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26.03.2020

Simon Says

Am Anfang dieses 2006 produzierten Slashers lernen wir die Zwillinge Stanley und Simon, der geistig nicht ganz auf der Höhe ist, kennen. Aus Motiven, die später im Film erläutert werden, töten Stan seinen Bruder.

Eine genretypische Gruppe Jugendlicher fährt in einem Kleinbus in die Wälder, um ein paar Tage zu campen. Auf dem Weg dahin machen sie eine erste Bekanntschaft mit Stanley, der eine völlig heruntergekommene Tankstelle betreibt. Am Ziel angekommen, werden die Zelte aufgebaut und dann teilt sich die Gruppe auf, wie man das in solchen Filmen eben macht. Ein Mädchen geht joggen, ein Pärchen geht fummeln statt Holz zu sammeln, der Kiffer kifft und so weiter. Als erstes bemerkt die Joggerin, so viel kann verraten werden, dass hier irgendetwas nicht stimmt, spätestens als ihr die Lieblingswaffe des Killers - der Mann hat ein unfassbares Arsenal an Spitzhacken - im Rücken steckt.



Für eine Produktion dieser Art wird man sehr gut unterhalten. Die Darsteller sind auf jeden Fall okay, Crispin Glover, der den Stanley gibt, agiert teilweise völlig überzogen (irgendwie hat er diesen Woody Harrelson-Gedächtnisblick, wenn er den Irren mimt), was der Sache aber keinen Abbruch tut, sondern gut in die Kulisse passt. Die Metzelfrequenz und der Gorefaktor stimmen auch und was hier so alles spitzhackentechnisch aufgefahren wird, ist schon kreativ.

Simon sagt: Kann man sich getrost reinpfeifen! ;o)


Cirith Ungol »Before Tomorrow« (»Forever Black«, 2020)

10.06.2013

Kentucky Fried Zombies

Während sonst versucht wird, an dieser Stelle eher Filme zu empfehlen, muss ich heute vor einem warnen. »Kentucky Fried Zombies« (Originaltitel: »Die-ner (Get It?)«) ist C-Zombie-Trash nach 80er-Bauart der untersten Kajüte.

Die Story ist schnell erzählt: Ken, ein Serienmörder murkst in einem Bistro am Highway die Besitzer ab. Danach kommt ein junges Ehepaar hinzu und als er auch dieses abmurksen will, betritt ein Polzist die Szenerie und die bereits Abgemurksten wachen auf und werden zu Zombies. Brilliant!



Die Szenerie besteht bis auf ein paar Zusätzliche Untote nur aus den schon erwähnten Personen. Ebenso abwechslungsreich ist der Soundtrack, aus grobgeschätzten drei Orgelakkorden zusammengesetzte, langanhaltende Töne. Dass man bei so einer Produktion keine A-Klasse-Zombies (Sachen wie z. B. »The Walking Dead« versauen dann doch die Norm) erwarten kann, ist klar, aber diese Untoten hätte man selbst besser hinbekommen. Ein paar schmunzelerregende Szenen retten diese 75 Minuten nicht vor der Katastrophe, den Zuschauer kolossal zu nerven. Eine weitere Frechheit ist das Cover, welches so vom tatsächlich zu sehenden Bild abweicht - so können nur Videoverleiher schwindeln... ;o)

Kinder, gebt euer Taschengeld für was anderes aus! ;o)

Cirith Ungol »King Of The Dead« (»King Of The Dead«, 1984)

16.01.2013

All About Evil

Wenn es draussen finster und kalt ist, bietet es sich natürlich an, den ein oder anderen geschmackvollen Film zu konsumieren. Der Streifen »All About Evil« lohnt auf jeden Fall gesehen zu werden.

Eine eher unscheinbare Bibliothekarin erbt das elterliche Lichtspielhaus, welches jedoch kaum Kundschaft hat und so praktisch kurz vor seiner Schließung steht. So entschließt sie sich, das Familienerbe mit vollem Einsatz zu verteidigen und produziert ab sofort mithilfe des alten Filmvorfühers, der quasi zum Inventar des Hauses gehört, eigene Horrorkurzfilme, die immer mehr begeisterte Freaks in das Kino locken.



Der Trailer macht schon recht anschaulich klar, worum es geht. Humorig angehauchte B-Ware, die sich selbst nicht all zu ernst nimmt. Kann ich getrost weiter empfehlen, weil: ist unterhaltsam! ;o)


Cirith Ungol »What Does It Take« (»Frost And Fire«, 1980)

05.02.2012

nad Labem




Cirith Ungol »Frost And Fire« (»Frost And Fire«, 1980)