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20.11.2020

Es

Im Jahr 2017, also 27 Jahre nach der Originalverfilmung (Freunde der Clownerie wissen, dass sich Kamerad Pennywise in eben diesem Interwall blicken lässt), kam dieses Remake der filmischen Umsetzung der Romanvorlage aus der Feder Stephen Kings in die Lichtspielhäuser dieser Welt. Weil wir das an dieser Stelle jedes Mal auf dem Teller haben, der Originaltitel lautete in diesem Falle schlicht »It« - geht doch!

Sollte es noch Menschen geben, die mit der Materie nicht vertraut sein sollten, hier ein kurzer Abriss der Handlung... Oktober 1988, ein kleiner Junge spielt mit einem Papierboot, welches in einer Schleuse verschwindet. Glück im Unglück: Das Spielzeug wird von einem, in der Kanalisation hausenden Clown, gefangen. Als der Kleine sein Boot wiederhaben möchte, Unglück im Glück, beißt ihm der Vater aller Horrorclowns erst den Arm ab, nimmt ihn anschließend komplett mit in die Tiefe. Sein Bruder und dessen Kumpels, die Loser-Clique des Ortes, werden ebenfalls von Pennywise, so heißt der schräge Spaßmacher, drangsaliert, er nährt sich von den Ängsten der Kinder, denen somit nichts weiter übrig bleibt, als sich diesen und damit dem Clown zu stellen.



Insgesamt hält sich die Umsetzung ziemlich ans Original. Knuffig ist die Achtziger-Stimmung (Stand By Me lässt grüßen), die Charaktere an sich, sowie die Kleinstadtidylle. Mich persönlich konnte Stephen King in Printform nie so richtig begeistern, aber in grauer Vorzeit verzichtete man auch gerne auf die cineastischen Umsetzungen, die sicher oft gut gemeint, aber seltener gelungen waren. Dieser Streifen hat zumindest den Verfasser dieser Zeilen dazu animiert, später noch den dazugehörigen zweiten Teil zu konsumieren.


Marina »Man´s World« (2020)

12.08.2017

Kafka im Schnee // Neuer jüdischer Friedhof Prag



Im Prager Stadtteil Žižkov befindet sich der neue jüdische Friedhof der Stadt. Sein tschechischer Name lautet Nový židovský hřbitov. Eröffnet wurde er 1890, als der alte jüdische Friedhof nicht mehr genügend Fassungsvermögen hatte. Heute sind über 20000 Menschen dort beerdigt. Prominentestes Grab ist das von Franz Kafka (1924). Am Eingang gibt es für die männlichen Besucher eine Einwegkippa, das hat man auch nicht alle Tage...



Und weil wir gerade vor Ort sind... Moimir Papalescu veröffentlichte (offenbar nach dem Rauchen einer Kraftwerk-LP) mit seinem Sohn unter dem Namen Papalescu2 geschmeidigen Klang. Plong! ;o)

Papalescu2 »Slavia Café« (»Das Teleskop«, 2016)

03.08.2017

Der Golem, wie er in die Welt kam

Momentan ist das ideale Wetter, um, so lange es hell ist, draußen zu sitzen und zu lesen, sobald die Dunkelheit sich ausbreitet, Buch gegen Laptop oder ähnliches zu tauschen und ohne sich großartig zu bewegen noch einen gepflegten Film zu konsumieren. Schön, wenn beides ineinander greift...

In Andreas Grubers Roman »Schwarze Dame«, dessen Handlung in Prag spielt, spielt »Der Golem, wie er in die Welt kam« eine wichtige Rolle. Es handelt sich dabei um einen Stummfilm deutscher Herkunft aus dem Jahre 1920. Bei YouTube gibt es eine wunderbare viragierte und mit Soundtrack versehene Version davon.



Ort der Handlung ist Prag. Im dortigen Ghetto lebt der Rabbi Löw. Dieser bastelt einen Homunkulus, eine menschenähnliche Figur aus Lehm. Mittels Alchemie erweckt er ihn zum Leben. Als der Kaiser ein Dekret erlässt, welches verlangt, dass alle Juden die Stadt verlassen sollen, bittet der Rabbi um eine letzte Audienz, um ihm mithilfe des Golems die Verdienste und Bildung der jüdischen Bevölkerung zu demonstrieren. Als der Palast durch Magie einzustürzen droht, verhindert dies der Golem und der Kaiser lässt sich umstimmen.



In Grubers Buch spielen verschollene Szenen (tatsächlich existierte eine Verfilmung von 1915, von der nur noch Fragmente erhalten sind) eine Schlüsselrolle. Dort verhindert der Golem nicht den Einsturz des Palastes, sondern besiegt den Kaiser im Schach.

