Anstelle des üblichen Kitsches zur Weihnachtszeit widmen wir uns heute mal einem gepflegten Film zum Thema. Im Original hört er auf den Namen »Silent Night, Deadly Night« und zog mehrere Nachfolger, teilweise Direct-to-DVD nach sich. Gedreht wurde das Ganze 1984, schließlich sind wir hier nicht nur in einem der beliebtesten Weihnachtsblogs Deutschlands, sondern auch dem Zeugnis der Zeit verpflichtet (hüstel).
Wir lernen den Killer in seiner Kindheit und damit sehr persönlich kennen, ein gravierender Unterschied zu zig anderen Slashern. Er entkommt nur knapp einem durchgeknallten Killer, der im Kostüm des Santa Claus seine Eltern massakriert, muss aber alles mit ansehen und ist dementsprechend traumatisiert. Seine Kindheit verbringt er darauf hin in einem christlichen Waisenhaus. Dort wird ihm aber nicht im Sinne der moderenen Psychotherapie geholfen, vielmehr setzt es Schläge, nur eine einzelne Nonne bemüht sich um ihn, kommt jedoch nicht gegen den garstigen Sadismus der Oberin an. Jedes Jahr, wenn es weihnachtlich wird, entwickelt der Junge seltsame Züge. Als er achtzehn Jahre alt ist, triggert ihn sein Trauma dermaßen heftig; er greift zur Axt... im Kostüm des Weihnachtsmannes.
Aaaalso... fangen wir mal mit dem Positiven an: Die Story ist schlüssig, selten bekam ein Killer im Slashergenre so ein tiefes Psychogramm spendiert, man könnte, wenn man nicht zu viel Glühzeugs konsumiert hat, glatt Empathie ausschütten. So macht alles mehr Sinn, von diesem Ansatz hätte sich manch spätere Produktion mal eine Scheibe abschneiden können. Außerdem sind die Kills, so wie es damals üblich war, nett erdacht, sowie visuell gut in Szene gesetzt.
Nicht so prall sind das stumpfe Schauspiel, die Synchronisation samt der Dialoge, sowie die absolut unter dem Schnee vergrabenen Soundeffekte, sowie der Soundtrack. Andererseits: Vielleicht was das in der ersten Hälfte der 1980er Jahre einfach so?
Wie auch immer, allen, die morgen etwas Zeit zwischen Schwiegermutter und Bescherung stilvoll überbrücken wollen, sei dieses Zeitzeugnis z. B. via YouTube ans Herz gelegt!
Abseits des Films: Allen LeserInnen dieses Blogs wünsche ich ein paar geruhsame Tage, bleibt gesund, nutzt die verordnete Ruhe für Filme, Musik und Friedhöfe. ;o) Alles wird gut... wurde es immer...
Perchta »Åtem« (»Ufång«, 2020)
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23.12.2020
Stille Nacht, Horror Nacht
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24.12.2019
Ho Ho
So, keine so lange Ansprache, dafür sind andere zuständig... ;o) Frohes Fest allerseits!
Eläkeäiset »Rattoisa humppa« (»Humppakalmisto«, 2013)
Eläkeäiset »Rattoisa humppa« (»Humppakalmisto«, 2013)
23.12.2019
Krampus - The Christmas Devil
Der Krampus ist eine Sagengestalt, die vor allem im südlichen deutschen Sprachraum den heiligen Nikolaus (also quasi den Weihnachtsmann) begleitet. Während der gute Mann mit dem weißen Bart für das Austeilen von X-Boxen zuständig ist, kümmert sich der Krampus eher um die unartigen Kinder.
Vorliegender Film ist nicht mit dem Kinostreifen von 2015 verwandt oder verschwägert. Dieser hier wurde 2013 produziert.
Der kleine Jeremy wurde einst entführt und in einem Sack in einem eisigen Tümpel versenkt. Aus diesem konnte er sich befreien und überlebte. Heute ist Jeremy Polizist und besessen davon, Fälle mit entführten Kindern aufzuklären. Mittlerweile erahnt er ein gewisses Muster hinter den Taten und erkennt schließlich auch seinen eigenen Entführer wieder... den Krampus! Denn der kleine Jeremy war nicht immer so ein artiger Junge...
