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30.07.2018

Friedhof Langebrück, Teil 1



Im Norden von Dresden, an der Dresdener Heide, liegt Langebrück. Dort befindet sich ein knapp einen halben Hektar kleiner Friedhof mit aktuell 680 Grabstellen. Lässt sich also prima mit einem Ausflug in besagtes Waldgebiet, oder z. B. dem Weixdorfer Friedhof verbinden. ;o)




Brutto »Середні віки« (»Рокі«, 2017)
Brutto »The Dark Ages« (»Roki«, 2017)

04.05.2017

Kentaur



Da wir uns innerhalb der letzten paar Posts ein paar mal rund um den Dresdener Stadtteil Weißer Hirsch herumtrieben, machen wir heute noch mal kurz an der Mordgrundbrücke, am Rande der Dresdner Heide halt. Dort finden wir die Skulptur Kentaur, welche 1902 von Otto Petrenz zum, ähem, Leben erweckt wurde... Keine Angst, beißt nicht! ;o)

Goldfrapp »Systemagic« (»Silver Eye«, 2017)

05.03.2016

Das letzte bisschen Winter

http://draussen-gesehen.blogspot.de/2016/03/winter-in-der-dresdener-heide-teil-1.html

Im Nachbarblog gibt es, bevor uns der Frühling endgültig überrennt, ein paar letzte Winterbilder zu sehen. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit! ;o)

Omnium Gatherum »Skyline« (»Grey Heavens«, 2016)

28.04.2014

Wildschwein crossing



Ein sonniger Sonntag Nachmittag in der Dresdener Heide. Der Verfasser versucht gerade ein paar Blüten zu fotografieren, als es paar Meter hin viehisch grunzt, worauf hin eine Wildschweinrotte, bestehend aus vier großen Schweinen und mehreren Frischlingen den Weg kreuzt. Das sieht man dann auch nicht alle Tage in freier Natur und wenn doch, hängt meistens ein Teil des Rumpfes in der Windschutzscheibe, was ja auch unschön ist.



Leider sind die Bilder recht unscharf, aber immerhin... Was soll man machen? Ich rief: »Ey, Schweine, bleibt stehen!«, hatte aber den Eindruck, dass sie das nicht interessierte. Deswegen nur aus der Hüfte geschossene Grobpixeligkeit...

Interessant wäre, ob die heute in ihrem Blog Bilder von mir haben?! ;o)

Project Pitchfork »Human Crossing« (»Chakra Red«, 1997)

22.12.2011

Nebelmarsch durch die Dresdener Heide

Schöne Tradition ist eine kleine Wanderung ein oder zwei Tage vor Weihnachten geworden. So auch dieses Jahr. Läden überall voll - Wald leer. Diesmal ging es einmal im Zickzack quer durch die Dresdener Heide (weitere Bilder hier). Öko, bio und toll...: An- und Abreise mit Bus und Bahn. Erlebnisse in den öffentlichen Verkehrsmitteln bilden dann noch den humorigen Rahmen dazu...

Dottore Minimi in seiner Praxis

Auch immer wieder schön (man nutzt viel zu selten das großartige Unterhaltungsprogramm der Verkehrsbetriebe!): Was der bunt zusammengewürfelte Menschenzoo in einer Straßenbahn so alles anstellen kann...

Ältere Dame verschafft sich per strafraumtauglichem Körpereinsatz Zutritt zum Stromschuh vor einem jüngeren Herren. Darauf stellt dieser fest: »Immer die Alten...«. Ältere Dame: »Werden Sie erstmal so alt.«. Junger Mann: »Da hab ich ja noch was vor mir!«. Dame: »Wenn Sie das überhaupt schaffen.« Mann: »Geht klar.«. Dame: »Werden Sie erstmal 80, dann können Sie mitreden!«. Er schweigt, sie teilt noch gut für alle anderen Passagiere verfolgbar mit, dass sie ja nun heim müsse, ihr Mann hätte Kaffee gekocht, aber sie musste noch für den Urenkel ein Geschenk kaufen und die vorhergehende Bahn musste sie wegen Überfüllung sausen lassen. So was. Im nachmittäglichen Berufsverkehr!

Wie auch immer, solche rührenden Szenen sind gerade jetzt, wo es wieder wärmer wird, das Fahrgeld so was von wert! ;o)

Helma & Christian

Da vergißt man glatt die restlichen Herzenswärmer dieses Tages! Helma ist wieder da!!! Und der Bupräsi hat sich entschuldigt!!! Hach nee, watn schöner Tag! ;o)


Buck Satan & The 666 Shooters »Quicker Than Liquor« (»Bikers Welcome! Ladies Drink Free«, 2011)

30.12.2010

kulinarische Exkursion durch die Dresdener Heide

Öhm, nun ja, und so weiter, es wird wahrscheinlich keine Sau interessieren, aber da dieser Blog auch teilweise eine Art Brigadetagebuch ist, will ich hier ein paar Worte niederschreiben, die einige seltsame Erlebnisse wiedergeben. Die Erfahrungswerte sind natürlich subjektiver Natur, so wie sie einige Mitglieder des Channel666 erlebten.


