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16.11.2017

1 LoFi Minute #017: Friedhofstee mit Kelly Family



Hmmm.... warum? Bisher waren die Bilder stets bewegt, heute gibt´s in unserer grobkörnigen Reihe nur eine preiswerte Aneinanderreihung von Bildchen eines Spaziergangs vom Krefelder Hauptfriedhof. Das ist einfach so, denn eigentlich stolperte ich über eine, ähem, Bearbeitung eines ollen Kelly-Hits des Kollegen Paradroid. Und wie das manchmal so ist, das musste schleunigst unter die Bevölkerung... und was haben wir mehr als Friedhofsbilder? Eben... ;o)

Angerfist & I:Gor »Gansterizm« (»Creed Of Chaos«, 2017)

16.12.2016

1 LoFi Minute #012: Winkekatze



So eine Winkekatze, nach der Erfindung des Wackelaugenkaktus wahrscheinlich die zweitverschärfteste Sensation seit dem Aussterben der Dinosaurier, wollte ich immer schon mal vor die Kamera bekommen. Und als ich da so durch die finsteren Gassen von Bischofswerda schlich, wahrscheinlich auf der Suche nach etwas ganz anderem, da winkte sie mir zu und schien zu sagen: Kein Problem, mein Freund, mach ruhig einen deiner verruckelten Filmschnipsel mit mir in der Hauptrolle! Oder sie hat was anderes gesagt, man weiß es ja nicht, schließlich kommen die Dinger ja aus Asien und meine Sprachkenntnisse dahingehend sind nicht so rosig. Wie auch immer... es gibt auch Leute, die behaupten, Winkekatzen können gar nicht sprechen und würden sich nur durch Winken verständigen, aber das klären wir vielleicht ein anderes Mal.



Ich bedanke mich beim freundlichen Asiaten für das Bereitstellen der Winkekatze, beim Kollegen Paradroid für die musikalische Auslegefolie und bei allen geschmackssicheren Kurzfilmfreundinnen- und freunden für die verschwendete Minute Lebenszeit! Vielen Dank für die Aufmerksamkeit, winke winke! ;o)

M. A. Numminen »Ich mit meiner Braut im Parlamentspark« (»Dägä Dägä«, 2001)

08.12.2013

Pendulum Tessar Electron Tube

Der Kollege Paradroid spendiert der Welt zum Advent ein aufregendes LoFiVideo welches mit einer prächtig raffinierten elektromusikalischen Eruption händchenhält. Verpassen Sie dieses nicht! (aus dem Infoblatt der Originalverpackung: bissl fuzzyanalog-fieschkunst-weilslofiaussieht [und mit ddr-technikgemacht is]) ;o)

Paradroid » Pendulum Tessar Electron Tube« (2013)

05.09.2013

Rübezahl - Die goldene Nuss, Teil 2

Kommen wir also zum zweiten (wer Teil 1 verpasst hat: klickklack!) und auch schon finalen Teil der Rübezahl-Geschichte. Kein längeres Vorwort, Rucksack auf und los! ;o)

Paradroid »Ruebezahl (Part 2)« (2013)

RÜBEZAHL - DIE GOLDENE NUSS (Teil 2)

Die Augen der Königin weiteten sich, ihr Gesicht verzog sich jedoch zu einer Fratze.

»Wo hast du es her? Wo hast du es her?», schrie sie den Knecht an. »Wooo?« Sie schien beim Anblick dieser kleinen Menge Gold vor Gier nach mehr jede Beherrschung zu verlieren. Der arme Knecht zitterte vor Furcht und erzählte ihr von der Begegnung mit dem seltsamen Alten, berichtete wahrheitsgetreu vom gemeinsamen Nachtlager. »Führ mich genau an die Stelle, wo Ihr die Nacht gewesen!«, forderte die Königin ihn auf. Kaum hatte sie dies befohlen spürte der Knecht die unangenehm bedrohlichen Spitzen der Hellebarden der königlichen Wachen an seinem Rücken, welche ihn wortlos zum Vorwärtslaufen drängten. »Schlimmer konnte es kaum noch kommen«, dachte er bei sich, und schritt voran, um die Königin zu besagter Lichtung zu führen.

»Nun, was glotzt Ihr so?«, rief die Königin ihren Untertanen zu. »Lasset mich allein!« Sie hatte das Gewand einer Bettlerin angelegt und wartete einige Zeit, bis Rübezahl erschien. Er nahm einen langen Zug aus seiner krummen Tabakpfeife, während er sie betrachtete und fragte: »Gute Frau, was tut Ihr allein im Wald? Der Tag geht zu Ende, hier draußen ist´s kalt und es gibt wilde Tiere!«.