Was soll man dazu sagen? Natürlich ist das nicht gerade eine A-Produktion, und Ideen, sowie Teile der Kulisse, sowie, das Wichtigste- der Krampus selber, sind gut gemacht. Aber ausgerechnet beim Hauptprotagonisten und seinen Mitstreitern hat man wahrscheinlich gespart. Wenn Jeremy mit seinen zwei Gesichtsausdrücken und zu dritt mit seinen Kumpels im Stile einer paramilitärischen Einheit übers verschneite Feld schleicht, dann solidarisiert man sich schon mit dem Krampus und wünscht dem Film ein schnelles Ende. Kurzum: Kann man laufen lassen, um die Zeit bis zur Bescherung zu überbrücken, man muss ja nicht die ganze Zeit zusehen... ;o)
Këkht Aräkh »Elegy For The Memory Of Me« (»Night & Love«, 2019)
Vorliegender Film ist nicht mit dem Kinostreifen von 2015 verwandt oder verschwägert. Dieser hier wurde 2013 produziert.
Der kleine Jeremy wurde einst entführt und in einem Sack in einem eisigen Tümpel versenkt. Aus diesem konnte er sich befreien und überlebte. Heute ist Jeremy Polizist und besessen davon, Fälle mit entführten Kindern aufzuklären. Mittlerweile erahnt er ein gewisses Muster hinter den Taten und erkennt schließlich auch seinen eigenen Entführer wieder... den Krampus! Denn der kleine Jeremy war nicht immer so ein artiger Junge...
Was soll man dazu sagen? Natürlich ist das nicht gerade eine A-Produktion, und Ideen, sowie Teile der Kulisse, sowie, das Wichtigste- der Krampus selber, sind gut gemacht. Aber ausgerechnet beim Hauptprotagonisten und seinen Mitstreitern hat man wahrscheinlich gespart. Wenn Jeremy mit seinen zwei Gesichtsausdrücken und zu dritt mit seinen Kumpels im Stile einer paramilitärischen Einheit übers verschneite Feld schleicht, dann solidarisiert man sich schon mit dem Krampus und wünscht dem Film ein schnelles Ende. Kurzum: Kann man laufen lassen, um die Zeit bis zur Bescherung zu überbrücken, man muss ja nicht die ganze Zeit zusehen... ;o)
Këkht Aräkh »Elegy For The Memory Of Me« (»Night & Love«, 2019)
24.12.2018
Ho Ho
So, isses mal wieder so weit, Friede, Freude, Pfefferkuchen... In diesem Sinne: allen ein frohes Fest & ein paar ruhige Tage. Und nicht vergessen: nur so viel essen, wie mit aller Gewalt reinpasst und möglichst drei Tage gar nicht bewegen - denn das ist der wahre Sinn des Weihnachtsfestes! ;o)
M. A. Numminen »Stille Nacht« (»Singt wüste wilde Weihnachtslieder«, 2003)
05.12.2018
Krampus
Heute, passend zur Jahreszeit (guckt man mal aus dem Fenster, sieht man außer Schnee, ein paar glücklichen Rehen, die lustig geschmückt Pfefferkuchen in sich hinein stopfen, eigentlich nichts anderes) ein bisschen weihnachtlicher Grusel. Die Rede ist von »Krampus«, einer US-Produktuion aus dem Jahr 2015.
Der Krampus ist in den (alpinen) Regionen, wo der heilige Nikolaus verehrt wird, das finstere Gegenstück zu diesem. Das heißt, den artigen Kindern bringt der Nikolaus eine neues Smartphone, die Unartigen bekommen Ärger mit dem Krampus. Da dieser auch noch vorchristliche Ursprünge hat (so was von Black Metal, der Typ!), eignet er sich also bestens, um in filmischer Form geehrt zu werden.
