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13.10.2012
an der Elbe
Absolutes Sportmützenwetter! Hier ein paar Bilder und ein kurzes Video drolliger Viecher, welche am Wegesrand (dem des Elbradweges) für Erheiterung sorgten. ;o)
Bad Religion »Against The Grain« (»Against The Grain«, 1990)
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Octapolis
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01.07.2012
Schloss Nossen, Teil 2
Heute also ein paar weitere Bilder aus dem Schloss Nossen, diesmal ausgewählte Folterinstrumente. Nebst Räubern, Wilderern und anderen Halunken wurden die Geräte vor allem dazu genutzt, vorwiegend Frauen Geständnisse zu entlocken, um sie anschließend als Hexen rechtmäßig töten zu können. Raue (Un-)Sitten damals!
Wer nicht gleich ins Turmverlies geworfen wurde, hatte die Chance auf ein nettes Einzelzimmer mit frischer Bettwäsche und 1A-Matratze.
Zeitloser Klassiker schlechthin: der Pranger.
Für kleinere Vergehen, wie Nichteinhalten der Kleiderordnung oder Trunkenheit (um nur mal zwei dem Channel666 sehr wohl bekannte Unsitten zu nennen, hehe) dachte man sich diese Gemeinheit aus. Die Schmiede hatten relativ freie Hand bei der Gestaltung idiotischer Masken, welche dann über einen bestimmten Zeitraum vom Missetäter getragen werden mussten.
Unter diesem auf den ersten Blick unspektakulär wirkenden Gitterbett wurde der Liegekomfort mittels Feuer oder sich ständig erhitzendem Wasser erheblich getrübt.

Ein weiterer Klassiker - die Streckbank. Damit sich die Verhöre nicht unnötig, hüstel, in die Länge zogen, half man mittels stacheliger Holzwalzen nach.
Richtig fies: bei dieser Einrichtung passierte nichts weiter, als das der oder dem Eingespannten Stück für Stück eine Schraube ins Genick gedrecht wurde. Irgendwann wird´s auch mal knack gemacht haben, aber bis es so weit war hat es sicher tierisch wehgetan.
Dieser Stuhl hat an Rücken- und Seitenlehnen Spitzen aus Metall. Für besondere Härtefälle wurden diese zusätzlich erhitzt.
Freut man sich doch immer wieder, in der Moderne zu leben! Und ja, als Abschlußmusik für diesen Eintrag hätte nichts besser gepasst, als Marduks »Chorus Of Cracking Necks«, aber das hatten wir schon mal... ;o)
Beherit »Pimeyden Henki« (»Engram«, 2009)
Wer nicht gleich ins Turmverlies geworfen wurde, hatte die Chance auf ein nettes Einzelzimmer mit frischer Bettwäsche und 1A-Matratze.
Zeitloser Klassiker schlechthin: der Pranger.
Für kleinere Vergehen, wie Nichteinhalten der Kleiderordnung oder Trunkenheit (um nur mal zwei dem Channel666 sehr wohl bekannte Unsitten zu nennen, hehe) dachte man sich diese Gemeinheit aus. Die Schmiede hatten relativ freie Hand bei der Gestaltung idiotischer Masken, welche dann über einen bestimmten Zeitraum vom Missetäter getragen werden mussten.
Unter diesem auf den ersten Blick unspektakulär wirkenden Gitterbett wurde der Liegekomfort mittels Feuer oder sich ständig erhitzendem Wasser erheblich getrübt.
Ein weiterer Klassiker - die Streckbank. Damit sich die Verhöre nicht unnötig, hüstel, in die Länge zogen, half man mittels stacheliger Holzwalzen nach.
Richtig fies: bei dieser Einrichtung passierte nichts weiter, als das der oder dem Eingespannten Stück für Stück eine Schraube ins Genick gedrecht wurde. Irgendwann wird´s auch mal knack gemacht haben, aber bis es so weit war hat es sicher tierisch wehgetan.
Dieser Stuhl hat an Rücken- und Seitenlehnen Spitzen aus Metall. Für besondere Härtefälle wurden diese zusätzlich erhitzt.Beherit »Pimeyden Henki« (»Engram«, 2009)
30.06.2012
Schloss Nossen
Heute, aus unserer beliebten Reihe »Kultur, Kultur: linkselbische Schlösser«, ein kleiner Ausflugstipp zum Schloss Nossen. Die Gesamtanlage wird der Renaissance zugerechnet und ist, wenn auch überschaubar in ihren Ausmaßen, sehr idyllisch und bestens in Schuß.