Kurzum: empfohlen seien hier Buch und Film, für Freunde des historischen Films (das muss damals recht gruselig gewesen sein!) und der rasanten Kriminalliteratur gleichermaßen ein kurzweiliger Zeitvertreib! ;o)

Törr »Kult ohně« (»Witchhammer«, 1987)

18.10.2016

Die Insel der besonderen Kinder

Zufall: vor ein paar Wochen klappte ich den fantastischen Roman »Die Insel der besonderen Kinder« aus der Feder von Ransom Riggs zu. Hat mir entgegen der Warnung der Buchbesitzerin (danke für´s Ausleihen noch mal!) ziemlich gut gefallen. Ein paar Tage danach sah ich dann den ersten Trailer zum Film. Also ab ins Lichtspielhaus des Vetrauens.

Trailer zum Buch

Der 16jährige Jacob findet seinen Großvater Abe nachts kurz vor dessen Ableben hinterm Haus. Der Alte teilt im noch etwas mit, bevor er stirbt. Anfangs stellen die letzten Worte über Insel, Schleife und so weiter keinen Zusammenhang dar. Der Junge leidet unter dem Verlust des Großvaters, welcher ihn über die Kindheit stets mit Geschichten, bevorzugt über besondere Kinder, mit denen Opa als junger Mensch Jahre in einem Kinderheim verbrachte, unterhielt. Als Jacob, mehr durch Zufall, erfährt, um welche Insel es sich handelt auf der sich besagtes Heim befinden soll, leiert er seinen Eltern und seiner Psychaterin eine Reise dorthin aus dem Kreuz.
Auf den ersten Blick gibt es auf der Insel nur zwei Dinge: ein von der Moderne abgeschirmtes Fischerdorf zum einen und die Ruine des Kinderheims auf der anderen Seite. Dieses, so erfährt der Junge, wurde 1943 bei einem Fliegerangriff der Deutschen ausgebombt. Und dennoch nehmen die besonderen Kinder Kontakt zu ihm auf...

Trailer zum Film

Wo das Buch eher düstere Bilder (vgl. die Trailer) zeichnete, lässt es der Film ordentlich krachen - klar, wo Tim Burton drauf steht ist auch Bildgewalt drin. Die Darsteller sind allesamt sehr angenehm. Wenn die Handlung im letzten Teil den Pfad der literarischen Vorlage vollständig verlässt, so nimmt man das dem Meister auch nicht übel, denn gut gemacht bleibt gut gemacht!

Dark Tranquillity »Lethe« (»The Gallery«, 1995)

09.08.2016

1984

Heute mal was Cineastisches aus vergangenen Tagen, ausnahmsweise ohne Horroretikett, wenngleich ebenso düster, wie eine Nebenstraße der Essener Innenstadt: »1984«, aus dem Jahr 1984, Verfilmung des gleichnahmigen Klassikers aus der Feder George Orwells.



Für die, die nicht mit dem Stoff vertraut sind: Orwell schrieb 1948 diese düstere Zukunftsvision, in der Hauptprotagonist Winston Smith im Dienst der Partei steht. Diese kontrolliert sämtliche Aktivitäten der Menschen, zuhause, auf der Straße - big brother is watching you - und beugt Gegenwart sowie Vergangenheit nach Belieben, Widerspruch geschweige denn Widerstand zwecklos. Inmitten dieser präapokalyptischen Kulisse - die Welt besteht nur noch aus drei Supermächten, die sich praktisch permanent im Kriegszustand befinden - lernt er die jüngere Julia kennen. Diese zeigt ihm Gedanken abseits der vorgeschriebenen Gesellschaftsordnung, allein dies ist praktisch ein Todesurteil, denn die Partei, der große Bruder, sie wollen Gedanken kontrollieren, wie eben alles andere auch.



Nahe am Buch, wenngleich gut 100 Minuten Spielzeit nicht die Komplexität der ideologischen Exkurse der literarischen Vorlage wiedergeben können. Aber ansprechend finstere Bilder, sowie perfekt in die Kulisse passende Darsteller machen den Streifen wahrhaft sehenswert!

Den Soundtrack besorgten übrigens damals die Eurythmics...

Eurythmics »Julia«

23.06.2016

Erlösung (Flaskepost fra P)

Die Wartezeit von mehr als einem Monat ist für beinharte Jussi Adler-Olsen-Fans eine halbe Ewigkeit, aber nun konnte man dieser Tage den dritten Teil »Erlösung« (im Original »Flaskepost fra P«) in den deutschen Kinos erleben. Lohnt sich auf jeden Fall, es gibt Sachen, die ändern sich nicht.



Dem Sonderdezernat für ungelöste Fälle »Q« wird eine acht Jahre alte Flaschenpost zugespielt. Diese enthält einen mit P unterzeichneten Hilferuf. Zur selben Zeit bekommen es die beiden Hauptprotagonisten Kommissar Carl Mørk (Nikolaj Lie Kaas) und sein Assistent Assad (Fares Fares) mit einem Soziopathen zu tun, der Geschwisterpaare stark religiöser Familien entführt. Man lernt ihn auch beizeiten kennen, was der Spannung aber keinen Abbruch tut. Überhaupt zieht sich das Thema Religion wie ein roter Faden durch den Film was natürlich einen herrlichen Kontrast zu Mørks granteliger Weltsicht ergibt. Das Ganze ist wie immer in recht ruhigen Bildern (von einer rasanten Autofahrt mal abgesehen) und düsterer Atmosphäre gehalten - eben genau das, was man von skandinavischen Krimis kennt und erwartet.

