Da versündigt sich die niedersächsische Wählerschaft mit einem fast zweistelligem Ergebnis für die FDP, worauf natürlich alle Beteiligten bei den Liberalen mächtig stolz sind und die wildesten Schlüsse für die diesjährige Bundestagswahl ableiten. Da scheint mächtig die Sonne und zum klaren Aushängeschild (also so was wie Robbie Williams bei Take That quasi) wird Rainer Brüderle erklärt (weil: sieht fast genauso gut aus und ist tierisch beliebt beim einfachen Mann auf der Straße). So geht Wahlkampfmachen!
Blöd nur, gerade jetzt, wo es so einen tierischen Aufwind für die lustigen blauen Schlümpfe mit den gelben Streifen gibt, gerät also unser (ich sag jetzt mal unser, geht doch, oder?) Rainer in die Schlagzeilen, weil er sich gegenüber einer Journalistin sexuell etwas unflätig aufgeführt haben soll. Dieser verruchte Hauch von Draufgängertum wird gerade bei den Wählerinnen sicher so einiges bewirken! Rainer, Rainer... ;o)
Spell »I Got You Babe« (»Tonal Evidence 7«, 1993)
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24.01.2013
08.05.2012
regnerisches
Na das sind doch mal Wochenenden... Unsere französischen Freunde entschieden sich gegen eine Regierung unter Carla Bruni, die FDP beölt sich ob iherer letzten acht Prozent vor der entgültigen Selbstdemontage und Schwabbelbacke Brüderle lurkst darauf schon am Montag morgen mit einer großkotzigen Selstgefälligkeit durchs öffentlich rechtliche Frühstücksfernsehen, als wäre er ein großer Kombinatsleiter und der Fünfjahresplan schon vorzeitig übererfüllt.
Kein Wunder, wenn da mal der Himmel weint - aber immerhin, schön sah das aus (also der Himmel, nicht Brüderle!). Fällt mir nur noch ein, den Angehörigen von Philipp Rösler pro forma jetzt schon mein Beileid auszusprechen. Möge er, was auch immer... ;o)
Dead Kennedys »Holiday In Cambodia« (»Fresh Fruit For Rotting Vegetables«, 1980)
reingefruttelt von
Octapolis
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30.01.2012
don´t fear the buergerentscheid
Nu isses ausgezählt: 84,24% der Teilnehmer am Bürgerentscheid, wollen einen Verbleib der städtischen Krankenhäuser in öffentlicher Hand, 15,76% hätten die Krankenhäuser Dresden Friedrichstadt und Neustadt lieber privatisieren lassen. Jetzt jann man sich noch ausrechnen, wie viel Prozent der Bevölkerung das bei einer Wahlbeteiligung von 37,10% tatsächlich repräsentiert, man kann es sich aber auch schenken, denn so oder so ist das Ergebnis gültig und die schwarzgelben und auch grünen Befürworter einer Zusammenlegung zu einer einzelnen GmbH eindeutig in den Arsch gekniffen.
Wie auch immer. Der zuständige Bürgermeister bezeichnet die Umsetzung des Bürgerwillens als lösbare Aufgabe (z.B. hier). Das lässt ihn natürlich in einem abgeklärt fähigen Licht erscheinen, andererseits hätte man sich, wenn es auch so keine große Hürde darstellt, das ganze Bohei aber auch gleich schenken können. In diesem Sinne: Ärmel hoch und angepackt! ;o)
Powerwolf »Raise Your Fist, Evangelist« (»Bible Of The Beast«, 2009)
PS: Anhaltende Kälte soll uns heimsuchen. Deshalb: immer schön die Jacke schließen, Ersatzmütze einpacken und nicht auf kalte Steine setzen! Denn wer möchte unsere Krankenhäuser trotz allem von innen sehen?! ;o)
Kaseva »Mari« (»Mari/Isomahamies« Single, 1975)
Wie auch immer. Der zuständige Bürgermeister bezeichnet die Umsetzung des Bürgerwillens als lösbare Aufgabe (z.B. hier). Das lässt ihn natürlich in einem abgeklärt fähigen Licht erscheinen, andererseits hätte man sich, wenn es auch so keine große Hürde darstellt, das ganze Bohei aber auch gleich schenken können. In diesem Sinne: Ärmel hoch und angepackt! ;o)
Powerwolf »Raise Your Fist, Evangelist« (»Bible Of The Beast«, 2009)
PS: Anhaltende Kälte soll uns heimsuchen. Deshalb: immer schön die Jacke schließen, Ersatzmütze einpacken und nicht auf kalte Steine setzen! Denn wer möchte unsere Krankenhäuser trotz allem von innen sehen?! ;o)
Kaseva »Mari« (»Mari/Isomahamies« Single, 1975)
22.01.2012
[k] Demnächst als App für alle die nichts zu verbergen haben
Nun mag man sich ja über die Protestkultur anlässlich der Nazi-Demonstrationen im Februar in Dresden streiten können, grundsätzlich sind solche Proteste, gewaltfreiheit vorausgesetzt, legitim und bedürfen keiner weiterer Erklärungen. Das soll auch nicht das Thema sein, denn das gehört nicht in den selben Gulasch. ...sondern:
Wir erinnern uns an die, in der Outta-Sachsen-Presse bissl plakativ als »Handygate« bezeichnete Affäre rund um die massenhafte Auswertung von Mobilfunk-Verkehrsdaten u.a. am 19. Februar 2011 (und zwar dresdenweit, und nicht nur im Bereich des Geschehens), sowie das Abhören von Telefonaten während der Demonstrationen, in deren Folge der Dresdner Polizeipräsident, quasi symbolisch, von seinem Amt enthoben wurde.