Sie log: »Ich suche Gold für die Königin, finde aber keines, es ist kalt und ich habe nicht mehr viel Proviant!« Rübezahl, der wusste, dass man Menschen weniger trauen konnte als Tieren, erbot trotzdem seine Hilfe. »Nun, vielleicht kann ich Euch helfen. Aber ich bin alt, könntet Ihr also ein wenig Holz schlagen, um ein gemeinsames Nachtlager zu wärmen?« Die Königin, die in ihrem Leben noch nie schmutzige Hände hatte, überkam allein bei dem Gedanken an die körperliche Mühe pures Schaudern. So log sie siegessicher weiter: »Nun, Väterchen, ich bin zu müde, vielleicht könntet Ihr...« Da unterbrach sie Rübezahl: »Schon gut!«, sprach er und verschwand im tiefen Holz. Währenddessen ließ sich die Königin gut schmecken, was ihr der Leibkoch eingepackt hatte: Wein, Pastete und Obst.

Als der alte Berggeist zurückkehrte und mit seinem Stock Funken auf das Holz springen lies und dieses so entzündete, reichte sie ihm eine Nuss. »In meinem Beutel sind nur noch zwei Walnüsse. Nimm eine, es ist nicht viel, aber die andere brauche ich noch für den Hunger am Morgen.« Er nahm die angebotene Nuss. »Danke! Mehr brauche ich nicht.« Natürlich hatte Rübezahl, der zwischendurch die Gestalt eines Eichhörnchens angenommen hatte, alles beobachtet. Nun konnte er sicher sein, niemand anderen als die gierige und herzenskalte Königin vor sich zu haben. Bald, nachdem er sich ein letztes Pfeifchen für diesen Tag gestopft und geraucht hatte, schloss er die Augen und schlief. Darauf hatte die Königin, die ihre Augen nur zum Schein geschlossen hatte, nur gewartet. Sie durchsuchte die Taschen des Alten, fand aber kein Gold.

»Wo hat er´s nur, wo hat er´s nur?«, murmelte sie wutentbrannt vor sich hin. »Wo?«. Sie wurde immer zorniger und würgte schließlich den alten Mann im Schlaf, welcher darauf die Gestalt eines schwarzen Hundes annahm und ihr entwischte. Sie rannte ihm hinterher, sprang hier und da ins Leere. Als sie außer sich vor Wut und mit kaum genug Luft zum Weiteratmen innehielt, verwandelte sich der Berggeist zurück in seine ursprüngliche Gestalt. »Wer sich die Menschen zu Untertanen macht und von Gier getrieben wild umher läuft, der soll besser Wurzeln schlagen!«, rief er ihr zu und noch ehe die Königin etwas erwidern konnte, zeigte Rübezahl mit seinem Wanderstab auf sie, woraufhin sie sich in einen Baum verwandelte. Er hielt noch kurz inne, dann drehte er den Stab, nahm die Gestalt eines Raben an und entschwand in die Krone, die nun anstelle von Gold für alle Ewigkeiten aus Holz bestehen sollte.

Der Knecht heiratete kurz nach dem nie geklärten Verschwinden der Königin deren Tochter, welche nun die königliche Krone trug. Es gab freilich ein riesiges Fest, alle Menschen des Landes sangen, tanzten und tranken vor Freude über die frohe Kunde. Von alters her war es Brauch, dass das Brautpaar gemeinsam einen Stamm zersägt. Die kräftigsten Burschen wurden in den Wald geschickt und kehrten alsbald mit einem Nussbaum zurück, welchen sie geschlagen hatten. Unter den anfeuernden Rufen der Knechte und Mägde ließ das jungvermählte Paar das Sägeblatt durch das Holz gleiten. Als der Baum dann endlich in zwei Teile zerfiel, rollte aus dessen Krone eine einzelne Nuss hervor, welche sogleich zu Gold wurde.

Ein schwarzer Rabe, welcher von einem Dach aus alles beobachtet hatte, erhob sich darauf hin und flog in Richtung des Waldes, um sich dort eine weitere Pfeife zu stopfen.

- ENDE -


So war das also, liebe Kinderlein! ;o) Nochmal innigsten Dank an die mitstreitenden Lizzard, Paradroid und Til_o.! *ineinenhundverwandel* + *verschwindibus*

02.09.2013

Rübezahl - Die goldene Nuss, Teil 1

Vor einer ganzen Weile schon mal angekündigt und nun endlich in Sack und Tüten ist unser kleines Rübezahl-Projekt. Los geht es mit dem ersten Teil einer Sage, zusammen mit etwas Akustik (wurde beim Probelesen zeitlich angepasst, steht deshalb als eine Art Klanguntermalung gleich am Anfang, statt, wie gewohnt am Ende).

