Nutella nachts ist ein Laster. Rauchen, Eierlikör oder auf der Autobahn mit 90 km/h auf der Mittelspur langeiern auch. So hat jeder eine schlechte Angewohnheit. Genau als solche fühlt es sich mittlerweile manchmal an alljährlich dem Eurovision Song Contest zu folgen, aber so schnell legt man das dann auch nicht ab. Gestern also das erste Halbfinale, und wie das so ist mit den Gewohnheiten - an dieser Stelle noch ein paar Kleckse dazu.
Wenn von achtzehn Startern zehn ins Finale sollen, kann dies bei der Gesamtqualität des gestrigen Abends schon eine echte Herausforderung darstellen. Es blieb so gut wie nichts hängen und bei manchen Liedern bzw. deren Darbietungen fragt man sich wirklich, was in den jeweiligen Ländern noch zur Auswahl stand. Nein, man möchte es lieber gar nicht wissen...
Um nicht zu viel Zeit mit unnötiger Tiefenanalyse und damit verbundenem Gemecker zu verschwenden, hier die drei persönlichen Favoriten (in kleiner Runde alle abgenickt und tatsächlich auch ins Finale eingezogen) in egaler Reihenfolge...
Douwe Bob »Slow Down« (Niederlande)
Zoë »Loin d'ici« (Österreich)
Freddy »Pioneer« (Ungarn)
Das war es dann auch schon an der Highlightfront. Hoffen wir mal auf Linderung am Donnerstag, wenn es in die zweite Runde geht. Bisschen Zeter doch noch: Kann mal bitte jemand Peter Urban nachhause bringen? Der Maestro sorgte einst mit hier und da bissigen Kommentaren für Schmunzler, mittlerweile nervt sein Geplapper (der Volksmund nennt das wohl Altersbosheit) nur noch. Junge, du sollst die Leute unterhalten und nicht alles nach- und vor allem nicht vorher bewerten! So, weiterschlafen... ;o)
Abschließend fiel mir gestern, aber auch weil nichts anderes im Köpfchen zu sein scheint noch folgende Assoziation zum diesjährigen Motto »Come Together« und Gastgeberland Schweden ein...
Ghost »Monstance Clock« (»Infestissumam«, 2013)
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11.05.2016
ESC 2016, Halbfinale 1
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11.05.2014
ESC 2014: nur echt mit Gesichtspullover
Nun sind die Messen gelesen, der diesjährige Eurovision Song Contest hat ein Siegerlied, zum Vortrag gebracht durch Conchita Wurst aus Österreich (Österreich, Sie wissen schon, das sympathische Land in den Alpen, welches diesen Titel zum letzten mal 1966 durch »Merci, Chérie« von Udo Jürgens errang). »Rise Like A Phoenix« brachte den Sieg. Herzlichen Glückwunsch! ;o)
Conchita Wurst »Rise Like A Phoenix« (»The Wiener Takes It All«, 2014)
Und sonst? Ja, Peter Urban hatte natürlich keine neuen Texte, warum auch, macht ja Mühe und wir wollten ja heute nicht schwitzen... Die Niederlande landen auf dem zweiten Platz, nicht schlecht. Und, das wollte ich letztens schon erwähnen, die Idee, die Teilnehmer ihre Landesflaggen, mithilfe was auch immer zur Hand war, darzustellen zu lassen, war sehr schön, das hatte was unterhaltsames.
Elaiza »Is It Right« (»Gallery«, 2014)
Und während sich unsere Nachbarn die Punkte in alle Himmelsrichtungen zuschnippsten (wobei der 12er ein ums andere Mal bei den Ösis landete), gingen Elaiza aus Berlin ganz schön baden. So mies, wie die 39 Punkte, welche am Ende des Abends nicht mehr als einen 18. Platz (und das hinter Großbritannien, die ja bekanntlich beim ESC die Unterkante des guten Geschmacks darstellen) einbrachten, war die Nummer dann auch wieder nicht, aber was will man machen. Vielleicht sollten die Verantwortlichen doch noch mal ihre Einstellung zur Qualität des deutschen Vorentscheids überdenken. Aber nein, das werden sie nicht tun... wofür Elaiza am Ende auch nichts können, also Schwamm drüber.
