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17.12.2019

Dresden Klotzsche, Alter Friedhof, Teil 2





Rotting Christ »देवदेवं (Devadevam)« (»Rituals«, 2016)

09.02.2019

Who´s Next?

Dieser Gruselthriller stammt aus dem Jahr 2012. Es ist eine US-amerikanische Produktion und geht uncut (zum Glück) nur 82 Minuten.

Die Verlobten Tricia und Jeff reisen durch die Gegend und suchen den verschollenen Onkel Vern. Irgendwo in der Mojawe-Wüste, in einem verlassenen Kaff namens Lost Lake (so auch der Originaltitel) finden sie ihn dann. Der verschrobene Onkel gibt vor, eine Art Geisterjäger zu sein und bittet das Pärchen schließlich ihm zu assistieren. Natürlich sind sie nicht allein und es geht schief, was schief gehen kann...



Die Idee der Handlung ist ja ganz nett, allerdings so was von hölzern umgesetzt. Dazu quält die deutschsprachigen Konsumenten noch eine grottige Synchronisation. Da ist man dann fast ein bisschen stolz, wenn man es geschafft hat. Wer sich der Herausforderung stellen will... Den Film gibt´s bei YouTube für umme, eine Art Qualitätssiegel der anderen Art. ;o)

Rotting Christ feat. Irina Zybina »Ветры злые« (»The Heretics«, 2019)

22.12.2018

Kirkjugarður í Reykholti // 2



Was in Island generell auffällt: Natur wirkt für den sächsischen Touristen groß, weit. Alles andere eher klein. Supermarkt klein, Häuser klein usw... Kirchlein auch klein. Deshalb mal ausnahmsweise ein Innenbild der alten Kirche des Reykholter Friedhofs in einer Friedhofsbilderrreihe, fotografiert mit der Ausgangstür im Rücken. Niedlich (sætur, wie die Einheimischen sagen würden)! ;o)




Rotting Christ »Heaven And Hell And Fire« (»The Heretics«, 2019)

29.03.2018

Pakt der Druiden

Heute mal etwas Grusel aus Frankreich. Im Fahrwasser von Filmen wie »Pakt der Wölfe« oder »Vidocq« (beide 2001) entstand 2003 »Pakt der Druiden«. Namensgebend für den Originaltitel »Brocéliande« ist ein sagenbehafteter Wald in der Bretagne. Dort finden Ausgrabungen durch eine Universität statt, um alte keltische Gegenstände zu bergen. Studentin Chloé ist schwer begeistert dabei, bis sie Zeugin zweier Morde wird, die irgendwie im Zusammenhang mit Samhain zu stehen scheinen...



Klingt erstmal banal, ist aber gut gemacht. Die Bilder sind ansprechend, teilweise auch ein bisschen überzeichnet, aber das passt prima in die Kulisse. Und, Szenenapplaus für Chloé: den ständig wiederholten Fehler, nach zwei Treffern dem Killer den Rücken zuzudrehen, in der Hoffnung, er wird schon noch ne Weile bewusstlos sein, begeht sie nicht. Bei Chloé gibt´s Prügel, bis kein Arzt mehr kommen muss. ;o)

Wer eingangs erwähnte Filme für sehenswert hielt, macht hier garantiert nichts falsch.

Rotting Christ »I Will Not Serve« (»Their Greatest Spells«, 2018)

15.02.2018

▶ Rotting Christ // The Call

Rotting Christ »The Call« (2018)

08.07.2017

Lucifer Over London

Rotting Christ »Lucifer Over London« (»Khronos«, 2000)

So klingt das, wenn Griechenlands Vorzeigeengel Current 93 covern (eine Ewigkeit her, Video ist aber recht neu)...

Das Original:

Current 93 »Lucifer Over London« (1994)

03.05.2017

▶ Rotting Christ // Threnody

Rotting Christ »Threnody« (»Theogonia«, 2007)

29.11.2016

▶ Rotting Christ // Χ Ξ Σ (666)

Rotting Christ »Χ Ξ Σ (666)« (»Kata ton Daimona Eaytoy«, 2013)

25.02.2016

Rituals by Rotting Christ



Dieser Tage wuchteten Rotting Christ ihr neues Album auf den Markt. Es hört auf den Namen »Rituals« und beschäftigt sich genau damit... Rituale aus verschiedenen Kulturen wurden hier appetitlich hergerichtet und vertont...