Die Handlung hangelt sich gut an der Romanvorlage (wie immer ebenfalls empfohlen!) entlang, die filmischen Änderungen fallen nicht weiter ins Gewicht. Wie eingangs erwähnt: uneingeschränkter Guck-Tipp! Und nun ran an die Kameras, Teil vier, Teil vier, Teil vieeer!!! ;o)

Gitte Hænning »Vi Danser« (1968)

06.10.2015

virtuelle Halbmastbeflaggung...

...für Henning Mankell.

Tack för spännande underhållning!

Spiritual Front »Everything Dies« (»This Man Of Steel«, 2015)

26.01.2015

Schändung (Fasandræberne)

Dieser Tage in die Kinos gekommen (und hier schon wieder raus), ist der dänische Film »Schändung«, welcher in Anlehnung an den Originaltitel »Fasandræberne« noch den Untertitel »Die Fasanentöter« verpasst bekam. Wer sich für die Romanvorlage aus der Feder Jussi Adler Olsens oder den erstverfilmten Teil »Erbarmen« begeistern konnte, wird auch hier vorzüglich bedient.



Hauptprotagonist Carl Mørck wird von Nikolaj Lie Kaas noch grantiger vorgetragen, als bisher, was sein Assistent Assad (Fares Fares) mit stoischer Gelassenheit erträgt. Desweiteren lernen wir noch die neue Sektretärin Rose kennen, welche sich am Anfang etwas fehl am Platz vorkommt, die zwei Polizisten aber bestens ergänzt.

Der neue Fall für das Sonderdezernat Q führt zurück ins Jahr 1994, als ein Geschwisterpaar ermordet wurde. Viele Anhaltspunkte haben die beiden Ermittler nicht. Der damals geständige Täter wurde vom teuersten Strafverteidiger Dänemarks vertreten und kam nach drei Jahren Haft wieder auf freien Fuß, seltsam, für eine Vergewaltigung und einen Doppelmord. Außerdem gibt es einen aufgezeichneten Notruf einer jungen Frau, nur ist die seit vielen Jahren verschwunden. Außerdem wird es kompliziert, da die Spuren von einem Eliteinternat und von da aus in höchste wirtschaftliche Kreise führen...

Spannend, atmosphärisch und brilliant besetzt und mit einer Länge von ca. zwei Stunden keine Minute zu kurz - ein wirklich schöner Film!

Nekromantix »Once We Were Lovers« (»What Happens In Hell, Stays In Hell«, 2011)

13.11.2014

► Knorkator // Konrad

Wenn sich Knorkator einer literarische Vorlage bedienen, wie hier einem Struwwelpeter-Thema, dann kann das nur nur schön werden... ;o)

Knorkator »Konrad« (»We Want Mohr«, 2014)

05.09.2013

Rübezahl - Die goldene Nuss, Teil 2

Kommen wir also zum zweiten (wer Teil 1 verpasst hat: klickklack!) und auch schon finalen Teil der Rübezahl-Geschichte. Kein längeres Vorwort, Rucksack auf und los! ;o)

Paradroid »Ruebezahl (Part 2)« (2013)

RÜBEZAHL - DIE GOLDENE NUSS (Teil 2)

Die Augen der Königin weiteten sich, ihr Gesicht verzog sich jedoch zu einer Fratze.

»Wo hast du es her? Wo hast du es her?», schrie sie den Knecht an. »Wooo?« Sie schien beim Anblick dieser kleinen Menge Gold vor Gier nach mehr jede Beherrschung zu verlieren. Der arme Knecht zitterte vor Furcht und erzählte ihr von der Begegnung mit dem seltsamen Alten, berichtete wahrheitsgetreu vom gemeinsamen Nachtlager. »Führ mich genau an die Stelle, wo Ihr die Nacht gewesen!«, forderte die Königin ihn auf. Kaum hatte sie dies befohlen spürte der Knecht die unangenehm bedrohlichen Spitzen der Hellebarden der königlichen Wachen an seinem Rücken, welche ihn wortlos zum Vorwärtslaufen drängten. »Schlimmer konnte es kaum noch kommen«, dachte er bei sich, und schritt voran, um die Königin zu besagter Lichtung zu führen.

»Nun, was glotzt Ihr so?«, rief die Königin ihren Untertanen zu. »Lasset mich allein!« Sie hatte das Gewand einer Bettlerin angelegt und wartete einige Zeit, bis Rübezahl erschien. Er nahm einen langen Zug aus seiner krummen Tabakpfeife, während er sie betrachtete und fragte: »Gute Frau, was tut Ihr allein im Wald? Der Tag geht zu Ende, hier draußen ist´s kalt und es gibt wilde Tiere!«.