Natürlich gibt es, der Titel lässt es erahnen, noch eine Fortsetzung. Es sei allen Mitwirkenden gedankt, die da (einfach alphabetisch sortiert) Lizzard (erstickte Punkt und Komma beim Korrekturlesen), Paradroid (Klang bei Teil 2) und Til_o. (HörspielLPcover) heißen. Und natürlich allen, die es sich, oder ihren Lieben vorm Schlafengehen vorlesen. Und mir selbst für die bekloppte Idee. ;o)

Falls sich noch jemand fragt, warum wir das machen, wir wissen es selbst nicht, es gibt aber drei mögliche Antworten.
a) weil wir sonst nichts zu tun haben
b) weil wir im tiefsten Herzen Tschechen sind
oder c) weil Kunst nicht immer das ist, nach was sie aussieht.

So, nun aber los! ;o)

Octapolis »Ruebezahl (Part 1)« (2013)

RÜBEZAHL - DIE GOLDENE NUSS (Teil 1)

Vor langer Zeit im Riesengebirge, als es dort noch mehr Tiere als Menschen gab, hauste einst der Berggeist Rübezahl. Er war gefürchtet von Räubern, Dieben und anderem Gesindel, welche er bestrafte, aber geachtet von allen guten Menschen, denen er aus mancher Not geholfen.

»Wer seid Ihr?«, fragte der Berggeist einen zerschunden wirkenden Mann, welcher ihm begegnete, als er durch die Wälder zog, um Brennholz für die klirrend kalten Monate des Winters zu schlagen. Rübezahl hatte ihn nie zuvor gesehen, was ihn verwunderte, hatten doch im Laufe der Jahrhunderte die Wege ungezählter Wanderer aus aller Herren Länder die seinen gekreuzt und er konnte sich an jeden einzelnen erinnern.

»Ich bin ein Knecht der Königin«, erwiderte der Fremde. »Sie schickt mich in den Wald, nach Gold zu suchen.« Von der Königin hatte Rübezahl freilich schon viel gehört. Ihr eilte der Ruf voraus, eine gegenüber Untertanen ungerechte und gleichfalls gierige Frau zu sein. Rübezahl berichtete dem Knecht, dass es in dieser Gegend kein Gold gäbe, er müsste schon in die Berge hinauf. Ein gefährliches Unterfangen, denn so hoch oben lag bereits ein tiefer Schnee.

Dem Knecht schauderte es und Rübezahl, dem dies nicht entging, fragte: »Warum zittert Ihr?«, worauf der arme Mann erwiderte: »Nun, es ist so: Wer der Königin Gold bringt, dem gibt sie die Hand ihrer Tochter, doch findet man keines, so kostet´s den Kopf. Ich bin schon drei Tage und drei Nächte unterwegs, mein Proviant ist fast erschöpft...«. Der Berggeist betrachtete das verzweifelte Gesicht des Knechts und schlug vor: »Ihr scheint ein tüchtiger Gesell zu sein. Seht, ich bin ein alter, gebeugter Mann. So gehet in den Wald, wo Ihr etwas Holz schlagen könnt und teilt den Rest eures kargen Proviants mit mir. Ich will uns ein Nachtlager herrichten. Ihr sollt´s nicht bereuen.«. Der Knecht, ein einfacher, anständiger Mann, überlegte, während er das Unterholz schnitt: »Teile ich mit dem Alten, so ist Feuer und Mahl nur zur Hälfte mein, also sterbe ich morgen. Tu ich´s nicht, muss ich zurück zur Königin, sterbe ich auch. Ach, was soll´s, soll sich der Alte wärmen, das Essen wird schon reichen.« So zog er also eine Menge Holz, auf die kleine Lichtung, wo er Rübezahl getroffen hatte und staunte nicht schlecht, als der Alte, von dem er nicht ahnte, wer er war, durch Aufschlagen seines Wanderstabes einen Funken entzündete, welcher alsbald ein wohlig wärmendes Feuer entfachte. Er gab ihm also die Hälfte des Brotes und die Hälfte des kleinen Stückchens Trockenfleisch, welche in seinem Beutel verblieben waren. Als letztes zog er zwei Walnüsse, von denen er eine dem Alten anbot. Doch dieser sprach: »Diese, guter Mann, sollst du behalten, sie wird dir schon zum Glück verhelfen!«