...Denn: Über eine derartige Überwachungskultur braucht man nicht zu streiten, das ist einfach völlig inakzeptabel. Wem die Tragweite solcher, übrigens nur durch langwierige Recherche (der Berliner taz wohlgemerkt!) aufgedeckter verdachtslosen Massenüberprüfungen nicht ganz klar sein sollte, den könnte vielleicht die Aussicht auf Relativierung solcher Aktionen in die Richtung »regulärer Ermittlungsmaßnahmen« skeptisch stimmen: Unser neuer Polizeipräsident Dieter Kroll macht da nämlich keinen langen Hermann, und kündigt für den Februar 2012 einfach mal seelenruhig die selbe Scheiße an!
Demnächst könnten solche Aktionen also zum normalen Ermittlungsalltag gehören, gestützt von unseren Volksvertretern, natürlich ggf. verdeckt und unbemerkt (laufende Ermittlungen und so...), ohne klare rechtliche Rahmenbedingungen, deutschlandweit (diesmal noch) mit Kritik behagelt und dabei aber von der hiesigen monopolistischen Presse weitgehend unbehelligt? (Die DNN mal ausgenommen, deren Reichweite aber nur einem guten Zehntel der der Sächsischen Zeitung entspricht).
Also wenn ich nicht fast sicher wäre im falschen Film zu sitzen würde ich allen Teilnehmern die unter einem Dresdner Mobilfunkmast sitzen ein frohes Kotzen wünschen. Arghhh!!(ghh!!e1f!!).
Behufs Deregulation der Rage in die ich mich hier sicher getippt habe, wünsche ich deshalb aber nur
Mahlzeit!
...(und war da nicht noch so eine FDP an der Regierung in Sachsen? Freiheitlich-liberal mit recht eindeutigen Grundsätzen zu derlei Einschränkungen der Grundrechte? Je dicker der Zastrow wird, desto schwammiger assimiliert der sich in diesen unseren königlich-sächsischen Hofapparat. Aus dem Klo zieht er auch mit diesem Interview hier nichts: wie weit es her ist mit liberalem "Mut, Charakter und Leidenschaft" zeigt der Martens beim funktionärsmäßigen Runterblubbern der Planungen für den Februar 2012. ..."daß...eine massenhafte Datenabfrage...'wohl nicht mehr in Betracht kommen wird...'" / "...herrsche 'eine gewisse Unkenntnis'. ...letztlich seien nur Verkehrsdaten, also keine Namen und Anschlussinhaber abgefragt worden..." / "...bislang 54.800 Bestandsdaten ausgewertet - es sind also Telefonnummer und Anschlussinhaber festgestellt worden...". dh auch getätigte Anrufe+Inhaber aus den Verbindungsdaten +mitgeschnittene Anrufe der Bereiche, in denen man nur vier Monate später zugeben musste (...nun irgendwie doch) Kenntnis von platzierten IMSI-Catchern zu haben, wobei von »Stadtgebiet« die Rede ist, wobei jedoch diese Antwort auf eine Anfrage auf Seite 6, offenkundig unwahr (oder nur für's BfV?), sagt:"Entgegen der Presseberichterstattung erfolgte seitens des BfV am 19. Februar 2011 in Dresden kein Einsatz eines IMSI-Catchers.".