Sie log: »Ich suche Gold für die Königin, finde aber keines, es ist kalt und ich habe nicht mehr viel Proviant!« Rübezahl, der wusste, dass man Menschen weniger trauen konnte als Tieren, erbot trotzdem seine Hilfe. »Nun, vielleicht kann ich Euch helfen. Aber ich bin alt, könntet Ihr also ein wenig Holz schlagen, um ein gemeinsames Nachtlager zu wärmen?« Die Königin, die in ihrem Leben noch nie schmutzige Hände hatte, überkam allein bei dem Gedanken an die körperliche Mühe pures Schaudern. So log sie siegessicher weiter: »Nun, Väterchen, ich bin zu müde, vielleicht könntet Ihr...« Da unterbrach sie Rübezahl: »Schon gut!«, sprach er und verschwand im tiefen Holz. Währenddessen ließ sich die Königin gut schmecken, was ihr der Leibkoch eingepackt hatte: Wein, Pastete und Obst.

Als der alte Berggeist zurückkehrte und mit seinem Stock Funken auf das Holz springen lies und dieses so entzündete, reichte sie ihm eine Nuss. »In meinem Beutel sind nur noch zwei Walnüsse. Nimm eine, es ist nicht viel, aber die andere brauche ich noch für den Hunger am Morgen.« Er nahm die angebotene Nuss. »Danke! Mehr brauche ich nicht.« Natürlich hatte Rübezahl, der zwischendurch die Gestalt eines Eichhörnchens angenommen hatte, alles beobachtet. Nun konnte er sicher sein, niemand anderen als die gierige und herzenskalte Königin vor sich zu haben. Bald, nachdem er sich ein letztes Pfeifchen für diesen Tag gestopft und geraucht hatte, schloss er die Augen und schlief. Darauf hatte die Königin, die ihre Augen nur zum Schein geschlossen hatte, nur gewartet. Sie durchsuchte die Taschen des Alten, fand aber kein Gold.

»Wo hat er´s nur, wo hat er´s nur?«, murmelte sie wutentbrannt vor sich hin. »Wo?«. Sie wurde immer zorniger und würgte schließlich den alten Mann im Schlaf, welcher darauf die Gestalt eines schwarzen Hundes annahm und ihr entwischte. Sie rannte ihm hinterher, sprang hier und da ins Leere. Als sie außer sich vor Wut und mit kaum genug Luft zum Weiteratmen innehielt, verwandelte sich der Berggeist zurück in seine ursprüngliche Gestalt. »Wer sich die Menschen zu Untertanen macht und von Gier getrieben wild umher läuft, der soll besser Wurzeln schlagen!«, rief er ihr zu und noch ehe die Königin etwas erwidern konnte, zeigte Rübezahl mit seinem Wanderstab auf sie, woraufhin sie sich in einen Baum verwandelte. Er hielt noch kurz inne, dann drehte er den Stab, nahm die Gestalt eines Raben an und entschwand in die Krone, die nun anstelle von Gold für alle Ewigkeiten aus Holz bestehen sollte.

Der Knecht heiratete kurz nach dem nie geklärten Verschwinden der Königin deren Tochter, welche nun die königliche Krone trug. Es gab freilich ein riesiges Fest, alle Menschen des Landes sangen, tanzten und tranken vor Freude über die frohe Kunde. Von alters her war es Brauch, dass das Brautpaar gemeinsam einen Stamm zersägt. Die kräftigsten Burschen wurden in den Wald geschickt und kehrten alsbald mit einem Nussbaum zurück, welchen sie geschlagen hatten. Unter den anfeuernden Rufen der Knechte und Mägde ließ das jungvermählte Paar das Sägeblatt durch das Holz gleiten. Als der Baum dann endlich in zwei Teile zerfiel, rollte aus dessen Krone eine einzelne Nuss hervor, welche sogleich zu Gold wurde.

Ein schwarzer Rabe, welcher von einem Dach aus alles beobachtet hatte, erhob sich darauf hin und flog in Richtung des Waldes, um sich dort eine weitere Pfeife zu stopfen.

- ENDE -


So war das also, liebe Kinderlein! ;o) Nochmal innigsten Dank an die mitstreitenden Lizzard, Paradroid und Til_o.! *ineinenhundverwandel* + *verschwindibus*

02.09.2013

Rübezahl - Die goldene Nuss, Teil 1

Vor einer ganzen Weile schon mal angekündigt und nun endlich in Sack und Tüten ist unser kleines Rübezahl-Projekt. Los geht es mit dem ersten Teil einer Sage, zusammen mit etwas Akustik (wurde beim Probelesen zeitlich angepasst, steht deshalb als eine Art Klanguntermalung gleich am Anfang, statt, wie gewohnt am Ende).