Eine amerikanische Familie trifft zusammen um das Weihnachtsfest gemeinsam zu feiern. Eigentlich alles schön so weit, bis es zu ersten Streitereien kommt. Wenn es schon schief geht, dann richtig - es fällt auch noch der Strom aus. Oma hat den richtigen Riecher, es geht nicht alles mit rechten Dingen zu, der Krampus beginnt die Reihen zu tyrannisieren und zu lichten. Vielleicht kann ihr Enkel ja was ausrichten...
Also, gerade jetzt zur Adventszeit, aber auch generell, kann man diesen Film nur empfehlen. Der Star des Ganzen, der Krampus, ist finster in Szene gesetzt, aber auch der komplette Rest kann sich sehen lassen. Die Handlung hat, nachdem man sich anfangs noch mit etwas Konsumkritik befasst, spätestens nach Erscheinen des Gehörnten ordentlich Tempo, allerhand Effekte und gute Einfälle parat. Dabei ist sie, gerade gen Ende, recht fies, was der Düsternis des Themas nur zuträglich ist. Schön, schön. Gut zu wissen, wenn man das ganze Jahr nur lieb war... ;o)
Nachtmystium »Silver Lanterns« (»Resilient«, 2018)
Der Krampus ist in den (alpinen) Regionen, wo der heilige Nikolaus verehrt wird, das finstere Gegenstück zu diesem. Das heißt, den artigen Kindern bringt der Nikolaus eine neues Smartphone, die Unartigen bekommen Ärger mit dem Krampus. Da dieser auch noch vorchristliche Ursprünge hat (so was von Black Metal, der Typ!), eignet er sich also bestens, um in filmischer Form geehrt zu werden.
Eine amerikanische Familie trifft zusammen um das Weihnachtsfest gemeinsam zu feiern. Eigentlich alles schön so weit, bis es zu ersten Streitereien kommt. Wenn es schon schief geht, dann richtig - es fällt auch noch der Strom aus. Oma hat den richtigen Riecher, es geht nicht alles mit rechten Dingen zu, der Krampus beginnt die Reihen zu tyrannisieren und zu lichten. Vielleicht kann ihr Enkel ja was ausrichten...
Also, gerade jetzt zur Adventszeit, aber auch generell, kann man diesen Film nur empfehlen. Der Star des Ganzen, der Krampus, ist finster in Szene gesetzt, aber auch der komplette Rest kann sich sehen lassen. Die Handlung hat, nachdem man sich anfangs noch mit etwas Konsumkritik befasst, spätestens nach Erscheinen des Gehörnten ordentlich Tempo, allerhand Effekte und gute Einfälle parat. Dabei ist sie, gerade gen Ende, recht fies, was der Düsternis des Themas nur zuträglich ist. Schön, schön. Gut zu wissen, wenn man das ganze Jahr nur lieb war... ;o)
Nachtmystium »Silver Lanterns« (»Resilient«, 2018)
24.12.2017
Tröröö! Frohes Fest!
So, liebe Kinderlein, heute wollen wir uns mal die Haare kämmen und uns auch sonst ein bisschen benehmen, der Weihnachtsmann kommt! Frohes Fest und auch sonst einen schönen Tag allerseits!
Und wie immer um diese Zeit zünden wir ein fünftes Lichtlein für Lemmy an, der heute noch älter geworden wäre... ;o)
Lemmy Kilmister »Run Rudolph Run« (2008)
Und wie immer um diese Zeit zünden wir ein fünftes Lichtlein für Lemmy an, der heute noch älter geworden wäre... ;o)
Lemmy Kilmister »Run Rudolph Run« (2008)
24.12.2016
Weihnachtsgruß
Heute vor 71 erblickte Lemmy das Licht der Welt. Und Weihnachten is auch noch... Erhebet den Kelch & stille Nacht! ;o)
Motörhead »When The Sky Comes Looking For You«(»Bad Magic«, 2016)
Motörhead »When The Sky Comes Looking For You«(»Bad Magic«, 2016)
24.12.2015
Ho ho ho und so...