Felsen der Glaubwürdigkeit in der Brandung der »gewissen Unkenntnis«. Ich spekuliere mal daß die Daten gar nicht erst von den Mobilfunkbetreibern abgefragt, sondern die die halbe Stadt einfach mit den Catchern verwanzt haben, da offensichtlich keine Stelle wirkliche Fakten hat, sondern nur diese »Nach-unserer-Kenntnis«-Konjunktive 'einräumt'.
...und so weiter und so weiter könnte das gehen, mit den alten Hüten.
/k.
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rumpelpudding
15.12.2011
gemischte Gedanken mitten im Advent [und Ausrufung des Al Jourgensen-Jahres]
Vorweihnachtszeit, anheimelnde Momente und scharfkantige Strapazen geben sich die Klinke in die zuckerwatteverklebte Hand. Während sich das gemeine Volk im Glühweinrausch die Kanten der Realität weichzeichnet, setzt die FDP zu nie geahnten Höhenflügen an! Bekommt natürlich nicht jeder mit, inmitten weihnachtlichen Markttreibens, selbst die FDP nicht, aber man kann ja nicht alles haben.
was der alte Kasache noch zu berichten wusste...
Glühweinverdünner aus Minimis Rucksackbar ;o)
Frauenkirche, Miami Beach
So, und weil es ist, wie es ist, weil es so sein soll und überhaupt dieser Blog von nun an nicht mehr ruhen wird, bis das letzte Lied von Buck Satan & The 666 Shooters gepostet ist, aber ein paar Tage nach Erscheinen des Albums noch nicht alle Tracks bei YouTube auf Einbettung warten, und auch, weil 2011 spontan noch zum Al Jourgensen-Jahr ausgerufen wurde (welches mit minimum einer Seligsprechung für den Maestro ausgeleitet werden sollte!), wollen wir uns eben ne andere Jourgensen-Perle anhören und zwar »Rehab«, welches, der Name lässt Großartigkeit erahnen, eine ordentlich rödelnde Coverversion des Amy Winehouse-Stückes darstellt. Hätten wir das auch besprochen...
Ministry »Rehab« (»Everyday Is Halloween - Greatest Tricks«, 2010)
Das soll es auch schon gewesen sein, muss schleunigst zurück an die Kanten der Realität. Man riecht sich! ;o)
was der alte Kasache noch zu berichten wusste...Zum Beispiel wollnse unserem Bupräsi an den Karren fahren. Aber nicht mit Christian Wulff! Erstens haben Bundespräsidenten prinzipiell eine Gute-Onkel-Aura, zweitens sind fünfhunderttausend Euro auf Kredit kein Geschenk, so was zahlt man ja zurück und drittens beteuerte er, dass er niemals etwas zu verbergen hatte und auch jetzt nicht habe. Wahrscheinlich in Zukunft auch nicht haben wird, nehme ich mal an. Und dann muss auch mal gut sein. Wo kommen wir denn da hin, wenn der Mittelstürmer des deutschen Volkes sich wegen jedem Brotkauf rechtfertigen muss?
Glühweinverdünner aus Minimis Rucksackbar ;o)Außerdem, man ahnte es schon: messerscharfe und pfeilschnelle Recherche brachte es an den Tag: der bengalische Tango Dynamo Drježdźany feat. Borussia Dortmund wurde (das bringt mir nen Fünfer beim schmierigen Buchmacher des Vertrauens ein, yeeehaaaw!) von, naaaa, Nazis angezettelt. Rechtsradikale Kräfte aus dem, ähäm, Westen hätten sächsische Störenfriede aufgestachelt um ihre eigene Stärke zu demonstrieren. Da freuen wir uns natürlich, dass zumindest das Motto für die Anti-anti-Demonstrationen um das Dresdener Bombardementsjubiläum im Februar feststeht. »Mit Mut, Respekt und Toleranz - Dresden bekennt Farbe« heißt es, hoffentlich nicht schwarzgelb. Respekt!
Frauenkirche, Miami BeachSo, und weil es ist, wie es ist, weil es so sein soll und überhaupt dieser Blog von nun an nicht mehr ruhen wird, bis das letzte Lied von Buck Satan & The 666 Shooters gepostet ist, aber ein paar Tage nach Erscheinen des Albums noch nicht alle Tracks bei YouTube auf Einbettung warten, und auch, weil 2011 spontan noch zum Al Jourgensen-Jahr ausgerufen wurde (welches mit minimum einer Seligsprechung für den Maestro ausgeleitet werden sollte!), wollen wir uns eben ne andere Jourgensen-Perle anhören und zwar »Rehab«, welches, der Name lässt Großartigkeit erahnen, eine ordentlich rödelnde Coverversion des Amy Winehouse-Stückes darstellt. Hätten wir das auch besprochen...