Verwundert dachte der Knecht bei sich: »Was soll die Nuss mir Glück bringen, wenn ich doch morgen mein Leben beenden muss?« Aber die Anstrengungen des Tages und die Wärme des Feuers machten ihm die Lider schwer und ließen ihn alsbald in einen tiefen Schlaf ohne Träume sinken. Am nächsten Morgen erwachte er, als vom Feuer nichts mehr übrig war und dessen Wärme der feuchten Kälte der Nacht gewichen war. Sein alter Mantel war klamm geworden und er fror. Doch es blieb im nichts anderes übrig, er stand auf und suchte eine Weile, doch von dem Alten keine Spur. Wo war er? Alles half nichts, er würde zurück zur Königin müssen, um ihr zu erklären, dass er ohne Gold wiederkehrte. So machte er sich im Angesicht des nahenden Todes auf, um zurück zum Schloss zu gehen. Dabei dachte immer wieder an die Worte des seltsamen alten Mannes und entschloss sich, jetzt, da sein Glück komplett zerronnen schien, die letzte verbliebene Nuss als Henkersmahlzeit zu sich zu nehmen. Doch als er sie aus dem Beutel nahm, war er geblendet. Die Nuss war aus purem Gold!

»Wohlan!«, sprach er zu sich selbst, als er den Thronsaal der Herrscherin betrat, nicht begreifend, was vor sich ging, »ich will die goldene Nuss der Königin geben, so lässt sie mir vielleicht mein Leben.«

- TEIL 1 ENDE -

...zu Teil 2


31.05.2013

Tanzen! (Channel666 @ Soundcloud)

Social networking... web2.0... bla bla bla... Wie auch immer, geben Sie 8, der Kanal prustet ab sofort in unregelmäßigen Abständen divers klingendes Gesäusel via Soundcloud (soundcloud.com/channel666) in den Orbit. Als Kostprobe (in Hoffnung, den Kollegen nicht zu erzürnen, gefragt hab ich ihn nicht vorher, aber da Vincis Mona Lisa fragt ja auch keiner vorher, ob sie angesehen werden möchte...) ein Paradroid-quasi-Oldie mit Knieknickgarantie. Shake it! ;o)

Also denn, in diesem Sinne: TANZEN! ;o)

Paradroid »Bonanza Acid« (1997)

20.01.2013

der lange Arm

Es gibt Schaufenster, da bleibt man stehen und guckt, was da nicht stimmt. Dann weiß man´s und geht weiter. Nachdem man sich beömmelt hat, wenn man einfach zu erheitern ist, versteht sich. ;o)



Außerdem, beim Wühlen in den staubigsten Tiefen der Archive, stieß ich auf folgende Granate. Der Kollege Paradroid schnitzte das verschollene Original im Jahre 1995, ein anderer finsterer Knabe fertigte diesen verbliebenen Remix ein Jahr später an. Immer wieder interessant... ;o) (Das Sample am Anfang stammt aus dem Film »Two Lane Top« und wurde erst vor dem Upload hinzugefügt.)


Paradroid »Nuclear Planet (Black Ashes Remix)« (1996)

16.12.2012

Funkelhexe

Heute mal wieder was gediegen kunstsinniges. In der Funkelstadt gab es auch einen Märchenwald. Die dort umherschwirrende Hexe jagte manchem der lieben Kinderlein schon ein wenig Angst ein, was irgendwie unterhaltsam war. Außerdem geht das Jahr bald zu Ende und der Plan, das Weltnetz mit LoFiVideos zu überfluten wurde noch nicht komplett erfüllt, also bitte... ;o)



Die zu hörende Musik stammt vom Kollegen Paradroid und hat schon 14 Jahre auf dem Buckel, ich hoffe, er ist mir deswegen nicht grummelig gesonnen, ich finde es nämlich grandios! Techno! ;o)


Oddział Zamknięty »Zabijac siebie« (»Oddział Zamknięty«, 1983)

02.09.2012

...noch zwei Videos und dann ins Bett...

Wollte es mir eigentlich mal abgewöhnen, mehrmals am Tag zu posten, aber wie das so ist, zunehmendes Alter macht das Gedächtnis auch nicht geschmeidiger und eh ich es bis morgen früh wieder vergessen habe...

Neues Welle Erdball Video zum einen. Gut wie immer (doch Hannover ließ er aus, haha).


Welle Erdball »Deutsche Liebe« (»Der kalte Krieg«, 2011)

Ragdolls zum anderen. Ist ne Band aus Schweden und der Song soll laut Angaben bei YouTube ein Tribut an Paul Ankas »Diana« sein. Gute Ausrede auch... kickt trotzdem!