Und nun genießen wir noch das Restwochenende und ruhen uns ein wenig aus, denn nach dem ESC ist vor dem ESC... ;o)
Stygg Sylt »Rock Turns To Water (2011 Mix)« (»Emelia EP«, 2011)
Conchita Wurst »Rise Like A Phoenix« (»The Wiener Takes It All«, 2014)
Und sonst? Ja, Peter Urban hatte natürlich keine neuen Texte, warum auch, macht ja Mühe und wir wollten ja heute nicht schwitzen... Die Niederlande landen auf dem zweiten Platz, nicht schlecht. Und, das wollte ich letztens schon erwähnen, die Idee, die Teilnehmer ihre Landesflaggen, mithilfe was auch immer zur Hand war, darzustellen zu lassen, war sehr schön, das hatte was unterhaltsames.
Elaiza »Is It Right« (»Gallery«, 2014)
Und während sich unsere Nachbarn die Punkte in alle Himmelsrichtungen zuschnippsten (wobei der 12er ein ums andere Mal bei den Ösis landete), gingen Elaiza aus Berlin ganz schön baden. So mies, wie die 39 Punkte, welche am Ende des Abends nicht mehr als einen 18. Platz (und das hinter Großbritannien, die ja bekanntlich beim ESC die Unterkante des guten Geschmacks darstellen) einbrachten, war die Nummer dann auch wieder nicht, aber was will man machen. Vielleicht sollten die Verantwortlichen doch noch mal ihre Einstellung zur Qualität des deutschen Vorentscheids überdenken. Aber nein, das werden sie nicht tun... wofür Elaiza am Ende auch nichts können, also Schwamm drüber.
Und nun genießen wir noch das Restwochenende und ruhen uns ein wenig aus, denn nach dem ESC ist vor dem ESC... ;o)
Stygg Sylt »Rock Turns To Water (2011 Mix)« (»Emelia EP«, 2011)
24.02.2013
Worte zum Sonntag
Soviel aufregende Dinge allerorten, und das zum Sonntag. Tag des Ausspannens, der Erholung, der Familie, an dem man unbeschwert rodeln, frostgrillen oder sonst was machen könnte. Nur nicht aufregen.
Aber, was bekommt man zu hören? Bio-Ei war nicht Bio-Ei, weil die Bio-Ei-Legehenne viel zu wenig Platz neben der nächsten Bio-Ei-Legehenne hatte und damit zur einfachen Bodenhaltungs-Legehenne und deren Produkt zum normalen Bodenhaltungs-Ei verkam. Hat nur keiner erwähnt. Immerhin wird kaum vergammeltes Pferdefleisch im Ei, wo immer es auch herkam, zu finden sein. Beim Stichwort Gammelfleisch liest oder zappt man weiter und landet direkt beim Papst, bleibt also beim Thema. Der alte Knabe hat heute seine letzte Messe in Rom gelesen. Hunderte, nein Tausende, ach wo, hunderttausende begeisterte Leute auf dem Petersplatz. So was schönes. Hätte er mal rufen sollen: »Come on, party people, say hohooo!«. Das wäre ein Schauspiel gewesen. Aber dafür gibt´s ja Scooter. Genauso panne, aber immerhin nicht so karnevalesk gewandet.
Christoph Waltz hat man für seine Rolle in »Django Unchained« für einen Oscar nominiert. Der wird momentan derart bejubelt - die ruhmreiche Sportgemeinschaft Dynamo hat einen neuen Erfolgstrainer, der ungeliebte Posten des Bupräsi wurde vor geraumer Zeit humorfrei Joachim Gauck aufs trübe Auge gedrückt, von Ralf Minge hört man nichts - kann Waltz am Ende sogar Papst? Ach nein, wir wollten ja keine Ösis mehr in global führenden Positionen (13. Februar!).
Dann noch Wahl in Italien. Europa zittert vor Dottore Berlusconi. Bunga bunga (schreibt man das zweite bunga-B eigentlich klein oder groß?) mitten in der Krise. Obwohl, vielleicht ist ja auch schon wieder Aufschwung, wer weiß das schon. Würde es hier so nicht geben, dass barbusige Frauen gegen die regierenden Schergen oder deren politische Gegner auf die Straße gehen. Einem Brüderle kauft man sowas halt nicht ab. Obwohl Sackgesicht einfach Sackgesicht bleibt.