Ministry »Rehab« (»Everyday Is Halloween - Greatest Tricks«, 2010)
Das soll es auch schon gewesen sein, muss schleunigst zurück an die Kanten der Realität. Man riecht sich! ;o)
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Octapolis
06.09.2011
Summ, summ, summ, Bienchen summ herum...
Wie man hört, hat der Europäische Gerichtshof, der ja hin und wieder auch mal fragwürdig Recht spricht, was natürlich nie fragwürdig, weil ja stets rechtens ist, jedoch manches mal verwundert, aber das nur am Rande (nein der Faden ist nicht verloren, höchstens verknotet, ach was sag ich: präzise eingefädelt!), beschlossen, dass Honig, der auch nur in geringen Mengen genmanipulierte Pollen enthält, in Zukunft keine Zulassung mehr bekommt, was auch bedeutet, dass nach Ablauf aktueller Zulassungen keine neuen mehr erteilt werden; de facto verschwindet die volksmündisch als Genhonig bezeichnete Bienenkotze auf längere Sicht vom einheimischen Brötchen. [Artikel vom Spiegel dazu: klickklack!]
Wie kam das? Sind mehrere Entscheidungsträger Allergiker? Die haben ohnehin schon die Niete gezogen, wenn sie beispielsweise Pollen irgendeiner chinesischen Blüte in ihrem Honig zu sich nehmen, anschließend an einer heimischen Birke vorbeitaumeln und der Körper so rein gar nichts mit dem, was man dort einatmet anfangen kann. Schatz, haaaben wir noch Papiertaschentücher, haaaatschi, tschuldigung, Schatz...
Wenn dann noch genmanipulierte Pollen, bzw. deren weiterveredelte Einzelteile verarbeitet werden, will man gar nicht wissen, wer gleich die nächste Neurodermitis abgreift. Das kann einfach nicht gut sein. Nebenbei hat eine kürzliche Recherche im Laden um die Ecke ergeben, dass selbst auf der Rückseite des sogenannten Bio-Honigs (die Vorderseite gaukelte was von glücklich gestreiften Insekten aus Meißen vor) der beliebte Aufdruck »enthält Honig aus EU-Ländern und Nicht-EU-Ländern« nicht fehlte. Die Kistenwaschung aus praktisch der ganzen Welt für über 5 (fünf!) Euro - schönen Dank auch. Das selbe steht auch auf jedem Discounterhonig. Wenn man da schon beschissen, oder zumindest irreleitend informiert wird, was ist dann das Prädikat Bio noch wert? Ab wann wird da genmanipulierte Substanz verwendet und ab wann nicht mehr?
Da unkt die Landbevölkerung sicher, sollnse ihren Honig doch beim Imker um die Ecke kaufen. Schwierig im Lebensraum Stadt - hab kaum eine Biene gesehen, man freut sich ja schon über ein Eichhörnchen.
Wie auch immer, das Urteil des EuGH ist sicher ein Signal oder ein Schritt in die richtige Richtung, zweifelsfrei aber auch Indikator dafür, wie verdorben die Manieren der Lebensmittelindustrien mittlerweile sind.
Im Artikel des Spiegel liest man unter anderem: [OnlineZeitungZitatVerwendungsBlinkerAN] »Die ernährungs- und landwirtschaftspolitische Sprecherin der FDP im deutschen Bundestag, Christel Happach-Kasan, forderte eine Überarbeitung der Gesetze zu gentechnisch veränderten Lebensmitteln. Eine Politik der "Nulltoleranz" bei gentechnisch veränderten Organismen (GVO) sei "wirklichkeitsfremd".« [ozzvbAUS] Sicher, sicher, die FDP ist für ihren Humor bekannt, wirklichkeitsfremd jedoch ist, dass jeder Arsch das in unsere Nahrungsmittel panscht, was gerade den größten Profit abwirft. Oder hat schon mal jemand Honig gesehen, dessen Grundlage das ist, was eine, sagen wir mal blau-rot gestreifte Biene einer Sebnitzer Kunstblume abgemolken hat? Eben. Dass sollnse mal schön alleine essen. Man sieht ja was dabei herauskommt...