Ragdolls »Michelle« (»Dead Girls Don´t Say No«, 2011)

Und weil noch ein bisschen Platz ist... Der Channel666-Auslandskorrespondend Paradroid erspähte im polnischen Wrocław ein Grafitti an einen Schriftzug, welcher Funeral Dance Music anpries. Dahinter verbirgt sich ein Projekt namens Der Slapstick, welches interessant elektronisch schwurbelt und ich nun hier in seinem Auftrag gerne wärmstens weiter empfehlen möchte. ;o)


Der Slapstick »Burnin´ Puppets« (2012)

03.04.2012

Channel666 @ R:K:O

Ein bisschen Werbung in eigener Sache und ein Querverweis zu R:K:O, der wohl überbordendsten Sammlung in Sachen C64-Remixes. Natürlich gibt es dort auch ein bisschen was vom Channel666 (keine Plattform, die wir nicht vermüllen würden!), sowie die SID-Originale.


Als da wären vom Kollegen Paradroid eine Version des Rob Hubbard-Klassikers »Lightforce« und eine weitere namens »Mind Control Part 1«, im Original von Trident. Seit vorgestern noch eine Version einer von Martin Galways »Arkanoid«-Melodien, verwurstet von Paradroids besser aussehendem Kollegen, hehe, alles als MP3 herunterlad- und millionenfach kopierbar (zum Download jeweils auf die Tracknamen klicken). Viel Spaß damit, wir hams schon drauf! ;o)


Octapolis »Arkanoid« (2002)

30.09.2011

Kultur und anderes

Habe folgendes Vidscho gerade auf der eigenen Hausseite gesehen und da ich´s nicht reingefruttelt habe, wirds wohl Sportsfreund Paradroid gewesen sein. Doppelt wertvoll, denn selbst wen die angepriesene Veranstaltung (Morphonic Lab Nr. 10, im Palais des Großen Garten zu Drježdźany am 8. Oktober) nicht weiter anhebt, kann sich hier ein paar Minuten von oldschooligem 8-bit-Geballer beachtbitballern lassen... Dann mal los!



Außerdem geschmeidig...


Mark Ronson & The Business Intl. »Lose It (In The End)« (»Record Collection«, 2010)

Was auch immer. Jetzt ist schönes Wetter, so was wie Wochenende (nicht vergessen für Montag den Schampus vorzukühlen, danke Helmut!) und damit ab in den Abend.

Auch wenn´s hier schon tausendmal verwurstet wurde: es muss noch mal sein... passt gerade so gut! ;o) Schönes Wochenende zsamm!


De Klootzakken »Dominee Dimitri (Full Extended Version)« (»Technohead 3 - Out Of Control?« Sampler, 1994)

PS: Wahre Genießer starten alle drei Tonspuren gleichzeitig! ;o)

02.09.2011

Paris vs. Dresden, Sushi vs. Gulasch, Bang vs. Olufsen und so weiter...

Letztes Jahr, ungefähr zur selben Zeit bei ungefähr selber Wetterlage: preiswerter Rotwein und Sushi in Paris. Heute: preiswerter Rotwein und Gulasch in Dresden. Da weiß man glatt nicht auf Anhieb, was besser ist... Mal überlegen... ;o)

Seine

Gesicht de Saque

Notre Dame de Paris

Les halles

Notre Dame d. P.

St. Germain des Prés

vin rouge @ Seine, Notre Dame d. P. ;o)

Vielleicht, wenn der Teller immer schön abgegessen wird und der Wind günstig steht... vielleicht gibt´s dann nen Knall und einen Zeittunnel ins letzte Jahr, oder die Götter sind gnädig und der große Wind träg mich mit sich... ;o)

Bis dahin bleibt nur, alte Fotos anzugucken. Da fällt mir gerade der gute Vorsatz ein, den für den Touristen überlebensnotwendigen Wortschatz noch ein bisschen auffrischen zu wollen. Jambon=Schinken, Oeuf=Ei, Biére a la pression=Fassbier, Merde... Vive la France!

Abschließend noch ne olle Gurke aus der LoFiWühlkiste, hehe... Copyright (or left) oder auch nicht für alle verwendeten Samples lagen, liegen und werden ewig dümpeln beim Kollegen Paradroid. ;o)


Octapolis »Slumber Off« (1998)

PPS: Noch ein bisschen später erwischt und natürlich nicht minder LoFi (*dümmlcih dreingrinsender Smiley*)... Wolfsheim mit ihrem Quasisignaturetrack »The Sparrows And The Nightingales«... passt so was von nicht zum Thema, soll aber nicht unerwähnt bleiben.