Natürlich gibt es, der Titel lässt es erahnen, noch eine Fortsetzung. Es sei allen Mitwirkenden gedankt, die da (einfach alphabetisch sortiert) Lizzard (erstickte Punkt und Komma beim Korrekturlesen), Paradroid (Klang bei Teil 2) und Til_o. (HörspielLPcover) heißen. Und natürlich allen, die es sich, oder ihren Lieben vorm Schlafengehen vorlesen. Und mir selbst für die bekloppte Idee. ;o)

Falls sich noch jemand fragt, warum wir das machen, wir wissen es selbst nicht, es gibt aber drei mögliche Antworten.
a) weil wir sonst nichts zu tun haben
b) weil wir im tiefsten Herzen Tschechen sind
oder c) weil Kunst nicht immer das ist, nach was sie aussieht.

So, nun aber los! ;o)

Octapolis »Ruebezahl (Part 1)« (2013)

RÜBEZAHL - DIE GOLDENE NUSS (Teil 1)

Vor langer Zeit im Riesengebirge, als es dort noch mehr Tiere als Menschen gab, hauste einst der Berggeist Rübezahl. Er war gefürchtet von Räubern, Dieben und anderem Gesindel, welche er bestrafte, aber geachtet von allen guten Menschen, denen er aus mancher Not geholfen.

»Wer seid Ihr?«, fragte der Berggeist einen zerschunden wirkenden Mann, welcher ihm begegnete, als er durch die Wälder zog, um Brennholz für die klirrend kalten Monate des Winters zu schlagen. Rübezahl hatte ihn nie zuvor gesehen, was ihn verwunderte, hatten doch im Laufe der Jahrhunderte die Wege ungezählter Wanderer aus aller Herren Länder die seinen gekreuzt und er konnte sich an jeden einzelnen erinnern.

»Ich bin ein Knecht der Königin«, erwiderte der Fremde. »Sie schickt mich in den Wald, nach Gold zu suchen.« Von der Königin hatte Rübezahl freilich schon viel gehört. Ihr eilte der Ruf voraus, eine gegenüber Untertanen ungerechte und gleichfalls gierige Frau zu sein. Rübezahl berichtete dem Knecht, dass es in dieser Gegend kein Gold gäbe, er müsste schon in die Berge hinauf. Ein gefährliches Unterfangen, denn so hoch oben lag bereits ein tiefer Schnee.

Dem Knecht schauderte es und Rübezahl, dem dies nicht entging, fragte: »Warum zittert Ihr?«, worauf der arme Mann erwiderte: »Nun, es ist so: Wer der Königin Gold bringt, dem gibt sie die Hand ihrer Tochter, doch findet man keines, so kostet´s den Kopf. Ich bin schon drei Tage und drei Nächte unterwegs, mein Proviant ist fast erschöpft...«. Der Berggeist betrachtete das verzweifelte Gesicht des Knechts und schlug vor: »Ihr scheint ein tüchtiger Gesell zu sein. Seht, ich bin ein alter, gebeugter Mann. So gehet in den Wald, wo Ihr etwas Holz schlagen könnt und teilt den Rest eures kargen Proviants mit mir. Ich will uns ein Nachtlager herrichten. Ihr sollt´s nicht bereuen.«. Der Knecht, ein einfacher, anständiger Mann, überlegte, während er das Unterholz schnitt: »Teile ich mit dem Alten, so ist Feuer und Mahl nur zur Hälfte mein, also sterbe ich morgen. Tu ich´s nicht, muss ich zurück zur Königin, sterbe ich auch. Ach, was soll´s, soll sich der Alte wärmen, das Essen wird schon reichen.« So zog er also eine Menge Holz, auf die kleine Lichtung, wo er Rübezahl getroffen hatte und staunte nicht schlecht, als der Alte, von dem er nicht ahnte, wer er war, durch Aufschlagen seines Wanderstabes einen Funken entzündete, welcher alsbald ein wohlig wärmendes Feuer entfachte. Er gab ihm also die Hälfte des Brotes und die Hälfte des kleinen Stückchens Trockenfleisch, welche in seinem Beutel verblieben waren. Als letztes zog er zwei Walnüsse, von denen er eine dem Alten anbot. Doch dieser sprach: »Diese, guter Mann, sollst du behalten, sie wird dir schon zum Glück verhelfen!«

Verwundert dachte der Knecht bei sich: »Was soll die Nuss mir Glück bringen, wenn ich doch morgen mein Leben beenden muss?« Aber die Anstrengungen des Tages und die Wärme des Feuers machten ihm die Lider schwer und ließen ihn alsbald in einen tiefen Schlaf ohne Träume sinken. Am nächsten Morgen erwachte er, als vom Feuer nichts mehr übrig war und dessen Wärme der feuchten Kälte der Nacht gewichen war. Sein alter Mantel war klamm geworden und er fror. Doch es blieb im nichts anderes übrig, er stand auf und suchte eine Weile, doch von dem Alten keine Spur. Wo war er? Alles half nichts, er würde zurück zur Königin müssen, um ihr zu erklären, dass er ohne Gold wiederkehrte. So machte er sich im Angesicht des nahenden Todes auf, um zurück zum Schloss zu gehen. Dabei dachte immer wieder an die Worte des seltsamen alten Mannes und entschloss sich, jetzt, da sein Glück komplett zerronnen schien, die letzte verbliebene Nuss als Henkersmahlzeit zu sich zu nehmen. Doch als er sie aus dem Beutel nahm, war er geblendet. Die Nuss war aus purem Gold!

