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29.12.2017

Maria am Wasser, Teil 2




The Troggs »From Home« (»From Nowhere«, 1966)

02.07.2013

Warm Bodies

Ziemlich frisch in der Videothek steht die Zombieromanze »Warm Bodies«. Zombieromanze? Kalte Körper, warme Herzen, haha. Man kann sich von der Kategorisierung oder gerne auch von der P12-Freigabe abschrecken lassen, muss man aber nicht.

Am Anfang lernt man einen Zombie kennen, welcher, wie seine Gattung dies nun mal tut, sinnlos durch die Hallen eines Flughafens irrt. Er berichtet aus Ich-Perspektive, dass er seinen Namen vergessen hat, tot sei, aufgrund irgendeiner Epidemie an deren Ursache er sich ebenfalls nicht erinnern kann. Und er wirft die grundphilosophische Frage auf, welchen Sinn das alles hat und warum es so sein muss, wie es ist. Ein befremdlicher Anfang, denn schließlich neigen Zombies nicht zu tiefgründigen Gedankengängen.



Und wie es sich für eine amtliche Zombie-Apokalypse gehört, gibt es auch ein Camp von Überlebenden. Diese werden von Colonel Grigio (irgendwie deplaziert: John Malkovich) angeführt. Als dieser wieder mal ein kleines Kommando bewaffneter Jugendlicher, darunter seine Tochter Julie losschickt, kreuzen sich die Wege des Zombies und des Mädchens. Er verspeist das Gehirn ihres Freundes, was ihm die Möglichkeit verschafft, an dessen Erinnerungen teilzuhaben. Dann kommt es, wir ahnen es, wie es kommen muss: er sieht Julie und auf einmal übermannt es ihn, er weiß gar nicht, wie ihm geschieht - love is all around - aber er rettet sie und bringt sie zu einem alten Flugzeug in dem er haust. Dort spielt er dem verängstigten, aber dankbaren Mädel erstmal gepflegte 80er-Jahre-Platten vor. Irgendwann presst er auch ein paar Worte heraus und mit der Zeit menschelt er immer mehr, wie auch einige der anderen Zombies. Natürlich bereitet das Probleme, denn ehe der bleiche Romeo seine Julia für sich gewinnen kann sind da unter anderem noch der Colonel, sowie einige, nicht so verliebte Zombies zu überzeugen.

Klingt vielleicht übel bescheuert, aber so reizlos ist die Idee gar nicht, der Film hat durchaus seinen Reiz und ist gut in Szene gesetzt. Die Schauspieler gehen auch in Ordnung (wie gesagt, warum Herr Malkovich da mitspielen muss...). Würde nur dieser ewig hollywoodeske Mief nicht den süßlichen Duft der Verwesung so übertünchen... ;o)

The Troggs »With A Girl Like You« (1966)

05.02.2013

virtuelle Halbmastbeflaggung für Reg Presley

Reg Presley, seines Zeichens Sänger und federführender Autor der Troggs verstarb am Montag im Alter von 71 Jahren. Wie immer in solchen Fällen: die Tassen hoch & die Regler auf 11!


The Troggs »I Can´t Control Myself« (1966)

05.01.2013

Nürnberger Bilderbogen #2

Noch mehr Fotos aus Nürnberg. Diesmal was für´s Herz... einige Bewohner des Tiergartens, welcher 2012 sein hundertjähriges Bestehen feierte. Sindse nicht drollig, die Kleinen...? ;o)



Außerdem noch ein bisschen Musikhistorie mit den Troggs. Waren schon verschärfte Typen... ;o)


The Troggs »I Can´t Control Myself« (1966)

16.07.2012

Wurst ohne Pelle

[Einleitung: Entschuldigung für die Unfähigkeit solch einer platten Überschrift nicht sagen zu können Mach ich nicht, kann ich nicht schreiben, so einen preiswerten Kalauer, ist flach, völlig unter dem sonst ja durchgehend hohen Niveau dieses Blogs!, dazu, quasi als beschwörerisches Intro, traditionelle Beschnittmusik, wie sie wahrscheinlich schon von den Babyloniern gesungen wurde. Das noch ältere Original am Ende dieses Posts. ;o)]


Eläkeläiset »Humppakarkuri« (»Humppasheikkailu«, 2012)


Zur Zeit gibt es Diskussionen pro und contra Beschneidungen in Deutschland. Das ist natürlich genau unser Ding beim Channel 666, nach dem Motto Deiner kann der nächste sein!, hehe... Sogar die Bundeskanzlerin äußerte sich heute. Sie wird sinngemäß damit zitiert, dass sich Deutschland als Komikernation zu erkennen geben würde, wenn der althergebrachten religiösen Tradition unserer jüdischen und muslimischen Freunde mit einem gerichtlichen Verbot entgegengewirkt würde.

Wie unglaublich verbohrt muss man sein, im Jahr 2012 (christlicher, 5772 jüdischer, 1433 islamischer Zeitrechnung), also insgesamt Zeit genug, um herauszufinden, wie Blitz und Donner funktionieren, solch fundamentalistische Bräuche im Namen der Religionsfreiheit zu beschönigen? Ein erwachsener, mündiger Mensch kann sich immerhin heutzutage frei aussuchen, welche Veränderungen er an seinem Korpus vornehmen lässt, ein wehrloses Kind, welches den Rest seines Lebens mit der Entscheidung seiner Eltern leben wird, wohl kaum.

Solche Diskussionen in einer modernen Zeit wie der unseren sind genauso befremdlich, wie das herumschnippeln an Dingen, die natürlich gegeben und sich auf irgendeine Weise evolutionär bis heute gehalten haben. Wenn Religion oder göttliches Verständnis so aussieht... jaha: Deiner kann der nächste sein! ;o)


The Troggs »I Can´t Control Myself« (»From Nowhere«, 1966)

Schnippschnapp. ;o)