Heino »Wir sind des Geyers schwarzer Haufen«
(»Sing mit Heino - Nr. 2«, 1525)
Weiß nicht mehr von wem der Spruch war, aber heute passt er mehr denn je...
Wie kam das? Sind mehrere Entscheidungsträger Allergiker? Die haben ohnehin schon die Niete gezogen, wenn sie beispielsweise Pollen irgendeiner chinesischen Blüte in ihrem Honig zu sich nehmen, anschließend an einer heimischen Birke vorbeitaumeln und der Körper so rein gar nichts mit dem, was man dort einatmet anfangen kann. Schatz, haaaben wir noch Papiertaschentücher, haaaatschi, tschuldigung, Schatz...
Wenn dann noch genmanipulierte Pollen, bzw. deren weiterveredelte Einzelteile verarbeitet werden, will man gar nicht wissen, wer gleich die nächste Neurodermitis abgreift. Das kann einfach nicht gut sein. Nebenbei hat eine kürzliche Recherche im Laden um die Ecke ergeben, dass selbst auf der Rückseite des sogenannten Bio-Honigs (die Vorderseite gaukelte was von glücklich gestreiften Insekten aus Meißen vor) der beliebte Aufdruck »enthält Honig aus EU-Ländern und Nicht-EU-Ländern« nicht fehlte. Die Kistenwaschung aus praktisch der ganzen Welt für über 5 (fünf!) Euro - schönen Dank auch. Das selbe steht auch auf jedem Discounterhonig. Wenn man da schon beschissen, oder zumindest irreleitend informiert wird, was ist dann das Prädikat Bio noch wert? Ab wann wird da genmanipulierte Substanz verwendet und ab wann nicht mehr?
Da unkt die Landbevölkerung sicher, sollnse ihren Honig doch beim Imker um die Ecke kaufen. Schwierig im Lebensraum Stadt - hab kaum eine Biene gesehen, man freut sich ja schon über ein Eichhörnchen.
Wie auch immer, das Urteil des EuGH ist sicher ein Signal oder ein Schritt in die richtige Richtung, zweifelsfrei aber auch Indikator dafür, wie verdorben die Manieren der Lebensmittelindustrien mittlerweile sind.
Im Artikel des Spiegel liest man unter anderem: [OnlineZeitungZitatVerwendungsBlinkerAN] »Die ernährungs- und landwirtschaftspolitische Sprecherin der FDP im deutschen Bundestag, Christel Happach-Kasan, forderte eine Überarbeitung der Gesetze zu gentechnisch veränderten Lebensmitteln. Eine Politik der "Nulltoleranz" bei gentechnisch veränderten Organismen (GVO) sei "wirklichkeitsfremd".« [ozzvbAUS] Sicher, sicher, die FDP ist für ihren Humor bekannt, wirklichkeitsfremd jedoch ist, dass jeder Arsch das in unsere Nahrungsmittel panscht, was gerade den größten Profit abwirft. Oder hat schon mal jemand Honig gesehen, dessen Grundlage das ist, was eine, sagen wir mal blau-rot gestreifte Biene einer Sebnitzer Kunstblume abgemolken hat? Eben. Dass sollnse mal schön alleine essen. Man sieht ja was dabei herauskommt...
Heino »Wir sind des Geyers schwarzer Haufen«
(»Sing mit Heino - Nr. 2«, 1525)
Weiß nicht mehr von wem der Spruch war, aber heute passt er mehr denn je...
Läuft dir der Honig von der Schnitte,
lass ihn laufen
danke
bitte.
lass ihn laufen
danke
bitte.
23.05.2011
Nicht nur gegen das Paddel geknallt, auch noch volle Möhre gegen die Hürde...
Goldig! Nach der Bürgerschaftswahl in Bremen, sollte deren Vorstand vielleicht mal drüber nachdenken, den Fünf-Prozent-Hürdenlauf als paralympische Disziplin anzumelden.Und überhaupt ist die Erkenntnis in Städten nicht so gut anzukommen, wie drumherum auch nicht so verkehrt. Vielleicht sollte unser Tablettenphilipp, neuerdings ja Oberindianer im liberalen Paralleluniversum, nachdem er seinem Sportsfreund Guido ziemlich unfair von hinten reingrätschte, lieber einen auf Landarzt machen. Gaaanz weit auf dem Lande.
Zu köstlich wieder mal. Draussen dazu passendes Sportmützenwetter, und nicht nur die Sonne lacht über euch! ;o)
Zu diesen kleinen, blaugelben (oder sind die eher gelbblau?) Satansbraten und dem sommerlichen Flair fällt mir eigentlich nur ein passender Soundtrack ein, hehe...