Wie auch immer, ich wünsche einen schönen Restsonntag, genießen wir lieber die schönen Dinge des Lebens. Prost & amen! ;o)
The Pierces »Love You More« (»Love You More« EP, 2010)
Aber, was bekommt man zu hören? Bio-Ei war nicht Bio-Ei, weil die Bio-Ei-Legehenne viel zu wenig Platz neben der nächsten Bio-Ei-Legehenne hatte und damit zur einfachen Bodenhaltungs-Legehenne und deren Produkt zum normalen Bodenhaltungs-Ei verkam. Hat nur keiner erwähnt. Immerhin wird kaum vergammeltes Pferdefleisch im Ei, wo immer es auch herkam, zu finden sein. Beim Stichwort Gammelfleisch liest oder zappt man weiter und landet direkt beim Papst, bleibt also beim Thema. Der alte Knabe hat heute seine letzte Messe in Rom gelesen. Hunderte, nein Tausende, ach wo, hunderttausende begeisterte Leute auf dem Petersplatz. So was schönes. Hätte er mal rufen sollen: »Come on, party people, say hohooo!«. Das wäre ein Schauspiel gewesen. Aber dafür gibt´s ja Scooter. Genauso panne, aber immerhin nicht so karnevalesk gewandet.
Christoph Waltz hat man für seine Rolle in »Django Unchained« für einen Oscar nominiert. Der wird momentan derart bejubelt - die ruhmreiche Sportgemeinschaft Dynamo hat einen neuen Erfolgstrainer, der ungeliebte Posten des Bupräsi wurde vor geraumer Zeit humorfrei Joachim Gauck aufs trübe Auge gedrückt, von Ralf Minge hört man nichts - kann Waltz am Ende sogar Papst? Ach nein, wir wollten ja keine Ösis mehr in global führenden Positionen (13. Februar!).
Dann noch Wahl in Italien. Europa zittert vor Dottore Berlusconi. Bunga bunga (schreibt man das zweite bunga-B eigentlich klein oder groß?) mitten in der Krise. Obwohl, vielleicht ist ja auch schon wieder Aufschwung, wer weiß das schon. Würde es hier so nicht geben, dass barbusige Frauen gegen die regierenden Schergen oder deren politische Gegner auf die Straße gehen. Einem Brüderle kauft man sowas halt nicht ab. Obwohl Sackgesicht einfach Sackgesicht bleibt.
Wie auch immer, ich wünsche einen schönen Restsonntag, genießen wir lieber die schönen Dinge des Lebens. Prost & amen! ;o)
The Pierces »Love You More« (»Love You More« EP, 2010)
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15.10.2012
bauz!
Ich weiß nich... »Huppt einer irgendwo runter...« ist das Medienereignis des Jahres (und hat nicht mal ein Foto vom heiligen Bimbam gemacht [weil: noch weiter oben isser ja auch nicht, da hat Lance, nee, so dolle hat kann der nicht gedopt haben - Neil hieß der, Armstrong nämlich, schon geguckt... und Sigmund Jähn] - kann die Kirche mangels Beweisen eigentlich einpacken, jetzt...)?
Bin als Kind mal vom Klettergerüst geplumpst (rückwärts)... zählt das auch? N bisschen wenigstens?!
Die spinnen, die Ösis! ;o)
Fenriz´ Red Planet »John Carter, Man On Mars« (»Engangsgrill«, 2008)
Bin als Kind mal vom Klettergerüst geplumpst (rückwärts)... zählt das auch? N bisschen wenigstens?!
Die spinnen, die Ösis! ;o)
Fenriz´ Red Planet »John Carter, Man On Mars« (»Engangsgrill«, 2008)
14.09.2012
Ich will Kühe!
Ne kleine Auswahl an Kuhfotos. Davon hab ich reichlich, nach einem Urlaub in den österreichischen Alpen kein Kunststück. Muuuh! ;o)
Miranda Sex Garden »Tonight« (»Carnival Of Souls«, 2000)
[Kann man nicht nur essen, sehen auch schnieke aus...;o)]
Miranda Sex Garden »Tonight« (»Carnival Of Souls«, 2000)
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Urlaub
22.08.2012
Urlaubspost #6: edelwEISs
Die Überschrift habe ich nur so gewählt, um einerseits folgendes Bild (nennen wir es Idylle mit Getränk) verwursten zu können und weil das Wort Eis darin vorkommt, was einen kunstvollen Schlenker zum eigentlichen Thema bedeutet.