Rotting Christ »Ἐλθὲ Κύριε (Elthe Kyrie)« (»Rituals«, 2016)

21.09.2014

The 8th Plague

Von der achten Plage berichtet dieser Horrofilm, made in USA, aus dem Jahre 2006. Klingt schon mal verheißungsvoll, der Titel spielt aber nur eine untergeordnete Rolle - und, tadaa - man stolpert nicht mal über einen deutschdämlichen Verleihtitel, wie schön!



Zum 15. Todestag ihrer Eltern verabreden sich die Schwestern Launa und Nikki auf dem Friedhof, allerdings erscheint Nikki nicht. Also macht sich ihre Schwester auf die Suche nach ihr und landet so kurze Zeit darauf mit ein paar Leuten (darunter der Gehilfe des Sheriffs und ein ehemaliger Wächter) in einem stillgelegten Gefängnis, in welches eine Spur führt. Dort kann man logischerweise einiges verkehrt machen, darunter der Klassiker, ja, du gehst links lang, ich guck mal rechts. Und so weiter.

Trailer (in englischer Sprache... dafür kann man den kompletten Film z. B. bei YouTube auch auf deutsch ansehen)

Leider fand in besagtem Gefängnis vor dessen Schließung eine brutale Revolte statt, die ihren Ursprung in seltsamen Wandbeschriftungen fand, welche wiederum auf einem okkulten Buch fußten. Klingt vielleicht verworren, macht aber filmdienlich Sinn. Man wähnt sich (über die teilweise hölzerne Synchronisation zu wettern ist bei solchen Produktionen wohl eher müßig) irgendwo zwischen Italohorror älterer Machart und Hillbillyatmosphäre, nur so richtig kann sich dieser Streifen nicht entscheiden. Unterm Strich bleibt ein gewisser Unterhaltungswert, wenn er auch etwas nach VHS-Kassette müffelt (oder positiv ausgedrückt: oldschoolig daherkommt...). ;o)

Rotting Christ »Transform All Suffering Into Plagues« (»Thy Mighty Contract«, 1993)

01.09.2014

...

Rotting Christ »Rusalka« (»Kata Ton Daimona Eaytoy«, 2013)
[Rotting Christ »Русалка« (»Κατά τον δαίμονα εαυτού«, 2013)]

12.01.2014

666 Jahre »Thy Mighty Contract« (oder: Jubiläumsfreier mithilfe des dritten Ohrs)

In Zeiten, in denen Griechenland, dieses historisch beschlagene und kulturell bedeutende Land nur noch in negativem Kontext innerhalb Europas dargestellt wird, ist es umso wichtiger, ein Quasijubiläum der jüngern Geschichte der Hellenen zu erwähnen.

Kinners, wie die Zeit vergeht, zwischen diesen beiden Videodokumenten (als erstes 1996 live in Polen, dann 2013 in Rio de Janeiro, Brasilien) liegen satte 17 Jahre...



Das Original hat stolze 21 Jahre auf dem Buckel. Für mich 20, denn, wie das damals so war, erhielt ich seinerzeit eine Kopie des Albums »Thy Mighty Contract« auf Kassette (für Jüngere: Tape, für die ganz jungen: so was wie der illegale Download der Steinzeit) von einem langhaarigen Wegbegleiter und erinnere mich noch gut daran, wie mich das einleitente Gebretter zu »The Sign Of Evil Existence« fassungslos, aber glücklich zu Boden schickte. Danach hapich mir schleunigst den Tonträger bestellt (CD, ich könnte heute noch darüber brechen, dass ich nicht Vinyl angekreuzt habe), dass muss 1994 gewesen sein. Womit sich der Kreis schließt, denn wir fingen ja damit an, wie die Zeit vergeht. ;o)



Wie auch immer, gerades oder schiefes Jubiläum... Irgendwann im Verlauf des heutigen Tages säuselte eine Stelle des vorgestellten Liedes durch mein Hirn (man spricht vom sogenannten dritten Ohr)... deswegen überhaupt dieser Blogeintrag. Nicht, dass noch jemand denkt: ornee, jetzt wird der Knabe nostalgisch und womöglich noch weinerlich... ;o) Wie auch immer, zwischendurch hatte ich die Griechen mal vom Schirm verloren, bzw. konnte ihrer Entwicklung nicht mehr folgen. Allerdings möchte ich das letzte Album »Κατά τον δαίμονα εαυτού« (»Katá ton Daímona Eaf̱toú«) wärmstens empfehlen, auf dem es meiner bescheidenen Meinung nach wieder steil bergauf ging... aber ich schweife ab. ;o)

Und so klang weiland die Studioaufnahme...

