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28.10.2012

Frontpost #8: take me home, country roads

Auf so einer Heimreise...


...kann man eine Fähre benutzen...


...lustige Sachen auf dem Navigationsgerät angucken...


...oder durch die verschneite Landschaft brettern.

Zuhause ist dann dort, wo El Tigre wartet.


 Sie haben ihr Ziel erreicht! ;o)


Einherjer »The Pathfinder And The Prophetess« (»Odin Owns Ye All«, 1998)

10.06.2011

Raketentheo, EHEC vs. Gitte: 0:1

Was für ein Tag! War einer der Bekloppten, der sich in einen der ungezählten Wochenendstaus einreihte und so auf magische Weise ein Teil des Ganzen war, so was wie beim jüngst verdunsteten Kirchentag, nur mit Rädern unten dran.

Da hat man Zeit, mal Radio zu hören, nicht nur um zu wissen, wo man gerade vermutlich wie lange steht, nein, mal so richtig volle Möhre mit Phil Collins und so, sprichwörtlich das volle Programm. Da hört man dann auch Nachrichten, sensationelle und spektakuläre, drunter machen wir´s ja nicht.

War nicht die allererste EHEC-Meldung, dass da irgendwelche Rinderkotspuren drin vorkamen? War mir damals schon eine suspekte These, denn, mal ehrlich, wer lässt ne Kuh auf ne Gurke Berg machen, oder gar noch schlimmer, siewissenschon...
Nun sind es also Sprossen! Ich werde schleunigst zum vietnamesischstämmigen Grundversorger eilen, um ihm meine Solidarität zu versichern, am besten durch Kauf eines Pfannengerichts mit Sprossen (gedünstet, versteht sich, man hängt ja doch irgendwie an seinem scheiss bisschen Leben). So ein mieser Versuch aber auch, die Verfehlungen der Lebensmittelindustrie auf liebgewonnene Produkte abzuwälzen. Meine leckerste Roulade aß ich während der BSE-Hysterie, den besten Broiler, während der vielgelobten Geflügelseuche. Nun also keine Sprossen mehr, oder lieber gar kein Gemüse? Denn man weiß mittlerweile, was heute als rehabilitiert gilt, ist morgen generalverdächtig für sämtliches Elend auf der Welt! Rüdiger, bitte leg die Gurke weg, und iss kein Fleich, da ist vielleicht EHEC oder ADAC dran, trink lieber einen Schnaps, der wurde wenigstens erhitzt!

Fällt mir ein alter Kalauer von Olaf Böhme ein: Läuft dir der Honig von der Schnitte - lass ihn laufen, danke, bitte!

Und dann noch Raketentheo! [Nachrichtenhörenfetzt!] Einem political sabbatical sieht sich der letzte Frisurenrocknroller ausgesetzt, yehaw, amen, ahoi! Eine Auszeit braucht er. Hat der im Stau gestanden, oder ich? Egal. Während meine Wenigkeit sich damit zufriedengibt, bei einem lauwarmen Getränk und einer amtlichen Dröhnung Gitte ein bisschen blöde rumzubloggen, braucht Mister Ex-Germanysnextkanzlerkandidat eine Auszeit, wahrscheinlich in den US of A. Was macht er dort? So was wie Joschka, also ne Art Gastvorleser, fängt seine Ex-Germanysnextkanzlerkandidatgattin dann in Texas Internetperverslinge, oder macht er sein Republikanerdiplom (er weiß ja, wie so was geht) und stürzt Bernde Obama vom Sockel? Mannnnnnnoman, ist das spannend.

Da freue ich mich, weder EHEC, noch THEO, sondern GITTE zu haben...


Gitte »ch will `nen Cowboy als Mann« (gleichnamige Single, 1963)

Nun lese ich gerade noch einen kurzen Artikel bei SZ-online zum gerade angelaufenen WGT. Da wird die Veranstaltung zum düsteren Spektakel erklärt. Düster, haha! Wollen die mal was wirklich düsteres erleben? Sollten sie sich mal im Stau die Nachrichten anhören! Oder Lutz Jahoda von der Seite angucken... ;o)

16.04.2011

dumplings on the dancefloor

Hintendran angekündigtes Video, natürlich LoFi, unterste Schublade usw... Zu sehen ist nichts besonderes, ein paar Autos, zu hören gibt es ein Stück einer tschechischen Version von Blondies »Heart Of Glass«. Bei der Recherche nach der Interpretin wurde ich sogar fündig und komme nicht umhin, noch folgendes Schmankerl zu präsentieren... Zieht euch das lieber im sitzen rein, nicht das das Tanzbein unkontrolliert wegknickt, haha...



Věra Špinarová heißt die Spaßkanone. Tschechische Coverversionen bekannter Hits sind einfach ein unerschöpflicher Quell der Freude! Sollten wir demnächst mal einen ganzen Abend damit gestalten...