Frug ich mich nach ein paar Tagen, warum es hier in den Alpen an jeder Ecke einen Eisbecher Coupe Dänemark gibt, doch nirgends den gerngegessenen Schwedeneisbecher. Wikipedia weiß ja wirklich alles, doch die Erklärung zum Schwedeneisbecher sorgte für Heiterkeit und ich halte sie für zumindest spektakulär genug, um sie an dieser Stelle zu erwähnen.
Oslo, 1952, olympische Winterspiele: die Mannschaft Schwedens besiegt im Eishockey die der BRD mit 7:3. Der Genosse Walter Ulbricht (selbst Sportskanone), zu diesem Zeitpunkt Staatsratsvorsitzender und Vati von 17 Millionen DDR-Bürgern, ist darüber so entzückt, dass er seine Lieblingseiskreation, Vanilleeis mit Apfelmuß, Eierlikör und Schlagsahne spontan zum Schwedenbecher tauft. Seitdem breitete sich dieser Begriff wohl auf dem Gebiet unserer alten Republik aus und nur da, was widerum den Grund dafür darstellt, dass es ihn in der Alpenrpublik nicht gibt.
Arme Ösis. ;o)
Liaisons Dangereuses »Los niños del parque« (»Los niños del parque«, 1981)
Frug ich mich nach ein paar Tagen, warum es hier in den Alpen an jeder Ecke einen Eisbecher Coupe Dänemark gibt, doch nirgends den gerngegessenen Schwedeneisbecher. Wikipedia weiß ja wirklich alles, doch die Erklärung zum Schwedeneisbecher sorgte für Heiterkeit und ich halte sie für zumindest spektakulär genug, um sie an dieser Stelle zu erwähnen.
Oslo, 1952, olympische Winterspiele: die Mannschaft Schwedens besiegt im Eishockey die der BRD mit 7:3. Der Genosse Walter Ulbricht (selbst Sportskanone), zu diesem Zeitpunkt Staatsratsvorsitzender und Vati von 17 Millionen DDR-Bürgern, ist darüber so entzückt, dass er seine Lieblingseiskreation, Vanilleeis mit Apfelmuß, Eierlikör und Schlagsahne spontan zum Schwedenbecher tauft. Seitdem breitete sich dieser Begriff wohl auf dem Gebiet unserer alten Republik aus und nur da, was widerum den Grund dafür darstellt, dass es ihn in der Alpenrpublik nicht gibt.
Arme Ösis. ;o)
Liaisons Dangereuses »Los niños del parque« (»Los niños del parque«, 1981)
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Walter Ulbricht
21.08.2012
Urlaubspost #5: Murmeltiere
19.08.2012
Urlaubspost #4: Wasser fällt
Gestern die Krimmler Wasserfälle bestaunt, immerhin die höchsten Europas. Mächtig gewaltig (und das Auge gaukelt einem etwas Abkühlung vor, jetzt, wo der Sommer noch mal so richtig zuschlägt)! Davon drei Videoschnipsel.
Pauline En La Playa »Un Monstruo« (»Nada Como El Hogar«, 1999)
13.08.2012
Uralubspost #2: Berge? Ja! Kühe? Auch!
Dank Aufrüstung der Peripherie kann ich heute ein paar bewegte Bilder posten ...
So sehen sie aus: glückliche Kühe. Diese stattlichen Viecher haben doch tatsächlich Angst vor einem kleinen Fotoapparat, wenn man damit auf sie zu geht. Seltsam. ;o)
Außerdem noch ein kleiner Rundumguck durch die Berge. Einfach nur monumental und schön.
Parry Gripp »Ich bin beraubt worden« ;o)
So sehen sie aus: glückliche Kühe. Diese stattlichen Viecher haben doch tatsächlich Angst vor einem kleinen Fotoapparat, wenn man damit auf sie zu geht. Seltsam. ;o)
Außerdem noch ein kleiner Rundumguck durch die Berge. Einfach nur monumental und schön.
Parry Gripp »Ich bin beraubt worden« ;o)
11.08.2012
Urlaubspost #1: angekommen
10.08.2012
Koffer packen...