»Wohlan!«, sprach er zu sich selbst, als er den Thronsaal der Herrscherin betrat, nicht begreifend, was vor sich ging, »ich will die goldene Nuss der Königin geben, so lässt sie mir vielleicht mein Leben.«

- TEIL 1 ENDE -

...zu Teil 2


11.08.2013

Ausgebuddelt: Gasgeruch was tun

...ürps, im Durchstraucheln der Channel666-Archive stieß ich gerade auf folgenden, zugegeben sehr ominösen, Auszug aus einer... liter...nein, keine Ahnung, was das war, Veröffentlichungen sind ja nur Sachen, die auch veröffentlicht wurden... Na ja, es war offenbar schon damals nicht alles Gold, was glänzte, aber immerhin: es gab Gyros! ;o)



[kulturerbeblinkerAN]

... Das Sprichwort ist alt und stinkt aus dem Mund wie Opa Rodenwald zu besten Zeiten unter den Achseln gerochen hat: Nischt wird so heiss gemampft wie´s gekocht wird. Aber, horche: Abgebruzt is auch nich leckerer. In dem unsäglichen misslungenen Versuch den letzten Satz schnell zu beenden ist vermutlich das oben eingangs erwähnte Gyros entgültig zum Teufel gegangen. Zur Hölle, rühren! Bruz Brenn, die Bullen kommen. Ich muss weg. ...

[kulturerbeblinkerAUS]

PS: Nein, keine halben Sachen, dazu gab es natürlich auch etwas akustisches Getöse unter dem Banner eines der zahlreichen Nebenprojekte. Junge Menschen haben einfach Nebenprojekte. Viele. ...oh nein, Weltpremiere... ;o)

Gasgeruch was tun »PawelPolkaJazz« (2003)

PS: Danke an das Kloster Scheyern für Erkennung der Rechtschreibschwäche! ;o)

07.05.2013

Gutenachtgeschichte

Für til_o. (Gutenachtgeschichte mit Eichhörnchen)

...sprang Pupsi über den Bahnsteig bei Nürnberg und erwischte gerade noch den Güterzug in Richtung Bremen. Hui, fuhr der schnell! Aber bei Würzburg machte das kleine Eichhörnchen eine gar lustige Rolle seitwärts und ging die restlichen dreizehn Kilometer nach Stralsund zu Fuß. Jedoch wurde es letztenendes bei Zella-Mehlis ansässig, gründete eine Familie, sowie einen Getränkeeinzelhandelskonzern.

Und wenn es nicht gestorben ist...

Variante B:

...verpfändete es seine kleine Seele dem Finsteren und wurde zum Dank bei Suhl von einem geräuschlos dahingleitenden Getränkeeinzelhandelsgüterwagen überrollt, welcher daraufhin das Gleis verließ und Würzburg zerstörte. Kann auch sein, man weiß es nicht, weil Pupsi, das einzige Augenzeugeneichhörnchen die Aussage verweigert.
 
Grateful Dead »Friend Of The Devil« (»American Beauty«, 1970)

11.11.2012

Leonora und der Kolibri

Stöberte gerade durch die Archive des Channel666 und stieß auf eine Abschrift aus den literarischen Untiefen des Jungautors Hans Uwe M. B., welche vor Jahren (ziemlich genau vor 6) auf der heimischen Webpräsenenz eine Urveröffentlichung erfuhr.

Zu gut, oder zu schlecht - darüber werden folgende Generationen zu richten haben - um nicht an dieser Stelle wiederveröffentlicht zu werden. Viel... damit! ;o)


Iron Dogs »Razors Of Doom« (»Cold Bitch«, 2012)

»Geh noch nicht!« sagte Leonora zu Feldmarschall Kolibri. Dieser hielt einen Moment inne. Wie schön sie doch war! Doch hatten die Medikamente Nebenwirkungen? Oder waren ihm beim Kennenlernen, damals, vor drei Jahren in Neapel, ihre Kotletten nicht aufgefallen? Nun lag sie da und bat ihn zu bleiben. Ausgerechnet jetzt!

Die Mutter schrieb letzte Woche einen Brief. Er hätte ihn lesen sollen. Stattdessen betrank er sich fürchterlich und sinnlos mit deutschen Soldaten und warf die Zeilen seiner eigenen Mutter in den Kamin. Nun auch noch Leonora. Soll ein Mann in solchen Momenten ein Mann sein? Wann ist er ein Mann? Wenn er Mensch ist? Wenn Soldaten Männer sind, Männer, die saufen und grölen, sind sie dann Menschen? Er sank in der Ecke des Zimmers zusammen. Zwei Stunden lang.

»Tut mir leid...« brachte er mehr geflüstert als gesprochen über die Lippen, welche darauf hin zu Leonoras fiebrig heißer Stirn glitten um ihr einen letzten Kuss, ein au revoir zu geben.

