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12.04.2012

skurriles im Heidfeld

Als im Rahmen eines abendlichen Vorpizzaspaziergangs der Friedhof im Heidfeld (am Rande Hannovers) inspiziert wurde, stellte sich heraus, dass dieser unter allen bisher besuchten Gottesäckern (und das waren schon einige) mit Abstand der hässlichste und einfallsloseste ist. Wir wollen ja hier keine Vorurteile (von wegen Plattenbauten bis zum Horizont sind kein Ponyhof und so...) über die Attraktivität der Stadt Hannover abgeben (immerhin haben sie eine Rockband und einen Kanzler am Start) - aber genau, was man sich davon vorstellt, dieser Friedhof strahlt es aus (die drei interessanten Grabsteine [ach nee, das eine war ne Narzisse...] poste ich ein anderes mal)!

das Channel666-Friedhofskomitee

Aber, nichts ist zu elend, um nicht trotzdem oder gerade deswegen Erwähnung an dieser Stelle zu finden. Offenbar haben die Einheimischen den Brauch, ihre Gießkannen mit Fahrradschlössern an Zäune, Bäume oder dafür vorgesehene Gießkannen-mit-Fahrradschloss-Ständer zu baumeln. Was auch ein Hingucker sein kann! ;o)

Volkskunst aus PVC in allen Farben, an allen Orten - gespenstisch!

Fragt man sich natürlich ängstlich, in welcher Gegend man da gelandet ist, wenn schon Plastikkannen so massiv zum Kult erhoben werden und die potentielle Klaurate offenbar erschreckend hoch zu sein scheint. Aber, Glück gehabt, wir sind wieder da und es ist noch alles dran, hehe...


Watain (»Reaping Death«, 2011)

18.07.2011

Heute wälzen wir uns im Dreck!

Dass das Leben kein Ponyhof ist, ist ne alte, abgewetzte Binse. Aber bei manchen Tieren, in diesem Falle ein Pony, Shetland, glaupich, hat man direkt den Eindruck, dass sie sich freuen, wenn man ihnen begegnet. Oder sich einfach totstellen...

03.11.2009

Realität und andere Nebenwirkungen

Tag zusammen,

ich will hier gar nicht weiter herumphilosophieren, dafür bin ich viel zu müde. Ich möchte nur mal feststellen, daß der Herbst und das momentane Wetter auf das eine oder andere Gemüt eine gar ernüchternde und unschöne Wirkung hat, die wohl gemeinhin als Herbstdepression bezeichnet wird. Ich würde das ja eher mit "Haß-auf-alles-Melancholie" oder "Wutanfall-Blues" oder so betiteln, aber wer weiß...

Nun ja, allen, denen es diesbezüglich wie mir geht, sei gesagt: Es gibt einen Ausweg. Und zwar Realitätsflucht ... Sucht Euch ein hübsches Plätzchen, z. B. hier


und bleibt dort, bis der Frühling Einzug in heimische Gefilde hält.

Nächste Woche stelle ich eine andere Methode vor, mit diesen unangenehmen Gefühlen umzugehen, nämlich das von mir von Zeit zu Zeit favorisierte und praktizierte alterssenile Herumpöbeln.

Bis dahin. Und laßt Euch nicht einschüchtern!

P. S. Ich gehe erstmal Holz hacken ... darf bloß meine Tschentücher nicht vergessen.