Rotting Christ »Transform All Suffering Into Plagues« (»Thy Mighty Contract«, 1993)

14.03.2013

unschöne Szenen

Nur mal so, kurz susammen gefasst: Ein Argentinier wird Ratzenachfolger und es ist nicht Diego Armando Maradona. Dafür wird ein Pfarrer vor ein sächsisches Gericht gestellt, weil er auf einer Gegendemonstration gegen eine weitere Demonstration, welche wiederum gegen etwas anderes war (was aber auch verwirren kann) seinen Bart präsentierte, anstatt brav die Worte des Herrn zu preisen. Was Sebastian Krumbiegel nicht gutfindet, versteht sich - womit wir bei den, nein, ich spreche diesen Namen nicht aus (Combo aus Leipzig, für welche wir uns bei der außerhalb Sachsens lebenden Weltbevölkerung erneut innigst entschuldigen möchten, bestehend aus ehemaligen Kirchenchorknaben)... deren, nach Krumbiegel zweitnervigste Erscheinung, Tobias Künzel ein Musical über Karl Marx an den Start bringt. An Tagen wie diesen... Vergelts Gott & guts Nächtle! ;o)



Immerhin, es gibt Dinge, auf die man sich verlassen kann. Das neue Rotting Christ-Album ist anschmiegsam wie eh und je. Man höre... ;o)


Rotting Christ »ΧΞΣ (666)« (»Kata ton Daimona Eaytoy« [»Κατά τον δαίμονα εαυτού«], 2013)

31.03.2012

das Zeichen des Bösen


Isn Ding! Hört man sich folgendes Lied an und forscht beim Kaffeetrinken genauer nach, jahaaa!, nicht einfache Kaffeesatzleserei, sondern hochfundierte Kaffeeanalyse... the sign of evil existence! Huar!


Rotting Christ »The Sign Of Evil Existence« (»Thy Mighty Contract«, 1993)

Schönes Wochenende miteinander, wenn jemand sucht, ich bin nicht da... ;o)

30.05.2011

Herzlich willkommen im Tal der Ahnungslosen!

So, nun wirds langsam ernst, ab übermorgen, also Mittwoch, dem 1. Juni, sind wir, also die Dresdener BürgerInnen und ihre Stadt für 5 Tage offizieller Gastgeber des diesjährigen Kirchentages. Toll auch.

Vielleicht kann es mir ja jemand erklären... Warum rennen die Leute 1989 auf die Straße, um nicht länger alten Männern zuwinken zu müssen und deren Ideologie aufgedrückt zu bekommen und rennen nach 20 Jahren weiterem Evulotionsfortschritt zu einer Veranstaltung, bei der der Chef noch viel, viel älter ist, als es unsere sterblichen Genossen je werden konnten und und bejubeln einen, spätestens seit dem Mittelalter eingeschliffenen, sakralen Mumpitz, der seinen Ursprung vor über 2000 Jahren fand?

Nun könnte ja jemand sagen, 100000 (hunderttausend!) Besucher können nicht irren, mir erschließt sich dieser Hokuspokus im Jahre 2011 nach der Kreuzigung trotzdem nicht. Vielleicht hatte Gottes vorlauter Knabe es auch einfach nicht anders verdient? Wie auch immer, das lässt sich so nicht mehr nachvollziehen. Jedoch können wir mittlerweile Phänomene wie Blitz und Donner, Ölkatastrophen im Ozean, selbst das Nachwuchszeugen und ähnlich tolle Dinge wissenschaftlich erklärem; wozu also dieses Spektakel? Und wenn überhaupt, warum veranstaltet man das ganze hier und nicht in einer Gegend mit höherem »Kirchenfaktor«, irgendwo im südlichen Gebiet Deutschlands zum Beispiel? Na ja, Stani und Helma können ein bisschen PR sicher gut gerbauchen...

Bäh! Ich hoffe innigst, es regnet in Strömen, oder die Elbe möge spontan ansteigen und den ganzen Laden mit sich nehmen. Fickt euch!


Rotting Christ »The Sign Of Evil Existence« (»Thy Mighty Contract«, 1993)