So, hätten wir es bis hierhin also geschafft: Weihnachten! Wenn auch mit Temperaturen wie in der Sahara, aber man kann nicht alles haben...
Außerdem wird Lemmy heute 70, dazu herzlichsten Glückwunsch! In diesem Sinne: doppelt Prost! ...und Weihnachtsmusik!!! ;o)
Motörhead »When The Sky Comes Looking For You« (»Bad Magic«, 2015)
Außerdem wird Lemmy heute 70, dazu herzlichsten Glückwunsch! In diesem Sinne: doppelt Prost! ...und Weihnachtsmusik!!! ;o)
Motörhead »When The Sky Comes Looking For You« (»Bad Magic«, 2015)
06.12.2015
Angry X-Mas
Um nicht gänzlich unvorweihnachtlich zu bleiben (obwohl man sich dies angesichts der Dauerbschallung mit saisonal-musikalischen Ergüssen penetranter Barden aus den Achtzigern und Neunzigern manchmal wünschen mag), präsentiere ich heute meinen Adventskalender. Habe ich beschenkt bekommen & freue mich drüber! So, jetzt aber Weihnachtsstimmung, everybody! ;o) Laaaast Christmaaas.... brrrr.... ;o)
Distemper »Only You´re Reality« (»Podumai Kto Tvoi Drusja«, 2006)
[Distemper »Ты настоящий лишь внутри« (»Подумай, кто твои друзья«, 2006)
24.12.2014
ho ho ho
Da fiel mir gerade auf, dass wir dieses Jahr recht wenig weihnachtliches an dieser Stelle hatten... Dann immerhin heute:
Frohes Fest alle zsamm! ;o)
Year Of The Goat »The Key And The Gate« (»The Key And The Gate«, 2014)
24.12.2013
ho ho ho
Wer jetzt schon die Nase von all der weihnachtlichen Duselei hat und trotzdem noch einen Grund zum Feiern braucht: Wie jedes Jahr um diese Zeit hat Lemmy (saisonal passendes Zitat des Barden: »Eine Jungfrau wird von einem Geist geschwängert? Come on! Piss off!«) Geburtstag. Darauf ein HoHo! ;o)
Frohes Fest! // Merry X-Mas! // ¡Feliz Navidad! // Veselé Vánoce! // Boas Festas! // Joyeux Noël! // С Рождеством! // God Jul! // Wesołych Świąt! // Giáng sinh vui vẻ! ;o)
In diesem Sinne: erholsame Tage allerseits, lasst es krachen! ;o)
Motörhead »Rock Out« (»Motörizer«, 2008)
Frohes Fest! // Merry X-Mas! // ¡Feliz Navidad! // Veselé Vánoce! // Boas Festas! // Joyeux Noël! // С Рождеством! // God Jul! // Wesołych Świąt! // Giáng sinh vui vẻ! ;o)
In diesem Sinne: erholsame Tage allerseits, lasst es krachen! ;o)
Motörhead »Rock Out« (»Motörizer«, 2008)
23.12.2013
22.10.2013
R.I.P., Bad Religion!
Dieser Tage (genauer am 25. Oktober) erscheint ein Album mit dem kreativen Titel »Christmas Songs«. So weit, so normal, das Weihnachtsgeschäft ist längst in vollem Gange und irgend eine Plattenfirma veröffentlicht sicher jedes Jahr ein Dutzend »Christmas Songs« von irgend jemandem. Diesmal allerdings schmeckt der Punsch dann doch bitter, denn niemand geringeres als die Herren von Bad Religion, die ja sonst eher für sozialkritische Inhalte und antikapitalistische Äußerungen stehen, versuchen sich diesmal ein Paar Rosinen aus dem Stollen zu popeln.