Die Ärzte »Meine Freunde« (»13«, 1998)
Übrigens: die meisten Exportbiere haben mehr als 5,0%vol, aber das wirklich nur am untersten Rande. ;o)
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Octapolis
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03.04.2011
ein hübsches Paar
In Zeiten wie diesen, materiell gut gesättigt und vom Überangebot schlicht überfordert, besinnt man sich doch immer wieder auf eine tolle Sache, die uns hier im Osten die Wende brachte: Wackelaugenkakteen! (Also nicht die Wackelaugenkakteen brachten die Wende, sondern die Wende den Wackelaugenkaktus, dass wir uns hier nicht falsch verstehen!)
Nebst blühenden Landschaften, dem Aufbau der Frauenkirche und einer volksbelustigenden FDP, sicher eine der erfrischendsten Ideen, die Gorbi und Helmut 1989 zwischen zwei Karaffen Vodka hatten. Geben wir den Ossis die Möglichkeit sein Geld für einen Wackelaugenkaktus auszugeben, das wird er uns ewig danken!
Zu sehende Prachtexemplare konnte ich unlängst einem glücklichen, jungen Paar zur Gründung eines gemeinsamen Hausstandes überreichen. Tränen der Rührung sind da noch das geringste... ;o)



Ich hoffe, den beiden geht es gut, obwohl so ein Kaktus nicht allzu anspruchsvoll ist. Auch was seltenes in anfangs erwähnten Zeiten wie diesen...
Jennifer Rostock »Schmutzig schmutzig« (»Der Film«, 2009)
Nebst blühenden Landschaften, dem Aufbau der Frauenkirche und einer volksbelustigenden FDP, sicher eine der erfrischendsten Ideen, die Gorbi und Helmut 1989 zwischen zwei Karaffen Vodka hatten. Geben wir den Ossis die Möglichkeit sein Geld für einen Wackelaugenkaktus auszugeben, das wird er uns ewig danken!
Zu sehende Prachtexemplare konnte ich unlängst einem glücklichen, jungen Paar zur Gründung eines gemeinsamen Hausstandes überreichen. Tränen der Rührung sind da noch das geringste... ;o)



Ich hoffe, den beiden geht es gut, obwohl so ein Kaktus nicht allzu anspruchsvoll ist. Auch was seltenes in anfangs erwähnten Zeiten wie diesen...
Jennifer Rostock »Schmutzig schmutzig« (»Der Film«, 2009)
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04.01.2011
Nimm ein Ei mehr!
Kaum ein paar Tage alt, hat das Jahr 2011 schon seine ersten Skandälchen. Schweinegrippe zum einen, Chaos bei der Bahn sowieso, partielle Sonnenfinsternis auch und nun auch noch Dioxin - um es mal skisprungtechnisch auszudrücken: das neue Jahr kommt schlecht vom Schanzentisch weg!
Dioxin im Hühnerfutter also. Krebs durch Broiler, Gehirnwasserabsenkung durch Frühstücksei. Das geht schon ans Eingemachte. Da hofft der Verbraucher natürlich, sobald der erste Schreck und das letzte Ei verdaut sind, dass es möglichst keinen in der Führungsetage der FDP erwischen möge, die haben es ja momentan ohnehin am schwersten. Obwohl, da die Mitleidsnummer ja bekanntlich immer zieht, käme deren Parteivorsitzendem eine Dioxinbeule am Kopf gar nicht so unpassend. Zwickmühle! In deiner Haut möchte ich nicht stecken, Guido (auch generell nicht, aber jetzt noch weniger)!
Jungejunge, stürmische Zeiten! Das alles miterleben zu dürfen, gibt einem schon das Gefühl, sich irgendwann mal Zeitzeuge nennen zu können. Man sieht sich dann bei Guido... Knopp!
Dioxin im Hühnerfutter also. Krebs durch Broiler, Gehirnwasserabsenkung durch Frühstücksei. Das geht schon ans Eingemachte. Da hofft der Verbraucher natürlich, sobald der erste Schreck und das letzte Ei verdaut sind, dass es möglichst keinen in der Führungsetage der FDP erwischen möge, die haben es ja momentan ohnehin am schwersten. Obwohl, da die Mitleidsnummer ja bekanntlich immer zieht, käme deren Parteivorsitzendem eine Dioxinbeule am Kopf gar nicht so unpassend. Zwickmühle! In deiner Haut möchte ich nicht stecken, Guido (auch generell nicht, aber jetzt noch weniger)!