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Oh ha, da wird auch noch ne spontane virtuelle Halbmastbeflaggung fällig. Bereits am 4. April ist Manowar-Drummer Scott Columbus im Alter von gerade mal 54 Jahren plötzlich verstorben. Hatte ich bis jetzt nicht mitbekommen und wundere mich, was die ganzen R.I.P. Scott-Einträge bei YouTube sollen. Nun ja. Besser spät, als nie... Soundtrack meiner frühen Jugend... :o(


Manowar »Carry On« (»Fighting The World«, 1987)


Let´s sing a fighting song!!! ;o)

08.01.2011

Too hot...

Hochwasser? Umgippter Müll-LKW auf der A4? Dioxin? Ostrogoth!


Ostrogoth »Too Hot« (»Too Hot«, 1985)

20.12.2010

Wer freut sich auf den Winter?

Alle Kinder, behauptet ein altes Lied. Und ich auch!

Und deswegen geht es mir gerade tierisch auf den Zünder, dass überall und permanent die aktuelle Wetterlage mit ihrer weißen Pracht thematisiert und zu 99% verteufelt wird. Sicher, kein Mensch sitzt freiwillig auf dem Flughafen fest und wer ein paar Stunden auf der Autobahn stehend zubringt, nur weil irgend ein Hirni seinen sommerbereiften LKW Pirouetten drehen läßt, wird das kaum lustig finden können. Es gibt jedoch noch genügend Leute, die nicht wirklich auf ein anderes Wetter angewiesen sind. Aber, typisch für unsere Medien, da wird den ganzen Tag geningelt und genörgelt, scheissenkalt, glatt, finster und überhaupt, Rekord hier Katastrophenwarnung da, das nervt...

Auch erstaunlich, wie die vielgepriesene Marktwirtschaft auf das ganze reagiert. Da gibt´s bei der ersten Tankstelle keinen Sprit mehr, der nächste hat kein Streusalz und überhaupt konnte ja niemand damit rechnen, meingottnein, nach all den milden Wintern der letzten paar Jahre. Haben die Genossen zu Friedenszeiten, als Moskau für den halben RGW eine nächtliche Tiefsttemperatur von maximal 20° unter null anordnete, auch so einen Zeremon veranstaltet? Kann mich nicht erinnern, bin aber auch nicht immer dabei gewesen... Wie auch immer... Sehr gut ist auch die offenbar weitverbreitete Idee, das können doch die ganzen Hartzis wegschippen (u. a. entlockte olle Guido seinem Hirn diese...). Sollte ich auch nur einen erwischen, während er schippend meinen Winterspaziergang zerstört, kurzes Warnbellen, Schippe weg, Schippe kaputt!

Anderweitig ist die Vorstellung rein bildlich nicht ohne Witz: Früh, sagen wir mal 4.30 Uhr (muss so zeitig sein, wir wollen ja noch vor dem Berufsverkehr eine wahre Streitkraft auf der Straße haben) guckt der Sachbearbeiter (Fallmanager heißt das inzwischen) aus dem Fenster - es schneit. Zack, schnell den Kaffee (der Gute mit goldener Schrift) runtergestürzt, in den frisch angezahlten Skoda (in diesem Falle Yeti, Allrad) gesprungen, langsam (ist ja noch nicht geräumt) in die ARGE getuckert, mal fix 1000 Leute angerufen, hier es hat geschneit, sie müssen heute mal was machen für ihre Stütze, wann können Sie schnellstmöglich hier sein?! und so weiter. 1000 Hartz4-Empfänger gucken also nacheinander aus ihren Hartz4-Fenstern, scheiße, es hat wirklich geschneit! Stürzen also schnell den Kaffee (der billige mit dem braunen Streifen) runter, tauschen Schlafanzughose gegen gefütterten Schlüpper und hohen Schuh und rennen zur Haltestelle. Leider kommt die Bahn nicht gleich, die Weiche am Postplatz ist irgendwie zugefroren, hat ja noch keiner geräumt... Schätzungsweise gegen mittlerweile Mittag kommen dann die ersten auf der Budapester Straße an; einige machen aber noch ne schnelle Rast am Lidl, der Mensch soll ja, gerade wenn er körperlich arbeitet, drei Liter am Tag trinken und wer Bier trinkt, hilft der Landwirtschaft, auch kann es der Arbeitsmoral an sich nicht schaden. Beräumt ist derweil immer noch so gut wie nichts, da sich zig Hausmeisterdienste und Winterdienstfahrzeuge (natürlich mit hochgeklapptem Schiebeschild, kann man nämlich schneller fahren, ist man eher da) sternförmig dem Arbeitsamt nähern, um möglichst weit vorne in der Reihe zu stehen, wenn die freiwilligen Unfreiwilligen meistbietend verteilt werden. So geht der Tag auch rum und wenn sich der clevere Hartz4-Empfänger dann noch mal ein halbes Stündchen aufs Klo verdrückt, ist zwar immer noch Schnee auf der Straße, aber immerhin Feierabend. So oder so ähnlich stelle ich mir das zumindest vor...