Anfangs denkt man vielleicht, die bissige Ironie hinter der Veröffentlichung nicht verstanden zu haben, die Songauswahl aus ausgelutschtesten Amikaufhausklassikern lässt dann wirklich kaum noch Zweifel aufkommen, dass die Altpunks eben nur noch alt sind, oder meinetwegen satt und dämlich. In diesem Falle muss man sich den Mist noch nicht mal anhören, wenn man die Titel nur liest, weiß man schon, wie es klingt. Da ist Selbersingen deutlich preiswerter. Wie auch immer. Was in anderen Musikstilen zu funktionieren scheint, nämlich ihn Würde zu altern (man höre z. B. mal in die neue Motörhead-Scheibe hinein), scheint bei Punkrockern Ü50 regelmäßig in die zerschlissene Hose zu gehen.
Nun ausgerechnet Bad Religion. Leg ich noch mal meine »Against The Grain«-Scheiblette in den Player, dann fliegt das Logo aus dem Blog und die Band aus dem Herzen. Christmas am Arsch, ihr Säcke! ;o)
Paprika Korps »Don´t Trust« (»Telewizor«, 2006)
Anfangs denkt man vielleicht, die bissige Ironie hinter der Veröffentlichung nicht verstanden zu haben, die Songauswahl aus ausgelutschtesten Amikaufhausklassikern lässt dann wirklich kaum noch Zweifel aufkommen, dass die Altpunks eben nur noch alt sind, oder meinetwegen satt und dämlich. In diesem Falle muss man sich den Mist noch nicht mal anhören, wenn man die Titel nur liest, weiß man schon, wie es klingt. Da ist Selbersingen deutlich preiswerter. Wie auch immer. Was in anderen Musikstilen zu funktionieren scheint, nämlich ihn Würde zu altern (man höre z. B. mal in die neue Motörhead-Scheibe hinein), scheint bei Punkrockern Ü50 regelmäßig in die zerschlissene Hose zu gehen.
Nun ausgerechnet Bad Religion. Leg ich noch mal meine »Against The Grain«-Scheiblette in den Player, dann fliegt das Logo aus dem Blog und die Band aus dem Herzen. Christmas am Arsch, ihr Säcke! ;o)
Paprika Korps »Don´t Trust« (»Telewizor«, 2006)
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24.12.2012
HoHoHo! Frohes Fest!
Frohes Fest allerseits! Nicht nur das der Chef der CDU vor über 2000 Jahren aus der unbefleckten Maria plumpste, nein, auch vor 67 Jahren tat sich erstaunliches, als in England ein kleiner Lemmy unterm Baum lag!
Darauf einen Asbach Uralt! ;o)
Crucified Barbara »Killed By Death« [Motörhead Cover] (»In Distortion We Trust«, 2005)
PS: Hahaha... ;o)
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23.12.2012
auf der Festung Königstein...
Während es heute unablässig schifft (ordinär ausgedrückt, jedoch genau das trifft es, denn das Wort Regen beinhaltet eine latent romantische Note... und: guckt mal raus!) und morgen zweistellige Plustemperaturen angesagt sind, man also Gummistiefel zu kurzer Hose locker mal tragen kann, krümelte gestern über Teilen der weihnachtlich geschmückten Heimat noch Schnee. Was schöner aussah...
![]() |
| schnuffelig: Festung Königstein im Winter |
Der Weihnachtsmarkt auf der Festung hat einfach mehr Atmosphäre, wenn es schneit. Außerdem konnte ich endlich mal Eierpunsch probieren. Ist mir all die Jahre entgangen, was für eine Schande! Mit Sahne und Zimt eine wahre Göttergabe und ab sofort auf jeden Fall fester Bestandteil des Speiseplans.
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| Eierpunsch mit Sahne und Zimt, yeah! |
So, Kinners, ich wünsch euch hiermit nen angenehmen Festtagsablauf, lasst es euch schmecken und benehmt euch, ich versuch´s ja auch... Bis neulich! ;o)
![]() |
| Lebkuchenmann mit drei Armen, ein Brüller |
Rock & Roll! ;o)
Vanderbuyst »In Dutch« (»Flying Dutchmen«, 2012)
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25.12.2011
Mykey, Jopie, Amaretto
Mykey Berlin »Endlich Weihnachten« (2010)
Des einen Amarettorausch, des anderen Leid. Oder so. Jedenfalls verschied gestern völlig unerwartet, in der Blüte seiner Schaffenskraft, Jopie Heesters. Was für eine verkackte Weihnachtsfeier! Virtuelle Halbmastbeflaggung für den ältesten praktizierenden Punkrocker der Niederlande. ;o)
Örmja, das Fest muss weiter gehen! Amarettooooooo!!!