Also, wir versetzen uns in die Dresdener Heide, wobei die Jahreszeit wahrscheinlich egal ist, jedoch die gesammelten Eindrücke in die Winterzeit fallen. Losgehen soll es jetzt mal mit dem Ausschank an der Hofewiese. Einst sicher ein Magnet, zwischenzeitlich geschlossen, hat man sich nun mittlerweile entschlossen den umherirrenden Wanderern und Skifahrern wieder diverses zu kredenzen. Dass es auf dem Grundstück aussieht, wie in einem tschechischen Hinterhof (möge mir die ruhmreiche Nation Tschechiens jenen bildlichen Vergleich verzeihen!), kann man mit gutem Willen als rustikal empfinden, jedoch scheinen auch die Preise teilweise nach Nase gemacht zu werden, eine Preistafel oder so was sucht man vergebens. Dazu noch eine gewisse Genialität der Bedienung (also des Kioskpersonals, ansonsten ist Selbstbedienung angesagt), und man ist sich halbwegs sicher, im Folgejahr locker drauf verzichten zu können.

Weiter zum wohl einzig im besten Sinne professionell geführten Lokal in Dresdens Stadtwald, der Heidemühle. Mal abgesehen davon, dass man um die Mittagszeit auch gerne mal keinen Platz bekommt, was ja nicht gegen das Lokal spricht, gibt es auch noch einen kleinen Biergarten und für alle Eiligen ein Fensterchen aus dem zu moderaten Preisen alles gereicht wird, was das Imbissherz begehrt.

Gleich gegenüber entstand vor ein paar Jahren ein Lokal namens Haide-Mühle (sehr innovativer Einfall auch), was an sich noch gemütlicher ist und sogar einen Kamin im rustikalen Inneren bietet. Draussen gibt es noch einen schnuffeligen Biergarten direkt an der Prießnitz. An sich zu jeder Jahreszeit ein Highlight, wäre da nicht das Personal. Schon mal eine Kellnerin gesehen, die z. B. Toast Hawaii im ganzer Länge, inklusive aller I-Punkte notiert (In der Karte [1 Din-A4-Blatt in einer Plastikhülle] steht dieser nur mit einem I am Ende, aber egal)? Das ist symptomatisch für die Gesamtgeschwindigkeit, sprich, wer seinen Resturlaub nicht im Herzen der Heide abbummeln will, sollte gar nicht erst Platz nehmen, wenn schon mehr als fünf Leute im Lokal sitzen. Mindestens genauso genial sind die Leute draußen am Grill. Bei einer Bestellung von einer Brat-, einer Bockwurst, einem halben Liter Bier und einem Kaffee sieht man da schon mal mittlere Panik und Verwunderung in den Augen der Protagonisten. Pluspunkt: man zapft ein hauseigenes Helles (wird noch verkostet!).

Nun aber zum absoluten Highlight: die Schänke an den Bühlauer Waldgärten. Keine Ahnung, wie ich den gestrigen Tag verdrängen soll! Man steht vor einem Flachbau aus Friedenszeiten, was an sich noch keine Schande ist. Man betritt einen Vorraum, zückt das Portmonee, sieht sich gemüßigt, Museumseintritt zu entrichten, ach nee, wir wollten ja essen. Außerdem riecht es im Museum anders, insofern es sich nicht um eine Sonderausstellung über die infernalischsten Scheißhäuser Europas handelt. Entschuldingse den Jargon, aber anders läßt sich der Gestank, der sich dummerweise bis in den Gastraum schwänzelt, nicht umschreiben. Womit wir bei der nächsten Sache werden. Die DDR wurde 1990 zugemacht, das ist zwanzig Jahre her. Zeit genug, wenigstens mal die keimgelbe Eingangstüre neu zu lackieren, nur zum Beispiel. Der Fußboden besteht aus diesen typischen Zonensteingutplatten und überhaupt sieht man sich auf bedrohlich bis sonderbare Weise mit dem Thema Zeitreisen konfrontiert. Aber was soll´s, man will ja nicht mäkeln, man erklärt sich den Geruch mit Wetterwidrigkeiten, vielleicht haben Nachttemperaturen unter -10°C irgendeiner Pumpe den Garaus gemacht und das Interieur kennen wir aus diversen anderen Spelunken nur zu gut, sicher wird´s auch dem entsprechend preiswert sein. Aber nein, man entblödet sich nicht z. B. runde 14 Euro (in Worten vierzehn!) für eine Rindsroulade mit Kraut und Klößen aufzurufen. Das war dann wirklich der Hammer! Vom Küchenangestellten, der einer weiblichen Person unserer kleinen Naturfreundgruppe Unheimlichkeit vermittelte, lesen Sie demnächst in »Bewohner rechtselbischer Wälder« in drei Bänden... Fotos demnächst sicher hier, oder im benachbarten Fotoblog.


Was bleibt unterm Strich? Eigentlich Ernüchterung, die Erinnerung an drei Stunden Hunger und Durst und schlußendlich eine Roulade inkl. Zubehör im Einkaufszentrum Weißig für 5,20 Euro. Merkt euch das: So lange wir noch Geld für Sprit haben, werden wir es auch nicht in mieße Verpflegung investieren! ;o)

So und nun genug gemeckert, ich wünsche euch allen zusammen einen steilen Start ins neue Jahr! Cheerio!!!