Morgen geht´s in den Urlaub. Zwei Wochen. Freude! ;o)

Bloodsucking Zombies From Outer Space »Mörder Blues« (»Return Of The Bloodsucking Zombies From Outer Space«, 2010)

Bloodsucking Zombies From Outer Space »Mörder Blues« (»Return Of The Bloodsucking Zombies From Outer Space«, 2010)
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17.07.2012
One Way Trip 3D
Nachdem der Frühling gerade fließend in den Herbst übergehen zu scheint und die Tage ohnehin schon wieder kürzer werden, kann die Videothek des Vertrauens ein wärmendes Dach über dem Kopf bieten. Heute wieder was für Freunde des alpinen Slashers (wir hatten beim Kulturtee unlängst eine Diskussion darüber, aber »One Way Trip 3D« ist, obwohl eine schweizerischösterreichische Koproduktion, frei von Mundartsprechern und ist damit vorbehaltlos zu behandeln, hehe...).
Trälerli, wie der Schweizer sagt ;o)
Die Handlung beginnt genretypisch einfach: ein paar Jugendliche, verstärkt um ein mit dem Motorrad liegengebliebenes Pärchen, fahren ins eigenössische Hinterland um zwischen hehen Bergen und tiefen Wäldern einen Pilz namens Spitzkegeliger Kahlkopf zu finden und sich an ihm zu berauschen. Dazu ein paar Biere, ein amtliches Unwetter (ich vergaß den vorangehenden platten Reifen) und eben Nebenwirkungen der Pilzmahlzeit und schon hat der erste ein gebrochenes Nasenbein. Zur Handlung gesellt sich ein grummeliger Einheimischer (Hutträger, bewaffnet, huaaa!) und eine junge Dame (Tochter?), die nur zur Hälfte ansehnlich ist. Diese wohnen in einem einsamen Gehöft auf einem noch einsameren Berg. Bingo!
Insgesamt gibt es die üblichen Plattheiten, einem der Hauptakteure (der mit dem Bart) wünscht man aufgrund seines pseudoschlauen Gesülzes beizeiten die finale Begegnung mit seinem Henker und besagtes Unwetter reißt wie von Zauberhand mit Betreten des einsamen Gehöfts (genau... das auf dem noch einsameren Berg!) so abrupt ab, wie es erschien (danach auch in den Außenszenen nicht mal mehr Nässe und natürlich auch kein Wind). Aber solche Fettnäpfe gehören wohl zu diesem Genre, wie der Pilz zum Pils. Die 3D-Effekte tauchen nur punktuell auf, sind gut gemeint, hieven das Gesamtkunstwerk aber auf kein höheres Level.
Sabrina Reiter bei »Willkommen Österreich« mit Stermann & Grissemann
Immerhin trifft man in der Rolle der Valerie mit Sabrina Reiter eine alte Bekannte wieder (»In 3 Tagen bist du tot«, Teil 1 und 2). Auch sonst ist der Streifen nett besetzt und bietet insgesamt 85 Minuten solide Slasherunterhaltung in anheimelnder Kulisse mit einem ganz netten Finale.
Zum Abschluss noch der Link zur Film-Homepage (klick) und zum Eintrag in der Filmdatenbank bei Blairwitch.de (klack) und der gut gemeinte Rat, bei der nächsten Pilzjagd hin und wieder den Mobilfunkempfang im Auge zu behalten.
Surplus Stock »Let´s Kill Each Other« (»Let´s Kill Each Other« Single, 1982)
Trälerli, wie der Schweizer sagt ;o)
Die Handlung beginnt genretypisch einfach: ein paar Jugendliche, verstärkt um ein mit dem Motorrad liegengebliebenes Pärchen, fahren ins eigenössische Hinterland um zwischen hehen Bergen und tiefen Wäldern einen Pilz namens Spitzkegeliger Kahlkopf zu finden und sich an ihm zu berauschen. Dazu ein paar Biere, ein amtliches Unwetter (ich vergaß den vorangehenden platten Reifen) und eben Nebenwirkungen der Pilzmahlzeit und schon hat der erste ein gebrochenes Nasenbein. Zur Handlung gesellt sich ein grummeliger Einheimischer (Hutträger, bewaffnet, huaaa!) und eine junge Dame (Tochter?), die nur zur Hälfte ansehnlich ist. Diese wohnen in einem einsamen Gehöft auf einem noch einsameren Berg. Bingo!