Zwei Wochen später war er tot. Erschossen. Leonora starb, mittlerweile schwer von Syphilis gezeichnet, 1679 nahe Suhl, auf das Zischen der Guillotine wartend, an einer Lungenentzündung.


Stygg Sylt »Emelia (Instrumental)« (»Emelia« EP, 2011)

03.05.2012

literarisches Feuerwerk


Der Channel666 verbrannte am Wochenende Bücher, nee, entzündete eine symbolische Fackel als Sympathiebekundung für die Autoren dieser Welt!

Oha, welch literarisches Jahr! Erst macht Günter Grass das beliebte Medium der reimlosen Politdichtung zum Stammtischgespräch (was auch immer Marcel »...dieses ist... politisch und literarisch wertlos...« Reich Ranicki davon halten mag), dann veröffentlicht ein verunglückter Kandidat einer der angestaubtesten TV-Shows des deutschen Fernsehens seine Memoiren (immerhin, vor dem Sturz auf die Omme kannte ihn keiner, währenddessen fiel er in Ohnmacht und danach war er schon vergessen) und stürmt damit, der deutsche Leser ist aber auch wirklich ein Gourmet, die Bestsellerlisten und nun veröffentlichen die dafür zuständigen Staatsorgane der USA auch noch die Tagebücher des Osama bin Laden. Hatte der eigentlich Zeit zum Schreiben, wo sie ihn doch so unbarmherzig gejagt haben? Man weiß es nicht, will bloß mal nachfragen, nicht, dass sich nachher noch rausstellt, dass die Tagebücher womöglich unecht sind... Nur weil »OBL« vorn draufsteht, ist ja nicht gesagt, dass es tatsächlich die Aufzeichnungen des bärtigen Weltfeindes Nummer eins sind. War ja schon mal was mit »FH« und so...

Hier sehen wir ein paar Bäume des deutschen Waldbestandes. Hoch mögen sie leben!

Da verkommen die Notitzen unseres ehemaligen Staatsratsvorsitzenden und dessen violetter Gattin glatt zur Randnotitz.

Es lebe der deutsche Wald! ;o)


Running Wild »Diabolic Force« (»Gates To Purgatory«, 1984)

11.01.2012

literarischere Tiefflugschneise des zutiefst christlichen Christians

Au backe, auch das noch!


irgendein ominöser Remix von »Dominee Dimitri« (Original: De Klootzakken)

Vor langer, langer Zeit, als der Bupräsi noch gar nicht Bu- sondern »nur« Ministerpräsi war, erschien ein Sachbuch, in welchem unser lieber Oberindianer in einem wohlscheinenden Licht, ähem, beleuchtet wurde (guck hier). Hat er nicht selber geschrieben, nur Interwievs dafür gegeben, was ja auch schon mal aller Ehren wert ist. Problem dabei, und die hat der Christian momentan ja zur Genüge, ist, dass die Finanzierung (BWL-deutsch: das Sponsoring) etwas nebulös erscheint. Und, wie könnte es anders sein, Herr Wulff selbst hat natürlich keinen blassen Dunst von allem und damit wieder ein Problem, na gut, Problemchen, oder zumindest eine miese Schlagzeile mehr an der Backe.

Fragt man sich: Wer schreibt Bücher über Christian Wulff? Wer kauft und liest so einen Schund überhaupt? Warum stirbt für solche Druckerzeugnisse der heimische Wald? Fragen über Fragen, auf die sicher nicht mal der große Meister selbst eine Antwort wüsste...


Me First And The Gimme Gimmes »Heart Of Glass« (»Ruin Johnny´s Bar Mitzvah«, 2004)

PS: Wussten Sie schon, dass der amtierende Bundespräsident seine Mitgliedschaft bei ProChrist nur für die Dauer seiner Präsidentschaft ruhen lässt? Aber jetzt wirklich: Au Backe!

21.12.2011

Freude!

Manchmal bringt der Weihnachtsmann die besten Geschenke schon vor dem St. Kilmister Tag. Außerdem sind selbstgebastelte Sachen seit jeher der Klassiker.


Warum erzähle ich das? Weil der beliebte Jungautor Til_o. mir heute in der schnuffeligen Atmosphäre des schon abgebauten Weihnachtsmarktes vor der Frauenkirche die gedruckte Version (so richtig mit Tinte und Papier!) unseres gemeinsamen Projektes »Rattenkampf« unter die Nase hielt. Da kommt fast sowas wie Vaterfreude auf und das ordinäre Apfelglühgetränk (schönen Gruß auch an Frau RWE, welche mitglühte!) bekommt schon fast einen schampusartigen Antrunk, hehe.

Frei nach Schumi - kurze Rede, langes Kinn... Was ich eigentlich sagen will: Danke, Alter! ;o)


Buck Satan & The 666 Shooters »Friend Of The Devil« (»Bikers Welcome! Ladies Drink Free«, 2011)

22.11.2011

Junge, komm bald wieder! (oder auf amerikanisch: Rockettheo come back!)

