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05.10.2017

Piranhaconda

»Sie schießen uns in den Arsch!« - »Wenn sie uns in den Kopf schießen, sind wir tot!«. Wer solche Dialoge für Rettungsboote der untergehenden Weltliteratur hält, sollte sich dringend »Piranhaconda« reinpfeifen. Freunde des gefräßigen Haustiers ohnehin.

Professor Lovegrove (passt mit Strohhut stilecht in die Kulisse: Michael Madsen) reist auf eine hawaiianische Insel, um dort ein Zwitterwesen aus Piranha und Anaconda (Originalton: »ein Gen-Freak«) zu finden, eine Suche, die schon seinen Vater das Leben kostete. Er kann ein Ei der Spezies ergattern, seine Begleiter gehen dabei drauf. Die Viecher sind amtlich große Schlangen, können auch Hubschrauber abstürzen lassen, logisch.



Weit kommt er nicht, denn er wird von einer Bande entführt, die für seine Freilassung Lösegeld fordern will. Seine Warnungen vor den Monstern (es sind natürlich zwei, Mama und Papa) schlagen die Banditen flockig in den Wind. Übrigens, manchmal kommen einem Namen bekannt vor, man findet nur nicht die richtige Assoziation - die blonde Gangsterbraut ist Rachel Hunter, die Ex von keinem Geringeren als Piranharod Stewart. ;o)

Desweiteren befindet sich noch eine Filmcrew auf der Insel. Diese versucht einen B-Movie im B-Movie zu drehen. Natürlich werden auch sie gefangen genommen. Als dann alle Rollen klar verteilt sind, erkennen alle, dass sie ernsthaft in der Tinte sitzen und so rotieren dank Monsterschlange die Jäger und Gejagten durch den Dschungel, es wird geschossen, geblutet und gebissen, was das Zeug hält.

Da der Film aus dem Jahr 2012 stammt und beim Sender SyFy urausgestrahlt wurde, wird eine gewisse Grundqualität auch nicht unterschritten. Der Film ist so B-Kategorie, das hätte man gar nicht besser machen können. Kulisse schön, Typen wie ein Mr. Madsen reißen es eh immer raus und die Piranhacondas können sich auch halbwegs sehen lassen (und das tun sie öfter, haben ja Hunger). 86 Minuten kurzweiliger Naturspaß für die ganze Familie! ;o)

Spinnerette »Baptized By Fire« (»Spinnerette«, 2009)

15.09.2017

Sharknado 2

Was sagt es aus, wenn The Hoff einen Film bewirbt? Yes, der Trash-Faktor wird im Wohlfühlbereich sein! Und sein Gesicht ist ja ohnehin mit der Sharknado-Reihe (dieses Jahr Teil 5!) verbunden. Dieser zweite Teil (OT: »Sharknado 2: The Second One«) stammt aus dem Jahr 2014.



Fin und April (Ian Ziering und Tara Reid) sind anfangs in einem Flugzeug unterwegs, als dieses in einen Sharknado gerät. Die Maschine hat Löcher, die Besatzung geht drauf, aber natürlich gelingt Fin die Notlandung, Ehrensache. Zurück in New York muss April ins Krankenhaus, eine Hand ist ab. Das hält sie aber nicht davon ab dem lieben Fin zu helfen, die Menschheit zu retten. Haare und Make Up sitzen natürlich, den Umständen entsprechend, gut. Da wären dann noch zwei Windhosen, die sich über dem Big Appel treffen, ein ohnehin unschönes Wetterextrem, wenn nicht beide auch noch Haie durch die Luft wirbeln würden...



Unterm Strich ist klar was hier geboten wird. Der Actionanteil und die Metzelfrequenz wurden gegenüber dem Erstwerk noch ein bisschen angehoben, sämtliche Übertreibungen auch. So muss das... ;o)

Spinnerette »Valium Knights« (»Ghetto Love«, 2008)