Jungejunge, stürmische Zeiten! Das alles miterleben zu dürfen, gibt einem schon das Gefühl, sich irgendwann mal Zeitzeuge nennen zu können. Man sieht sich dann bei Guido... Knopp!
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05.11.2010
Alejandro holt die Buddel aus dem Spind... oder so.
Ich weiß nicht, ob es nur mir so geht; es gibt diese Lieder, die hämmern früh aus dem Radiowecker, schallen aus der KFZ-Anlage oder sonst wo her und man wird sie den ganzen Tag nie wieder los. Schon mal Vader Abrahams Schlumpf-Lied beim morgentlichen Zähneputzen mitgesummt? Das hält bis zum einschlafen.
Konnte den heute zuerst gehörten Hit, welcher ein Techtelmechtel (sächsischer Slang wäre eventuell: Gemehre?) mit einem gewissen Alejandro abhandelt, nur unter massiver Beschallung mit folgendem Kunstwerk auskontern.
Rummelsnuff »Salzig schmeckt der Wind« (»Sender Karlshorst«, 2010)
Hat geholfen, fast... Alealejandroalealealejandro... Ich sollte noch weniger Radio hören. In Zeiten von CD, MP3 und Internet eigentlich kein Problem, aber manchmal kommt man schlecht drumherum, sei es in diversen Verkaufsstellen, beim Tanken oder gar mal freiwillig, um zu erfahren, in welchem Stau man gerade steht. Alle ab 4km... Glückwunsch, Sie sind dabei...
Da würde man auch nicht zum öchzigsten mal an einem Tag erfahren, dass der verlängerte Arm, oder themenbezogen gesprochen, der jüngere Ast der CDU, namentlich Bündnis 90/Grüne, auf über 20 Prozent käme, wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre. Ist aber nicht. Die FDP braucht auch noch etwas Zeit um ihr Ziel 5minusX zu zementieren. Wird schon klappen.
Was war noch? Vulkan, Alejandro, zwei Flugzeugabstürze, Alejandro, Briefbomben, Alejandro, Kastortransport und Protest dagegen und... Sie wissen schon... eigentlich nur Elend. Da wechselt man dann gerne wieder zur Tonkonserve.
Und wer erlöst eigentlich Alejandro Brüderle mal von seinem Elend?
Konnte den heute zuerst gehörten Hit, welcher ein Techtelmechtel (sächsischer Slang wäre eventuell: Gemehre?) mit einem gewissen Alejandro abhandelt, nur unter massiver Beschallung mit folgendem Kunstwerk auskontern.
Rummelsnuff »Salzig schmeckt der Wind« (»Sender Karlshorst«, 2010)
Hat geholfen, fast... Alealejandroalealealejandro... Ich sollte noch weniger Radio hören. In Zeiten von CD, MP3 und Internet eigentlich kein Problem, aber manchmal kommt man schlecht drumherum, sei es in diversen Verkaufsstellen, beim Tanken oder gar mal freiwillig, um zu erfahren, in welchem Stau man gerade steht. Alle ab 4km... Glückwunsch, Sie sind dabei...
Da würde man auch nicht zum öchzigsten mal an einem Tag erfahren, dass der verlängerte Arm, oder themenbezogen gesprochen, der jüngere Ast der CDU, namentlich Bündnis 90/Grüne, auf über 20 Prozent käme, wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre. Ist aber nicht. Die FDP braucht auch noch etwas Zeit um ihr Ziel 5minusX zu zementieren. Wird schon klappen.
Was war noch? Vulkan, Alejandro, zwei Flugzeugabstürze, Alejandro, Briefbomben, Alejandro, Kastortransport und Protest dagegen und... Sie wissen schon... eigentlich nur Elend. Da wechselt man dann gerne wieder zur Tonkonserve.
Und wer erlöst eigentlich Alejandro Brüderle mal von seinem Elend?
05.08.2010
Wenn die Natur zynisch reagiert...
Da bezeichnen die Damen und Herren von BP die vorerst erfolgreiche Verschlammstopfung ihres Bohrloches allen Ernstes als »Meilenstein«. Wenn das nicht nach einem Spaßpokal ruft! Bis dato sind ja auch nur lächerliche 670.000 Tonnen Rohöl ins Meer geflossen und zig Reperaturversuche gescheitert.