Raketentheo kehrt zurück. Ja, genau, der, der immer gegelte Haare, ne Brille, ne Blondine und nen Doktortitel mit sich rumschleppte!!! Und der immer so toll Heavy Metal gehört hat!!!

Kunstpause - sacken lassen.

Also, zur Vorfreude was nach des Meisters Geschmäckle...


Airbourne »Runnin´ Wild« (»Runnin´ Wild«, 2008)
[jaaa, Lemmy hat nen LKW-Führerschein, hehe]

Aber erstmal (Artikel dazu) hat er, während seiner medidativen Selbstfindungsreise ins weit entfernte Kanada, was geschrieben. Selbst! Ein Buch. Titel: »Vorerst gescheitert«. Galgenhumorig, wie wir ihn lieben! Kostet zum Beispiel bei Amazon 19,99 Euro. Da geht unser geschätzter Ex-Doktor und Ex-Verteidigungsminister mit dem Hut rum und sammelt Zwanziger ein. Eine wärmende Träne der Rührung rutscht soeben über des Verfassers Antlitz!

Letztes Jahr war nebst der altbewährten warmen Socken sicherlich der Weltfriede oder zur Not auch ein iPhone der Renner unter Deutschlands Weihnachtswünschen. 2011: Mutti, Mutti, bitte mach, dass der Weihnachtsmann das Theo-Buch bringt! So was von sicher! Der Buchhandel und das Pakettransportgewerbe frohlocken, astronomische Zugewinne kurz vor Jahresende - ein kleines Dankeschön des Herrn zu Guttenberg ans gebeutelte deutsche Volk. So ein Buch kann ja auch Quell der Wärme sein, in solch kalten Zeiten, wo einem vor lauter Wirtschaftskrise (im Verdacht, Schuld daran zu sein: Erzgebirgsnazis) der Schüttelfrost im festen Würgegriff hat.

Außerdem hat er die Haare schön. Also nicht mehr so schön wie vorher, aber immerhin. Und die Brille ist weg. Schade, die verriet so ein Stück seiner spitzbübischen Ader. Gefällt aber vielleicht den Frauen besser, wer weiß, das will ich nicht beurteilen.

Wie auch immer, es deutet sich in der Lektüre des Doktors an (oder le docteur, wie wir frankophonen Kanadier ihn nennen), dass er ein Comeback auf dem schillernden Parkett der deutschen Politik nicht ausschließt. Soll zumindest heraus zu lesen sein.

Blöd, jetzt habe ich gerade keine zwanzig Euro. Kann jemand nen Fuffi wechseln?


Moimir Papalescu & The Nihilists »Perfect Boy« (»Analogue Voodoo«, 2004)

09.10.2011

enormer Spannungsaufbau 2

Unser kleines literarisches Kleinkunstexperiment wird langsam größer. Also nicht im Sinne von qualitativ monumental, aber immerhin - es wächst! ;o)

Da es praktisch keine Grundidee zur Handlung, der Art des Geschriebenen oder sonst was gab, sondern einfach mal machen die einzige Vorgabe war, musste man erst mal sehen, was draus wird. Jetzt wissen wir´s - es wird also was halbkriminelles, was mich bei der sensiblien, erzseriösen Art, die wir sonst an den Tag legen, ehrlich etwas wundert.


Und wenn man da so tippt und tippt und tippt und das Ganze noch abwechselnd, merkt man schnell, das es schwer wird selbst den Überlick zu behalten. Und deshalb kann ich hier ein Foto eines Teiles der Handlungslinie präsentieren, welches mir til_o. vorhin zukommen ließ. Kann mir nicht vorstellen, das Erwin Strittmatter jemals besser vorbereitet war.

Warum ich das hier erzähle? Nur der Spannung wegen! ;o)


The Sallyangie »Midsummer Night´s Happening« (»Children Of The Sun«, 1968)

PS: Sollte es noch Wünsche oder Anregungen geben - her damit!

08.10.2011

Ankündigung (enormer Spannungsaufbau!)




Alejandro! ;o)

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Stunden später (Morphonic Lab für den Arsch... danke fürs Handy auslassen, von draußen sah es auch toll aus!) ... noch was zum Entschlummern, quasi der Soundtrack zur literarischen Höchstleistung/-strafe... menschenskinder, das sollte schon längst mal hier auftauchen... Nein, hat nichts mit der äußerst unspektakulären Spannung des Romans zu tun... Sollte aber ob seiner Schmusigkeit in diesem Blog nicht fehlen, schließlich steht dieser unter einem semierotischen Motto... ;o)


The Korgis »Everybody´s Got To Learn Sometimes« (»Dumb Waiters«, 1980)

Das zweitbeste daran: Beck hat es auch noch mal verwurstet. Was jetzt besser tönt, lassen wir mal dahingestellt sein...


Beck »Everybody´s Got To Learn Sometimes«

Aber nun: Guts Nächtle!