Wolfsheim »The Sparrows And The Nightingales« (»The Sparrows And The Nightingales« Single, 1991)

Impliziert natürlich die allzeit gesuchten Führer-Assoziationen, sowie, rein ornitholgischen, mit diesem Blog eng verwobenen Querverweise zu... Spatzen, Nachtigallen, gelben Albatrossen... wo ist der Piepmatz, der mich führt (Längs denkt man an Wiesenhof!)... Bullshit, wir (nein, ich) habe(n) völlig den Faden verloren. Egal. Billy Jean is not my lover!

29.08.2011

alter katholischer Fiedhof Dresden Friedrichstadt

Wieder richtig viel Datenmüll gemacht am Wochenende. Die Speicherkarte des Fotoapparates wog vor Entleerung knapp drei Kilogramm. Aber was soll´s, Platz gibt es ja im weltweiten Netz ohne Ende. Da wollen wir gleich mal loslegen.

Nachdem es schon etwas spooky mit einem vermeintlichen Klasse-3-Nebel anfing (klick), fand unser digitaler Kamerad, Roséfreund und Teilzeitghostbuster til_o. heraus, dass es sich dabei um den Gehörnten höchstselbst handelte (klack). Das geht wirklich mit dem sprichwörtlichen Teufel zu!

Und weil wir so dark, spooky und überhaupt finster sind (katholisch sowieso, hehe), folgt ein erster Schwung querformatiger Bilder vom alten katholischen Friedhof in Dresden Friedrichstadt, welcher wirklich sehenswert ist.


Irgendwann folgen dann noch hochformatige Bilder und natürlich feinstes LoFi-Material vom Hechtfest, wo sich die Welt trifft, nur verstreute Bloggerschaft nicht. ;o)


Ghost »Prime Mover« (»Opus Eponymous«, 2010)

PS: Sollte der Kollege Paradroid die Audiospur vernommen haben, an wen dachte er da? Hehehe...

20.08.2011

Dré Imbičz from Amerika performing in Drježdźany

Wochenlang drauf gefreut und nun schon wieder vorbei: die großartigen Dré Imbičz rockten das Stadtfest. Für den ein oder anderen war es der erste Besuch auf dem Stadtfest überhaupt, für andere der hoffentlich letzte. Aber für ne Band aus Amerika macht man Ausnahmen, hehe...

Und wie das so ist, das Publikum ist ein anderes, die Rahmenbedingungen sind auch eher, nun ja, eben andere, als in einem vollgerammelten Lustgarten zur BRN und der Sound ist zwar gut, aber einfach zu leise. Da geht die Post nicht wirklich ab, wofür die Band, die wie immer brilliert, selbst nichts kann.

Extase

Was man mir mal erklären könnte, wäre die Tatsache, dass für 0,4l Bier, was ohnehin schon ein Beschmuhmaß ist, straffe 3 (drei!) Euro Einheitspreis aufgerufen werden. Ist schon klar, so lange es jemand bezahlt, ist es halt so und als einer, der ne Notration im Rucksack hat, kann es mir eigentlich egal sein, aber normal ist das nicht.

Atemberaubende Panoramafotografie mit Musikern, Riesenrad und güldener Reiterstatue! Mehr Kultur geht wirklich nicht auf ein Bild!

Natürlich gibt es auch etwas LoFi-Videomaterial. Muss nicht erwähnen, dass ausgerechnet, wenn ich die Kamera spontan ankurbele, spontan ein Phil Collins Böller gezündet wird. Man fasst es nicht!


Dré Imbičz from Amerika performing »Another Day In Paradise« from fucking Phil Collins

Selbstverständlich ließen wir uns es mal wieder nicht entgehen, ein kleines Erinnerungsfoto mit zumindest (oder immerhin) dem Schlagzeuger und dem Bassisten der Band zu bekommen, was die beiden, trotz ihres extremen Prominentenfaktors bereitwillig unterstützten. Innigsten Dank! ;o)

Dré Octa, Prof. Shandor, Paradroičz, davor Honza Beat

Ansonsten erwartet man vom Stadtfest nicht viel und beim Streifzug entlang anderer Bühnen und Ständen auf dem Heimweg taten sich noch echte Lowlights mit extremen Fremdschämfaktoren auf. Nun ja... Gibt es auch noch Videopeinlichkeiten, mal gucken, lade ich vielleicht ein anderes mal hoch.

