Wollte gerade, nein, habe gerade Wanderschuhe geshoppt und siehe da: es gibt glatt ne Gegendemo! Haben die was gegen meine neuen Stiefel? Purer Neid... ;o)
So, wir wollen nicht vergessen, dass bald der Jahrestag unseres Heilands ins Haus steht. Aus diesem himmelhochjauchzenden Anlass entschloss ich mich vorhin, die nächste Kerze unter dem Kunststoffbaum (wegen Umweltbewußtsein und so - rettet den Wald im Erzgebirge!) für unsere Jungs, die nicht etwa der höheren Besoldungsstufe wegen im afghanischen Hinterland campieren, sondern um den Feind quasi schon an der Mittellinie aufzuhalten (Pressing, Preeesssinnng!), ein Kerzlein anzuzünden. Doch, was reißen einen da nicht für schauerliche Meldungen aus dem wärmenden Nebel der Räucherkerzen!
Das muss man sich mal vorstellen: eine Briefbombe (die aus Tradition nie beim Adressaten zünden), verschickt von italienischen Linksextremisten sollte dem Chef der Deutschen Bank, Josef Ackermann, in der kalten Jahreszeit die Daumen wärmen. Ist das der Dank dafür, dass der Durchschnittsdeutsche jährlich im Durchschnitt dreihundertzwölf Tiefkühlpizzen verzehrt?
Außerdem: der Deutsche Fussball-Bund sperrt die ruhm- und siegreiche SGD für ein Jahr in den Pokal-Hungerturm. Weil sich jeder hundertste Dynamo-Fan daneben benimmt. Wobei wir klar wissen: der Krawallmacher ist natürlich im Sturm (!) und auf der rechten Außenseite (!! [dritter Fussballbildvergleich in einem Text - falls Marcel Reif mal keine Zeit hat, ich nehm sie mir]) des Ostens wirbelwindig wie weiland Ralf Minge unterwegs. Dagegen sind wir natürlich alle, Menschenkette statt La Ola ist das Stichwort.
Und dann noch: Deutschlands christlich geprägte und damit äußerst liebenswürdige Regierung verkauft Saudi Arabien die Kleinigkeit von 270 Leopard 2-Panzern. Aus Nächstenliebe sicher fast zum Selbskostenpreis.
Wir sehen: der pechschwarze Reebok des Todes™ bedroht die Pariser Innenstadt. Rettung nacht nicht, weil wir und unsere Verbündeten in Afghanistan nun mal genug zu tun haben! Was jetzt?
Das ist alles so was von anheimelnd, gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit. Was machen eigentlich unsere Kriegsdienstnichtverweigerer am Hindukusch? Einheimischeabknallen für ein gesünderes Europa ohne Waffen, Briefbomben, und Hooligans? Danke Jungs! rufe ich daher der Truppe, unserer Truppe entgegen. Warum daheim kämpfen, wenn das Gute so fern liegt?
Verfluchte Axt, das folgendes Video sollte schon lange mal an dieser Stelle auftauchen, aber ich hab´s wohl immer wieder verschoben. Nun gut, heute ist Samstag, quasi die Kirsche des Wochenendkuchens und obendrein noch absolutes Sportmützenwetter. Selten passte es besser... Ich möchte vorher noch darum bitten, die Schnürspaghetti der spontan übergestülpten Tanzschuhe fest zu verknoten! Dann mal los... ;o)
M. A. Numminen »Yes, Sir, ich kann Boogie« (»Goes Tech-No«, 1995)
Und für alle, denen der Text zu undeutlich scheint, hier noch eine gelungene Lesung in sauberem deutsch. Wasses alles gibt!
Dann noch folgendes Bild (unterwegs gesehen und auf offener Straße ordentlich beömmelt...). Passt vielleicht ein bisschen zum Thema... ;o)
Gruß aus Bregenz! Hier spricht man seltsam und sichert die LAN-Kabel in Hotelzimmern mit einem Holzklotz (Foto später). Sachen gibt´s. Gleich wird der leichte Turnschuh geschnürt und geguckt, was hier sonst noch los ist. Sitzte übrigens vor einem Fremdlaptop, meine, schon öfter erwähnte, olle Rinde will momentan gar nicht mehr hochfahren. Verrat ist das!
Also dann, wenn es was sehens- oder hörenswertes gibt, einen Edeka etwa oder so was in der Preisklasse, dann erfahren Sie es demnächst hier! ;o)
Tamtamtrörö! So, nun isses wieder so weit, die Herren stellen sich mal bitte in Reihe auf, die zum Glückwunsch gestreckte Hand rechts, Blumenstrauß links, Haare gekämmt...
Wir gratulieren zum internationalen Frauentag!
Haben wir letztes Jahr an dieser Stelle den Schönsten der Schönen noch ein Video von Wham in weißen Badehosen zugemutet, so fiel die diesjährige Wahl auf etwas, was ein altabgeschliffenes Klischee bedient. Frauen und Schuhe... Is doch so?! ;o)
In diesem Sinne, alles hübsche!
Nancy Sinatra »These Boots Are Made For Walking« (1966)