeordnet werden kann, jedoch lange nicht als Ausrde gilt. Es gibt Sachen, die passen nicht. Man will ja schließlich kein Rotkraut zur Auster und keinen, um den sprichwörtlichen roten Faden wieder aufzunehmen, Glühwein zum Schwedeneisbecher. Der Beelzebub steckt wie immer im Detail, die Fashionpolizei ist stets auf Streife!

Genial und deshalb an dieser Stelle erwähnenswert sind Paare, gern älteren Baujahres, die den umgekehrten Partnerlook der selben Marke tragen. Sie schwarzrot, er rotschwarz, beide Salewa. Oder eine bestimmte Gruppe von Leuten, in karminroten Schöffel-Jacken, die gern am Ökoholunderglühweissweinstand zu finden sind. Erzählen viel, vertragen wenig.

Gesehen werden ist alles!

Warum grabe ich dieses winterlich angehauchte Thema gerade im Sommer aus? Während des eigenen Urlaubs, ganau dort, wo sich der Kuckuck zum Uhu macht, begegnete ich unlängst einer noch seltsameren Zurschaustellung eines solchen Leibchens. Während der Verfasser dieser Zeilen, nur aus einem Mindestmaß an Anstand und auch um der völligen Verbrennung durch die niederprasselnden Sonne bei knapp dreißig Grad im Schatten zu engehen, die primären und sekundären Geschlechtsmerkmale durch ein paar fetzige Badehosen (oder wie es ein hier nicht namentlcih genannter Freizeitphilosoph einmal formulierte: untenrum kurzärmlig) und eine noch fetzigere Obertrikotage verhüllt, durch die Binnengewässer dümpelt, nähert sich entgegenkommend ein Herr im Kanu. Dieser trägt eine Mütze, was, wenn man ohnehin nichts am oder im Kopf zu verschenken hat, in der prallen Sonne durchaus nachzuvollziehen ist und sicher auch von drei von vier befragten Ärzten empfohlen wird. Seinen Korpus hat er allerdings in eine Jack Wolfskin-Windjacke (vemutlich aus der 2010er Kollektion) gepackt und diese bis zum Kinn zugezogen. Hut ab! Falls Onkel Jack nicht neuerdings Eiswürfel in die Achselstücken eingearbeitet hat, will man sich den darunter vor sich hin siedenden Rumpf nicht vorstellen.

Wir grüßen vorbeischippernd einander, so unter Binnenschiffern und Modekennern. Nach zweihundert Metern drehe ich mich noch mal um. Sein Wasserfahrzeug ist mittlerweile nur noch ein Punkt am Horizont, die gelbe Tatze auf der rechten Schulter ist aber noch gestochen scharf zu erkennen.


The Beatles »I Am The Walrus« (»Magical Mystery Tour«, 1967)

27.04.2011

Full Moon´s Eyes

Warum kann ich das nicht auf Vinyl haben und warum gibt´s sowas nicht als preiswerten CD-Rerelease? Säcke, belgische!

Dann eben nicht, zum Glück gibt´s YouTube und... man höre und staune, diese Götterscheibe IST in meinem Land abspielbar. Wäre ja auch noch schöner... Komme ja schließlich nicht aus Mittelerde oder so was.


Ostrogoth »Full Moon´s Eyes« (»Full Moon´s Eyes« EP, 1983)


Ostrogoth »Heroes´ Museum« (»Full Moon´s Eyes« EP, 1983)


Ostrogoth »Paris By Night« (»Full Moon´s Eyes« EP, 1983)


Ostrogoth »Rock Fever« (»Full Moon´s Eyes« EP, 1983)


Alleine der Drumsound im Titeltrack... ANBETUNGSWÜRDIG!!! ;o) Rock & Roll!

30.03.2011

Schlachtnacht

Nach längerer Zeit mal wieder was horrofilmiges. Als da wäre der niederländische Streifen »Schlachtnacht« (Original: »Schl8n8«. Zugegeben der Titel klingt nach absoluter B-Ware, aber das führt ein wenig in die Irre.