Insgesamt gibt es die üblichen Plattheiten, einem der Hauptakteure (der mit dem Bart) wünscht man aufgrund seines pseudoschlauen Gesülzes beizeiten die finale Begegnung mit seinem Henker und besagtes Unwetter reißt wie von Zauberhand mit Betreten des einsamen Gehöfts (genau... das auf dem noch einsameren Berg!) so abrupt ab, wie es erschien (danach auch in den Außenszenen nicht mal mehr Nässe und natürlich auch kein Wind). Aber solche Fettnäpfe gehören wohl zu diesem Genre, wie der Pilz zum Pils. Die 3D-Effekte tauchen nur punktuell auf, sind gut gemeint, hieven das Gesamtkunstwerk aber auf kein höheres Level.
Sabrina Reiter bei »Willkommen Österreich« mit Stermann & Grissemann
Immerhin trifft man in der Rolle der Valerie mit Sabrina Reiter eine alte Bekannte wieder (»In 3 Tagen bist du tot«, Teil 1 und 2). Auch sonst ist der Streifen nett besetzt und bietet insgesamt 85 Minuten solide Slasherunterhaltung in anheimelnder Kulisse mit einem ganz netten Finale.
Zum Abschluss noch der Link zur Film-Homepage (klick) und zum Eintrag in der Filmdatenbank bei Blairwitch.de (klack) und der gut gemeinte Rat, bei der nächsten Pilzjagd hin und wieder den Mobilfunkempfang im Auge zu behalten.
Surplus Stock »Let´s Kill Each Other« (»Let´s Kill Each Other« Single, 1982)
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22.05.2012
ESC Halbfinale #1
Nun isses also schon wieder so weit, heute wird auf irgendeinem Sender (EinsFestival, hüstel) das erste Halbfinale des diesjährigen Eurovision Song Contest ausgestrahlt. Ich für meinen Teil werde noch Pizzazutaten besorgen und ein oder zwei Getränke erstehen, ehe ab ca. 16.47 das große Einsitzen (wichtige Vokabel, habe ich von Fussballexperten gelernt, genauso wichtig wie die stundenlange Nachanalyse ist das Einsitzen...) beginnt. Natürlich nicht... Also Pizza ja, einsitzen nein.
Wenn man sich mal durch das guckt, was das Netz zu den heutigen Kandidaten so preis gibt, könnte man zu dem Schluss kommen, das das erste Halbfinale 2012 kaum eines sein wird, aus welchem Klassiker enstehen.
Persönlicher Favorit für heute: die Eidgenossen Sinplus.
Sinplus »Unbreakable«
Und obwohl ich nun wirklich ne Ader für die Folklore unserer russischen Freunde pflege... Die Omas sind einfach nur panne und teilen für meinen bescheidenen Geschmack hoffentlich die drei letzten Plätze mit Österreich (Trackshittaz... Mundarthiphop unterster Qualität) und Irland (Jedward again, immer noch nicht lustig...). Aber wie immer kommt eh alles anders.
Buranowskije Babuschki [Бурановские Бабушки] »Party For Everybody«
Und nun los... Spinat ernten! ;o)
Wenn man sich mal durch das guckt, was das Netz zu den heutigen Kandidaten so preis gibt, könnte man zu dem Schluss kommen, das das erste Halbfinale 2012 kaum eines sein wird, aus welchem Klassiker enstehen.
Persönlicher Favorit für heute: die Eidgenossen Sinplus.
Sinplus »Unbreakable«
Und obwohl ich nun wirklich ne Ader für die Folklore unserer russischen Freunde pflege... Die Omas sind einfach nur panne und teilen für meinen bescheidenen Geschmack hoffentlich die drei letzten Plätze mit Österreich (Trackshittaz... Mundarthiphop unterster Qualität) und Irland (Jedward again, immer noch nicht lustig...). Aber wie immer kommt eh alles anders.
Buranowskije Babuschki [Бурановские Бабушки] »Party For Everybody«
Und nun los... Spinat ernten! ;o)
25.02.2012
bisschen ESC-Zeug
Hier mal ne Kleinstauswahl an bis jetzt feststehenden Kandidaten für den diesjährigen Eurovision Song Contest. Erster Eindruck: wenig Licht, viel Schatten und das unsägliche Gefühl, die Neunziger wären wieder da... ;o)
Der maltesische Kandidat hört auf den Namen Kurt Calleja. Bei solchen Nummern hat man immer das Gefühl, sie schon hundert mal gehört zu haben, geht mir zumindest so.