Was bleibt, ist ein schöner Abend, mit schöner Musik, schönen Menschen und schönen Getränken. DAS ist schön! ;o)

PS: Noch mehr packende Videos, noch mehr LoFi und das auch noch aus ner völlig anderen Perspektive (Multiangle nennt das der Videothekar) gibt es bei unserem digitalen Kameraden & Polkafreund til_o. (klicken Sie hier!), welcher hiermit, samt Anhang, noch mal seperat gegrüßt sei. Nächstes mal machen wir uns vorher ne Bühnenseite aus! ;o)

PPS: Ab sofort versuchsweise kleine weiße Friedenstaube im Logo. Drushba!

08.08.2011

Rebel Unyell

Da sich der Kollege Paradroid gerade über einen gealterten (luftgetrocknet oder geräuchert?) Billy Idol erschrak, welcher in unserer frühen Jugend schon ne extrem coole Socke war, und dieser neuerdings sogar Weihnachtsplatten veröffentlicht, sollten wir hier mal nen alten Billy einfügen. Da isser... war übrigens die Titelmelodie des »21 Jump Street«-Spin-Off »Booker«. Seinerzeit...


Billy Idol »Hot In The City« (»Billy Idol«, 1982)

Wie sagt man so schön, wenn es wieder mal einer geschafft hat: wir wollen ihn ja so in Erinnerung behalten, wie wir ihn am liebsten hatten, hehe...

Was ich mich dabei frage: war Frank Schöbel am Ende ein ähnlich verschärfter Typ, bevor er »Weihnachten in Familie« veröffentlichte? Wir werden es wohl nie erfahren...


Billy Idol »White Christmas« (»Happy Holidays«, 2oo6)

Was macht Richard Grieco heute eigentlich? So, nun aber, schönes Restwochenende zusammen! ;o)

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Etwas später, ich hab noch mal nach Mr. Grieco geguckt. Laut Wikipedia lebt er wohl allein in einem Haus in Los Angeles, hat hier und da mal ein paar Filme gedreht. Unter anderem erscheinen Titel, wie z. B. »Sexual Predator: Fesseln der Lust«, da scheint das Geschäft ja gut zu gehen. Irgendwann zwischendurch hab ich ihn auch mal in einem Backwoodhorrorfilm gesehen, dessen Name mir gerade nicht mehr einfällt. Da war er kurz nach dem Vorspann der erste, der dran glauben musste. Schöne Grüße von hier! :o)

14.05.2011

auferstanden aus Ruinen

Freude kommt da kaum auf.

Die Hälfte, ach, was sag ich, der Großteil des letzten Eintrags ist in die ewigen Jagdgründe gegangen und inmitten der Berichterstattung zum zweiten ESC-Halbfinale erfreute man die Welt mit der Meldung Blogger.com ist momentan nicht verfügbar. Der Text bis dahin: auch futsch. Fuck off! Wenigstens geht es jetzt wieder... man soll sich ja nicht immer so dolle aufregen, sagt der Medizinmann. ;o)

Also denne, die Flinte frisch geladen und weiter geht es.

Werde es mit auch schenken, den Text noch mal zu rekonstruieren. Nur soviel: Zdob Si Zdub sind ne Runde weiter. Meine Stimme hatten sie sicher! ;o)


Zdob Si Zdub »So Lucky« (2011)

Was noch da ist, sind die Blider vom letzten Eintrag, zurechtgeschnitten, hochveredelt und so weiter. Als da wären: die Esprit-Arena zu Düsseldorf, sonst Heimspielstätte der Fortuna, dann kommt mein guter Klappcomputer endlich mal zu Fotoehren, neben ihm zwei Kumpels aus Neckarsulm, und noch ein Bild von den Bussen, die die Arena umkreisen, wie die Fliegen die... Sie wissen schon... ;o)

die Esprit-Schriftzüge wurden kurzerhand durch Eurovision-Schriftzüge ersetzt

Bloggers paradise

ein paar von unheimlich vielen ESC-Bussen

Gut, dann wäre das auch geklärt. Heute abend geht´s in Minimis Höhle zu gemeinsamen Finalegucken. Die Getränkefrage ist schon geklärt und der Knabe hat nen Trog Gulasch am Start. Was kann da noch schiefgehen (außer, dass der Blog abschmiert, meine ich, hehe...)?

In diesem Sinne: Go, Lena, go! ;o)

PS: Nochmal ein trullala der neunten bekennenden Leserin dieses Blogs. Hatte schon gegrüßt, war aber weg...

PPS: Unsere Heimseite geht nach längerem Unwohlsein auch wieder. Wir danken einem Team aus internationalen Spitzenkräften, bestehend aus Paradroid alleine, welches die nötigen Drähte wieder mit einander verknüpfte.