Buck Satan & The 666 Shooters »Down The Drain« (»Bikers Welcome! Ladies Drink Free«, 2011)
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24.12.2011
mit 666 Jahren
Nun isses also soweit: Während sich die Republik nach Wochen des Ellbogeneinsatzes nahe am Nervernzusammenbruch darauf vorbereitete, drei Tage lang nichts zu tun als zu fressen und zu saufen, wird Lemmy heute 66! Reife Leistung, wenn man mal bedenkt, auf welch klägliche Lebensdauer es der heute gefeierte Erlöser selbst brachte... ;o)Was auch immer heute gefeiert wird, Hauptsache ist, wie immer, dass überhaupt gefeiert wird! Und dabei wünscht der Channel666 maximale Erfolge!!!
Motörhead »Killed By Death« (»No Remorse«, 1984)
Passend zum Fest... etwas feierliches zum Schluß! Engtanzrunde!!! ;o)
Buck Satan & The 666 Shooters »Take Me Away« (»Bikers Welcome! Ladies Drink Free«, 2011)
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17.11.2011
Nightwish // Imaginaerum
Nun, das klingt ja spannend. Nightwish wollen 2012 einen Film samt Album (welches wohl schon am 2. Dezember diesen Jahres das blinkende Licht des Weihnachtsverkaufstrubels erblickt) auf die Menschheit loslassen. Das ganze nennt sich »Imaginaerum«. Vorliegender, ähem, Trailer (oder neudeutsch, bääh, Snippet) klingt irgendwie rammsteinig, aber man muss das wohl in Gänze hören...
Viel besser tönt da schon die neue Single »Storytime«, das Video ist auch äußerst sehenswert! Ist auch erst ne Woche alt, riecht noch ganz frisch...
Nightwish »Storytime« (»Imaginaerum«, 2011)
Jack Sparrow kann einpacken! ;o)
Viel besser tönt da schon die neue Single »Storytime«, das Video ist auch äußerst sehenswert! Ist auch erst ne Woche alt, riecht noch ganz frisch...
Nightwish »Storytime« (»Imaginaerum«, 2011)
Jack Sparrow kann einpacken! ;o)
10.11.2011
Oh Fichtenbaum...!
Hoffentlich wirds kälter, hoffentlich wirds kälter, hoffentlich...
Weil, so geht es zumindest mir, ohne eine gewisse Kälte vor der Tür keine Weihnachtsstimmung. Hätte ja auch noch ein paar Wochen Zeit. Könnte man denken. Doch die Weihnachtsmärkte (der Striezelmarkt zu Dresden öffnet bereits in 14 Tagen seine Pforten) werden deutschlandweit schon aufgebaut, die frischgeschlagenen Fichten dort hin gezerrt und mit allerlei Funzligem behangen.
Der scharfe Blick durch beliebige Gänge unserer weitverbreiteten Discounter verrät außerdem, Weihnachten, Advent & Co. ausschließlich auf den Dezember zu reduzieren, ist nicht mehr zeitgemäß, eher so was von Neunziger. Wer jetzt nicht augenblicklich mitzieht, gerät ins Hintertreffen, darf sich dann am 24. Dezember gar nicht zu wundern, wenn anstelle der Roland Kaiser Fanbettwäsche die Rute unter dem Baum liegt.
In diesem Sinne, muss weg: Geschenke kaufen, Glühzeug trinken. Jingle bells!