Der Film beginnt im Grunde damit, dass Kris, die Hauptperon dieses Films im Auto ihres Vaters, einem Schriftsteller, einen schweren Unfall überlebt, während er stirbt. Ab diesem Tag sieht sie Dinge, soll heißen, sie hat paranormale Fähigkeiten. Die Fahrt zum Verleger ihres Vaters, um den Nachlass zu sichten, wird natürlich gleich als Ausflug mit ein paar Freunden genutzt. Sie erfährt dort, dass ihr Vater sich mit dem historischen Kindermörder Andries Martiens beschäftigte, der bei einer Gasexplosion in einer nahegelegenen (wir sind mittlerweile in Belgien) Mine ums Leben kam. Diese wird samt einer kleinen belgischen Gruppe, einem sachkundigen Minenführer, welcher früher selbst Bergmann war, den üblichen Pillchen und Pullchen, einer Videokamera und einem Hexenbrett (so ein Dingens, wo man Antworten von Geistern erhält, z. B. dem von Kristels Vater). Natürlich ruht der Geist von Martiens nicht friedlich unter der Erde und so wird die Truppe amtlich dezimiert.



Es ist kein klassischer Slasher, weil es keinen bösen Kapuzenmann oder so was gibt, was die Sache aber eher abwechslungsreicher macht. Abgesehen von mancher Unlogik und vor allem Unerschrockenheit ist der Streifen unter dem Strich sicher keine Championsleague, aber unterhaltsame untere Bundesliga, oder wie es der Holländer nennt: Eredivisie. ;o)

28.08.2010

3 Monts

Wir haben mal wieder ein rundes Jubiläum in unserem kleinen Biertest, so wurde gestern Bier Nummer 2200 entkorkt und das im wahrsten Sinne des Wortes, denn es gibt noch Brauereien, die ihre Spezialitäten auch optisch anspruchsvoll verpacken. Schließlich trinkt das Auge mit.

Der Name des edlen Gebräus lautet 3 Monts und den Testbericht dazu liest man hier. Es stammt aus Belgien, genauer gesagt aus dem in Flandern zu findenden St. Sylvestre. Die haben auch eine schöne Internetseite (klickklack).

Der passende Soundtrack zu dieser Leckerei kann nur von einem kommen, weil er selber Belgier ist und auch noch vom Gerstensaft singt: Jacques Brel.


Jacques Brel »La bière« (1968)

PS: Demnächst wird der Kollege Paradroid dann mehrere Taschen mit Flaschen aus den US of A präsentieren und wenn nicht alle Stricke reißen, kommen dann meinerseits noch ein paar Exoten dazu. Außerdem steht unser 2222. Bier vor der Tür, da wirds irgendwas besonderes geben und wir sollten das im Rahmen einer kleineren Runde testen und begießen. ;o)

21.05.2010

Belgien, Deckung!

Mindestens die Hälfte dieses Blogs wird dieser Tage eine kilometerlange Furche durch deine Kartoffeläcker fräsen! Soundtrack dazu: Jacques Brel, hehe...


Jacques Brel »Vesoul« (irgend ne alte Platte, 1968)

12.12.2009

besinnliche Töne zum Advent

Dieser Post ist nicht weniger als ein Merkzettel für mich selbst, oder im Bürojargon gesprochen: ein PostIt auf meiner eigenen Stirn. Denn gestern gelang es zwischen etwas brodelndem Glühwein und perlendem Jever eine Frage zu beantworten, welche ich mir seit über 10 Jahren stellte, als dieses Lied mit dem Dimitri-Geschwafel auf irgendeinem Mixtape bei mir landete. Wer macht so was und ist er vielleicht Holländer? Ist er nicht, weil Belgier und das Projekt nennt sich De Klootzakken. Das Video ist nicht das echte, weil es wahrscheinlich nie eines gab, sondern so ein selbstgebasteltes YouTubeTeil. Aber, man will nicht meckern, YouTube sei dank, hab ich´s überhaupt gefunden.


G-E-N-I-A-L-! Lässt sich auch prima unter der nächstbesten, möglicherweise verschneiten, Fichte dazu abschädeln! ...HI DIMITRI!

11.11.2009

Nostradamus

Sollte schon lange mal passiert sein, heute wird´s was. Da auf unserer Heimpräsenz technischen Gründen eine Bebilderung des Biertests nicht möglich ist, will ich den Blog dazu nutzen, in Abständen das ein oder andere sehenswerte Etikett zu präsentieren. Den Anfang macht ein sehr schönes aus Belgien. Das Bier selbst heißt Nostradamus und der Knabe ist ganz gut getroffen.

Hier noch der Link zum Test. Gebraut wird es in Falmignout von der Caracole Brauerei. Mit immerhin 9,5 Umdrehungen ein echter Brecher, geschmackstechnisch sehr anspruchsvoll. Deswegen wurde Belgien einst erfunden!