Frohsinn! Euch zu Ehren... ;o)



The Skatoons »Pippi Langstrumpf«

26.03.2011

Körniges by Kurt


Sie finden dieses Foto (wir sehen vermutlich ein Nest auf Rügen, wenn sich´s nicht täuscht) aus irgendeinem Grund ansprechend? Dann besuchen Sie den Fotoblog des Channel666-Übervaters Paradroid, welcher sich, den Fotoapparat im Anschlag, durch die Untiefen dieser Welt gräbt. Klicken Sie hier und staunen sie mächtig! Blog ab sofort auch dauerhaft rechterhand verlinkt.

Danke für die Aufmerksamkeit!

Und an was denken wir, wenn wir Fotos von der Insel Rügen sehen? Klaro, an die türkische Riviera! ;o)


Die Wallers »Antalya« (»Humppa in Berlin«, 2007)

Stunden später...
...stolperte ich noch über folgende Kooperation. Das Lied (eines von der Sorte, welches meiner bescheidenen Meinung nach ein eigenes Denkmal, wenn nicht gar einen von ihm inspirierten Vergnügungspark oder was ähnliches in dieser Größenordnung verdient hätte, aber ich schweife ab...) fand unlängst an dieser Stelle Erwähnung, hier also noch mal als Duett. Keine Ahnung, wer dieser Tommy Körberg ist, in Schweden sicher eine Größe, egal auch. The Ark wollen sich wohl in diesem Sommer auflösen, nicht so egal, obwohl, wie auch immer und überhaupt.


The Ark feat. Tommy Körberg »It Takes A Fool To Remain Sane«

Nun aber... gut für heute. Uhr wird diese Nacht vorgestellt, also schnell in die Heia! Wenn doch nicht, dann unbedingt bis zum Zeitpunkt der Umstellung wach bleiben, ganz dolle konzentrieren, vielleicht klappt´s ja diesmal mit ner kleinen Zeitreise. So was wie: Wären wir schneller die Treppen runtergesaust, könnten wir uns noch oben stehen sehen. Guts Nächtle!

28.08.2010

3 Monts

Wir haben mal wieder ein rundes Jubiläum in unserem kleinen Biertest, so wurde gestern Bier Nummer 2200 entkorkt und das im wahrsten Sinne des Wortes, denn es gibt noch Brauereien, die ihre Spezialitäten auch optisch anspruchsvoll verpacken. Schließlich trinkt das Auge mit.

Der Name des edlen Gebräus lautet 3 Monts und den Testbericht dazu liest man hier. Es stammt aus Belgien, genauer gesagt aus dem in Flandern zu findenden St. Sylvestre. Die haben auch eine schöne Internetseite (klickklack).

Der passende Soundtrack zu dieser Leckerei kann nur von einem kommen, weil er selber Belgier ist und auch noch vom Gerstensaft singt: Jacques Brel.


Jacques Brel »La bière« (1968)

PS: Demnächst wird der Kollege Paradroid dann mehrere Taschen mit Flaschen aus den US of A präsentieren und wenn nicht alle Stricke reißen, kommen dann meinerseits noch ein paar Exoten dazu. Außerdem steht unser 2222. Bier vor der Tür, da wirds irgendwas besonderes geben und wir sollten das im Rahmen einer kleineren Runde testen und begießen. ;o)

21.07.2009

Octapolis@myspace.com

Hüstel... Eigenwerbung! Ab sofort lärmpoltert es in Abständen unter www.myspace.com/octapolis. Irgendwie kriege ich es nicht gebacken MP3s oder ähnliches in den Blog einzubinden, auch deswegen.

Zum Start gibt´s was grenzdebiles, nämlich einen kleinen Remix einer älteren Schote des Knaben Paradroid, namens »On The Kirmez«. Kann sein, dass das viel mit Kunst zu tun hat, könnte ich mir vorstellen. ;o)

Nu denne, danke für´s gelegentliche reinschauen...

09.05.2009

Freedroid

Wasses nicht alle gibt... Müssen wir uns die Ärmel nicht selber hochkrempeln. FREEDROiD kann man hier beäugen. Wahrscheinlich nur dem Kollegen Paradroid zu Ehren veröffentlicht.


Dazu noch folgendes T-Shirt auf den makellosen Korpus geschmiedet und los geht´s. Dieses Motiv sollte ja wohl kaum noch urheberrechtsgeschützt sein? So, jetzt bekam der Knabe genug Honig um den Bart geschmiert ;-)

Allen zamm ein schönes Loch im Hemde, schöne Knochenspende, schönes Wochenende.