Bad Religion »Silent Night« (»So This Is Christmas« Compilation, 1994)
Weil, so geht es zumindest mir, ohne eine gewisse Kälte vor der Tür keine Weihnachtsstimmung. Hätte ja auch noch ein paar Wochen Zeit. Könnte man denken. Doch die Weihnachtsmärkte (der Striezelmarkt zu Dresden öffnet bereits in 14 Tagen seine Pforten) werden deutschlandweit schon aufgebaut, die frischgeschlagenen Fichten dort hin gezerrt und mit allerlei Funzligem behangen.Der scharfe Blick durch beliebige Gänge unserer weitverbreiteten Discounter verrät außerdem, Weihnachten, Advent & Co. ausschließlich auf den Dezember zu reduzieren, ist nicht mehr zeitgemäß, eher so was von Neunziger. Wer jetzt nicht augenblicklich mitzieht, gerät ins Hintertreffen, darf sich dann am 24. Dezember gar nicht zu wundern, wenn anstelle der Roland Kaiser Fanbettwäsche die Rute unter dem Baum liegt.
In diesem Sinne, muss weg: Geschenke kaufen, Glühzeug trinken. Jingle bells!
Bad Religion »Silent Night« (»So This Is Christmas« Compilation, 1994)
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08.08.2011
Rebel Unyell
Da sich der Kollege Paradroid gerade über einen gealterten (luftgetrocknet oder geräuchert?) Billy Idol erschrak, welcher in unserer frühen Jugend schon ne extrem coole Socke war, und dieser neuerdings sogar Weihnachtsplatten veröffentlicht, sollten wir hier mal nen alten Billy einfügen. Da isser... war übrigens die Titelmelodie des »21 Jump Street«-Spin-Off »Booker«. Seinerzeit...
Billy Idol »Hot In The City« (»Billy Idol«, 1982)
Wie sagt man so schön, wenn es wieder mal einer geschafft hat: wir wollen ihn ja so in Erinnerung behalten, wie wir ihn am liebsten hatten, hehe...
Was ich mich dabei frage: war Frank Schöbel am Ende ein ähnlich verschärfter Typ, bevor er »Weihnachten in Familie« veröffentlichte? Wir werden es wohl nie erfahren...
Billy Idol »White Christmas« (»Happy Holidays«, 2oo6)
Was macht Richard Grieco heute eigentlich? So, nun aber, schönes Restwochenende zusammen! ;o)
Etwas später, ich hab noch mal nach Mr. Grieco geguckt. Laut Wikipedia lebt er wohl allein in einem Haus in Los Angeles, hat hier und da mal ein paar Filme gedreht. Unter anderem erscheinen Titel, wie z. B. »Sexual Predator: Fesseln der Lust«, da scheint das Geschäft ja gut zu gehen. Irgendwann zwischendurch hab ich ihn auch mal in einem Backwoodhorrorfilm gesehen, dessen Name mir gerade nicht mehr einfällt. Da war er kurz nach dem Vorspann der erste, der dran glauben musste. Schöne Grüße von hier! :o)
Billy Idol »Hot In The City« (»Billy Idol«, 1982)
Wie sagt man so schön, wenn es wieder mal einer geschafft hat: wir wollen ihn ja so in Erinnerung behalten, wie wir ihn am liebsten hatten, hehe...
Was ich mich dabei frage: war Frank Schöbel am Ende ein ähnlich verschärfter Typ, bevor er »Weihnachten in Familie« veröffentlichte? Wir werden es wohl nie erfahren...
Billy Idol »White Christmas« (»Happy Holidays«, 2oo6)
Was macht Richard Grieco heute eigentlich? So, nun aber, schönes Restwochenende zusammen! ;o)
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Etwas später, ich hab noch mal nach Mr. Grieco geguckt. Laut Wikipedia lebt er wohl allein in einem Haus in Los Angeles, hat hier und da mal ein paar Filme gedreht. Unter anderem erscheinen Titel, wie z. B. »Sexual Predator: Fesseln der Lust«, da scheint das Geschäft ja gut zu gehen. Irgendwann zwischendurch hab ich ihn auch mal in einem Backwoodhorrorfilm gesehen, dessen Name mir gerade nicht mehr einfällt. Da war er kurz nach dem Vorspann der erste, der dran glauben musste. Schöne Grüße von hier! :o)
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