Auf dem Cimitero della Villetta, oder besser gesagt, darunter, gibt es einige Urnengänge. Hat was sehr anheimelndes, wenn man da so mutterseelen allein entlang tapst. Also Atmosphäre, Totenstille und wenn dann irgendwo eine Taube geräuschvoll startet auch etwas zum Erschrecken. ;o)
Nach einem Erlass aus dem Jahre 1804, welcher Bestattungen innerhalb der Stadtmauern Parmas untersagte, wurde dieser Friedhof 1817 gegründet. Seine Form ist achteckig, er ist in vier Abteile unterteilt. Also los... ;o)
Ausnahmegeiger Paganini starb am 27. Mai 1840 in Nizza. Da, Überlieferungen zufolge, kurz davor seine Stimme wegblieb, konnte er keine Beichte mehr ablegen, worauf der ihm der Bischof eine christliche Beisetzung verweigerte. Also wurde sein Leichnam vorübergehend provisorisch beigesetzt, 1876 erstmals in geweihtem Boden, um ihn dann letztendlich 1896 auf dem neuen Friedhof der Stadt Parma zu begraben. Dort errichtete man ihm zu Ehren auch ein hübsches Grabmal, welchem wir an dieser Stelle Aufmerksamkeit schenken wollen...