Auf einem Rundgang kann man einen kleinen, gediegenen Folterkeller, mit gediegenen Folterinstrumenten (ein anderes mal auch Bilder davon) besichtigen. Dort bekommt man auch einiges zum Thema Hexenverfolgung aus der umliegenden Region zu erfahren. Waren harte Zeiten...

Außerdem ist ein Kerker zu sehen, in dem ein Mitglied des Schwarzen Haufens (Räuberbande des Lips Tullian [dem Wanderer vielleicht durch den nach ihm benannten Felsen im Tharandter Wald bekannt]) gefangen gehalten wurde, wo man sich bei erfrischen kühlmuffiger Luft ein kurzes Hörspiel über die Haftbedingungen und anschließende Rechtsprechung anhören kann.

Zudem gibt es eine Bibliothek, einen Weinkeller, ein kleines Museum mit ein paar Gemälden, Kelchen und Schriftstücken, sowie eine Sonderausstellung (derzeit über adelige Frauen im späten Mittelalter) zu sehen. Von allem etwas, vor allem von nichts zu viel... ;o)

Alles in allem ein lohnenswerter Ausflug (von Dresden ca. 40km entfernt [von Dresden West kürzer, hehe]) und für läppische drei Euronen bekommt man einiges zu sehen. Außerdem läßt sich das gut mit dem Kloster Altzella kombinieren, welches ebenfalls am Rande Nossens befindet und immer wieder nette Atmosphäre bietet (nur dieses Wochenende nicht, Blumen- und Gartenschau, Blech bis zum Horizont, Altersschnitt 66,6, grob geschätzt).
Mehr Fotos drinnen, draußen und drumrum demnächst. Und nun: Gintonic rein, Grill an! ;o)
PS: Hatte letztens schon ein bisschen Werbung für Jess And The Ancient Ones gemacht, warum nicht gleich nochmal (ruhig Play drücken, es handelt sich nicht um das drölfzigste Cover des Stan Jones-Klassikers...)!
Jess And The Ancient Ones »Ghost Riders« (»Jess And The Ancient Ones«, 2012)

Auf einem Rundgang kann man einen kleinen, gediegenen Folterkeller, mit gediegenen Folterinstrumenten (ein anderes mal auch Bilder davon) besichtigen. Dort bekommt man auch einiges zum Thema Hexenverfolgung aus der umliegenden Region zu erfahren. Waren harte Zeiten...

Außerdem ist ein Kerker zu sehen, in dem ein Mitglied des Schwarzen Haufens (Räuberbande des Lips Tullian [dem Wanderer vielleicht durch den nach ihm benannten Felsen im Tharandter Wald bekannt]) gefangen gehalten wurde, wo man sich bei erfrischen kühlmuffiger Luft ein kurzes Hörspiel über die Haftbedingungen und anschließende Rechtsprechung anhören kann.

Zudem gibt es eine Bibliothek, einen Weinkeller, ein kleines Museum mit ein paar Gemälden, Kelchen und Schriftstücken, sowie eine Sonderausstellung (derzeit über adelige Frauen im späten Mittelalter) zu sehen. Von allem etwas, vor allem von nichts zu viel... ;o)

Alles in allem ein lohnenswerter Ausflug (von Dresden ca. 40km entfernt [von Dresden West kürzer, hehe]) und für läppische drei Euronen bekommt man einiges zu sehen. Außerdem läßt sich das gut mit dem Kloster Altzella kombinieren, welches ebenfalls am Rande Nossens befindet und immer wieder nette Atmosphäre bietet (nur dieses Wochenende nicht, Blumen- und Gartenschau, Blech bis zum Horizont, Altersschnitt 66,6, grob geschätzt).
Mehr Fotos drinnen, draußen und drumrum demnächst. Und nun: Gintonic rein, Grill an! ;o)
PS: Hatte letztens schon ein bisschen Werbung für Jess And The Ancient Ones gemacht, warum nicht gleich nochmal (ruhig Play drücken, es handelt sich nicht um das drölfzigste Cover des Stan Jones-Klassikers...)!
Jess And The Ancient Ones »Ghost Riders« (»Jess And The Ancient Ones«, 2012)
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Octapolis
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