Im Grunde könnte mir´s ja wurst sein, wenn man nicht immer von allen Seiten mit Negativitäten konfrontiert werden würde. Das sind im übrigen die selben (Leute, Zeitungen, Radiostationen etc.), die ansonsten die ersten sind, die ein Weihnachtsfest ohne Schnee absolut als unfeierbar bejammern. Leute, schnappt euch nen Grog, lasst baumeln (nciht nach dem Motto Wer lang hat, kann lang tragen!, sondern die Seele, hehe), macht ne Schneeballschlacht oder geht eisbaden oder sonstwas... ansonsten: Schnauze!

26.11.2010

Melnik Bilder

Da es offenbar ein gewisses Interesse an der Stadt Melnik (im tschechischen korrekt Mělník) zu geben scheint, hier noch ein paar weitere Bilder, auch von außerhalb des Beinhauses...

der Marktplatz

tschechische Herbsstimmung

Kirche innen

es fließt zusammen, was zusammen gehört

der historische Stadtkern von schräg oben

Miezekazze

die Ahnen der ruhmreichen Nation Tschechiens im Beinhaus

Eigentlich sollte mir für so viel Werbung eine Fuhre Gratis-Knödel zustehen, hehe... Summa summarum ist Melnik einen Ausflug wert, jedoch zieht sich die Fahrt ein wenig, da die Autobahn ja noch nicht durchgehend fertig ist. Aber was noch nicht ist, kann ja noch werden!

02.11.2010

Novemberanfangseindrücke

Wenn man so unterwegs ist, erlebt man verschiedenes. Sehr interessant ist zum Beispiel, wenn ein Mundartsprecher in der Schänke eines anderen Mundardsprechers Mundart spricht und was daraus so resultiert. Noch besser, wenn man dabei bei kaltem Getränk und warmer Speise in der Ecke hockt und dieses in Ruhe eobachten kann.

Außerdem erlebt: seltsame Autofahrmanöver bei seltsamen Wetterbedingungen. Wieviele Spuren brauch der Mensch eigentlich?

Dann noch das hier...


Dels »Shapeshift« (gleichnamige Single, 2010)


Muss ich alles erst mal verarbeiten. Ab ins Bett. Shapeshift... Morgen wieder neue Eindrücke sammeln. Shapeshapeshiftshift... Und ja nichts von dem ganzen Mist träumen... Shapeshift... Ach so, und erst noch kalt duschen! Guts Nächtle...

PS: Auch noch verpasst, dass unser Biertest am 25. Oktober sein zehn(!)jähriges Jubiläum hatte. War ich aber offenbar auch nicht der einzige. Mist! Nu ja, trinken wir später noch mal einen darauf.

26.04.2010

Autobahn

Wir hatten das Thema schon mal, aber es wird nicht appetitlicher, wenn man es totschweigt. Also, Nachschlag...

Eigentlich nicht ganz kindgerecht, was man alles so sieht, wenn man mal ein paar Meter die Autobahn benutzt. Da wären gefühlte zwanzig Insekten, die in den surrealsten Formen und schillerndsten Farben ihr Leben beim Aufprall auf die Windschutzscheibe lassen. Auch der Igel, wenn´s denn einer war, ohne Jacke am Straßenrand. Mutti, ist der tot? - Nein, der schläft nur. Dem Schmetterling am Scheibenwischer ist das schmettern auch vergangen. Gefährliches Pflaster, wie der Volksmund sagt. Die Dunkelziffer der Autobahntoten muss also deutlich im astronomischen Bereich liegen, da verblasst so mancher Blechschaden, es sei denn, das Reh klebt noch am Auto.


Kraftwerk »Autobahn« (»Autobahn«, 1974)

28.03.2010

Autobahnromantik

Im allgemeinen haben Fahrten auf Autobahnen nur eines gemeinsam: gepflegte Langeweile. Hin und wieder gibt es auch mal was zu sehen. Als Beweis dafür sieht man hier vier verschiedene Dämmerungen in verschiedenen Gegenden der Republik.

Winterlicher Sonnenaufgang im selbst betitelten Land der Frühaufsteher, A38

Sonnenuntergang irgendwo, nicht weit von Dresden entfernt.

Später Nachmittag auf dem Berliner Ring, A10.

Abendröte kurz vor Hamburg, A24.

Ich wei0, auf Foto Nummer drei ist die Scheibe dreckig. Hab sie inzwischen gereinigt...

12.03.2010

Bundesoma auf LKW



Sieht man hin und wieder auf LKWs auf den bundesdeutschen Autobahnen, oder eben im Netz. Sicherlich ein wenig platt, lässt mich trotzdem immer wieder schmunzeln.