Kurt Calleja »This Is The Night«
Norwegen versucht es mit preiswerter Dancemusic. Bei Norwegen hab ich immer anderen Sound im Kopf, aber das ist wohl Geschmackssache...
Trooji »Stay«
Die Türken, die in jüngerer Vergangenheit gerne mal rockig und qualitativ immer recht hochwertig daher kamen, packen diesmal die Folklorekeule aus.
Can Bonomo »Love Me Back«
Irland schickt erneut die Grimes-Zwillinge, ihres Zeichens Frisuren- und Haarlackbanditen, aka Jedward ins Rennen. Klingt so was von beschissen Neunziger, aber ich vermute mehr Punkte, als man denkt...
Jedward »Waterline«
Den absoluten Vogel schießen aber unsere alpenländischen Nachbarn ab. Armes Österreich! Es gibt ja Sachen, die sind so schlecht, dass sie schon wieder gut sind. Die Trackshittaz machen ihrem Namen jedoch alle Ehre und ihr Lied ist so scheisse, dass es einfach scheisse bleibt. (Beim Video gucken unbedingt Augen und Ohren zuhalten!)
Trackshittaz »Woki mit dem Popo«
Na gut, das soll erst mal reichen für den Anfang. So viele Eindrücke wollen erstmal verarbeitet sein. Bis jetzt hat mich noch nichts so richtig vom Sessel gahauen, aber der entscheidende Eindruck ensteht auch erst beim ESC an sich. Wir hatten es schon mal, aber bis jetzt sprachen die Schweizer Sinplus meine seichtpoppige Ader (jahaaa, die hapich!) am meisten an. Also noch mal zum Schluss...
Sinplus »Unbreakable«
Ach so, Deutschland will ja auch die berühmten 12 Punkte... Mittlerweile gibt es auch ein kleines Video...
Roman Lob »Standing Still«
Nun aber gut für heute. Schönes Restwochenende! ;o)
Der maltesische Kandidat hört auf den Namen Kurt Calleja. Bei solchen Nummern hat man immer das Gefühl, sie schon hundert mal gehört zu haben, geht mir zumindest so.
Kurt Calleja »This Is The Night«
Norwegen versucht es mit preiswerter Dancemusic. Bei Norwegen hab ich immer anderen Sound im Kopf, aber das ist wohl Geschmackssache...
Trooji »Stay«
Die Türken, die in jüngerer Vergangenheit gerne mal rockig und qualitativ immer recht hochwertig daher kamen, packen diesmal die Folklorekeule aus.
Can Bonomo »Love Me Back«
Irland schickt erneut die Grimes-Zwillinge, ihres Zeichens Frisuren- und Haarlackbanditen, aka Jedward ins Rennen. Klingt so was von beschissen Neunziger, aber ich vermute mehr Punkte, als man denkt...
Jedward »Waterline«
Den absoluten Vogel schießen aber unsere alpenländischen Nachbarn ab. Armes Österreich! Es gibt ja Sachen, die sind so schlecht, dass sie schon wieder gut sind. Die Trackshittaz machen ihrem Namen jedoch alle Ehre und ihr Lied ist so scheisse, dass es einfach scheisse bleibt. (Beim Video gucken unbedingt Augen und Ohren zuhalten!)
Trackshittaz »Woki mit dem Popo«
Na gut, das soll erst mal reichen für den Anfang. So viele Eindrücke wollen erstmal verarbeitet sein. Bis jetzt hat mich noch nichts so richtig vom Sessel gahauen, aber der entscheidende Eindruck ensteht auch erst beim ESC an sich. Wir hatten es schon mal, aber bis jetzt sprachen die Schweizer Sinplus meine seichtpoppige Ader (jahaaa, die hapich!) am meisten an. Also noch mal zum Schluss...
Sinplus »Unbreakable«
Ach so, Deutschland will ja auch die berühmten 12 Punkte... Mittlerweile gibt es auch ein kleines Video...
Roman Lob »Standing Still«
Nun aber gut für heute. Schönes Restwochenende! ;o)
16.05.2011
Aloha!
Gruß aus Bregenz! Hier spricht man seltsam und sichert die LAN-Kabel in Hotelzimmern mit einem Holzklotz (Foto später). Sachen gibt´s. Gleich wird der leichte Turnschuh geschnürt und geguckt, was hier sonst noch los ist. Sitzte übrigens vor einem Fremdlaptop, meine, schon öfter erwähnte, olle Rinde will momentan gar nicht mehr hochfahren. Verrat ist das!