Währenddessen hat man nach der ohnehin schon verheerenden Flut in Pakistan, bei denen es vor allem die traf, die schon lange unter internationalen militärischen Armdrückereien litten, jetzt die ersten Fälle von Cholera festgestellt. Hilfe vor Ort gibt es praktisch nur von ausländischen Hilfsorganisationen. Die eigene Regierung überlegt vielleicht gerade, was sie mit den Milliarden anfangen soll, die aus den US of A jedes Jahr für den Kampf gegen den Terror überwiesen werden und wahrscheinlich der einzige Grund sind, warum man den Herren Taliban noch nicht den finalen Scheitel zog.
Zu guter letzt brennt es bei unseren russischen Freunden. Moskau ist ein eine Rauchwolke getunkt. Medwedjew hat alles im Griff, sagt er, und Putin schüttelt rußschwarze Hände mutiger Feuerwehrleute. Hitzeauswirkung oder womöglich grundstücksspekulative Brandstiftung? Man wird es nie erfahren.

Da soll sich noch einer wundern, dass die Natur launisch bis zynisch reagiert und sich mit solch seltsamen Geschöpfen bedankt.
Währenddessen hat man nach der ohnehin schon verheerenden Flut in Pakistan, bei denen es vor allem die traf, die schon lange unter internationalen militärischen Armdrückereien litten, jetzt die ersten Fälle von Cholera festgestellt. Hilfe vor Ort gibt es praktisch nur von ausländischen Hilfsorganisationen. Die eigene Regierung überlegt vielleicht gerade, was sie mit den Milliarden anfangen soll, die aus den US of A jedes Jahr für den Kampf gegen den Terror überwiesen werden und wahrscheinlich der einzige Grund sind, warum man den Herren Taliban noch nicht den finalen Scheitel zog.
Zu guter letzt brennt es bei unseren russischen Freunden. Moskau ist ein eine Rauchwolke getunkt. Medwedjew hat alles im Griff, sagt er, und Putin schüttelt rußschwarze Hände mutiger Feuerwehrleute. Hitzeauswirkung oder womöglich grundstücksspekulative Brandstiftung? Man wird es nie erfahren.

Da soll sich noch einer wundern, dass die Natur launisch bis zynisch reagiert und sich mit solch seltsamen Geschöpfen bedankt.
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10.05.2010
24.09.2009
Ihre Armut muss sich wieder lohnen.
Na, schon die Bude geschmückt, beflaggt, Steaks, Bier und Schnappus gekauft? Wahlpartystimmung? Ist zwar noch etwas Zeit, aber wer eher damit fertig ist, kann auch eher vorfeiern. (Notitz auf den Notitzblock neben der Tastatur, gleich unter lustige Hütchen... Oskar-Pappaufsteller nicht vergessen! [Man weiß ja nie...]). Passend zur Stimmung im Lande und auch passend zu den anderen, bereits gezeigten Plakaten in diesem Blog, hier ein weiteres.
Davon gab es verteilt auf die Schwabensiedlung Stuttgart recht viele, da hat sich jemand richtig Mühe gegeben.
Ergeben sich noch folgende Randfragen...
1. Geht Guido »Ich pupse gerade, grinse aber so, als ob ich´s mir verkneifen würde« Westerwelle eher zu Fielmann oder Apollo?
2. Wer sind die Knilche im Hintergrund, Praktikanten, bezahlte Statisten, Inhaber eines FDP Überhangmandates, oder gar DAS Volk?
3. Und zu welchem Optiker geht der Mann am rechten Bildrand, zu welchem die Frau darunter?
4. Was kann Deutschland besser?
Wenn ich das alles rausgefunden habe, dann nehm ich das mit dem Pups zurück, wenn nicht, dann Gnade euch Oskar!
Davon gab es verteilt auf die Schwabensiedlung Stuttgart recht viele, da hat sich jemand richtig Mühe gegeben.Ergeben sich noch folgende Randfragen...
1. Geht Guido »Ich pupse gerade, grinse aber so, als ob ich´s mir verkneifen würde« Westerwelle eher zu Fielmann oder Apollo?
2. Wer sind die Knilche im Hintergrund, Praktikanten, bezahlte Statisten, Inhaber eines FDP Überhangmandates, oder gar DAS Volk?
3. Und zu welchem Optiker geht der Mann am rechten Bildrand, zu welchem die Frau darunter?
4. Was kann Deutschland besser?
Wenn ich das alles rausgefunden habe, dann nehm ich das mit dem Pups zurück, wenn nicht, dann Gnade euch Oskar!
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