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24.03.2018

Der verbotene Schlüssel

Heute widmen wir uns einem Gruselfilm aus dem Jahre 2005. »Der verbotene Schlüssel« (OT: »The Skeleton Key«) ist in jeder Hinsicht eine A-Produktion, sein Budget von 43 Millionen Dollar spielte er doppelt wieder ein.

Caroline (Kate Hudson) arbeitet als Pflegerin in einem Hospiz. Genervt von der wirtschaftlichen Maschinerie dahinter, schaut sie sich nach einem neuen Batätigungsfeld um. Über eine Zeitungsannonce gelangt sie an Violet, einer etwas seltsamen Dame in den Sümpfen Louisianas, die sie mit der Pflege ihres Mannes (John Hurt, gefühlte tausend Filme, bekanntester sicher »1984)« betraut, der nach einem Infarkt nur noch kurz zu leben haben soll. Die beiden bewohnen ein prachtvolles, altes Haus, auf dessen Dachboden nicht alles mit rechten Dingen zuzugehen scheint, der aber irgendwie mit dem Gesundheitszustand des Hausherrn zu tun hat. Mit von der Partie ist Anwalt Luke (Peter Starsgaard, Genrefreunden vielleicht aus »Orphan« bekannt), der sich um den Nachlass der Herrschaften kümmert.



Wie zu erwarten für diese Gegend hat die Handlung einen mystischen Hintergrund. Die Vorbesitzer des Hauses mussten verkaufen und die Dienstboten deren Vorbesitzer, Mama Cecile und Papa Justify, wurden gelyncht, weil sie diversen Hoodoo-Zaubern nachgingen. Überhaupt scheint vieles mit der Vergangenheit und dem damit verbundenen Hoodoo zusammenzuhängen, was einer jungen, modernen Frau wie Caroline anfangs völlig absurd erscheint...

Ein wirklich gelungener Streifen. Von der Besetzung, dem teilweise sehr coolen Soundtrack, über die Location samt ihrer sumpfig, mystischen Aura, bis hin zum Spannungsbogen, der bis zum Ende gekonnt aufrecht erhalten wird - hier stimmt so ziemlich alles, was sich Freunde des sumpfig mystischen Gruselvergnügens so wünschen! Kurzum: Gucken!

Öhm ja, wie kommen wir da auf eidgenössischen Hardrock? Genau... ;o)

Krokus »Hoodoo Woman« (»Hoodoo«, 2010)

10.05.2010

die älteste Boyband der Welt

Wie konnte eigentlich über ein Jahr in diesem Blog vergehen, ohne dass die Bee Gees je erwähnt wurden? Schande... Also wird dies gleich nachgeholt. Was aus dem Spätwerk, das letzte mal mit Maurice Gibb. Das Album war ehrlich gesagt nicht ein viertel so dolle, wie die Single, aber was solls. Also, ab jetzt öfter mal ein Bee Gees-Video an dieser Stelle! ;o)


»This Is Where I Came In« (»This Is Where I Came In«, 2001)

Bei den Freunden von YouTube gibt es übrigens nur das Video zu sehen, zu hören gibt es nichts, weil irgend jemand ein Copyright an der Tonspur für sich beansprucht. Das Krokus-Video gabs gleich gar nicht, da Sony es nicht für Deutschland freigibt. Das sind Unmoden!

08.05.2010

Krokus

Während sich die Welt immer noch fragt, wen AC/DC als Vorband auf die Bretter lassen und in diesem Zuge schon verschiedenste mehr oder weniger interessante Namen durch die Gerüchteküche des weltweiten Netztes gurkten, veröffentlichten die alten Recken Krokus ein richtig gutes Album namens »Hoodoo«. Wenn also Angus & Co. keine Angst haben, an die Wand gespielt zu werden, könnte ich mir die Eidgenossen doch gut vorstellen. Kommt eben nicht nur Käse aus der Schweiz. ;o) Ansonsten abwarten...


Krokus »Hoodoo Woman« (»Hoodoo«, 2010)