Also dann, wenn es was sehens- oder hörenswertes gibt, einen Edeka etwa oder so was in der Preisklasse, dann erfahren Sie es demnächst hier! ;o)
Also dann, wenn es was sehens- oder hörenswertes gibt, einen Edeka etwa oder so was in der Preisklasse, dann erfahren Sie es demnächst hier! ;o)
15.08.2010
In 3 Tagen bist du tot 2
Vorab sollte man sich von der Vorstellung verabschieden, jedes Wort beim ersten hören zu verstehen, weil, wie auch schon bei Teil 1, der alpenländischen Mundart freie Fahrt gewährt wird. Das reicht manchem sicher, um den Film gar nicht erst anzuschauen. Hat man sich aber erstmal dran gewöhnt, sorgt dieser Umstand sogar für eine gewisse Atmosphäre. Was das Stichwort wäre, denn neben der gelungenen Besetzung (unkaputtbar: Sabrina Reiter als Nina) ist vor allem die dichte, teils ruhige, teils morbide Atmosphäre die größte Stärke des Films. Natürlich erfreuen auch die Außenaufnahmen das Auge des Hobbyalpinisten, hehe.Zur Handlung: Nina wollte eigentlich die Ereignisse aus Teil 1 vergessen. Trotzdem reist sie wild entschlossen von Wien ins verschneite Tirol, um ihre alte Freundin Mona zu suchen, nachdem diese am Telefon ein ominöses Nina, hilf mir schnell! hinterließ. Dort führt die Spur zu einem noch viel verschneiteren Gasthof, der von Monas Verwandtschaft geführt wird. Und was wissen wir als Kenner solcher Filme und Freunde der gelegentlichen Wanderung ins sächsische Hinterland über Leute, die an solchen Orten leben? Geeeenau...
Zum Glück folgt ihr der liebe Polizist, der sich umgehend auf die Socken macht, als Ninas Mutter deren verschwinden bemerkt und es ihm mitteilt.
Sicher hat der Film die ein oder andere unlogische Stelle. So geht die Hauptakteurin ein paar mal völlig unerschrocken in anderer Leute Häuser, als wäre das das normalste der Welt. Und Überlebensregeln wie Wenn du schon einen Schlüsselbund hast und damit ein Schloß aufbekommst, schmeiß das Schloß möglichst weit weg und nimmt den Schlüssel mit (er hat dir schon mal das Leben gerettet!) werden sträflichst missachtet aber nicht weiter bestraft, wennse wissen, was ich meine.
Insgesamt hat sich die Fortsetzung deutlich vom Slasher wegbewegt, ist eher Psycho Thriller, als Horrorfilm. Nur in den entscheidenden Szenen wird mit Ekligkeiten nicht gegeizt. Wie auch immer, insgesamt eine gewaltige Steigerung gegenüber dem keineswegs schlechten ersten Teils und ein Schmankerl, was Atmosphäre und Bilder, sowie Gesamtästhetik angeht.
Der Trailer:
Hier der Videoclip zum Titelstück namens »Crackin´ Up«...
When The Music´s Over »Crackin´ Up«
...und noch der Link zur Blairwitch-Datenbank.
ICH WILL EINEN DRITTEN TEIL! LOOOS!!!
reingefruttelt von
Octapolis
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Horrorfilm,
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Sabrina Reiter,
Slasher,
Soundtrack,
Thriller
12.07.2010
In 3 Tagen bist du tot.
Die Handlung ist genretypisch simpel. Ein paar Studenten feiern ihren Abschluss mit einer amtlichen Party. Dort stellen sie fest, dass jeder von ihnen eine SMS mit dem Text In 3 Tagen bist du tot. erhalten hat. Dann verschwindet auch schon der erste...
Unterm Strich sicher kein Riesenhighlight, aber auf jeden Fall sehenswert, aus anfangs genannten Gründen. Der Film hat das gewisse etwas. Es gibt wohl auch noch einen Teil 2 (in dem Hauptakteurin Sabrina Reiter auch wieder auftaucht), was einen Besuch in der Videothek sicher noch mal rechtfertigt.
Link zur Filmdatenbank und abschließend noch der Trailer...
02.05.2010
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