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24.01.2019

Friedhof Pirna, Teil 2



Ein paar technische Daten zu Pirnas größtem, im Jahre 1870 eingeweihten, Gottesacker... Parken kann man bequem davor (Navianschrift: Dippoldiswalder Straße 25). Die Anlage beinhaltet stufenförmig angelegte Höhenunterschiede und eine Menge Grün, ist also auch in der heißen Jahreszeit einen Ausflug wert. Das Gelände des Friedhofs umfasst ca. 7 Hektar und beherbergt um die 7000 Gräber. Wissenwertes, sowie einen Lageplan für orientierungsschwächere Personen findet man in einem Faltplan im .pdf-Format auf der Internetpräsenz der Kirche der Kreisstadt.





The Sisters Of Mercy »Flood I« (»Floodland«, 1987)

15.01.2019

Friedhof Pirna, Teil 1



Pirna bei Dresden, das selbst ernannte Tor zur Sächsischen Schweiz, hat natürlich auch einen Friedhof. Gestorben wird selbst in den erlesensten Gegenden. Heute ein paar Bilder von da. Technische Daten beim nächsten Schwung.





Master´s Hammer »Panuška« (»Vagus Vetus«, 2014)

27.11.2010

Madness

Es gibt Filme, die gibt´s gar nicht. Also, die gibt es schon, aber man sollte sie einfach nicht sehen. Auf einer Grützeskala von sagen wir mal 1 bis 10 wäre der folgende Streifen locker bei 9,5Gr, wennse wissen, was ich meine... Selten, wenn überhaupt schon mal, so etwas unterirdisches gesehen.

Der Name lautet schlicht »Madness«, deutscher Untertitel »Der Wahnsinn hat ein Gesicht«. Die Story ist typisch Backwood: zwei Mädels fahren zu einem (na? richtig!) Cheerleaderwettbewerb. Sie müssen tanken. [Genau wegen solcher Geschichten sieht unsereiner zu, dass er nach Pirna noch genügend Sprit hat!] An der Tankstelle sind zwei Knaben, deren Auto im Eimer ist. Diese nehmen die Einladung der zwei Mädels, die vorher ihre Choreographie noch mal an der Tankstelle übten (in vollem Aufzug, versteht sich) mitzufahren gerne an. Weit kommt die Truppe nicht, denn die umliegenden Wälder sind offenbar Hoheitsgebiet der degenerierten Eingeborenen. So weit ganz genretypisch. Was nervt, sind die miesen Schauspieler, was man bei dieser Art Film aber auch noch verknusen könnte. Noch mieser, noch nerviger ist die Synchronisation, deren Ausdruckslosigkeit die ohnehin schon dümmlichen Dialoge an die Grenze des unerträglichen treibt. (»Wir müssen hier raus.« »Ja.« »Ich mach die Türe auf.« und schiebt einen Vorhang zur Seite...) Dazu kommt noch eine zirkusreife Leistung des Beleuchters. Dieser scheint nur zwischen einer großen und einer kleinen Taschenlampe aussuchen zu können, die er den Protagonisten abwechselnd zentriert ins erschrockene Antlitz scheinen läßt. Auch sensationell ist der Regen zwischendurch. Filmstudent #1 scheint Filmstudent #2 eine Gießkanne über die Rübe zu kippen, deren Streustrahl dann vom Taschenlampenmann von schräg angefunzelt wird.

Um noch was positives rauszuwürgen, fiele nur noch der lieb gemeinte Showdown ein. Da wird nämlich weniger gesprochen, weniger beleuchtet, die Actionquote steigt etwas. Die Kussszene im Anschluß daran hätte man sich aber auch schenken können, denn solche Einlagen im Stile einer Vorabendserie ruinieren den Rest. Sehr gut, da freue ich mich immer, ist die Idee, nach dem Abspann noch was zur Handlung mit einem Hinweis auf eine mögliche Fortsetzung zu zeigen. Für gewöhnlich taucht dort einer auf, der den Film vermeintlich nicht überlebte, oder irgendeine andere Überraschung. Aber selbst das wird hier in den Sand gesetzt.

Was bleibt, ist die Empfehlung, die 94 Minuten, die der Film uncut dauert, anders zu investieren und wenn man einfach mal eher schlafen geht oder so was. In den einschlägigen Datenbanken hab ich (sicher aus gutem Grund) noch nichts dazu gefunden, aber Amazon hat den Film gelistet.



Zum Schluß noch ein Kalauer aus der Mitte des Films, der wohl von Schweden gedreht wurde, dessen Handlung aber in den USA spielt. Während die Mädels versuchen, ihre Handfesseln mittels Feuer loszuwerden, sieht man kurz die Marke der Streichhölzer. (Klicken Sie hier!). Ich geht kaputt...

12.08.2010

Wasser und Enten

Die Elbe ist schon wunderlich (11.8.2010).

Wer hätte gedacht, dass in Pirna schon bei 5Meter Pegel der Park an der Elbe überflutet ist.
Auch der Elberadweg nach Obervogelgesang war teilweise überfluet und ein paar Touris waren sehr entäuscht. Man sollte sich vielleicht in Zukunft auf solche "kleinen" Hochwasser einstellen und den Radweg etwas höher legen.
Nur die Enten störte das alles gar nicht;)